Rauchen und Krebs

Dass Zwischen dem Rauchen und Lungenkrebs ein Zusammenhang besteht, das ist wohl allgemein bekannt. Jetzt ist ein guter Freund von mir an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. er war sehr starker Raucher und offenbar ist auch das Rauchen ein Risikofaktor für dieses mörderische Karzinom.

Ursachen und Risikofaktoren für Bauchspeicheldrüsenkrebs | DKG

kann einem als nichtraucher wurscht sein und beim passionierten raucher geht die botschaft genauso vorüber, wie wenn man einem junkie etwas über die überdosis erzählt.
 
vielleicht is eh egal, keiner kommt hier lebend raus.

stimmt. aber schau dir mal das elend von rauchern die den 50er überschritten haben mal an. abgesehen von drohendem krebs, copd, schlaganfall usw. ist es ein einziges husten, röcheln, kurzatmigkeit und anderer jammer den man nicht haben möchte.
 
stimmt. aber schau dir mal das elend von rauchern die den 50er überschritten haben mal an. abgesehen von drohendem krebs, copd, schlaganfall usw. ist es ein einziges husten, röcheln, kurzatmigkeit und anderer jammer den man nicht haben möchte.
ich werde naechstes jahr 50 und wie es sich fuer einen weissen, aelteren mann gehoert werde ich immer liberaler. jeder macht das was er will. gut so, solange er ur sich schaedigt und vielleicht ein paar zahlen im gesundheitssystem.
 
ich werde naechstes jahr 50 und wie es sich fuer einen weissen, aelteren mann gehoert werde ich immer liberaler. jeder macht das was er will. gut so, solange er ur sich schaedigt und vielleicht ein paar zahlen im gesundheitssystem.

darum geht's mir auch nicht. ob jetzt einer raucht, sauft, oder was auch immer ist mir auch egal, solang's nicht mein persönliches wohlbefinden berührt.
 
ich werde naechstes jahr 50 und wie es sich fuer einen weissen, aelteren mann gehoert werde ich immer liberaler. jeder macht das was er will. gut so, solange er ur sich schaedigt und vielleicht ein paar zahlen im gesundheitssystem.
Naja, die wenigsten leben allein, und diese Krankheiten sind oft mit Pflege verbunden.
 
Wenn man nur lange genug lebt, bekommt man irgendwann Krebs.
Natürlich kann der Lifestyle die Entstehung positiv wie negativ beeinflussen, aber nur weil man sportlich ist, und sich gut ernährt ist das noch keine Garantie dafür nicht an Krebs zu erkranken, aber ohne Zweifel muß man nicht auch noch aktiv daran arbeiten zu erkranken...

Es ist immer tragisch wenn jemand so eine Diagnose bekommt, aber es ist auch ein Wachruf für die gesunden - alles daran zu setzen dass sie weiterhin gesund bleiben - also sportlich aktiv sein, abwechslungsreiche Ernährung, mentale Gesundheit und kein Konsum von Suchtgiften jeglicher Art.

Ich bin froh dass ich seit nun schon 11 Jahren rauchfrei bin, am Alkohol arbeite ich noch :)
 
kann einem als nichtraucher wurscht sein und beim passionierten raucher geht die botschaft genauso vorüber, wie wenn man einem junkie etwas über die überdosis erzählt.
Nicht unbedingt, gibt einige starke Raucher ( und Trankler... sonstige Suchtabhängige) die radikal einen Strich gezogen haben.
 
Nicht unbedingt, gibt einige starke Raucher ( und Trankler... sonstige Suchtabhängige) die radikal einen Strich gezogen haben.

es finden sich hin und wieder auch perlen in einer muschel, aber die regel ist es nicht. und süchtler die von einem moment auf den anderen aufhören sind noch seltener.
 
Ich glaube eher das der Alk der Grund des Übels war, denn starke Raucher picheln auch gern..wobei das nicht zwingend ist, aber dieser spezielle Krebs und Rauchen als Grund hab ich noch nicht gehört.
Ich kenne es auch eher von jener Personengruppe die sich gerne eine halbe Kiste eiskaltes Bier einwerfen, dazu ein paar Schnäpse und zwei Schachteln Zigaretten.
Geht eben oft alles Hand in Hand. Dazu ungesundes Essen, Übermaß und wenig Bewegung.

Ein Freund dieser Sorte hatte einmal nur eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse und ging von 100 Kilo auf 50 zusammen. Ich muss ehrlich sagen das ich mich schon innerlich von ihm verabschiedet habe.
Dank Uniklinik Graz weilt er aber noch unter uns.

Von denen die Bauchspeicheldrüsenkrebs hatten kenne ich keinen der es lange überlebte. Ein Arzt aus der Nachbarstadt den es einmal erwischte hat sich nach der Diagnose gleich selbst mit einer Injektion getötet bevor die Symptome noch schlimmer wurden.

Selbst mit viel Geld ist da oft wenig zu machen, siehe Prominente wie Patrick Swazy oder Dennis Hopper.

Von allem was einem passieren kann wohl die größte Arschkarte die man bekommen kann.

