Dann helfe ich mal. Es geht um das "an die Grenzen führen" oder " - ausloten", oder - "erweitern".
Z.B. wenn jemand wen würgt, wird's schnell kritisch. Oder unter Wasser drückt, oder beliebig ähnliche Beispiele. Dto. im mental-psychischen Bereich, Spiel mit Ängsten, usw.
BDSM ist eben kein so harmloses Kinderspiel wie von ahnungslosen Hobby- Sm-lern gerne dargestellt, die mit ein wenig Kerzenwachs und Wäscheklammern ihr ansonsten langweiliges Sexleben abwechslungsreicher gestalten möchten.
Und wenn schon über BDSM zum Thema Aktiv/ Passiv diskutiert wird, dann richtig.
Warum sollte es beim BDSM "immer?" darum gehen müssen, Grenzen zu erreichen oder diese gar zu überschreiten?
Wenn DAS der "Hauptbeweggrund" wäre...
...
Nehmen wir mal deine Beispiele: Atemreduktion oder waterboarding.
Praktiziert zwar sicherlich nicht jeder...
...aber das sind gute Beispiele.
Angenommen, ich weiß nicht, wie man richtig würgt...dann ist es per se schon mal leichtsinnig und lebensgefährlich.
Aber nehmen wir mal an, die Dom wüsste es...und wüsste auch, wie lange ihr Sub ohne Atem auskommt.
Sagen wir mal...eine Minute.
Selbiges beim Waterboarding...
Was bringt es ihr (oder auch ihm) diese Grenze neu definieren zu wollen...überschreiten zu wollen?
Um zu schauen, ob er nach 1,5 Minuten noch immer lebt?
Ob sie ihn nach 2 Minuten noch reanimieren kann?
Eher dürfte sie sich dann fragen, wie sie die Leiche entsorgt.
Ein guter Dom, eine gute Domina handelt nicht unüberlegt, leichtsinnig oder verantwortungslos.
Und was das von dir genannte "harmlose Kinderspiel" angeht: man muss immer wissen, was man tut. Selbst beim "harmlosen" Fesseln.
Und auch das gilt, wieder einmal, generell.
Wenn ich wollte, könnte ich dich beim "harmlosen" fingern deiner
Vagina lähmen - zumindest ab Becken abwärts - weil man die Nerven erreicht und schädigen könnte.
Sag also nie, alles wäre harmlos. Denn das zeigt, dass du so manches unterschätzt.