Alles nur ein Trick? Aaahh sooooo!!!!

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Wer von euch hat den heute die Sonntags Krone gelesen, nämlich die bunte Magazinbeilage. Seite 4, Titel: "Die heilende Kraft der Nähe"

Da steht unter anderem zu lesen:

"Die Ursehnsucht nach Nähe, Zugehörigkeit und Akzeptanz ist evolutionär verankert...........Das Angenommenwerden beginnt schon in dem Moment, in dem sich ein befruchtetes Ei in die Gebärmutter einnistet und das neue Leben von der Mutter akzeptiert wird. Absolute Nähe und das Fehlen jeder Bedürfnisspannung bestimmen die vorgeburtliche Zeit (*aha,...hmm...ja mag wohl sein*)

Mit der Geburt sind diese paradiesischen Verschmelzungserfahrungen zu Ende........Das weckt in einem hilflosen kleinen Wesen Verunsicherung aus der ein lebenslanges Streben nach Nähe und der damit verbundenen Sicherheit entsteht.
.......Bei vielen Sexualakten geht es nicht um pure sexuelle Befriedugeung, sondern um die Erfüllung der Sehnsucht nach menschlicher Nähe....(*Ja nee is klar!*)

......Nach Ansicht der Evolutionsforscher (*Achtung, jetzt kommts!!*) ist der Spaß am Sex sowieso nur ein Trick der Natur, durch den es möglich wird, eine Paarbeziehung über einen längeren Zeitraum zu stabilisieren. Das war/ist nicht nur gut für das eigene Überleben, sondern auch für das Durchbringen der >Brut<......." Zitat Ende.

Was sagt ihr dazu?
Sind wir alle auf'm falschen Dampfer? Es lebe der Kuschelsex......oda wie?

cu
Lucky
 
.......Bei vielen Sexualakten geht es nicht um pure sexuelle Befriedugeung, sondern um die Erfüllung der Sehnsucht nach menschlicher Nähe....(*Ja nee is klar!*)

......Nach Ansicht der Evolutionsforscher (*Achtung, jetzt kommts!!*) ist der Spaß am Sex sowieso nur ein Trick der Natur, durch den es möglich wird, eine Paarbeziehung über einen längeren Zeitraum zu stabilisieren. Das war/ist nicht nur gut für das eigene Überleben, sondern auch für das Durchbringen der >Brut<......." Zitat Ende.

Was sagt ihr dazu?
Sind wir alle auf'm falschen Dampfer? Es lebe der Kuschelsex......oda wie?

cu
Lucky


Wieso alle ? Eher nur Du !:mrgreen:

Was ist schlecht an menschlicher Nähe ? Wie kommst drauf, dass nur Kuschelsex zur längeren und besseren Paarbeziehung dient ?

Jede Art der Sexualität, die zwei, einen Spass macht, dient dazu bzw. trägt dazu bei.

Ausserdem betriffts Dich eh nicht - weil wenns so wäre, dann täte es
Deine Frau ja mit Dir, oder ?:(
 
na gar nix is schlimm drann. Klar ist Kuschelsex was schönes, und wenns bei mir mal einen gibt dann eigentlich eh nur den.

Ich meine die Erkenntniß das die Freude am Sex nur ein Trick der Natur ist welcher sozusagen "einem höheren Zweck" dient.

Dachte immer von Natur aus dient das nur zur Fortpflanzung.....
 
Ich meine die Erkenntniß das die Freude am Sex nur ein Trick der Natur ist welcher sozusagen "einem höheren Zweck" dient.

Dachte immer von Natur aus dient das nur zur Fortpflanzung.....

Ist das nicht aus Sicht der Natur der "höchste" Zweck?
 
also ich meine das es egal is was irgendwelche wissenschaftler herausgefunden haben...ändert ja nix an unseren vorlieben! oder doch?

also ich hab gerne kuschelsex, und kuschel auch so gerne mit meinem freund...fühl mich einfach besser,sicherer und wohler (geliebter!?!) :roll: wenn ich von meinem schatz oder freunden oder verwandetn in den arm genommen werde...ich mags umarmt zuwerden :roll:

vielleicht is ja was wares dran an diesem forschungsbericht...bei mir jedenfalls ändert das nix an meiner beziehnung oder a gar an meinem leben.
 
