Vierzig verschiedene Jobs? Gibt es noch Firmentreue?

Oh, ich glaube ich bin ziemlich out. Bin 30 Jahre lang in der gleichen Firma, hab 2 x Abteilung gewechselt und gehe nach wie vor gerne in die Firma.
Allerdings kennt dich nach so langer Zeit wirklich jeder in der Firma, da muss man brav und artig sein 😉🤫🤭
 
Oh, ich glaube ich bin ziemlich out. Bin 30 Jahre lang in der gleichen Firma, hab 2 x Abteilung gewechselt und gehe nach wie vor gerne in die Firma.
Allerdings kennt dich nach so langer Zeit wirklich jeder in der Firma, da muss man brav und artig sein 😉🤫🤭
Ausser in der Zeit von Vertretungen von chronisch kranken Kollegen und Urlaubern
 
15 Jahre Metallbereich 3 Firmen
8 Jahre Sozialbereich 2
10 Jahre Immobilien 1
Rest selbständig
 
Ein Tag in der ersten Firma, ein Jahr in der Zweiten, 10 Jahre in der Dritten. In der Vierten hab ich inzwischen die Vereinbarung zur Altersteilzeit, in 1,5 Jahren bin ich in der Freizeitphase 😀.
40 verschiedene Jobs kann ich mir absolut nicht vorstellen wie das sinnvoll abgehen könnte.
 
Ich bin der Meinung es braucht einen vernünftigen Mix. Wenn einer jedes Jahr den Job wechselt betrachte ich dies nicht als optimal, gerade Arbeitgeber werden sich dann natürlich fragen ob es sich lohnt so jemanden einzustellen. Andererseits kann man sich auch fragen, inwiefern es für die persönliche Entwicklung hilfreich ist, 40 Jahre lang den gleichen Job zu machen.
 
Ich bin der Meinung es braucht einen vernünftigen Mix. Wenn einer jedes Jahr den Job wechselt betrachte ich dies nicht als optimal, gerade Arbeitgeber werden sich dann natürlich fragen ob es sich lohnt so jemanden einzustellen.
naja wenn er nur die firma gewechselt hat dem beruf aber treu geblieben ist, dann würde seine überdurchschnittliche erfahrung eine einstellung sogar fördern.....oder? :schulterzuck:
 
naja wenn er nur die firma gewechselt hat dem beruf aber treu geblieben ist, dann würde seine überdurchschnittliche erfahrung eine einstellung sogar fördern.....oder? :schulterzuck:
Guter Punkt...Ich denke es gibt hier kein richtig oder falsch. Ich denke wichtig ist es immer auch den Einzelfall mit den genauen Umständen zu betrachten.
 
Ich denke es kommt darauf an ob die Firma zu der Lebensphase passt, in der man sich befindet. Selber hat man ja wärhend eines ganzen Arbeitslebens auf Grund der persönlichen Situation unterschiedliche Anforderungen an die Firma. Da bieten große Firmen eher die flexiblen Möglichkeiten die kleine Firmen eher nicht haben.
 
naja wenn er nur die firma gewechselt hat dem beruf aber treu geblieben ist, dann würde seine überdurchschnittliche erfahrung eine einstellung sogar fördern.....oder? :schulterzuck:
Für welchen Beruf ist einerseits Erfahrung wichtig, andererseits so eine seichte Suppe dass es für den Arbeitgeber egal ist, wenn sich der Mitarbeiter nach einem Jahr wieder schleicht?
 
Ich war 25 Jahre Arbeitgeber mit 5 verschiedenen Firmen.

Hatte Angestellte die bei uns gelernt haben und geblieben sind, welche die seit der Gründung dabei waren und unzählige Arbeitsnomaden die teilweise nach wenigen Wochen weitergezogen sind und auch schon bei zahlreichen Firmen angestellt waren.

War uns bei der Einstellung aber egal, wie oft der Bewerber seinen Arbeitgeber im Vorfeld gewechselt hat.

Habe aber das Gefühl, das die Betriebszugehörigkeit immer kürzer wird.
Bei manchen Tätigkeiten halt egal, bei anderen, sehr speziellen oft schwierig.

Aber, da kann sich jetzt mein Nachfolger mit rumschlagen.
 
