Aktiv/Passiv

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Natürlich geht das auch vollkommen losgelöst von etwaigen sexuellen Neigungen und Praktiken.
Es geht schlicht um das Empfinden der beiden Betroffenen bzgl. Nähe etc.
Nimm als Beispiel Paare die Partnertausch praktizieren oder ihre Beziehung geöffnet haben - oft hört man das Argument, dass dies mit einem besonderen Vertrauen in die Partnerschaft verbunden ist - das hab ich auch, ohne mit anderen ficken zu müssen - und dennoch bedeutet es für das Paar individuell genau das.
Und wenn ich mir den Arsch aushauen lasse, dann würde ich den Gürtel etc. auch nicht jedem in die Hand drücken - braucht meinerseits eben eine bestimmte Art von Vertrauen und Nähe.
Das ist alles nicht wertend gemeint oder das versucht wird das eine über das andere zu stellen - es ist eben das persönliche Empfinden dabei.
Ich habe halt oft den Eindruck das der zweite Schritt vor dem ersten gemacht wird...
 
Der Unterschied ist, dass in unserem Fall gezielt und sehr persönlich auf zwei Menschen und deren Beziehung losgegangen wurde, wo hat das hier jetzt jemand gemacht?
Oder warum genau scheint es dich in deinem Stolz so zu kränken, dass eine solche Beziehung für viele Leute nicht nachvollziehbar ist und ich geschrieben habe, dass ich es nicht für gesund halte, seinen eigenen Willen völlig abzugeben?

Wo genau war da jetzt etwas persönliches oder etwas, womit ich dich angegriffen habe?
Und vielleicht könntest du aufhören, mir zu unterstellen, ich würde keine Ahnung haben. Ich bin selbst nicht in dieser "Szene" und trotzdem kann ich mir eine Meinung bilden, die darauf basiert, was ich gesehen und erzählt bekommen habe.

Also...
Wenn es nicht so wäre, dass ich es sehr gut in Erinnerung hätte, dass du in diversen Threads, in denen es um Altersunterschied in Beziehungen ging...
...und in denen dann ähnlich "platte" Aussagen kamen...in Richtung "das könne ja gar nicht funktionieren", da "müsste ein psychischer Schaden" vorliegen...ect...

...dich genauso vehement dagegen geäußert hast, OBWOHL ja deine Beziehung (und du) gar nicht explizit gemeint waren....

...könnte ich jetzt vielleicht halbwegs nachvollziehen, warum du dich echaufierst.

Ich denke, weder du noch ich mögen diese Art von Pauschalisierung, Plattitüden und Schubladendenken. ;)

Wenn diese gegen deine persönliche Überzeugung und Erfahrung aufgefahren werden, auch wenn du selbst nicht gemeint bist, wehrst du dich. Teilweise schon deshalb, weil du diesen Unsinn zu lesen leid bist.

Also, mit Verlaub, ist es doch auch mir überlassen, meine Meinung dazu zu äußern? :fies:

Und, wie gesagt, dass gerade von dir so argumentiert wird, wunderte mich eben persönlich - hätte ich nicht erwartet.

Was wiederum deine gesammelten Erfahrungen bezüglich einer Materie angeht, die du weder nachvollziehen kannst (wahrscheinlich oder vielleicht nicht mal möchtest?), nicht er- oder gelebt hast ...
...sondern (außerhalb der "Szene") nur vom Hörensagen und "gesehenem" (eine Handvoll Pornos aus dem Netz?)

..."kennst"...

...das erinnert mich an einen Vegetarier, der den Duft gebratenen Fleisches zwar kennt.
...oder auch mal das Rezept eines Schweinebratens gelesen hat...
....aber den Geschmack nicht kennt.

Und dann über die armen Massentierhaltungszustände referiert, obwohl die Sau ein glückliches Leben auf dem Biobauernhof hatte. :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aktiviteat kann ja auch genutzt werden um jemand aus seiner Passivitaet,die ja meist einen Grund hat,zu holen...
 
Also...
Wenn es nicht so wäre, dass ich es sehr gut in Erinnerung hätte, dass du in diversen Threads, in denen es um Altersunterschied in Beziehungen ging...
...und in denen dann ähnlich "platte" Aussagen kamen...in Richtung "das könne ja gar nicht funktionieren", da "müsste ein psychischer Schaden" vorliegen...ect...

