Wann ist ein Mann ein Mann?

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Durch diesen ganzen Gender-Dünschiss, ein Aufwachsen ohne Vater/ männliches"Idol", radikale Formen von Feminismus und ähnlichem Bullshit ist es heute schwierig geworden für den jüngeren maskulinen Menschen sich als Mann zu definieren.
In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns? wenn sie eine Frau pudert haben..? echt jetzt..? für manche mag das wohl eine befriedigende Antwort sein, für mich ist sie das jedenfalls nicht. Ich habe aber auch keine Antwort, du vielleicht?
Ein Mann macht sich keine Gedanken darüber !
Er ist .
 
Du bist ein Mann, wenn du ein Haus gebaut, ein Kind gezeugt und einen Baum gepflanzt hast....
Kann oder könnte man auch interpretieren :
Du bist dann ein Mann, wenn du Verantwortung übernimmt für dich selber und auch in der Gesellschaft.
Wenn du bei einem kranken Kind oder dem sterbenden Vater eine Nacht ohne Schlaf verbracht hast, und dann trotzdem aufstehst und deiner Arbeit nachgehst,
wenn du eintrittst für die Armen und Schwachen, und du danach glücklich bist.
.... usw
 
Du bist ein Mann, wenn du ein Haus gebaut, ein Kind gezeugt und einen Baum gepflanzt hast....
Kann oder könnte man auch interpretieren :
Du bist dann ein Mann, wenn du Verantwortung übernimmt für dich selber und auch in der Gesellschaft.
Wenn du bei einem kranken Kind oder dem sterbenden Vater eine Nacht ohne Schlaf verbracht hast, und dann trotzdem aufstehst und deiner Arbeit nachgehst,
wenn du eintrittst für die Armen und Schwachen, und du danach glücklich bist.
.... usw

All das trifft zu, genauso wie nichts davon.
 
In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns?

…ich zwar nicht auf welche Kulturen du dich beziehst, aber in der Tat existieren noch heute indigene Stämme in Südamerika, Sibirien und Afrika, die dieselben Initiationsriten praktizieren, die vor langer Zeit noch allgegenwärtig gewesen sind. Dabei werden Körper und Geist auf die Probe gestellt, damit ein Übergang vom Kindliche ins Erwachsene gewährleistet wird (wochenlanges Verharren alleine im Wald, mit wenig bis keine Nahrung und eine bestimmte spirituelle Aufgabe). Ziel war dabei einen klaren Übergang vom Kindliche ins Erwachsene herzustellen, damit aus dem Jungen ein voll funktionsfähiges Mitglied der Gemeinschaft geschaffen wird.

Auch wenn gewisse Archetypen in der Tiefe unserer Selbst gespeichert sind, so haben sich die Formen der Initiation mit der Entwicklung der Gesellschaften gewandelt: es ist vor allem der Intellekt, der der auf die Probe gestellt wird und zwar von Klein an. Die westliche Gesellschaft ist so ausgereicht, dass die Leistungsfähigkeit der Heranwachsenden ständig gefördert und geprüft wird. Ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt.
 
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@Mitglied #549153

Aufwachsen ohne Väter - damit habe ich Scheidungskinder gemeint
mit heute meine ich unsere jetzige Zeit
das früher das ich meine, ist radikal gemeint - Frau am Herd, Mann bringt Geld (kleine Anmerkung - ich heiße dieses früher nicht gut, allein die Definition wer das Weiblein und wer das Männlein ist war einfacher.
Den radikalen Formen von Feminismus bin ich vA in der Frühphase der Scheidung meiner Eltern begegnet.
du fragst "Ist ein maskuliner Mensch, den du offenbar (noch) nicht als Mann betrachtest, denn keiner" - ja schon, aber ich frage mich - was macht ihn aus, dass du auch ohne seinen Schwanz zu sehen sagen kannst - Ah ja, das ist ein Mann.
 
Durch diesen ganzen Gender-Dünschiss, ein Aufwachsen ohne Vater/ männliches"Idol", radikale Formen von Feminismus und ähnlichem Bullshit ist es heute schwierig geworden für den jüngeren maskulinen Menschen sich als Mann zu definieren.
In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns? wenn sie eine Frau pudert haben..? echt jetzt..? für manche mag das wohl eine befriedigende Antwort sein, für mich ist sie das jedenfalls nicht. Ich habe aber auch keine Antwort, du vielleicht?