Für welchen Beruf ist einerseits Erfahrung wichtig, andererseits so eine seichte Suppe dass es für den Arbeitgeber egal ist, wenn sich der Mitarbeiter nach einem Jahr wieder schleicht?
für handwerkliche berufe mal auf jeden fall....also erfahrung......man könnte den mitarbeiter durch erhöhung des lohnes nach dem einen jahr vielleicht binden? :schulterzuck:
 
Ich bin der Meinung es braucht einen vernünftigen Mix. Wenn einer jedes Jahr den Job wechselt betrachte ich dies nicht als optimal, gerade Arbeitgeber werden sich dann natürlich fragen ob es sich lohnt so jemanden einzustellen. Andererseits kann man sich auch fragen, inwiefern es für die persönliche Entwicklung hilfreich ist, 40 Jahre lang den gleichen Job zu machen.
Das empfinde ich eher als veraltetes Denken. Wenn wir im antiken Japan wären und ich einen Schmied suche der mir händisch ein Schwert mit 1000 Lagen macht würde ich es natürlich bevorzugen wenn der Mensch dahinter sein ganzes Leben den gleichen Beruf ausgeübt hat. :)

Aber in unserer Zeit zählt der Intellekt oft mehr als Erfahrung. Dank moderner Technik kann man eigentlich jeden Quereinsteiger in wenigen Wochen fit für diverse Jobs machen wenn er nicht gerade vom Baum geklettert ist.

Als die große Krise mit der Pandemie begonnen hat bekamen meine Gewerbe einen Knick, innerhalb kürzester Zeit hatte ich mich aber angepasst und brauchte neue Mitarbeiter.

Da hatte ich oft die Wahl zwischen Millenials und erfahrenen Leuten, Langzeitarbeitslosen und Schulabbrechern bis hin zu kuriosen Lebenskünstlern.
Die Lebensläufe waren sehr unterschiedlich, eine war z.B. Hasch, Gastro, Verkauf, Büro, Buchhaltung, Kosmetik und noch ein paar Branchen die ich vergessen habe.
Und genau das hat mir imponiert.
Weil einem da sofort klar wird das die Person sich in jedem Job einarbeiten kann.

Warum nicht der Langzeitarbeitslose der nur bei zwei Firmen war? Weil er dazwischen und danach nichts gemacht hat und wahrscheinlich so ein geistiger Betonklotz ist der in seiner kleinen Welt gefangen ist.

Die Welt bewegt sich immer schneller, sture Konzepte werden scheitern. Am einen Tag machte ich noch sehr viel Geld mit Gaming PCs, am nächsten Tag konnte man sich High End Grafikkarten nicht mehr leisten.
Man wittert Gewinn mit der Playstation 5, nur um einzusehen das man gar keine anbieten kann weil sie nicht verfügbar sind. Preise steigen und fallen, die Verfügbarkeit bricht teilweise zusammen und man muss schon im gleichen Moment einen Plan B haben. Und das sorgt auch für neue Anforderungen bei den Mitarbeitern.

War vorher noch ein Ass für Hardwarekompatibilität gefragt war es danach eine angenehme Stimme und Rhetorik per Skype oder Teams was Gewinn machte, brauchte man zuvor noch einen Administrator und 5 Firmen PCs, laufen am nächsten Tag alle mit Surface herum und machen dank moderner Softwarelösungen alles selbst. Und eine Woche später stehen auch die Geräte schon oft in der Ecke weil das Handy für viele Tätigkeiten noch praktischer ist.

Wer geistig nicht mindestens darauf vorbereitet ist das wir vielleicht schon nächste Woche statt Systemlösungen im Hinterzimmer ein paar Kampfdrohnen bauen oder Dosimeter für Smart-Homes implementieren ist Schnee von gestern. Wichtig ist nur das Cheffe immer genug Ahnung hat um es den Mitarbeitern auch notfalls im Schnellverfahren beizubringen. Die Mitarbeiter brauchen hingegen nur Intelligenz für die Schule des Lebens und zumindest einen ECDL, Absätze oder Krawatte. ;)

So gut wie hinter jeder Pleite steht ein stures und treues System. Man denke nur an die Gastro in der Krise. Zwei Wirte gingen da bei uns pleite. Zu dumm für Facebook, Instagram und einen bekackten Flyer mit Gerichten und Preisen für Zustellung oder Abholung.
12 Arbeitlose weil die Betreiber die seit über 40 Jahren aktiv waren nicht einmal mit einer Dönerbude mithalten können. Übrigens genau jene die demonstrierten und bis heute Buhuhu machen. Dabei hätte man beide Betriebe mit einem Handy in ca. 60 Minuten retten können.
Wichtiger war es aber eine Küche künstlich am Leben zu erhalten in der treue Mitarbeiter noch jeden Tag hinter geschlossenen Türen putzten als schon alle mit der Pizza daheim saßen.

