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Es wurde schon mal in diesem Forum geschrieben, dass die wenigsten Eltern wissen, was auf sie zukommt, wenn sie Kinder bekommen. Die Folge ist, dass dann etliche überfordert sind und dumme Sachen anstellen (z.B. mit einem Handy als Babyfon in den Swingerclub gehen).
Wenn ihr euch also entschließt, Kinder zu bekommen, so möchte ich euch ein paar Punkte aufzählen, die ihr wissen solltet. Nicht, dass es nachher heißt, niemand hätte euch vorgewarnt. (Das Ganze ist ohnehin eine "Nona"-Aufzählung...ich wollte es trotzdem mal zusammenfassen)
Wenn man Kinder hat, hat man generell weniger Zeit für die Partnerschaft. Kinder verlangen nach Aufmerksamkeit und das ist die Zeit, die man früher seinem Partner gewidmet hat. Natürlich ist noch Zeit übrig, aber es ist halt nicht mehr so viel wie vorher. Man hat auch weniger Gelegenheit, die Partnerschaft zu pflegen. Bevor man am Abend fortgehen kann (vielleicht ein romantisches Dinner?), muss man sich einen Babysitter organisieren. Spontane Ausflüge sind vorerst mal gestrichen. Man bekommt auch weniger Sex. Wenn man neben Beruf auch noch Kinder hat, bleibt natürlich weniger Energie für ausdauernden Sex übrig. Wenn man überhaupt dazu kommt: hat man erst mal Kinder, ist man sexuell ja auf den Abend beschränkt, wenn die lieben Kinderchen schlafen. Da ist natürlich die Gefahr von Alltagsfrust schnell gegeben (keine spontane schnelle Nummer, bevor man zur Arbeit geht; kein Bumsausflug in die Wälder am Wochenende - zumindest kein spontaner). Die Beziehung droht auch zur Organisationseinheit zu verkommen: wer holt die Kinder wann und wo ab? Private Treffen am Abend müssen immer erstmal mit dem Partner abgesprochen werden, damit immer wenigstens einer auf die Kinder aufpasst. Aber auch der normale Tagesablauf ist eingeschränkt. Wenn man ein gutes Vorbild sein möchte, kann man nicht einfach am Sonntag nachmittag die Glotze aufdrehen und sich irgendeinen Horroschocker anschauen. Wenn ein Elternteil in Karenz ist, sind die Gespräche am Abend auch ein wenig eingeschränkt, wenn der eine Teil nur darüber berichten kann, wieviel Milch das Baby getrunken hat.
Am schlimmsten erwischt es Alleinerzieher. Ich kenne so einen Fall, wo die Mutter alleine für das Kind sorgen muß. Die hat praktisch gar keine Zeit, neue soziale Kontakte zu knüpfen. Und wenn mal ein neuer Mann kommt, muss der mal am Kind vorbei.
Der finanzielle Aspekt ist auch nicht zu vernachlässigen. Ist ein Elternteil in Karenz, fallen Einnahmen weg und die Ausgaben werden automatisch durch das Kind erhöht (Nahrung, Kleidung, Spielzeug, Kinderwagen, Autokindersitze, Fahrräder, Roller,...). Ist das Kind kindergartenreif, kann man ja wieder arbeiten gehen.... damit man sich den Kindergarten leisten kann. Es gibt aber auch Einschränkungen im Beruf. Als Mutter ist man sowieso eine potentielle Aussteigerin und ist dann wirklich mal ein Kind da, haben die natürlich immer dann eine Krankheit, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Weiters braucht man mit Kindern automatisch eine größere Wohnung (vorallem, wenn man mehrere Kinder hat)...und natürlich auch ein größeres Auto. Und wieder muß man mehr zahlen. Einen Porsche kann man sich dann übrigens abschminken, weil der a) ohnehin zu klein wäre und b) man ja auch nicht die Schokoladenflecken und die Schuhabdrücke auch den Rückenlehnen haben möchte.
Zuhause Arbeiten ist natürlich auch gestorben. "Papa, spiel mit mir!" trägt nicht zum idealen Ambiente bei und wenn die Kinder mal spielen, dann natürlich viiieeel zu laut, als das man sich konzentrieren könnte. Apropos: ausschlafen kann man dann auch vergessen. Kinder (wenn sie klein genug sind) kennen keinen Sonntag, an dem man mal ausschlafen kann. Da ist Action angesagt und die Eltern müssen mitmachen!
Der Urlaub muß automatisch so gebucht werden, dass auch die Kinder was davon haben (Abenteuerurlaube hat man hoffentlich schon vorher gemacht) und wird, da man ja nicht mehr nur zu zweit reist, auch automatisch teurer. Auch ein normales Mittagessen in einem Restaurant kann zum Drama werden. Vorbei die Zeiten, wo man gemütlich in ein Restaurant geht und gepflegte Konversation betreibt. "Lass das stehen!", "Setz dich gerade hin", "Warum hast du das runtergeworfen" wird da schon eher fallen.
Mir fallen noch viele andere Sachen ein... aber das war mal ein kleiner Vorgeschmack. Wenn ihr das lest und noch immer Kinder wollt, habt ihr meinen Segen (nicht, dass ihr ihn bräuchtet
).
Ich weiß auch, wie das alles klingt... ABER ihr irrt euch: ich liebe meine Kinder und würde sie jederzeit wieder bekommen wollen (sind für mich sozusagen der Sinn des Lebens).
