Vierzeiler zum Austoben

Wär doch schön, wenn alle kommen
und dem Reim, dem Verse frommen.
Mal ganz heimisch, mal exotisch,
mal ganz brav, mal stark erotisch.
 
In diesem Thread wird viel gereimt,
wieso auch nicht, das darf so sein,
das meiste hier ist gut gemeint,
traut euch leute kommt herein!

(sch*** das war so einfallslos)

Wenn Medizinstudenten schreiben
auf Pinwänden, um dort zu bleiben,
will´s auch tun, von dem Lob verschreckt,
da hat der Typ die Wand versteckt.
 
Reime, Verse, Poesie... vielerlei Gedankenmuster -
rauf und runter, enden nie...
machen die Gehirne wuster
formen pure Euphorie!
 
Ausnahmsweise: 1 VIERZEHNZEILER zu Thema

Internettes


Lieblich huschen die gereimten Verse
übern Bildschirm hin ins internet.
Täglich wunderschön und auch diverse
sind geschrieben als 'ne Art Sonett.
In des Reimens Dunst,
großartiger Kunst,
ist's wie ein geschriebenes Ballett.

Hochgewirbelt tanzen die Akkorde.
Spitzentanz, stakkatogleich geschwungen,
durch des Reimes wundersamer Worte,
ist so ein Gedicht dem Geist entsprungen.
Faust in dieser Welt,
einfach reingestellt,
kaum geschrieben, ist's auch schon verklungen.
 
Schlaff und schlaffer sind die Glieder,
auch der Geist wird immer müder.
Drum verlass ich jetzt die Foren
und hau mir Urlaub um die Ohren.

(und erholt komm ich dann wieder :lol:)
 
Venus fragt den guten Mann
was er alles sonst noch kann.
Reimen holprig, scherzen viel
für sein Alter ganz agil.
 
Hitzestau... und Sommerloch,
Hurricane... was kommt dann noch?
Eiseskälte... Winterstarre - noch weit weg?
schon fast September - ach du Schreck!
 
Blaugefrorene Lippen
Eis, aber ohne Hohlhippen
'Zieht euch warm an'
warnt uns der Schneemann.
 
Herbst, der lässt die Blätter fallen
über den Wiesen feine Nebel wallen.
Schattenelfen tanzen flink umher,
oh goldener Herbst - ich lieb dich sehr.
 
Im Herbst reift der Wein
der Wind wird rauer;
Salat mit Kernöl schmeckt fein
Tage sind von kürzrer Dauer.
 
Wenn Kernöl dem Saturne schmeckt
und der an dem Salate leckt,
dann kommt der Herbstwind wohl ins Land,
weil dichtend er nichts bessres fand.​
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Herbst werden die Blätter fahl,
Hamburger Gedichte schmecken schal
zu jeder Zeit im Jahr
Herbstwind streicht durchs Haar.
 
Die Dame mit dem blonden Haar,
die finde ich so wunderbar.
Ich küsst´ die Lippen und das machte,
dass eine Perle stolz erwachte.

:daumen:
 
Erwachte ich mit weissem Haar
und hätte einen langen Bart
vergangen wären viele Jahr
und's würd mich treffen hart.
 
Heimlich, still und leise
schick ich meine Seele auf Reise.
Luftschlösser und Wolkengipfel werden erklommen,
damit sie ausgeruht in meinen Körper zurück kann kommen.
 
Geht die Fantasie aus Reisen,
musst Du Dir ja nichts beweisen.
Alles klappt und wird stets gut,
gibt Dir Kraft und neuen Mut.
Ruhe kehrt in Dein Gmüt,
schon Verwelktes, das erblüht.​
 
Wunderbar ist alles, was kommt von Herzen.
Wunderbar, wenn man noch weiß zu scherzen.
Wunderbar, wenn man so ist wie man ist und sich nicht verstellt,
und trotzdem seine manchmal etwas vorlaute Art anderen gefällt.
 
Zum Wunderbaren könn´wir rennen,
zum Wunderbaren uns bekennen,
nicht Wunderbares kann man trennen.

Ich möcht hier keinen Namen nennen!
:daumen::daumen::daumen:
 
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