Aktiv/Passiv

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Hmm also ich kann ja mit der Dom/Sub Geschichte so gar nichts anfangen. Jeder Mensch darf natürlich selbst entscheiden, wie er/sie das Leben und oder Sexualleben gestalten möchte. Aber ein, zwei Fragen an die Doms (oder Dome?) habe ich schon.

Was ist der Kick daran? Geht es da um Macht? Oder das Sagen haben? Oder um das Ego? (was bin ich doch für ein geiler Mann, dass Frau alles macht, was ich ihr anschaffe - überspitzt formuliert) Oder ist es der Punkt, wenn ich sonst nirgendwo was zu sagen habe, bzw. mich sonst niemand hört, dann wenigstens zu Hause?

Keine unberechtigte Frage , wie würdest du sie selbst beantworten ?
 
Im uebrigen kenne ich in meinem Umfeld keine wie auch immer geartete Beziehung,die sich nicht auf den Alltag auswirkt...
 
Ich kann nur versuchen es in meinen Worten wiederzugeben.
Diese ganze Dynamik die zwischen einem Dom und seiner Sub herrscht wird für Außenstehende niemals gänzlich nachvollziehbar sein, da einfach der Zugang fehlt.
Es ist eine sehr tiefe Art von Bindung die sich nicht nur im sexuellen Bereich niederschlägt, sondern die ganze Beziehung zueinander beeinflusst. Auch wenn nicht als 24/7 gelebt, so kann es dennoch von beiden Seiten den Wunsch geben, dass es Berührungspunkte in den Alltag gibt.
Auch wenn beide Partner natürlich ein Gefühl und Gespür dafür entwickeln wann diese Seite angebracht ist sie auszuleben und wann sie eben gerade einmal im Umgang keinen Platz hat, so bleibt die dahinterliegende Dynamik dennoch aufrecht. Natürlich im Bewusstsein beider, weil es gewollt ist.
Wie diese Auswüchse in den Alltag stattfinden obliegt dem Paar für sich gemeinsam zu definieren.

Ich finde es gut, dass du kritisch hinterfragst und weiß auch wieso du das machst.
Ich ziehe daher deine Argumente nicht ins lächerliche, sondern versuche sie nur aus meiner Perspektive heraus zu beantorten.

Danke.
Dein Posting versucht zu vermitteln, worum es dabei geht, ohne aggressiv zu sein oder Leuten, die damit halt nix anfangen können irgendwas zu unterstellen.
 
Ich denke sie hält es persönlich nicht für eine Form einer gesunden Beziehung was ich verstehen kann , denn ihr Empfinden ist halt nicht so ..... was gibt's da zu rechtfertigen oder nicht zu verstehen ?
Die einen so die anderen so .... jedem des seine solang damit beide Glücklich sind .. Why Not?
Destruktive Beziehungen haben per se nichts mit der Neigung zu tun.

Eine Neigung, Vorliebe pauschal als krank abzuwerten ist von vorgestern, selbst der ICD hat da schon nachgezogen


Ich bin hier raus
 
Da ihr @Mitglied #470492 grad so ins Laecherliche zieht...ihr glaubt ernsthaft das sich solche Praktiken/Beziehungen nicht auf den Alltag auswirken?

Hm, ich empfinde es nicht so, dass furchii ins Lächerliche gezogen wird. Und ich empfinde ihre Aussagen nicht als das kritische Hinterfragen, als das sie es definiert. Es ist eher eine vorgefasste Meinung bzw. Vorstellung. Dass sie damit auf Konfrontation stößt ist für mich nur logisch, da diese Meinung eben mit den Erfahrungen und Überzeugungen der hier Diskutierenden kollidiert.

Und ich kann dir versichern, dass sich solche Praktiken und Beziehungen mit tiefster Liebe, Wertschätzung und Respekt füreinander auf selber Augenhöhe ganz wunderbar leben lassen. Ich tue das mein Leben lang und habe für meine Partner immer die größte Zärtlichkeit und Zuneigung, ebenso, wie ich es genieße diese von ihnen zu bekommen. Ich bin ein Mensch der Wert legt auf Familie, auf ein miteinander Verschmelzen, auf die Integrität des Partners, auf seine Unantastbarkeit durch Dritte, ich biete Vertrauen und Verlässlichkeit und würde mich jederzeit wie eine Löwin in den Kampf für ihn stürzen. Und dennoch lebe ich meine Sexualität absolut dominant. Darin liegt für mich kein Widerspruch. Jede Beziehung wirkt sich auf den Alltag aus. Wenn es eine gute ist, dann tut sie es positiv.