Stoische Firmentreue erwarte ich nicht, dafür gibt es ein gutes Gehalt das bindet und auch vom Gewinn abhängig ist. Und mehr kann man nicht erwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das empfinde ich eher als veraltetes Denken. Wenn wir im antiken Japan wären und ich einen Schmied suche der mir händisch ein Schwert mit 1000 Lagen macht würde ich es natürlich bevorzugen wenn der Mensch dahinter sein ganzes Leben den gleichen Beruf ausgeübt hat. :)

Aber in unserer Zeit zählt der Intellekt oft mehr als Erfahrung. Dank moderner Technik kann man eigentlich jeden Quereinsteiger in wenigen Wochen fit für diverse Jobs machen wenn er nicht gerade vom Baum geklettert ist.

Als die große Krise mit der Pandemie begonnen hat bekamen meine Gewerbe einen Knick, innerhalb kürzester Zeit hatte ich mich aber angepasst und brauchte neue Mitarbeiter.

Da hatte ich oft die Wahl zwischen Millenials und erfahrenen Leuten, Langzeitarbeitslosen und Schulabbrechern bis hin zu kuriosen Lebenskünstlern.
Die Lebensläufe waren sehr unterschiedlich, eine war z.B. Hasch, Gastro, Verkauf, Büro, Buchhaltung, Kosmetik und noch ein paar Branchen die ich vergessen habe.
Und genau das hat mir imponiert.
Weil einem da sofort klar wird das die Person sich in jedem Job einarbeiten kann.

Warum nicht der Langzeitarbeitslose der nur bei zwei Firmen war? Weil er dazwischen und danach nichts gemacht hat und wahrscheinlich so ein geistiger Betonklotz ist der in seiner kleinen Welt gefangen ist.

Die Welt bewegt sich immer schneller, sture Konzepte werden scheitern. Am einen Tag machte ich noch sehr viel Geld mit Gaming PCs, am nächsten Tag konnte man sich High End Grafikkarten nicht mehr leisten.
Man wittert Gewinn mit der Playstation 5, nur um einzusehen das man gar keine anbieten kann weil sie nicht verfügbar sind. Preise steigen und fallen, die Verfügbarkeit bricht teilweise zusammen und man muss schon im gleichen Moment einen Plan B haben. Und das sorgt auch für neue Anforderungen bei den Mitarbeitern.

War vorher noch ein Ass für Hardwarekompatibilität gefragt war es danach eine angenehme Stimme und Rhetorik per Skype oder Teams was Gewinn machte, brauchte man zuvor noch einen Administrator und 5 Firmen PCs, laufen am nächsten Tag alle mit Surface herum und machen dank moderner Softwarelösungen alles selbst. Und eine Woche später stehen auch die Geräte schon oft in der Ecke weil das Handy für viele Tätigkeiten noch praktischer ist.

Wer geistig nicht mindestens darauf vorbereitet ist das wir vielleicht schon nächste Woche statt Systemlösungen im Hinterzimmer ein paar Kampfdrohnen bauen oder Dosimeter für Smart-Homes implementieren ist Schnee von gestern. Wichtig ist nur das Cheffe immer genug Ahnung hat um es den Mitarbeitern auch notfalls im Schnellverfahren beizubringen. Die Mitarbeiter brauchen hingegen nur Intelligenz für die Schule des Lebens und zumindest einen ECDL, Absätze oder Krawatte. ;)

So gut wie hinter jeder Pleite steht ein stures und treues System. Man denke nur an die Gastro in der Krise. Zwei Wirte gingen da bei uns pleite. Zu dumm für Facebook, Instagram und einen bekackten Flyer mit Gerichten und Preisen für Zustellung oder Abholung.
12 Arbeitlose weil die Betreiber die seit über 40 Jahren aktiv waren nicht einmal mit einer Dönerbude mithalten können. Übrigens genau jene die demonstrierten und bis heute Buhuhu machen. Dabei hätte man beide Betriebe mit einem Handy in ca. 60 Minuten retten können.
Wichtiger war es aber eine Küche künstlich am Leben zu erhalten in der treue Mitarbeiter noch jeden Tag hinter geschlossenen Türen putzten als schon alle mit der Pizza daheim saßen.

