Was machst du gerade? [Reloaded]

klar ist der Bedarf da - aber im Schnitt zahlt man zwischen 1500 und 1800 EUR im Monat bei so einer Agentur und muss sich im Klaren darüber sein, dass das Ausbeutung ist. Der Pflegekraft bleibt in etwa die Hälfte davon. derzeit ist für mich der bessere Weg, in ein Pflegeheim zu gehen - gibst 80& Deiner Pension ab (egal wie hoch sie ist) und bekommst dafür (im Optimalfall) alles, was Du an Pflege brauchst. das Grundproblem ist ganz einfach - der Gesundheits- und Pflegebereich ist der Gesellschaft und der Regierung nichts wert. Auch meine Pflegekräfte verdienen für das, was sie leisten viel zu wenig :-( eine 24-Stundenbetreuung könnten wir zwar anbieten - könnte sich aber niemand leisten, wenn wir halbwegs fair entlohnen wollen. Und da gilt das Argument nicht "sie muss ja nur 3 Stunden am Tag arbeiten" - die Pflegekraft muss unterm Strich 24Stunden pro Tag da sein, falls etwas ist. Das ist kein lustiges Leben und Privatleben/Familie bleibt ohnehin auf der Strecke. 3000 EUR netto wären durchaus angebracht - also ca 5.500 EUR brutto - das kann sich niemand leisten . egal wie hoch die Pflegestufe ist
ok ich verstehe, ist halt ein politisches problem. der staat koennte die lohnsteuer beim pflegepersonal streichen. weil 3000 euro ist ja nicht so das problem mit pflegestufe, pension und zuschuss durch angehoerige. warum glaubst du das ein pflegeheim billiger ist? wer zusatzfinanziert das? weil 80% der pension wird ja ned ausreichen.
 
koennte man auch stanzen in dem bereich. es is ja nur geld was von a nach b bewegt wird und dann wieder nach c verschoben und im endeffekt sind heute alle angfressen.

Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Krankenstand, Urlaub, Fortbildungen usw.? Alles stanzen?

Und dann hast zusätzlich noch eine massive staatliche Subvention für ÖGK, Flaf etc.
 
ok ich verstehe, ist halt ein politisches problem. der staat koennte die lohnsteuer beim pflegepersonal streichen. weil 3000 euro ist ja nicht so das problem mit pflegestufe, pension und zuschuss durch angehoerige. warum glaubst du das ein pflegeheim billiger ist? wer zusatzfinanziert das? weil 80% der pension wird ja ned ausreichen.
das finanziert der Staat und weigert sich anzuerkennen, dass eine Pflege zuhause deutlich günstiger käme UND für die zu Pflegenden deutlich besser wäre. ein Platz im Pflegeheim kostet den Staat ca 7000 EUR im Monat - wenn jemand also 1500 Pension hat, gibt er davon 1200 EUR pro Monat für den Heimplatz ab und die restlichen 5800 EUR bezahlt die Allgemeinheit. daher wäre es günstiger, 24Stundenkräfte entsprechend gut zu bezahlen - dann bräuchte es diese ganzen beschämenden Agenturen nicht. und wie Du sagst, könnte der Staat z.B. auf Abgaben verzichten, um das ganz noch leistbarer zu machen
 
Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Krankenstand, Urlaub, Fortbildungen usw.? Alles stanzen?
nicht stanzen sondern einfach staatlich finanzieren! aber auf die Lohnnebenkosten könnte man bei deisen Kräften verzichten und ihnen trotzdem Versicherung, 13+14 Gehalt&Co lassen. käme uns alles billiger als das derzeitige Heimsystem UND wäre für die Patienten deutlich besser
 
Das, was sich heute Schule schimpft, ist in meinen Augen eine Zumutung. Deswegen wundert mich auch die Quote bei der Pisastudie nicht... aber gut, das ist wieder eine andere Geschichte ;)
naja - dass es viel Bedarf an Verbesserungen gibt, steht ausser Frage. aber so schlecht, wie viele Eltern gerne behaupten, sind unsere Schulen auch wieder nicht.
 
ihnen trotzdem Versicherung, 13+14 Gehalt&Co lassen

Das sind ua LNK.

Nachm SWÖ kommst je nach Qualifikation zumindest auf 20€/h ohne LNK. Wenn du also nach den sonst geltenden Regeln professionelle Pflege anbietest, bist ohne LNK auf zumindest 15.000€ im Monat. Und die gleiche Summe finanziert der Staat noch einmal für die LNK.
 
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