Das soll aber nicht heißen, dass BDSM-Beziehungen nicht auch unter Bedingungen stattfinden können, die unschön sind. So wie absolut jede andere Beziehung auch.
 
Destruktive Beziehungen haben per se nichts mit der Neigung zu tun.

Eine Neigung, Vorliebe pauschal als krank abzuwerten ist von vorgestern, selbst der ICD hat da schon nachgezogen


Ich bin hier raus

Das weiß ich schon damit hast du natürlich recht, das man sich oft etwas unglücklich ausdrückt heißt aber nicht das der andere Part der Diskussion nicht versuchen kann zwischen den Zeilen zu lesen ....
Was da steht ist nicht immer das was es scheint , aber der Zugang zu dem was Transportiert werden soll kann Variieren.
 
Hm, ich empfinde es nicht so, dass furchii ins Lächerliche gezogen wird. Und ich empfinde ihre Aussagen nicht als das kritische Hinterfragen, als das sie es definiert. Es ist eher eine vorgefasste Meinung bzw. Vorstellung. Dass sie damit auf Konfrontation stößt ist für mich nur logisch, da diese Meinung eben mit den Erfahrungen und Überzeugungen der hier Diskutierenden kollidiert.

Und ich kann dir versichern, dass sich solche Praktiken und Beziehungen mit tiefster Liebe, Wertschätzung und Respekt füreinander auf selber Augenhöhe ganz wunderbar leben lassen. Ich tue das mein Leben lang und habe für meine Partner immer die größte Zärtlichkeit und Zuneigung, ebenso, wie ich es genieße diese von ihnen zu bekommen. Ich bin ein Mensch der Wert legt auf Familie, auf ein miteinander Verschmelzen, auf die Integrität des Partners, auf seine Unantastbarkeit durch Dritte, ich biete Vertrauen und Verlässlichkeit und würde mich jederzeit wie eine Löwin in den Kampf für ihn stürzen. Und dennoch lebe ich meine Sexualität absolut dominant. Darin liegt für mich kein Widerspruch. Jede Beziehung wirkt sich auf den Alltag aus. Wenn es eine gute ist, dann tut sie es positiv.

Das soll aber nicht heißen, dass BDSM-Beziehungen nicht auch unter Bedingungen stattfinden können, die unschön sind. So wie absolut jede andere Beziehung auch.

Aber sowohl du als auch @Mitglied #427072 schaffen es, eine Dom/Sub Beziehung sachlich darzustellen bzw zu erklären, was für Leute, bei denen das nur auf Unverständnis stößt natürlich viel besser ist als "du hast ja keine Ahnung, was du sagst stimmt nicht, du willst eh nur provozieren!!!!"
Mit euren beiden Postings kann ich etwas anfangen, wenn gleich mit Steinen geworfen wird denke ich mir halt eher, einen wunden Punkt getroffen zu haben.

Und nein - es war tatsächlich kein provozieren meinerseits, sondern einfach die Darstellung, wie ich solche Beziehungen (nicht aktiv) bisher kennengelernt habe.
 
Dann ist es eben NICHT einvernehmlich gewesen...

Natürlich ist es das. Gibt genug Menschen, die völlig einvernehmlich und blindlings in ihr Verderben rennen. Und wenn es ihnen dann doch irgendwann mal dämmert und sie sich davon befreien, dann nur um bei der nächsten Gelegenheit wieder wie die Motte ins Licht zu fliegen. Gibt genug pathologische Irre, die eine derartige Dispusition anderer schamlos ausnutzen und diese Schiene fahren.
 
Aber sowohl du als auch @Mitglied #427072 schaffen es, eine Dom/Sub Beziehung sachlich darzustellen bzw zu erklären, was für Leute, bei denen das nur auf Unverständnis stößt natürlich viel besser ist als "du hast ja keine Ahnung, was du sagst stimmt nicht, du willst eh nur provozieren!!!!"
Mit euren beiden Postings kann ich etwas anfangen, wenn gleich mit Steinen geworfen wird denke ich mir halt eher, einen wunden Punkt getroffen zu haben.

Und nein - es war tatsächlich kein provozieren meinerseits, sondern einfach die Darstellung, wie ich solche Beziehungen (nicht aktiv) bisher kennengelernt habe.