Stoische Firmentreue erwarte ich nicht, dafür gibt es ein gutes Gehalt das bindet und auch vom Gewinn abhängig ist. Und mehr kann man nicht erwarten.
:up::up::up: du hast es erkannt :up::up::up:
 
Das empfinde ich eher als veraltetes Denken. Wenn wir im antiken Japan wären und ich einen Schmied suche der mir händisch ein Schwert mit 1000 Lagen macht würde ich es natürlich bevorzugen wenn der Mensch dahinter sein ganzes Leben den gleichen Beruf ausgeübt hat. :)

Aber in unserer Zeit zählt der Intellekt oft mehr als Erfahrung. Dank moderner Technik kann man eigentlich jeden Quereinsteiger in wenigen Wochen fit für diverse Jobs machen wenn er nicht gerade vom Baum geklettert ist.

Als die große Krise mit der Pandemie begonnen hat bekamen meine Gewerbe einen Knick, innerhalb kürzester Zeit hatte ich mich aber angepasst und brauchte neue Mitarbeiter.

Da hatte ich oft die Wahl zwischen Millenials und erfahrenen Leuten, Langzeitarbeitslosen und Schulabbrechern bis hin zu kuriosen Lebenskünstlern.
Die Lebensläufe waren sehr unterschiedlich, eine war z.B. Hasch, Gastro, Verkauf, Büro, Buchhaltung, Kosmetik und noch ein paar Branchen die ich vergessen habe.
Und genau das hat mir imponiert.
Weil einem da sofort klar wird das die Person sich in jedem Job einarbeiten kann.

Warum nicht der Langzeitarbeitslose der nur bei zwei Firmen war? Weil er dazwischen und danach nichts gemacht hat und wahrscheinlich so ein geistiger Betonklotz ist der in seiner kleinen Welt gefangen ist.

Die Welt bewegt sich immer schneller, sture Konzepte werden scheitern. Am einen Tag machte ich noch sehr viel Geld mit Gaming PCs, am nächsten Tag konnte man sich High End Grafikkarten nicht mehr leisten.
Man wittert Gewinn mit der Playstation 5, nur um einzusehen das man gar keine anbieten kann weil sie nicht verfügbar sind. Preise steigen und fallen, die Verfügbarkeit bricht teilweise zusammen und man muss schon im gleichen Moment einen Plan B haben. Und das sorgt auch für neue Anforderungen bei den Mitarbeitern.

War vorher noch ein Ass für Hardwarekompatibilität gefragt war es danach eine angenehme Stimme und Rhetorik per Skype oder Teams was Gewinn machte, brauchte man zuvor noch einen Administrator und 5 Firmen PCs, laufen am nächsten Tag alle mit Surface herum und machen dank moderner Softwarelösungen alles selbst. Und eine Woche später stehen auch die Geräte schon oft in der Ecke weil das Handy für viele Tätigkeiten noch praktischer ist.

Wer geistig nicht mindestens darauf vorbereitet ist das wir vielleicht schon nächste Woche statt Systemlösungen im Hinterzimmer ein paar Kampfdrohnen bauen oder Dosimeter für Smart-Homes implementieren ist Schnee von gestern. Wichtig ist nur das Cheffe immer genug Ahnung hat um es den Mitarbeitern auch notfalls im Schnellverfahren beizubringen. Die Mitarbeiter brauchen hingegen nur Intelligenz für die Schule des Lebens und zumindest einen ECDL, Absätze oder Krawatte. ;)

So gut wie hinter jeder Pleite steht ein stures und treues System. Man denke nur an die Gastro in der Krise. Zwei Wirte gingen da bei uns pleite. Zu dumm für Facebook, Instagram und einen bekackten Flyer mit Gerichten und Preisen für Zustellung oder Abholung.
12 Arbeitlose weil die Betreiber die seit über 40 Jahren aktiv waren nicht einmal mit einer Dönerbude mithalten können. Übrigens genau jene die demonstrierten und bis heute Buhuhu machen. Dabei hätte man beide Betriebe mit einem Handy in ca. 60 Minuten retten können.
Wichtiger war es aber eine Küche künstlich am Leben zu erhalten in der treue Mitarbeiter noch jeden Tag hinter geschlossenen Türen putzten als schon alle mit der Pizza daheim saßen.