Vielleicht bringt die Bärenjagd ja erleuchtende Erkenntnisse. Viel Spaß im Wald auf der Bärensuche!
 
Du bist ein Mann, wenn du ein Haus gebaut, ein Kind gezeugt und einen Baum gepflanzt hast....
Kann oder könnte man auch interpretieren :
Du bist dann ein Mann, wenn du Verantwortung übernimmt für dich selber und auch in der Gesellschaft.
Wenn du bei einem kranken Kind oder dem sterbenden Vater eine Nacht ohne Schlaf verbracht hast, und dann trotzdem aufstehst und deiner Arbeit nachgehst,
wenn du eintrittst für die Armen und Schwachen, und du danach glücklich bist.
.... usw

Sehr schön auf den Punkt gebracht. So bekommt sogar eine an sich sinnlose Diskussion einen großen Wert. :up:

Wobei: Das ist auch Frauen zuzutrauen, die charakterlich ausreichend stark sind. Also kein direktes Männer-spezifisches Phänomen.
 
Es gibt Menschen, die ihre Pension in bar vom Postler weiterhin wollten, die jede Form der EDV verweigerten, auch wenn notwendig entsprechende Fortbildungen zu absolvieren - es gibt immer Menschen, die mit der Zeit, dem Fortschritt, neuen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zurechtkommen/kamen. Heute wie gestern. Das lockt niemanden irgendwo hervor.
Durch diesen ganzen Gender-Dünschiss, ein Aufwachsen ohne Vater/ männliches"Idol", radikale Formen von Feminismus und ähnlichem Bullshit ist es heute schwierig geworden für den jüngeren maskulinen Menschen sich als Mann zu definieren.
Was derart grob hingeschmissen wohl in einen Zusammenhang mit der Frage gestellt gehören würde.
Frei ersichtlich ist er als Argumentationsgrundlage insofern nicht, da es genügend richtige Männer gibt, die mit richtigen Frauen zusammen leben, richtige Jobs haben, richtige Kinder mitunter an Bord haben, richtige Häuser bauen und richtige Bäume pflanzen und richtig zufrieden so leben. Ebenso gibt es richtige Männer, die richtig Single sind, und ebenso zufrieden sind.

Dass manche das nicht wollen oder können, gab es auch schon immer.
Und auch die haben damals Argumente an den Haaren herbei gezogen, warum sie als Mann nicht als richtiger Mann gesehen werden, warum sie es nicht auf die Reihe kriegen, weshalb die Welt nur so ungerecht ist.

In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns?
....und mit den Tierschützern kämpfen.....oh, die Welt hat sich ein paar Runden weiter gedreht. Da scheint wer verschlafen zu haben.

Das Problem ist sowas von einfach.
Wer für sich selbst und sein Wesen nicht steht, sondern versucht es "richtig" zu machen, landet wie von Zauberhand auf der Seite, wo er sich als Verlierer sieht.

Hier gibt´s sogar Leut, die denken nur Geschlechtsverkehr wäre richtiger Sex.
Die Diskussion um richtig BDSM ist schon eingeschlafen.
Dann wird die wahre und richtige Liebe gesucht.

Oida, wenn einer net weiß was für ihn richtig ist, dann bitte schwerst in sich zu gehen, niemand großartig belästigen und wieder raus kommen, wenn er weiß wer er ist, wie er tickt, was er will und was nicht.

Wenn das dann nicht gefragt ist, dann ist das nun mal so.
Auch richtige Männer können alleine sein, ebenso wie nicht richtige Männer, wenn sich keine Partnerin finden lässt.
(ist umgekehrt ebenso übrigens)

(zum Hergott hatschen und herumflennen, er möge doch eine Rippe umformen spielt´s net in dem Film. ;))
 
Sehr schön auf den Punkt gebracht. So bekommt sogar eine an sich sinnlose Diskussion einen großen Wert. :up:

Wobei: Das ist auch Frauen zuzutrauen, die charakterlich ausreichend stark sind. Also kein direktes Männer-spezifisches Phänomen.

Wodurch es wieder bloß eine andere Form des Schubladendenkens ist.

Tatsächlich bedeutet all das was sie beschrieben hat, ein Mensch zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei ist es egal ob es ein Mann oder eine Frau ist.
 
