1: The Burbs - Meine teuflischen Nachbarn.
Ich kenne eigentlich keine Person, ob jung oder alt, die den Film nicht toll findet. Würde der noch einmal in das Kino kommen würde ich mir eine Woche frei nehmen und eine Dauerkarte nehmen. Komödie, Gesellschaftskritik, Fantasy, Grusel, Carrie Fisher

und Spannung bis zum Finale.
2: Star Trek IV - Das Unentdeckte Land.
Die Beendigung des "Kalten Krieg" im Weltraum. Faszinierend umgesetzt.
Wenn man sich Ost und West ansieht wichtiger als je zuvor. Aber natürlich nur im klingonischen Original sehenswert.
3: Apokalypse Now
Die meisten werden es wahrscheinlich geil und später erschütternd finden. Aber wer die Epiphanie der Dunkelheit im Monolog von Kurtz wirklich versteht war schon auf der dunklen Seite des Mondes. Grundsätzlich erklärt er das Wesen des Krieges in vollkommener Konsequenz. Was sich auch real immer wiederholt wenn beide Seiten bluten.
4: The Devils Rejects
Weniger der Film an sich, aber die Erkenntnis daraus wie schnell man auf Menschen, indem Fall den Zusehern, Klavier spielen kann wenn man sein Handwerk als Medienmacher professionell versteht. Man müsste schon ein ideologisches Weltbild wie aus Stahl besitzen um am Ende kein Mitgefühl mit den vergewaltigenden Serienmördern zu haben.
Das ist kein Spiegel der Moral, sondern ein Plakat auf dem steht dass wir schwach sind und selbst dem Teufel die Hand reichen wenn er sich unserer Emotionen bedient.
3: Dont Look Up
Der Film an sich ist herrlich, noch witziger sind die Primaten die meinen ihn zu verstehen indem sie die Handlung auf die manipulativen und populistischen Themen unserer Zeit übertragen und deswegen die realen Bedrohungen wieder übersehen.
4: Bugonia
Vor 15 Jahren hätte ich den Film als übetriebenen Humbug abgetan. Nachdem ich die "Bugonias" vor ein paar Jahren auf unseren Hauptplätzen sah würde ich dafür plädieren ihre Keller nach entführten Andromedanern zu durchsuchen.
5: Ideocrazy
Wer da keine Parallelen erkennt trägt selbst schon Clogs.
6: Falling Down
In der heutigen Zeit nicht mehr so relevant wie damals, aber bevor man luxuriöse Unterhaltung kannte und online vernetzt war standen viele gestresste, verlassene, gezähmte Männer kurz davor auszurasten wenn ihr Leben zerbröckelt und man nicht flüchten konnte. Ein Faktum trifft aber immer noch zu. Treibe nie jemand in die Enge der Hoffnungslosigkeit oder du betrittst die Welt des Schmerzes.
7: Rocky 4
Alle reden immer von Rocky 3, aber die Handlung war klischeehafte Kacke und Mr. T soll gefälligst im A-Team bleiben. Rocky 4 ist in meinen Augen der ultimative Rocky der die Anerkennung und Wirkung von Sport glorifiziert. Ob Balboa heutzutage ohne Nowitschok heim käme steht auf einem anderen Blatt.
8: Predator
Eine Spezies die trotz technologischem Fortschritt der kulturellen Jagd zugetan ist und sich mit uns messen will ist eine tiefgründige Fantasie und vielleicht sogar eine unterbewusste Sehnsucht nach einem Gegner auf Augenhöhe. Teil 2 und Predators war auch noch gut. Ewig schade das man danach diese interessante Jagdinstinkt Geschichte durch Genschwachsinn ersetzt hat um sich moralisch vertretbar Honig in den Kopf zu schmieren. Der Predator ist nicht auf der Suche nach DNA, sondern nach einem schönen Schädel!
9: Der Herr der Ringe
Ich schmeiße einmal alle drei Teile als einen Film in das Rennen. Wahrscheinlich wird es keinen so monumentalen Film in der reinen Darstellung mehr geben. Darum ist und bleibt er in dieser Sparte auch unerreichbar. Weil differenzierter, inkludierter und reflektierter Unfug den sich Diversitätsagenten ausdenken eben kein Tolkien ist und nie sein kann. Siehe die Furzserie.
10: Demolition Man
Als der Film 93 rauskam dachte ich mir nur ob diesen Schwachsinn jemand ernst nehmen kann?! Heute warte ich das ein Kanaldeckel aufgeht, David Leary rausspringt, ein paar E-Autos sprengt, den nächsten Veganshop anzündet und bei der ersten Kritik an belasteten Wörtern seine abgesägte Schrotflinte zieht um den "Cuckoo" zu erschießen.