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Gast
(Gelöschter Account)
Nichts kann man da unternehmen, denn man kann sie nicht dazu zwingen, sich mit ihrer Krankheit bzw ihren charakterlichen Eigenheiten auseinanderzusetzen.
Entweder es wird für sie selbst zur Belastung, weil sie merkt, dass sie damit andere verletzt bzw gibt's irgendwas, das das typische "Klick" auslöst, oder aber es rennt endlos so weiter.
Was du tun kannst, aber darüber ham ma eh schon gesprochen, ist, dass du sie sein lässt wie sie ist und die Grenze im Kontaktausmaß ziehst. Wenn Sie dir mit ihrer Art am Oasch geht, dann sagst ihr das und gehst - damit zeigst du ihr, dass du sie nicht verändern willst, aber auch net ihren Trottel spielst.
Ihr zu sagen, dass sie die und die Persönlichkeitsstörung vll hat und ihr Listen von psychosozialen Einrichtungen hinlegen, ist unpassend und bringt nix.
So direkt hatte ich das auch nie vor. Soviel Fingerspitzengefühl kann man von mir schon erwarten.
Und natürlich kannst auch als Laie/Freund/Bekannter etwas zum Positiven verändern. Nämlich, indem der Ratschlag eines Therapeuten umgesetzt wird, der ihr zu einer Bezugsperson riet.
Na echt a toller Tipp... Als ob wir das nicht schon vorher längst gewusst hätten. Sie fühlt sich dennoch trotz zig Leuten um sich einsam. Es besteht auch eine Gefühlstaubheit. Ob ich ihr mit der Hand oder mit einem Bimsstein über die Wange streiche, spielt keine Rolle. Augen und Mimik bleiben in solchen Momenten eiskalt und versteinert. Da gibt's kein Geborgenheitsgefühl bei ihr. War aber auch bei anderen Leuten so, die ihr Zuneigung zeigten.
Nach all den Vorfällen hätte ich auf eine PTBS getippt. Die Symptome decken sich haargenau. Sagte ich ihr auch schon. Darauf reagierte sie ganz normal. Zumindest reden könne wir recht gut. Ist ja auch viel wert. Es fehlt leider dieses "Wir-Gefühl" und dieser emotional-vertrauensvolle Umgang.
... Finger schmieren.