Stoische Firmentreue erwarte ich nicht, dafür gibt es ein gutes Gehalt das bindet und auch vom Gewinn abhängig ist. Und mehr kann man nicht erwarten.
Ich bin im Großen und Ganzen vollkommen bei dir.
Ich hatte Gott sei dank einen hervorragenden Personalchef der das vor Jahren schon erkannt hat und alle Schlüsselpositionen und Führungskräfte überdurchschnittlich bezahlt und in die Firma eingebunden hat.

Dies waren letztendlich auch die Arbeitnehmer, die uns am längsten die Treue gehalten haben. Allerdings hatten wir auch immer ein sehr familiäres und hierarchiefreies Betriebsklima das mit dazu beitragen haben wird.

Wir mussten aber auch nie auf Teufel komm raus auf Wirtschaftlichkeit achten und hatten auch immer noch Rentner als Nebenjobber eingestellt die für eine gewisse Erdung und Gelassenheit unter den Jüngeren gesorgt haben.

Solch eine Firmenpolitik funktioniert aber nur so lange, wie ich auch alle Angestellten mit Vornamen ansprechen kann. Teilweise waren es mehr als 80 die auf meiner Gehaltsliste gestanden haben. Das wurde grenzwertig und hat mir hat selber keinen Spass mehr gemacht.

Mein größter Fehler war einen BWL'er einzustellen, der sofort optimieren und einsparen wollte.

Da hab ich persönlich dafür gesorgt, das der seiner Agenda einen Arbeitgeber mehr hinzufügen konnte. 🤫
 
Das empfinde ich eher als veraltetes Denken. Wenn wir im antiken Japan wären und ich einen Schmied suche der mir händisch ein Schwert mit 1000 Lagen macht würde ich es natürlich bevorzugen wenn der Mensch dahinter sein ganzes Leben den gleichen Beruf ausgeübt hat. :)
schmeide gibt es auch heute noch, gar ned mal so wenige.
Aber in unserer Zeit zählt der Intellekt oft mehr als Erfahrung. Dank moderner Technik kann man eigentlich jeden Quereinsteiger in wenigen Wochen fit für diverse Jobs machen wenn er nicht gerade vom Baum geklettert ist.
aber genau DAS is der grund, warum dir keiner (?) der oben genannten ein solches schwert schmieden kann. nicht in dieser qualität, die unsereins sich darunter vorstellt.

durch dieses denken, von wirtschaftlichkeit und rationalität gezeichnet, ging einfach ZU viel wissen verloren, welches nicht so einfach in büchern oder schon gar ned irgendwelchen kursunterlagen in wenigen stunden übermittelt werden kann.

oder kannst du mir auf die schnelle erklären, was es genau bringen soll, den stahl stundenlang in lehm zu lagern? oder unmittelbar VOR dem schmieden mit frischem heu zu überschütten?

i will ihn ned schlechtreden, den technischen "fortschschritt", aber manchmal is es genau der, der uns alle miteinander in ein und das selbe boot setzt....
 
Aber in unserer Zeit zählt der Intellekt oft mehr als Erfahrung. Dank moderner Technik kann man eigentlich jeden Quereinsteiger in wenigen Wochen fit für diverse Jobs machen wenn er nicht gerade vom Baum geklettert ist.

sei mir net bös, zuwas gibts dann eine Ausbildung ganz egal welcher Art? Wieviele Berufe sind - unwiederbringlich - verschwunden, weil die Leute weggestorben sind und keiner das Wissen weitergegeben hat?
Was du sagst, kann eventuell für schnelllebige Branchen und Jobs ( dein Beispiel mit Surface und Handy) zutreffen, für viele andere nicht.
 
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