Gut, mal von der Glaubwürdigkeit der Krone abgesehen,
und auch daran vorbeischauend daß man sich in den
Medien aus 1-2 wissenschaftlichen Aussagen einen
Bericht aus den Fingern ziehen muss, gibt es wohl
schon ein Fünkchen Überlegung in dieser Meldung.

Meiner Meinung nach ist das Streben nach Nähe ein
reiner Überlebensinstinkt - wir wollen geliebt werden
und beschützt werden. Jedoch denke ich daß das weit
weniger damit zu tun hat daß wir Glücksbärchen sind
als eher daran daß der Mensch in seiner Urzeit ein
Rudeltier war und die Gruppe der einzige Schutz war.

So neigen auch nachweivor Frauen dazu einen großen
Partner mit, für sie, wichtigen Stärken zu ergattern.
Damit er sie beschützt und die Brut großziehen kann.

Und Männer schließen tiefe Freundschaften, da man
sich damals bei der Jagd auf seine Kumpanen verlassen
können musste - somit würden wir wohl heute noch
unseren besten Freunden unser Leben anvertrauen...
(Achtung - das ist eine Herleitung meinerselbst *g*)

Der Spaß am Sex entsteht wie alles in unserem Körper
durch eine chemische Reaktion - man kann hier jetzt
eigentlich alles hineininterpretieren warum/wofür ...

Tatsache ist daß das "Verliebt sein" uns an den Partner
im Normalfall so lange "bindet" bis möglicher Nachwuchs
auf der Welt ist - was Sex meiner Meinung nach nicht
macht - zumindest nicht bezogen auf Männer ...

Das Problem mit all den Herleitungen in Bezug auf
Menschen ist daß wir durch und durch domestiziert
sind und schon gar nicht mehr wissen wie wir eigentlich
wirklich ticken - und das lässt eben wüste Spekulationen
zu über die man dann im EF schreibt ;)
 
Das Problem mit all den Herleitungen in Bezug auf
Menschen ist daß wir durch und durch domestiziert
sind und schon gar nicht mehr wissen wie wir eigentlich
wirklich ticken - und das lässt eben wüste Spekulationen
zu über die man dann im EF schreibt ;)

Ticken ? Wir ? :shock:

Also ich weis, wie ich ticke !:-P

Wennst schon beim "Gscheiteln" bist, wie erklärst dann Deinen Fetisch ? Mit Komplex, mit gewollter Unterdrückung, mit Machtanspruch..................?:mrgreen:
 
@Free: Du unterstellst der Menschheit, daß sie sich seit der Steinzeit emotional nicht weiterentwickelt hat und für ihr Handeln immer noch die damaligen Urinstinkte verantwortlich sind. Ich glaube, daß das nur eine billige Ausrede ist.
 
@Free: Du unterstellst der Menschheit, daß sie sich seit der Steinzeit emotional nicht weiterentwickelt hat und für ihr Handeln immer noch die damaligen Urinstinkte verantwortlich sind. Ich glaube, daß das nur eine billige Ausrede ist.


Hat sich die Menschheit ENTSCHEIDEND weiter entwickelt?

Doch in erster Linie technologisch (mit all den Folgen, die jetzt auf uns zukommen).

Aber der Mensch als solcher?
 
Ich les da jetzt nichts von Kuschelsex raus... ist ja kein Widerspruch zu sehen in dem, was du hier geschrieben hast.

Und ich sehe auch Sex als Ausdruck von Nähe, das schließt aber auch nicht alle Varianten von Sex aus, die es gibt. Der Artikel ist für mich durchaus schlüssig!