Aber gerade solche Diskurse sind es aus denen man das eine oder andere an Erkenntnisgewinnt , völlig unabhängig davon ob man das selber gut findet oder nicht .
 
... ein, zwei Fragen an die Doms (oder Dome?) habe ich schon.

Was ist der Kick daran? Geht es da um Macht? Oder das Sagen haben? Oder um das Ego? (was bin ich doch für ein geiler Mann, dass Frau alles macht, was ich ihr anschaffe - überspitzt formuliert) Oder ist es der Punkt, wenn ich sonst nirgendwo was zu sagen habe, bzw. mich sonst niemand hört, dann wenigstens zu Hause?

Um "die Macht" kann es im Grunde genommen ja gar nicht gehen.
Es geschieht ja einvernehmlich...bzw ich habe nur so viel "Macht" über sie, wie sie mir zu geben bereit ist. Es ist eine Art "Geschenk", welches man zu schätzen wissen sollte.

Mein Ego ist auch so ausreichend vorhanden - dafür bräucht's keinen BDSM. :D

Es ist einfach ein Spiel...ein lustvolles Spiel.
Wenn sie gern submissiv ist...und vielleicht noch Masochistin...d.h. ihre Sexualität in der Unterwerfung und aus Schmerzen - kombiniert mit Lust natürlich - zieht...
...der Partner hingegen gern führt, sadistische Züge in sich trägt und zudem Reaktionsfetischist ist...

...dann passt es doch einfach?
Und beide fühlen sich wohl dabei? :schulterzuck:

Warum sollte ich ihr ihren Wunsch danach verwehren?
Aus falsch verstandener Liebe? :roll:

Ich gebe, was sie sich wünscht, sich ersehnt und braucht.
Das sollte jeder Mann tun - auch außerhalb des BDSM.
Oder möchte man seine Partnerin nicht glücklich machen? :hmm:
 
Das ist meist so, wenn die Schönrederei beim Gegenüber keinen Anklang findet.

Etwas schönreden zu müssen bedingt, dass es davor nicht schön war. Und es verwundert mich in der Tat, dass man somit einigen hier Beteiligten eine schöne Beziehung abspricht. Anklang hin oder her, solche Aussagen lassen meines Erachtens tiefer blicken als beabsichtigt. Und was ich da sehe ist mehr ein blindes Hinhauen als ein offenes Zuhören.
 
Natürlich ist es das. Gibt genug Menschen, die völlig einvernehmlich und blindlings in ihr Verderben rennen. Und wenn es ihnen dann doch irgendwann mal dämmert und sie sich davon befreien, dann nur um bei der nächsten Gelegenheit wieder wie die Motte ins Licht zu fliegen. Gibt genug pathologische Irre, die eine derartige Dispusition anderer schamlos ausnutzen und diese Schiene fahren.


Was ja widerum überall stattfindet/stattfinden kann - und insofern nichts mit der sexuellen Präferenz zu tun hat. :schulterzuck:
 
Um "die Macht" kann es im Grunde genommen ja gar nicht gehen.
Es geschieht ja einvernehmlich...bzw ich habe nur so viel "Macht" über sie, wie sie mir zu geben bereit ist. Es ist eine Art "Geschenk", welches man zu schätzen wissen sollte.

Mein Ego ist auch so ausreichend vorhanden - dafür bräucht's keinen BDSM. :D

Es ist einfach ein Spiel...ein lustvolles Spiel.
Wenn sie gern submissiv ist...und vielleicht noch Masochistin...d.h. ihre Sexualität in der Unterwerfung und aus Schmerzen - kombiniert mit Lust natürlich - zieht...
...der Partner hingegen gern führt, sadistische Züge in sich trägt und zudem Reaktionsfetischist ist...

...dann passt es doch einfach?
Und beide fühlen sich wohl dabei? :schulterzuck:

Warum sollte ich ihr ihren Wunsch danach verwehren?
Aus falsch verstandener Liebe? :roll:

Ich gebe, was sie sich wünscht, sich ersehnt und braucht.
Das sollte jeder Mann tun - auch außerhalb des BDSM.
Oder möchte man seine Partnerin nicht glücklich machen? :hmm:

Schon aber was macht jemand der die Wünsche nicht erfüllen kann .... und das passiert öfter als man denkt , das weißt du ja selber auch völlig nebensächlichbob sie Bdsmler sind oder nicht .....
 
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