Mich persönlich würde Krebs im Alter aber nicht sonderlich erschrecken, es liegt in der Natur das wir weit über die natürliche Lebensspanne hinaus leben und damit auch irgendwann Krebs bekommen.
Den Zeitpunkt dafür kann man oft nur bestmöglich hinauszögern.

Sehr schade ist es aber wenn man gerade jetzt an Krebs erkrankt. Es wurden in den letzten Monaten nämlich sehr große Durchbrüche in der Krebs-Forschung gemacht und es sind etliche Methoden in der Entwicklung um Krebs mehr oder weniger zu besiegen.

Bis zu einem finalen Produkt werden natürlich noch viele Jahre vergehen. Vorschriften bei Tierversuchen, Tests an Menschen, aber auch Gesetze bezüglich Genmanipulation verkomplizieren vor allem in Europa viele dieser Entwicklungen und Zulassungen sind schwierig, langwierig und teuer. Und selbst wenn ein Produkt marktreif ist, gerade Österreich wird ohne Eigenproduktion kaum je an ausreichend Kontingente kommen und an einer Beschaffung durch höhere Stelle besteht kaum ein Interesse.

Insofern man über das nötige Kapital verfügt könnte man aber wohl im Ausland schon in wenigen Jahren eine solche Methode nutzen. In 10 bis 20 Jahren vielleicht auch bei uns.

Das Rauchen würde ich aber auf jeden Fall aufgeben. Wer sich damit wirklich schwer tut sollte sich einen professionellen Dampfer als Ersatz zusammen stellen. Auch ein Blick auf die Ernährung in den "Blauen Zonen" schadet nicht, vor allem auf die Art von Alkohol die dort konsumiert wird, der lila Süßkartoffel oder die Kürbis, Bohnen, Mais Kombination, Honig und Kräuter.

Regelmäßige Checks durch Fachärzte können auch eine frühe Erkennung ermöglichen und je früher man mit Therapien dagegen beginnt, desto höher sind die Heilungschancen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Stehen die Panzer schon am Hauptplatz ist es vorbei.

Bei der Prävention interessant finde ich derzeit einige Ansätze wie z.B.: Curcumin, Metformin, Weine nach sardischer Art, Trinkwasser mit Radon Belastung und sogar Aspirin. Aber auch den Schutz vor Infektionen jeder Art! Wird man sich einmal bewusst was selbst bei harmlosen Viren mit den eigenen Zellen im Körper passiert wird man sich wohl so manch unbeliebtes Reglement in Österreich zurück wünschen und traurig auf den Boden sehen wenn sich Schüler 2, 3 mal im Jahr anstecken ohne etwas dagegen tun zu können.

Aber auch andere schädliche Einflüsse sind oft Teil unserer Umwelt. Noch heute leiden wir unter den Atomtests des Kalten Krieges, Tschernobyl garnierte diese Belastung noch zusätzlich für große Bereiche Europas.
Minderwertige Öle die man nicht erhitzen sollte erfreuen sich großer Beliebtheit, gute Fette die man ohne Risiko hoch erhitzen könnte werden hingegen verdammt. Prähistorische Mangelerscheinungen machen durch vegane Ernährungslehren wie ein Aberglaube die Runde.
Unwissen und Achtlosigkeit wurden als Wunsch nach Freiheit und Persönlichkeitsrechten verkauft, Hochtechnologie fällt ökopolitischen Kultisten zum Opfer und auf dem Berg Scheisse verdienen sich Esoteriker und Wunderheiler noch eine goldene Nase wodurch Populisten welche das Unwissen nutzen enorm profitieren.

Und trotzdem. Unser Leben ist im allgemeinen lange und gut. Ein Resultat unserer Zivilisation! 70 ist heutzutage fast das neue 60. Vorbei die Zeit wo die Alten mit Ende 50 oft aussahen als wären sie ein Leben lang durch die Wüste gewandert. Ein Niveau das man als Gesellschaft, an einem Strang ziehend erhalten und auch vor denen bewahren muss die teilen, demontieren, zerstören und im Wahn herrschen wollen.

Ansonsten steuern wir wie einst nach der Antike auf ein neues Mittelalter zu wo jeder wissenschaftliche Vorteil verspielt wurde und die Pestilenz freie Bahn hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte nur in Erinnerung rufen, dass die Kreislauf-Erkrankungen an oberster Stelle der Sterbestatistik stehen.
Sicherlich, das Rauchen begünstigt eine solche Krankheit immens.
Und dann natürlich eine ungesunde Ernährung gepaart mit wenig Bewegung.
Kreislauf-Krankheiten mindern die Lebensqualität sehr stark und es ist nicht lustig damit alt zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte nur in Erinnerung rufen, dass die Kreislauf Erkrankungen an oberster Stelle der Sterbestatistik stehen.
Sicherlich das Rauchen begünstigt eine solche Krankheit immens.
Und dann natürlich eine ungesunde Ernährung gepaart mit wenig Bewegung.
Kreislauf Krankheiten mindern die Lebensqualität sehr stark und es ist nicht lustig damit alt zu werden.
Wobei ich da nie Österreich als statistische Quelle hernehmen würde, da bis heute ein zentrales Register mit Todesursachen nicht existent ist. Die Zahlen in Österreich basieren immer nur auf Meldungen und diese sind hierzulande nicht zuverlässig.

