Zu kopflastig sein...

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Habe heute eine Frage an Euch ;)

mein Schatz wirft mir seit geraumer Zeit vor, zu kopflastig zu sein... :cry: die Beziehung läuft prima, wir verstehen uns super, der Sex ist auch gigantisch..:)

Schon alleine durch meinen Job - muss ich fast nur kopflastig sein, denn sonst würde ich nicht heute dort stehen, was ich bis dato erreicht habe.
Er konnte nun nach etlichen Anläufen sein Hobby zu seinen Beruf machen, arbeitet mit Klienten in der Esotherik Schiene und ist ausgeblideter Energetiker. Ein Job, der extrem gefühlslastig ist, da er meint - wenn er das nicht wäre - könnte er erstens seinen Job gar nicht ausüben, und er könnte auch seinen Klienten nicht helfen um Blockarden zu lösen...

Ich muss den Spagat zwischen Job und Partnerschaft täglich schaffen, hab eine sehr schwierige Beziehung und Ehe hinter mir, und habe in den letzten Jahren viele Herausforderungen des täglichen Lebens eigentlich nur mit reinen Kopfentscheidungen entschieden, die ich eigentlich nie bereut habe...

Wie schafft man den Spagat :fragezeichen: habe ich vielleicht doch noch zu viel Angst vor Verletzungen um mich nicht völlig fallen lassen zu können :cry:

Wer hat ähnliches erlebt, und wie seit ihr diesen Teufelskreis entkommen ? Liebe ihn sehr, und möchte ihn deswegen unter keinen Umständen verlieren..zwar noch kein Thema, aber wir hatten genau aus diesen Grund schon einige sehr heftige Debatten und Meinungsverschiedenheiten.

Danke Euch!


Wirft er dir das erst vor seitdem er sich beruflich verändert hat, wollte er
in der Hinsicht etwas von dir und wann äußert sich der Vorwurf,
in welchen Situationen sagt er soetwas??
 
das höre ich auch oft, ich mache gerade eine ausbidung im psychosozialen bereich und dort sind auch die gefühlsmenschen mit einer dfast panischen angst vor strukturiertheit und verstand daheim
- da muß man sich oft anhören, man (ich) wäre nicht geeignet etc.
meine antwort auf (unser) problem: jede schieflage ist bedenklich, wenn sie nicht situationsadäquat ist.
aber vorwürfe sind ja nicht gerade ein zeichen einfühlsamer zugehensweise und sind für mich eher ein zeichen er angst des gegenübers.
 
Wunder wirkt eine mehrwöchige Reise, aber ohne Handy, ohne Kamera und am besten keine Rückverbindung nach Hause --> Du schaltest ab, genießt den Moment, kein Aufheben, kein Denken an Zukunft und Vergangenheit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
aber vorwürfe sind ja nicht gerade ein zeichen einfühlsamer zugehensweise und sind für mich eher ein zeichen er angst des gegenübers.


Bis jetzt ist ja nicht klar, ob es wirkliche Vorwürfe sind oder einfach unterschiedliche Auffassungen. Frauen neigen generell sehr schnell dazu, einen "Fehler" bei sich zu vermuten, der gar keiner ist. Ich denke, das ist Traumauges Sache, in sich zu gucken ob da "was dran" sein kann.

Mein Mann ist ein außerordentlich pragmatischer Kopfmensch, ich tu nur so als wär ich's :mrgreen: - ich kann mich tatsächlich sehr schwer und nur selten "fallen" lassen. Aber ich käme nicht auf die Idee, mich als zu "kopflastig" zu empfinden, obwohl mir das oft vorgehalten worden ist. Nicht abschalten können ist was anderes - hat mit "Kopflastigkeit" auch nicht unbedingt zu tun, auch wenn sich's nach außen hin manchmal so darstellt.

Deshalb an Traumauge: guck in dich rein, ob du dich selbst als "zu kopflastig" empfindest - falls ja, dann wär der nächste Schritt zu überlegen, ob du selbst gern mehr Bauchmensch wärest oder das als Voraussetzung für deinen Freund gerne wärest. Das finde ich wichtiger, als in allem dem Partner zu entsprechen, das kann man so oder so nie.
 