Und noch was: Es steht da, daß "Der Spaß am Sex nur dazu da ist, um die Beziehung zu stabilisieren...", es steht aber nicht da, daß man den Sex zwangsläufig nur mit dem eigenen Partner haben muß...;)
 
Ja, ich bin der Meinung daß wir noch immer in hohem
Maße durch Instinkte geleitet werden.

Ich bin kein Fan von der Vergöttlichung des Menschen.
Nur weil die Position unserer Daumen es ermöglicht hat komplexe Aufgaben mit den Händen zu erledigen
und unser aufrechter Gang die Benutzung der Hände
erlaubt hat wodurch sich unser Hirn automatisch
weiterentwickelt hat und uns befähigt hat mehr zu
tun als herumzulaufen und von Bäumen zu fäkalieren
heißt das noch lange nicht daß wir losgelöst von der
Natur sind.

Tief im Innersten grummelt in jedem von uns das wilde
Tier und das einzige was uns von Tieren maßgäblich
unterscheidet ist daß wir uns Regeln aufgestellt haben
die wider unserer Natur sind. (und uns daraus resultierend
unglücklich und unsagbar zerstörerisch machen)

Mal ganz abgesehen davon daß Homo sapiens sapiens
in der Biologie noch immer seinen Platz bei den
Mamalia hat und wir somit per Definition Tiere sind...
 
@ free: also ich bin bis zueinem gewissen grad deiner meinung...

ja wir haben uns technisch weiter entwickelt aber eben nur technisch!
oder warum gibt es immer noch soviele menschen die "stammeskriege" gegen andere menschen führen? warum sind wir immer noch nicht in der lage andere einfach so zuakzeptieren wie sie sind? warum reagieren wir immer noch auf so extrem viele unterbewusste reize?
außerdem sind weit mehr als die hälfte der menschen nicht dazu in der lage ohne technik zuleben bzw in der wildnis zu überleben!
früher lebten wir mit der natur und heute zerstören wir sie, ist das fortschrittlich?

außerdem ist die krone nicht weniger glaubwürdig als der kurier oder die presse usw. es stehen genau die selben berichte in den berichen politik und wirtschaft...sie sind einfach anders geschrieben
 
Du unterstellst der Menschheit, daß sie sich seit der Steinzeit emotional nicht weiterentwickelt hat und für ihr Handeln immer noch die damaligen Urinstinkte verantwortlich sind. Ich glaube, daß das nur eine billige Ausrede ist.
Die Emotionen entstehen im Stammhirn, einem der ältesten Teile des Gehirns (neben der Motorik) nahe dem Rückenmark, der seit vielen Millionen Jahren in unseren direkten Vorfahren auch schon enthalten war. Im Laufe der Zeit vergrößerten sich rundherum die Regionen für höhere, intellektuelle Fähigkeiten wie Sprache, Gedächtnis, Logik, Bewußtsein (Schlußpunkt Großhinrinde).