PS: Ist natürlich meine persönliche Erfahrung, die sich da widerspiegelt. Selbstverständlich ist jedes Kind anders...
PPS: Bitte keinen Thread über Kindererziehung daraus machen.
Wenn ihr euch also entschließt, Kinder zu bekommen, so möchte ich euch ein paar Punkte aufzählen, die ihr wissen solltet. Nicht, dass es nachher heißt, niemand hätte euch vorgewarnt. (Das Ganze ist ohnehin eine "Nona"-Aufzählung...ich wollte es trotzdem mal zusammenfassen)
Wenn man Kinder hat, hat man generell weniger Zeit für die Partnerschaft. Kinder verlangen nach Aufmerksamkeit und das ist die Zeit, die man früher seinem Partner gewidmet hat. Natürlich ist noch Zeit übrig, aber es ist halt nicht mehr so viel wie vorher. Man hat auch weniger Gelegenheit, die Partnerschaft zu pflegen. Bevor man am Abend fortgehen kann (vielleicht ein romantisches Dinner?), muss man sich einen Babysitter organisieren. Spontane Ausflüge sind vorerst mal gestrichen. Man bekommt auch weniger Sex. Wenn man neben Beruf auch noch Kinder hat, bleibt natürlich weniger Energie für ausdauernden Sex übrig. Wenn man überhaupt dazu kommt: hat man erst mal Kinder, ist man sexuell ja auf den Abend beschränkt, wenn die lieben Kinderchen schlafen. Da ist natürlich die Gefahr von Alltagsfrust schnell gegeben (keine spontane schnelle Nummer, bevor man zur Arbeit geht; kein Bumsausflug in die Wälder am Wochenende - zumindest kein spontaner). Die Beziehung droht auch zur Organisationseinheit zu verkommen: wer holt die Kinder wann und wo ab? Private Treffen am Abend müssen immer erstmal mit dem Partner abgesprochen werden, damit immer wenigstens einer auf die Kinder aufpasst. Aber auch der normale Tagesablauf ist eingeschränkt. Wenn man ein gutes Vorbild sein möchte, kann man nicht einfach am Sonntag nachmittag die Glotze aufdrehen und sich irgendeinen Horroschocker anschauen. Wenn ein Elternteil in Karenz ist, sind die Gespräche am Abend auch ein wenig eingeschränkt, wenn der eine Teil nur darüber berichten kann, wieviel Milch das Baby getrunken hat.
Am schlimmsten erwischt es Alleinerzieher. Ich kenne so einen Fall, wo die Mutter alleine für das Kind sorgen muß. Die hat praktisch gar keine Zeit, neue soziale Kontakte zu knüpfen. Und wenn mal ein neuer Mann kommt, muss der mal am Kind vorbei.
Der finanzielle Aspekt ist auch nicht zu vernachlässigen. Ist ein Elternteil in Karenz, fallen Einnahmen weg und die Ausgaben werden automatisch durch das Kind erhöht (Nahrung, Kleidung, Spielzeug, Kinderwagen, Autokindersitze, Fahrräder, Roller,...). Ist das Kind kindergartenreif, kann man ja wieder arbeiten gehen.... damit man sich den Kindergarten leisten kann. Es gibt aber auch Einschränkungen im Beruf. Als Mutter ist man sowieso eine potentielle Aussteigerin und ist dann wirklich mal ein Kind da, haben die natürlich immer dann eine Krankheit, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Weiters braucht man mit Kindern automatisch eine größere Wohnung (vorallem, wenn man mehrere Kinder hat)...und natürlich auch ein größeres Auto. Und wieder muß man mehr zahlen. Einen Porsche kann man sich dann übrigens abschminken, weil der a) ohnehin zu klein wäre und b) man ja auch nicht die Schokoladenflecken und die Schuhabdrücke auch den Rückenlehnen haben möchte.
Zuhause Arbeiten ist natürlich auch gestorben. "Papa, spiel mit mir!" trägt nicht zum idealen Ambiente bei und wenn die Kinder mal spielen, dann natürlich viiieeel zu laut, als das man sich konzentrieren könnte. Apropos: ausschlafen kann man dann auch vergessen. Kinder (wenn sie klein genug sind) kennen keinen Sonntag, an dem man mal ausschlafen kann. Da ist Action angesagt und die Eltern müssen mitmachen!
Der Urlaub muß automatisch so gebucht werden, dass auch die Kinder was davon haben (Abenteuerurlaube hat man hoffentlich schon vorher gemacht) und wird, da man ja nicht mehr nur zu zweit reist, auch automatisch teurer. Auch ein normales Mittagessen in einem Restaurant kann zum Drama werden. Vorbei die Zeiten, wo man gemütlich in ein Restaurant geht und gepflegte Konversation betreibt. "Lass das stehen!", "Setz dich gerade hin", "Warum hast du das runtergeworfen" wird da schon eher fallen.
Mir fallen noch viele andere Sachen ein... aber das war mal ein kleiner Vorgeschmack. Wenn ihr das lest und noch immer Kinder wollt, habt ihr meinen Segen (nicht, dass ihr ihn bräuchtet
Ich weiß auch, wie das alles klingt... ABER ihr irrt euch: ich liebe meine Kinder und würde sie jederzeit wieder bekommen wollen (sind für mich sozusagen der Sinn des Lebens).
PS: Ist natürlich meine persönliche Erfahrung, die sich da widerspiegelt. Selbstverständlich ist jedes Kind anders...
PPS: Bitte keinen Thread über Kindererziehung daraus machen.