...dich genauso vehement dagegen geäußert hast, OBWOHL ja deine Beziehung (und du) gar nicht explizit gemeint waren....

...könnte ich jetzt vielleicht halbwegs nachvollziehen, warum du dich echaufierst.

Ich denke, weder du noch ich mögen diese Art von Pauschalisierung, Plattitüden und Schubladendenken. ;)

Wenn diese gegen deine persönliche Überzeugung und Erfahrung aufgefahren werden, auch wenn du selbst nicht gemeint bist, wehrst du dich. Teilweise schon deshalb, weil du diesen Unsinn zu lesen leid bist.

Also, mit Verlaub, ist es doch auch mir überlassen, meine Meinung dazu zu äußern? :fies:

Und, wie gesagt, dass gerade von dir so argumentiert wird, wunderte mich eben persönlich - hätte ich nicht erwartet.

Was wiederum deine gesammelten Erfahrungen bezüglich einer Materie angeht, die du weder nachvollziehen kannst (wahrscheinlich oder vielleicht nicht mal möchtest?), nicht er- oder gelebt hast ...
...sondern (außerhalb der "Szene") nur vom Hörensagen und "gesehenem" (eine Handvoll Pornos aus dem Netz?)

..."kennst"...

...das erinnert mich an einen Vegetarier, der den Duft gebratenen Fleisches zwar kennt.
...oder auch mal das Rezept eines Schweinebratens gelesen hat...
....aber den Geschmack nicht kennt.

Und dann über die armen Massentierhaltungszustände referiert, obwohl die Sau ein glückliches Leben auf dem Biobauernhof hatte. :D

Ja, Pornos.. leider habe ich all mein sexuelles Wissen und meine sexuelle Erfahrung nur aus Pornos. :(
 
Es ist und bleibt ein schmaler Grad...fuer mich z.B.ist eine Grenze schon weit ueberschritten wenn ein Safewort zur Anwendung kommt...

Ein Safeword ist für mich eine Sache, die zwischen zwei Menschen benötigt wird, die sich gegenseitig (noch) zu wenig kennen und/oder der dominante Part zu wenig Einfühlungsvermögen besitzt um die geplante Situation richtig einzuschätzen und reagieren zu können. Beides Fälle in denen ich von Praktiken abraten würde, die den Einsatz eines solchen Safewords überhaupt erst nötig machen. Generell kann ich die Verwendung nur wenig nachvollziehen. Denn ein "Nein" an sich ist schon "Safeword" genug und in jedem Fall zu akzeptieren. Lieber vorschnell auf ein gestammeltes Nein reagiert, als auf ein vielleicht zu spät rausgebrülltes Safeword. Auch in der Selbsteinschätzung mancher Subs geht da mitunter mal was schief...

So zumindest halte ich das. Und bislang bin ich ganz gut damit gefahren. ;)
 
Ein Safeword ist für mich eine Sache, die zwischen zwei Menschen benötigt wird, die sich gegenseitig (noch) zu wenig kennen und/oder der dominante Part zu wenig Einfühlungsvermögen besitzt um die geplante Situation richtig einzuschätzen und reagieren zu können. Beides Fälle in denen ich von Praktiken abraten würde, die den Einsatz eines solchen Safewords überhaupt erst nötig machen. Generell kann ich die Verwendung nur wenig nachvollziehen. Denn ein "Nein" an sich ist schon "Safeword" genug und in jedem Fall zu akzeptieren. Lieber vorschnell auf ein gestammeltes Nein reagiert, als auf ein vielleicht zu spät rausgebrülltes Safeword. Auch in der Selbsteinschätzung mancher Subs geht da mitunter mal was schief...

So zumindest halte ich das. Und bislang bin ich ganz gut damit gefahren. ;)
Ich kann mich da insofern nur anschließen, als dass mich bereits die Vereinbarung eines Safewords stark verunsichern würde.
Ich brauche die Gewissheit bzw. das Vertrauen, dass mich mein Partner soweit kennt und lesen kann, dass er erkennen kann wo meine Grenzen sind, noch bevor ich mich deren selbst eigentlich bewusst bin (weil ich im Moment vielleicht auch einfach nicht dazu in der Lage bin oder mir selbst mehr zutraue als wirklich möglich ist). Nur so kann er auf mich richtig einwirken und ich mich fallenlassen.
Außerdem kennt man sich derart gut, dass man alleine an der Tonlage und an der Reaktion des Körpers schon erkennen kann, wenn es wirklich „ernst“ wird.
 
