Verwirrung über den Gebrauch der Begriffe devot/dominant

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Laut Prostitutionsgesetz gilt die Tätigkeit von Dominas als Prostitution, obwohl sie in der Regel keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden praktizieren.
Domina (BDSM) – Wikipedia
auch wenn:
Was ist eine Domina? - Eine Erklärung
http://www.helpster.de/was-ist-eine-domina-eine-erklaerung_109115
Ich habe das Gefühl, dass das in diesem Thread jemand ganz anders sieht ..... :-)

Im Zweifel wird wohl ein Richter das letzte Wort haben.
Darauf wollte ich letztlich hinaus.
Manche haben das verstanden - unabhängig von schlechten Definitionen/Beispielen; Manche wollten das wohl eher nicht verstehen....
 
Da widerspreche ich dir. Ein jedweder Test kann (je nach Qualität) bzw sollte, denn das ist ja sein Zweck, gut Eigenschaften des Probanden reflektieren.

ich versteh' deine sichtweise über tests schon, ich bin auch geneigt, dieselbe zu haben, bei gewissen themen.
sexuelle neigung und eignung halte ich allerdings als viel zu komplex, als das man hier mit statistik über verhaltensmuster so einfach gestrickt die probanden "ausfragen" könnte. das halte ich schon allein deswegen für einen zum scheitern verurteilten anlauf, weil meines erachtens nach bei einem viel zu hohen anteil der möglichen probanden irgendwelche stark individuellen traumatischen erlebnisse ihre sexualität "statistisch aus der rolle tanzend" beeinflusst haben.
da wird aus einer person, die vom charakter und von der persönlichkeit her einen starken hang zur subordination hat (und bei so einem test als klare sub person abschliessen würde), eine dominante sexuelle persönlichkeit, weil durch erlebnisse der vergangenheit nunmal so geprägt, und dementsprechend auch so eingespielt.

wie gesagt, ich versteh schon wieso und weshalb so ein test nicht einfach nur "unfug" ist, sondern durchaus mit kopf erarbeitet und auf basis von langjährigen beobachtungen und analysen aufgebaut ist. aber wenns um die tiefen der sexualität geht, halte ich die ergebnisse für so dermassen "fehleranfällig", das mir deren nutzung zu empfehlen, einfach zu bitter schmecken würde ;)
 
ich versteh' deine sichtweise über tests schon, ich bin auch geneigt, dieselbe zu haben, bei gewissen themen.
sexuelle neigung und eignung halte ich allerdings als viel zu komplex, als das man hier mit statistik über verhaltensmuster so einfach gestrickt die probanden "ausfragen" könnte. das halte ich schon allein deswegen für einen zum scheitern verurteilten anlauf, weil meines erachtens nach bei einem viel zu hohen anteil der möglichen probanden irgendwelche stark individuellen traumatischen erlebnisse ihre sexualität "statistisch aus der rolle tanzend" beeinflusst haben.
da wird aus einer person, die vom charakter und von der persönlichkeit her einen starken hang zur subordination hat (und bei so einem test als klare sub person abschliessen würde), eine dominante sexuelle persönlichkeit, weil durch erlebnisse der vergangenheit nunmal so geprägt, und dementsprechend auch so eingespielt.

wie gesagt, ich versteh schon wieso und weshalb so ein test nicht einfach nur "unfug" ist, sondern durchaus mit kopf erarbeitet und auf basis von langjährigen beobachtungen und analysen aufgebaut ist. aber wenns um die tiefen der sexualität geht, halte ich die ergebnisse für so dermassen "fehleranfällig", das mir deren nutzung zu empfehlen, einfach zu bitter schmecken würde ;)

Das hilft dem TE bei seiner Frage jetzt sicher viel weiter...
 
Und der VwGH wäre als oberste Instanz (ad "ausjudizieren") dann jetzt was genau?
(Aber ich versteh schon, dass die Formulierungen oben da Dinge vermischen. Anyway ändert das ja nix an der möglichen Beurteilung. Aber lassen wir das.)


Es gibt kein einziges Verfahren in Wien. Nicht mal in der ersten Verwaltungsinstanz. Hat Gründe. Gute Gründe.
 
"Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."
 
Es gibt kein einziges Verfahren in Wien. Nicht mal in der ersten Verwaltungsinstanz. Hat Gründe. Gute Gründe.

Das liegt wohl daran, dass keine SW/ Domina im Gegensatz zu dir bestreitet, ihre Arbeit hätte was mit Sex zu tun.

BDSM hat mit Sex nix zu tun.

Was alles unter "Sexarbeit" verstanden wird, steht hier:

Recht: Wie regeln Gesetze die Prostitution? | SOPHIE-Bildungsraum für Prostituierte
 
Nein, Christian Morgenstern - wobei aber auch Brenner immer wieder nette Zitate liefert (jetzt mal ein wenig off topic).

Grüße
sub marine
 
wenn BDSM nichts mit Sex zu tun haben soll, dann hat Betrug auch nichts mit dem StGB zu tun. Selbstbetrug zur Rollentäuschung ist auch Betrug.
Eine ehrliche Domina kann ja sagen, dass sie sexuell nichts empfinden kann, doch dem Kunden einzureden, er würde nicht sexuell empfinden, wäre obendrein auch noch psychische Gewalt und Sinnentzug.
 
Professionelle Dominae sind Prostituierte - was sonst?

Die Zeiten sind vorbei, als Prostituierte gesellschaftlich verfemt waren. Viele Prostituierte sind psychisch krank oder zumindest belastet. Die Gesellschaft sollte sich um sie kümmern
 
Hoffentlich habe ich nicht alle hier aus dem Forum gejagt, da sich niemand über meine Beiträge beschwert.
 
Zurück
Oben