Bei mir würden alle Alarmglocken schrillen, wenn mein Partner versucht, mich soweit zu bringen, dass ich schlussendlich seinem Herz- und Bauchgefühl nachfolge und vertraue. Bleib wie du bist und lass dich nicht mit irgend einen Schmarrn einlullen. Ich nehme nicht an, dass deine angebliche Kopflastigkeit auch beim Sex voll zum Tragen kommt und dich "bremst". Ansonst bist du mit deiner Lebensart sehr weit gekommen und es hat dich somit bestätigt.
 
In einer Partnerschaft kann man sich zwar "anpassen", aber noch besser ist es, sich zu ergänzen ... vielleicht fehlt ihm nur gerade der Blick auf die Vorzüge einer Partnerin, die ein wenig "ratio" in die Partnerschaft einbringt ... ;)
 
jeder ist so wie er ist. das sollten beide partner auch akzeptieren. man hat es quasi mit einem "fertigen, ausgereiften" menschen zu tun, den man nicht nach lust und laune verbiegen kann (und sollte).
klar stören einen oft kleinigkeiten, aber gerade kopflastigkeit kann man nicht einfach wegtherapieren (und es ist auch keine schlechte eigenschaft! manchmal ganz nützlich:-P)
ich bin zb gar nicht kopflastig. manchmal ist das klasse. aber hin und wieder denk ich mir schon: omg- was hast du jetzt wieder angestellt?:oops:

fakt ist: an einem partner rumdoktern zu wollen geht gar nicht. kleinigkeiten, ja. wesenszüge ändern wollen: nogo! hör auf dein eigenes gefühl. das klappt zumeist am besten.
 
fakt ist: an einem partner rumdoktern zu wollen geht gar nicht. kleinigkeiten, ja. wesenszüge ändern wollen: nogo! hör auf dein eigenes gefühl. das klappt zumeist am besten.

:daumen:

Lieben heisst einen Partner so zu mögen und zu akzeptieren wie er ist!
 
Auf jeden Fall solltest du keine "Negativbewertung" zulassen ... wenn du "Kopflastig" bist, was ich nach deinen Aussagen eher bezweifle, und das für dich bis jetzt in Ordnung war, dann ist das jetzt nicht auf einmal negativ, nur weil es dem Partner nicht zusagt ... finde für dich heraus,wie "Kopflastig" du wirklich bist, und ob es dir damit gut geht, und lass dir jedenfals ob deiner Persönlichkeit kein schlechtes Gewissen machen ...
Der Mensch, der dich morgens aus dem Spiegel anlächelt, ist der einzige, von dem du mit Sicherheit sagen kannst, dass er am Abend deines Lebens noch bei dir ist, und dem du die Entwicklung deiner Persönlichkeit anvertrauen solltest ... Du selbst ;)
 
:daumen:

Lieben heisst einen Partner so zu mögen und zu akzeptieren wie er ist!

Jein - denn Beziehung ist immer auch Veränderung. Mein Partner und ich haben uns in und durch unsere Beziehung mittlerweile sehr verändert.
Wir haben uns jeder für sich verändert - aber natürlich auch durcheinander - in einer Partnerschaft wirkt sich persönliche Weiterentwicklung halt immer auch auf den anderen aus.
Natürlich - Herumgedoktore - den Partner zu etwas machen wollen, was er nicht ist - das geht gar nicht (und ich denke, das ist auch das, was mariella gemeint hat)...
 
Jein - denn Beziehung ist immer auch Veränderung. Mein Partner und ich haben uns in und durch unsere Beziehung mittlerweile sehr verändert.
Wir haben uns jeder für sich verändert - aber natürlich auch durcheinander - in einer Partnerschaft wirkt sich persönliche Weiterentwicklung halt immer auch auf den anderen aus.

Das ist ja ganz natürlich, denn man geht ja einen Weg gemeinsam. Beim Partner der TE scheints mir hingegen eher um einseitige Wünsche und weniger um die Gemeinsamkeit zu gehen.
 
