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Sorry, kam aus dem Bauch herausDanke fürs drüber Nachdenken .![]()
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Habe heute eine Frage an Euch
mein Schatz wirft mir seit geraumer Zeit vor, zu kopflastig zu sein...die Beziehung läuft prima, wir verstehen uns super, der Sex ist auch gigantisch..
Schon alleine durch meinen Job - muss ich fast nur kopflastig sein, denn sonst würde ich nicht heute dort stehen, was ich bis dato erreicht habe.
Er konnte nun nach etlichen Anläufen sein Hobby zu seinen Beruf machen, arbeitet mit Klienten in der Esotherik Schiene und ist ausgeblideter Energetiker. Ein Job, der extrem gefühlslastig ist, da er meint - wenn er das nicht wäre - könnte er erstens seinen Job gar nicht ausüben, und er könnte auch seinen Klienten nicht helfen um Blockarden zu lösen...
Ich muss den Spagat zwischen Job und Partnerschaft täglich schaffen, hab eine sehr schwierige Beziehung und Ehe hinter mir, und habe in den letzten Jahren viele Herausforderungen des täglichen Lebens eigentlich nur mit reinen Kopfentscheidungen entschieden, die ich eigentlich nie bereut habe...
Wie schafft man den Spagathabe ich vielleicht doch noch zu viel Angst vor Verletzungen um mich nicht völlig fallen lassen zu können
Wer hat ähnliches erlebt, und wie seit ihr diesen Teufelskreis entkommen ? Liebe ihn sehr, und möchte ihn deswegen unter keinen Umständen verlieren..zwar noch kein Thema, aber wir hatten genau aus diesen Grund schon einige sehr heftige Debatten und Meinungsverschiedenheiten.
Danke Euch!
Zu kopflastig sein...
mein Schatz wirft mir seit geraumer Zeit vor, zu kopflastig zu sein...
aber vorwürfe sind ja nicht gerade ein zeichen einfühlsamer zugehensweise und sind für mich eher ein zeichen er angst des gegenübers.
fakt ist: an einem partner rumdoktern zu wollen geht gar nicht. kleinigkeiten, ja. wesenszüge ändern wollen: nogo! hör auf dein eigenes gefühl. das klappt zumeist am besten.
Lieben heisst einen Partner so zu mögen und zu akzeptieren wie er ist!
Jein - denn Beziehung ist immer auch Veränderung. Mein Partner und ich haben uns in und durch unsere Beziehung mittlerweile sehr verändert.
Wir haben uns jeder für sich verändert - aber natürlich auch durcheinander - in einer Partnerschaft wirkt sich persönliche Weiterentwicklung halt immer auch auf den anderen aus.
Ich denke, der Partner der TE will einfach mal ein ganz spontanes "Ich liebe dich" aus dem Bauch und tiefstem Herzen heraus hören.Beim Partner der TE scheints mir hingegen eher um einseitige Wünsche und weniger um die Gemeinsamkeit zu gehen.
Darüber hinaus würde mich einmal interessieren wie es denn beispielsweise mit SÜchten, Phobien oder irgendelchen anderen psych. Krankheiten aussieht. Darf man da auch nicht versuchen den Partner zu ändern oder ihn zu einer Theapie hin zu leiten (welche den selben Effekt haben wird: veränderung) so lange der Partner diese Dinge selbst (noch) nicht als Problem erkennt ?
Natürlich kann es bei Daueranbetereien schnell ins Negative abrutschen und die/der Angebetene macht "dicht".
Umkehrschluss: Probleme, die eine Partei einer Beziehung vielleicht hat: Nicht jeder Mensch kann offen seine Karten auf den Tisch legen und wie Wasserfälle - gerade Empfindliche Themen - (be-)quatschen. Aber was, wenn nicht?
Dann kommt es sehr auf die Auffassungsgabe, vielleicht nur noch darauf an, wie die Hilfe ankommt: Kommt sie als: "Du musst Dich endlich ändern!! Was an Dir tun, so geht es nicht mehr!!" - an, entsteht ein Konflikt und verschlimmert nur alles. Andersherum ist es vielleicht ein Heilmittel, wenn gebohrt wird... -