ich versteh' deine sichtweise über tests schon, ich bin auch geneigt, dieselbe zu haben, bei gewissen themen.
sexuelle neigung und eignung halte ich allerdings als viel zu komplex, als das man hier mit statistik über verhaltensmuster so einfach gestrickt die probanden "ausfragen" könnte. das halte ich schon allein deswegen für einen zum scheitern verurteilten anlauf, weil meines erachtens nach bei einem viel zu hohen anteil der möglichen probanden irgendwelche stark individuellen traumatischen erlebnisse ihre sexualität "statistisch aus der rolle tanzend" beeinflusst haben.
da wird aus einer person, die vom charakter und von der persönlichkeit her einen starken hang zur subordination hat (und bei so einem test als klare sub person abschliessen würde), eine dominante sexuelle persönlichkeit, weil durch erlebnisse der vergangenheit nunmal so geprägt, und dementsprechend auch so eingespielt.
wie gesagt, ich versteh schon wieso und weshalb so ein test nicht einfach nur "unfug" ist, sondern durchaus mit kopf erarbeitet und auf basis von langjährigen beobachtungen und analysen aufgebaut ist. aber wenns um die tiefen der sexualität geht, halte ich die ergebnisse für so dermassen "fehleranfällig", das mir deren nutzung zu empfehlen, einfach zu bitter schmecken würde