Es gibt, zum Glück, keine Definition eines "echten" Mannes. Je eher wir das endlich akzeptieren, desto besser für jeden.

Für mich persönlich ist die Definition ein Mann zu sein, keine Angst zu haben auch die Seite zu akzeptieren und hochleben zu lassen, die in unserem Kulturkreis als feminin angesehen wird.

Eine starke Person (ich schreibe bewusst nicht Mann) steht zu sich selbst, egal wie sie ist.

Ich sehe es so dass man durchaus als Mann auch Angst haben kann, jede Emotion hat ihren Zweck und ihre Daseinsberechtigung. Was da eher in Bezug auf Angst relevant ist, dass man unbegründete Ängste überwindet.
 
Ich sehe es so dass man durchaus als Mann auch Angst haben kann, jede Emotion hat ihren Zweck und ihre Daseinsberechtigung. Was da eher in Bezug auf Angst relevant ist, dass man unbegründete Ängste überwindet.

Damit meinte ich auf keinen Fall eine seiner Emotionen zu unterdrücken!

Natürlich sollte man jede seiner Emotionen zulassen.
 
Tatsächlich bedeutet all das was sie beschrieben hat, ein Mensch zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei ist es egal ob es ein Mann oder eine Frau ist.

Da sind wir uns absolut einig.

Auch wenn gewisse Archetypen in der Tiefe unserer Selbst gespeichert sind, so haben sich die Formen der Initiation mit der Entwicklung der Gesellschaften gewandelt: es ist vor allem der Intellekt, der der auf die Probe gestellt wird und zwar von Klein an. Die westliche Gesellschaft ist so ausgereicht, dass die Leistungsfähigkeit der Heranwachsenden ständig gefördert und geprüft wird. Ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt.

Sagen wir es so: Jede Kultur und jeder Zeitabschnitt hat(te) seine Herausforderungen zu bewältigen. Es steht zum Glück noch immer jedem die Möglichkeit offen, aus der westlichen Gesellschaft auszubrechen und irgendwohin auszuziehen, wo prähistorische Sitten gelten.

Vielleicht hätten wir es in der heutigen Zeit gar nicht mehr so sehr nötig, ständig so sehr gefordert zu werden, weil wir auch ausreichend gut leben könnten, wenn wir unsere Ansprüche an die Gesellschaft und an uns selbst sowie unsere Standards ein wenig herunterfahren würden. Das ist wiederum eine Forderung an unseren Charakter.

Und der wird in der nächsten Zeit sicher noch sehr gefordert sein (Klima-Veränderung, Lebensraum-Erhaltung und solche Dinge).
 
Wann ist ein Mann ein Mann?

Eine von vielen möglichen Antworten ;)

Herbert Grönemeyer - Männer 1984

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Ein "echter Mann" ist in der Lage sich selbst zu versorgen und ned vorm gefüllten Kühlschrank zu verhungern weil der Herr zu bequem ist was zu kochen. Ein "echter Mann" wischt seinem Kind, einem Ihm anvertrauten Menschen den Arsch aus wenn es/dieser sich angeschissen hat ohne dabei zu murren und zuerst nach der Mutter oder Partnerin zu schreien.
Ein "echter Mann" backt Schokokuchen wenn er Bock auf Schokokuchen hat und jammert ned rum weil keiner da ist.

Auf deitsch: Selbstständig lebensfähig - ausgenommen gesundheitl. Gründe.


Just a few cents from me guys.
 
Durch diesen ganzen Gender-Dünschiss, ein Aufwachsen ohne Vater/ männliches"Idol", radikale Formen von Feminismus und ähnlichem Bullshit ist es heute schwierig geworden für den jüngeren maskulinen Menschen sich als Mann zu definieren.
In fremden Kulturen werden die jungen Männer zB in den dunklen Wald geschickt und müssen mit einem Bären zurückkommen, den sie mit den eigenen Händen erlegt haben, um ein Mann zu sein und bei uns? wenn sie eine Frau pudert haben..? echt jetzt..? für manche mag das wohl eine befriedigende Antwort sein, für mich ist sie das jedenfalls nicht. Ich habe aber auch keine Antwort, du vielleicht?
Du hast dir einen neuen Account gemacht Genie, stimmts? :mrgreen:
 
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