Wann ist ein Mann ein Mann?

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Durch diesen ganzen Gender-Dünschiss, ein Aufwachsen ohne Vater/ männliches"Idol", radikale Formen von Feminismus und ähnlichem Bullshit ist es heute schwierig geworden für den jüngeren maskulinen Menschen sich als Mann zu definieren.
In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns? wenn sie eine Frau pudert haben..? echt jetzt..? für manche mag das wohl eine befriedigende Antwort sein, für mich ist sie das jedenfalls nicht. Ich habe aber auch keine Antwort, du vielleicht?
@Mitglied #549153

Aufwachsen ohne Väter - damit habe ich Scheidungskinder gemeint
mit heute meine ich unsere jetzige Zeit
das früher das ich meine, ist radikal gemeint - Frau am Herd, Mann bringt Geld (kleine Anmerkung - ich heiße dieses früher nicht gut, allein die Definition wer das Weiblein und wer das Männlein ist war einfacher.
Den radikalen Formen von Feminismus bin ich vA in der Frühphase der Scheidung meiner Eltern begegnet.
du fragst "Ist ein maskuliner Mensch, den du offenbar (noch) nicht als Mann betrachtest, denn keiner" - ja schon, aber ich frage mich - was macht ihn aus, dass du auch ohne seinen Schwanz zu sehen sagen kannst - Ah ja, das ist ein Mann.
Warum braucht es eine Definition, abseits der biologischen?
Eine Rolle in die man sich dann pressen muss? Oder isses eh wurscht?
 
echte männer können gefühle zulassen, lassen sich auch mit starken frauen ein, stehen zu ihrer familie, und spielen mit den kindern in der puppenküche :liebe:
 
echte männer können gefühle zulassen, lassen sich auch mit starken frauen ein, stehen zu ihrer familie, und spielen mit den kindern in der puppenküche :liebe:
Das impliziert dann, dass die Frauen die nicht so stark sind, selten echte Männer abbekommen.
Finds amüsant wie hier die Klieschees bedient werden, von beiden Seiten. :mrgreen:
 
Das impliziert dann, dass die Frauen die nicht so stark sind, selten echte Männer abbekommen.
Finds amüsant wie hier die Klieschees bedient werden, von beiden Seiten. :mrgreen:
nein, deshalb steht dort 'auch'. weil schwache männer oder komplexler sich meistens kein so aufmüpfiges weib ins haus holen :lol:
 
Die eigentliche Frage ist wohl, was denn nun ein richtiger Mann jenseits des biologischen wäre. Und da gibt es neben den üblichen Klischees des Heroismus keine Antwort.

Verständlich, dass sich da viele Männer heutzutage falsch belichtet sehen.
 
Und wenn sich ein Mann in ihn verliebt ist er kein Mann?

Eine gute Frage. :)

Ich würde sagen: Doch. Auch dann ist es ein Mann.

Das impliziert dann, dass die Frauen die nicht so stark sind, selten echte Männer abbekommen.
Finds amüsant wie hier die Klieschees bedient werden, von beiden Seiten. :mrgreen:

Wobei man zuerst einmal klären müßte, WAS in dem Fall einen echten Mann ausmacht.

Ich könnte mir schon vorstellen, daß tendenziell eher schwache Frauen eher gefährdet sind als starke Vertreter ihres Geschlechtes, Machos auf den Leim zu gehen. Und eine wesentliche Ungleichung in meiner Werteinstellung lautet: Macho ist ungleich echter Mann!!

Eine große Pappen, große Fäuste...vielleicht auch dicke Eier: Alles nebensächliche Attribute. Meine Auffassung dazu.
 
Die eigentliche Frage ist wohl, was denn nun ein richtiger Mann jenseits des biologischen wäre. Und da gibt es neben den üblichen Klischees des Heroismus keine Antwort.

Verständlich, dass sich da viele Männer heutzutage falsch belichtet sehen.
Genauso falsch belichtet, wie viele Frauen, wenn es um die Frage geht, was ist eine richtige Frau. :schulterzuck:
 
Verantwortungsbewusst, liebevoll, respektvoll und fleissig.
Das wären Werte, mit denen Mann ein Fundament legen kann.
Und natürlich nicht deppert Bären erlegen, sondern zum Beispiel für Tiere in Not spenden....
 
Ich definiere einen Mann dadurch, dass er zu seinen Stärken, Schwächen und Gefühlen steht. Eigenverantwortung übernimmt, wenn Familie vorhanden ist, Verantwortung für seine Kinder übernimmt, seine Familie beschützt. Alleine überlebensfaehig ist, und einen gesunden männlichen Stolz inne hat.
Ich finde zb ein Platzhirschverhalten auch nicht schlecht. Jemand, der sein Revier verteidigt. Ist nur meine Meinung, ich bin wertekonservativ
 
Ich definiere einen Mann dadurch, dass er zu seinen Stärken, Schwächen und Gefühlen steht. Eigenverantwortung übernimmt, wenn Familie vorhanden ist, Verantwortung für seine Kinder übernimmt, seine Familie beschützt. Alleine überlebensfaehig ist, und einen gesunden männlichen Stolz inne hat.
Ich finde zb ein Platzhirschverhalten auch nicht schlecht. Jemand, der sein Revier verteidigt. Ist nur meine Meinung, ich bin wertekonservativ

Alleine überlebensfähig: Das geht für mich ein bißchen zu weit. :) Aber sonst finde ich Deine Meinung schon relativ grundrichtig.

Sicher auch soll sich ein Mann von Format nicht alles gefallen lassen, und auch nicht wegschauen, wenn einem Anderen (gleich ob Mann oder Frau) Unrecht angetan wird. Ein bißchen ein Kämpferherz kann nie schaden. Und zwar dort, wo es angebracht ist.
 
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