David
 
Ich stimme weitestgehend mit Free, usagi, David_2 überein. Das unsere DNA mit der von unseren nächsten Verwandten im Tierreich weitestgehend übereinstimmt, mag jetzt noch nicht so viel bedeuten.
Aber wem bei unseren Verhaltensmustern nicht Prähistorisches auffällt... alleine schon die Sache mit der Körpergröße bei der Partnerwahl (nur eines von vielen Beispielen). Niemand kann ernsthaft behaupten, dass die noch irgendwie zum Überleben beiträgt oder ein Mann eine Frau besser beschützen könnte, weil er groß ist. Selbst wenn waffenloser Kampf eine Rolle spielen würde, müssten Frauen auf Shaolin-Mönche oder auf Jackie Chan stehen. Überleben sichert man heute mit Erfolg im Beruf, sogesehen müssten Frauen, würden sie mit der Zeit gehen, eine Art Einstellungstest mit einem Mann machen und nicht schauen ob er eh nicht kleiner als sie selbst ist. Im Tierreich hat die Sache mit der Größe dagegen sehr wohl noch eine Bedeutung, weil dort meistens tatsächlich der Größere auch der Stärkere und im Kampf Bessere ist und man außerdem erst mal bei der Nahrungsbeschaffung erflogreich sein muss, um sich Körpergröße überhaupt leisten zu können.
Wer denkt, ich hab jetzt nur Frauen angegriffen... stimmt, bei Männern ist es ja eigentlich noch ärger. Da besteht der Unterschied zum prähistorischen Jäger doch manchmal wirklich nur in Anzug und Auto... und das die Höhle etwas moderner ist.
Das Sex aber der Beziehungsbindung dient... eine zeitlang möglicherweise schon, aber irgendwann siegt zumindest beim Mann doch der Fortpflanzungstrieb... welcher es womöglich lieber sehen würde, wenn man seinen Samen gleich noch an ein paar andere Partnerinnen verteilen würde. Außerdem, wäre Sex nur für Beziehungen da, hätte die Natur sich da wohl ein kleines Fehlerchen geleistet, denn so erfolgreich scheint es ja da nicht zu sein.

Noch eine etwas provokante Theorie: Vielleicht machen wir alles, von dem wir eigentlich glauben, es wäre besonders fortschrittlich und würde uns weit übers Tierreich erheben, mit dem gleichen Endzweck: uns sexuell attraktiv zu machen und unsere Gene möglichst gut weiterzugeben. Sprich, alles nur fürs Ficken.

lg
Peter
 
Das unsere DNA mit der von unseren nächsten Verwandten im Tierreich weitestgehend übereinstimmt, mag jetzt noch nicht so viel bedeuten.
Ich denke schon, daß das weitreichende Auswirkungen auf die Sicht auf Tiere und den Menschen hat.
alleine schon die Sache mit der Körpergröße bei der Partnerwahl (nur eines von vielen Beispielen). Niemand kann ernsthaft behaupten, dass die noch irgendwie zum Überleben beiträgt oder ein Mann eine Frau besser beschützen könnte, weil er groß ist. Selbst wenn waffenloser Kampf eine Rolle spielen würde, müssten Frauen auf Shaolin-Mönche oder auf Jackie Chan stehen.
Der größere ist im Nahkampf im Vorteil und kann die Frau besser gegen andere Männer beschützen wie auch gegen Tiere. U.U. ist er deshalb in der Jagd erfolgreicher und er kann mehr Arbeit leisten um z.B. eine Unterkunft zu bauen etc.
Ich bin der Meinung, daß das immer noch die Gründe sind, warum Frauen große Männer bevorzugen.
Apropos Nahkampf:
Bagger am Wochenende in der Disco die hübschesten Mädls an, und du wirst sehen, daß das schon eine aktuelle Rolle spielt... Du wirst bald sehr unfreundliche Bekanntschaft mit Rivalität um Frauen machen... Manchmal fliegen die Fäuste, meist reicht jedoch schon die körperliche Drohgebärde aus, um einen aus dem Feld zu schlagen - ganz wie auf "Universum"... ;)
Überleben sichert man heute mit Erfolg im Beruf, sogesehen müssten Frauen, würden sie mit der Zeit gehen, eine Art Einstellungstest mit einem Mann machen und nicht schauen ob er eh nicht kleiner als sie selbst ist.
Viele Männer arbeiten eh oft "wie die Tiere", um mehr zu verdienen, eine machtvollere Stelle einzunehmen, sich ein noch teureres Auto+Haus leisten zu können in der Hoffnung, damit den Frauen ihren Erfolg zu demonstrieren. Viele Männer umgeben sich mit Status- und Reichtumssymbolen.
Vielleicht machen wir alles, von dem wir eigentlich glauben, es wäre besonders fortschrittlich und würde uns weit übers Tierreich erheben, mit dem gleichen Endzweck: uns sexuell attraktiv zu machen
Ersetze "alles" durch "vieles" und stimme dir danach zu.

David
 
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