Es ist und bleibt ein schmaler Grad...fuer mich z.B.ist eine Grenze schon weit ueberschritten wenn ein Safewort zur Anwendung kommt...

Da gibt es ja auch dieses oft zitierte "bis an die Grenzen bringen", womit nichts anderes gemeint ist, als ein Überschreiten des eigentlich noch so gerade zumutbaren oder überhaupt erlaubten, ohne sich strafbar zu machen.

Ich kenne einen Fall, in dem eine Frau über Stunden gefesselt ( Bondage ) und geknebelt allein in einem Kellerraum ( als " Spielzimmer" eingerichtet ) zurückgelassen wurde. Da hätte wohl auch ein Safeword nicht geholfen.

Nach erfolgter Anzeige wurde der Mann wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung ( psychischer Schaden ) verurteilt. Ein Beispiel wie aus einem zunächst harmlos erscheinenden Spiel bitterer Ernst werden kann und dass eine Berufung auf eine angebliche Einvernehmlichkeit ( BDSM- Spiel ) nicht geltendes Recht aushebeln kann.

Ähnlich riskant geht es wohl in vielen Fällen körperlicher Gewalt zu.
 
Für mich war es das schon zitierte Spiel von Nähe und Distanz, das mich x Jahre lang in der BDSM-scene gehalten hat. Das ständige Überdiegrenzenlotsen, das absolute Vertrauen. Ein Safeword habe ich nie gebraucht und nie zu hören bekommen. :)

Heute könnte ich nicht mehr behaupten, es wäre meine Welt, ich bin weit weg davon. Meine Erfahrungen möchte ich allerdings nicht missen, weder die wunderschönen noch die anderen.

Für mich hat jede Richtung von Sexualität ihre Daseinsberechtigung, und abgesehen von den (für mich!) nicht vorstellbaren Praktiken hab ich gesehen und erlebt, was das Spektrum hergegeben hat. Somit isses gut.

[....zurück zur Eingangsfrage....? :hmm:]
 
ich find solche threads immer irgendwie amüsant.

da hast die seite der leute die drauf stehen, und die andere seite die damit rein gar nichts anfangen kann. und ich, und damit meine ich auch nur mich, kann mit bdsm nix anfangen. also werde ich die ganzen erklärungen warum das so toll sein soll irgendwie nicht verstehen. und so ehrlich bin ich dann schon, ich geb mir auch gar keine große mühe.

von mir aus kann jeder machen was er will. sind ja alle alt genug da und sollten wissen was sie tun......................ok bei manchen könnt ma scho zweifel haben.
 
Genau das ist es ja, wo mir alles im Hals stecken bleibt, wenn ich etwas von einer Dom/Sub Beziehung lese. Das erstreckt sich ja nicht nur auf das Sexleben.
Jetzt mal abgesehen davon, dass diese Art von Beziehung bei mir auf völliges Unverständnis trifft, letztens habe ich hier irgendwo gelesen, dass jemand seiner Frau befiehlt wann sie Unterwäsche tragen darf und wann nicht. Auch im Alltag.
Das halte ich nicht für gesund.

Das kann man miteinander ausmachen wie tief die Unterordnung geht. 24/7 ist auch nichts für mich, dafür bin ich eigentlich zu dominant. Aber für eine begrenzte Zeit gebe ich gerne die Kontrolle ab. Stell dir vor, wie befreiend es sein kann, mal nicht zu überlegen was man anziehen soll ;)
 
Wie habt ihr das bisher erlebt? Immer gleichmäßig und abgestimmt? Unverhältnismäßig? Fühlt ihr euch selbst eher als der Part, der sich handlungsaktiver einbringt, oder genießt ihr es lieber mit euch geschehen zu lassen?.
Ich finde die Abwechslung in einer Beziehung spannend. Immer tonangebend zu sein und den "Alleinunterhalter" geben zu müssen, ist auf Dauer langweilig. Ein echtes Gegenüber zu haben, dass auch Ideen und Fantasien entwickelt, die ich dann auch mit mir geschehen lasse, kann sehr schön sein. Ich bin prinzipiell schon handlungsaktiv - das alleine kann aber auf Dauer einfach zu einseitig werden!
 
Zurück
Oben