Ein Sandler sitzt am Straßenrand.
Plötzlich erscheint ihm eine Wunschfee.
Sie hebt ihre Stimme und sagt: "Du hast jetzt drei Wünsche frei! Wähle weise!"
Der Sandler überlegt nicht lange. Sein erster Wunsch ist ein schönes, großes Haus, mit vielen Zimmern und Fenstern, mit mehreren Badezimmern...
Die Fee sagt: "So sei es!"
Es blitzt, es donnert, es qualmt. Als sich der Qualm legt, blickt der Sandler auf ein prächtiges Schloss, das inmitten eines riesigen Lustgarten steht.
Schnell äussert er den Wunsch, dem neuen zu Hause angemessen von seiner Alkoholsucht befreit zu werden und entsprechend gestylt zu sein.
Es blitzt, es donnert, es qualmt erneut. Als sich der Qualm legt, blickt der Sandler an sich herab und sieht eine noble Uniform. Auch merkt er, dass sein Hirn frei von Alkoholschwaden ist.
Schnell spricht er noch den dritten Wunsch aus: "Jetzt wünsche ich mir noch eine Frau, eine nette, attraktive und intelligente Frau, die mich lieb hat!"
Es blitzt, es donnert, es qualmt erneut. Als sich der Qualm legt, blickt der Sandler zu der Stelle, wo eben noch die Wunschfee gestanden ist. An ihrer Stelle blickt er in das schöne, sanft lächelnde Gesicht einer Frau in einem edlen Kleid, die ihn ansieht, die Hand nach seiner ausstreckt und sagt: "Komm, Franz Ferdinand, der Wagen wartet. Wir müssen jetzt nach Sarajevo fahren!"