Natürlich ist Bluthochdruck vielleicht sogar DAS Thema unserer Zeit. Aber auch da kommen Faktoren hinzu warum das Herz vorgeschädigt ist und da sind wir oft schon wieder bei all den Infektionen die man sich im Leben so einfängt. Ich habe z.B. einige Zeit Twynsta genommen, derzeit Candesartan.
Ein jährlicher Besuch beim Kardiologen steht ebenfalls auf dem Programm.
Und ich rechne im Alter mit einem Stent.

Aber dann könnte man das Thema schon wieder weiterführen warum ein Stent nötig wird und wie viele der Sterbefälle keinen bekamen obwohl dieser vielleicht geholfen hätte?!

Mein Großvater war fast nie beim Arzt, eines Tages ging er in den Wald, zurück kam er nicht mehr. Das Herz blieb stehen. Ein "Kreislauftoter". Die Hintergründe, wahrscheinlich wesentlich komplexer. Er war nie übergewichtig, trank kaum, rauchte fast nie. Aber gezeichnet vom Krieg und all seinen Entbehrungen, der Arbeit im Bergwerk unter Tage, undurchdachte Ernährung.
 
Ich kann bei Bauchspeicheldrüsenkrebs Primar Dr. Peter Götzinger empfehlen.
Ein wundervoller Arzt und Experte.
 
Natürlich ist Bluthochdruck
Zu den Kreislauferkrankungen gehören auch noch Schlaganfälle mit häßlichen Lähmungen. Letztendlich leidet der gesammte Körper an einer schlechten Durchblutung, so kann auch Demenz enstehen. Auch so amputierte Gliedmaßen sind auch nicht lustig führen aber nicht unbedingt zum Tod. Nur wenn abgestorbernes Gewebe anfängt zu stinken und eine Blutvergiftig auslösst, dann geht es schnell zu Ende.
 
Wenn man nur lange genug lebt, bekommt man irgendwann Krebs.
kann sein. Muss auch nicht sein. Kann aber auch sein, da manchesmal im hohen Alter sowas eher langsam sich ausbreitet, dass das nicht operiert wird und man es normalerweise nicht merkt und an was anderem stirbt.
Es gab so einen Fall im Familien/Bekannten/Verwandtenumkreis, wo bei jemanden mit etwa 90 Jahren Verdacht auf Blasenkrebs diagnostiziert wurde (Zufallsfund im Krankenhaus), aber beschlossen wurde, das weder durch Biopsie zu bestätigen noch zu operieren (weil die Frage ist, ob man als 90jähriger sowas problemlos überlebt, zumal keine Beschwerden vorlagen).
Wurde eine Zeitlang beobachtet und is nix passiert, aber natürlich stirbt man in dem Alter gelegentlich an Altersschwäche (was auch irgendwann passiert ist).
Ich bin froh dass ich seit nun schon 11 Jahren rauchfrei bin, am Alkohol arbeite ich noch :)
ach Rauchen bin ich auch schon lange los. Wobei ich hie und da gerne das eine oder andere Gläschen trinke, die Wissenschaft ist sich grade nicht sicher, ob das gesund oder ungesund ist.

Ich habe jetzt einige Male im Umkreis auch beobachtet, wie total gesunde Leute irgendwie plötzlich tot umfallen (zwei sportliche Arbeitskollegen kurz nach der Pension, einer beim Skifahren, einer beim Radfahren, zack, tot. Ein Arbeitskollege kurz vor der Pension von einer Bergtour nicht zurück, vermisst, keiner weiss was, Suchaktion zu gefährlich. Einer auch weit unter 60, Herzinfarkt oder ähnliches, zack und aus).
 
Natürlich kann der Lifestyle die Entstehung positiv wie negativ beeinflussen, aber nur weil man sportlich ist, und sich gut ernährt ist das noch keine Garantie dafür nicht an Krebs zu erkranken, aber ohne Zweifel muß man nicht auch noch aktiv daran arbeiten zu erkranken...

Das trifft es ganz gut. Interessant ist, dass heutzutage (früher auch?) sehr viele nur noch Schwarz-Weiß kennen. "...keine Garantie..." (was zweifellos richtig ist), ist die Rechtfertigung für weiter qualmen und saufen. Nach Wahrscheinlichkeiten leben und das Risiko für sich möglichst reduzieren gibt´s nicht. Na ja, Sucht ist eben Scheiße.

Letztendlich muss jeder selbst wissen, was er seinem Körper zumutet bzw. zuführt. Das Wissen ist grundsätzlich vorhanden, Möglichkeiten zur Veränderung gibt es viele. Es ist häufig eine Frage der Priorität und des sich daraus resultierenden Selbstbetruges, was wiederum nicht zugegeben wird.
 
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