Die Partnerin/den Partner unbewusst durch Einflussnahme geringfügig dauerhaft zu ändern, bleibt im Leben in einer Partnerschaft nie aus. Wäre es so, bräuchte man kein Zusammenleben. Aber wo ist hier die "Empfindlichkeitsgrenze"?
Eine bewusste gewollte Änderung provoziert man zum einen mit Wünschen an die Partnerin/den Partner. - Ob diese/dieser dann darauf eingeht, auch eigenen Willen dazu mitbringt, Toleranz zeigt ist personenabhängig. Natürlich kann es bei Daueranbetereien schnell ins Negative abrutschen und die/der Angebetene macht "dicht".
Umkehrschluss: Probleme, die eine Partei einer Beziehung vielleicht hat: Nicht jeder Mensch kann offen seine Karten auf den Tisch legen und wie Wasserfälle - gerade Empfindliche Themen - (be-)quatschen. Aber was, wenn nicht?
Dann kommt es sehr auf die Auffassungsgabe, vielleicht nur noch darauf an, wie die Hilfe ankommt: Kommt sie als: "Du musst Dich endlich ändern!! Was an Dir tun, so geht es nicht mehr!!" - an, entsteht ein Konflikt und verschlimmert nur alles. Andersherum ist es vielleicht ein Heilmittel, wenn gebohrt wird... - Aus meiner Ehe weiß ich: Lasse ich sie in Ruhe: Sie würde es nach bereits 2 Tagen als pures Desinteresse meinerseits an ihr verstehen...
Daher sind mir diese "Esoteriker" ;) :oops: auch nicht sooo unheimlich, wenn davon gesprochen wird :D - Allerdings kommt alles Gute nicht NUR aus der Natur ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beim Partner der TE scheints mir hingegen eher um einseitige Wünsche und weniger um die Gemeinsamkeit zu gehen.
Ich denke, der Partner der TE will einfach mal ein ganz spontanes "Ich liebe dich" aus dem Bauch und tiefstem Herzen heraus hören.
 
Ihr unterstellt aber auch, dass ihr Partner sie wirklich groß umkrempeln will.
Hätte er statt dessen in einzelnen Situationen einfach gesagt "mach dich mal etwas locker" oder "sei nicht so verkrampft und lass dich einmal gehen" wäre der Sinn vermutlich identisch, aber wir hätten die unselige "man darf den Partner nicht verändern"-Diskussion nicht.

Darüber hinaus würde mich einmal interessieren wie es denn beispielsweise mit SÜchten, Phobien oder irgendelchen anderen psych. Krankheiten aussieht. Darf man da auch nicht versuchen den Partner zu ändern oder ihn zu einer Theapie hin zu leiten (welche den selben Effekt haben wird: veränderung) so lange der Partner diese Dinge selbst (noch) nicht als Problem erkennt ?
 
Darüber hinaus würde mich einmal interessieren wie es denn beispielsweise mit SÜchten, Phobien oder irgendelchen anderen psych. Krankheiten aussieht. Darf man da auch nicht versuchen den Partner zu ändern oder ihn zu einer Theapie hin zu leiten (welche den selben Effekt haben wird: veränderung) so lange der Partner diese Dinge selbst (noch) nicht als Problem erkennt ?

;) ;) ;)
Natürlich kann es bei Daueranbetereien schnell ins Negative abrutschen und die/der Angebetene macht "dicht".
Umkehrschluss: Probleme, die eine Partei einer Beziehung vielleicht hat: Nicht jeder Mensch kann offen seine Karten auf den Tisch legen und wie Wasserfälle - gerade Empfindliche Themen - (be-)quatschen. Aber was, wenn nicht?
Dann kommt es sehr auf die Auffassungsgabe, vielleicht nur noch darauf an, wie die Hilfe ankommt: Kommt sie als: "Du musst Dich endlich ändern!! Was an Dir tun, so geht es nicht mehr!!" - an, entsteht ein Konflikt und verschlimmert nur alles. Andersherum ist es vielleicht ein Heilmittel, wenn gebohrt wird... -
 
@astarte:
Natürlich möchte man für den Partner das beste. Denjenigen allerdings zu einer Therapie zb hinzuleiten ist sinnlos solange der Partner noch nicht so großen leidensdruck hat, es selbst zu wollen.
Unterstützung dabei ist hingegen optimal.
 
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