Vergewaltigungsfantasien????

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Wie kann sich das eine Frau nur aus "sexueller Geilheit" wünschen, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben was das in der Realität für eine Frau die zum Opfer wird bedeutet?“

Wie kann man Kriegsballerspiele lässig finden welche ganze Städte in Schutt und Asche legen ohne Ahnung was realer Krieg für die Menschen bedeutet? Formel 1 schauen wenn derweil Unfallopfer im Rollstuhl sitzen oder tot san? Soll ich aus Solidarität mit den psychischen Problemen von Frauen die abgetrieben haben in Zukunft nimma vögeln oder Frauen sich selbiges verkneifen?

:fragezeichen:
 
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erst einmal finde ich das thema gut, den thread und die gelieferten beiträge dazu auch. thx!

der kern ist, glaub ich, schon angesprochen worden: wenn du es "organisierst", ist es ein spiel - eine variante, die du im notfall steuern kannst. oder zumindest glaubst, das tun zu können (kann sich als fataler fehlschluss herausstellen). damit ist es eine art bdsm-spiel (in dem, hab ich von einer devoten gelernt, danke) eigentlich die sub die letzte kontrolle hat.

während im gegensatz dazu eine frau, die das tatsächlich als vergewaltigung erlebt, allen - wirklich allen - ängsten und erniedrigungen ausgesetzt ist. das ist ohne jeden zweifel traumatisierend.

aus diesen gründen können diese beiden dinge auch nicht wirklich gleichgesetzt werden.

außerdem gibt es menschen, die eine ausrede - meist eh nur vor sich selbst - brauchen: "ich wollte das ja eigentlich gar nicht. man hat es mir aufgezwungen." obwohl die sehnsüchte nach bestimmten handlungen, praktiken, szenarien etc. sehr wohl aus der betroffenen ("genommenen", "überwältigten") person kommen. es dient als schutzschild, um nicht "schmutzig" zu werden. vor allem, wenn die sehnsüchte in extremere bereiche gehen, die oft tabuisiert werden (anal, oral, sex mit mehreren, gleichgeschlechtliche handlungen etc.). das kann sich in "nimm mich gegen meinen willen" äußern, in spielen (flaschendrehen, wahrheit oder pflicht etc.). selber erlebt - und lange nicht verstanden.


aber wie gesagt: mit dem echten geschehen einer vergewaltigung, belästigung, unerwünschten unzucht etc. hat das genau null zu tun.
 
Trotzdem denke ich das mein Blickwinkel da vielleicht zu eingeschränkt ist, ich es selbst einfach nicht verstehen kann.

Das denkst Du wahrscheinlich richtig.
Die Frage, die sich mir stellt: warum muss man alles verstehen wollen? Es reicht doch in aller Regel aus, wenn man die Neigungen und auch die Fantasien anderer Menschen akzeptiert und respektiert,auch wenn man selbst - in Ermangelung dieser Neigung - wenig bis nichts damit anfangen kann.

Dass Du Dich "tagelang mit dieser Frage herumquälst", nehme ich Dir nicht ab. Falls Du es trotzdem tun solltest,dann würdest Du die dafür aufgewendete Energie besser dafür nutzen, an Deiner Toleranz zu arbeiten. Das würde Dich auch der Notwendigkeit entheben, etwas verstehen zu müssen, um es akzeptieren zu können.

Wie können normale Frauen, sexuelle Phantasien von einer "erwünschten" Vergewaltigung haben, wie kann sich das eine Frau wünschen oder ausleben wollen, was für die realen Opfer die komplette Zerstörung ihres bisherigen Lebens ist, eine so furchtbare und entsetzliche Tat die an ihnen verübt wird und die für viele ja auch noch im schlimmsten Fall tödlich endet.
Das ist eigentlich kompletter Nonsens. Das Thema der Vergewaltigungs-Fantasien wird im BDSM-Unterforum immer wieder mal angesprochen, sowohl von Frauen als auch von Männern. Und dabei herrscht zumindest über einen Punkt Übereinstimmung bei den Anhängern wie auch bei den Kritikern solcher Fantasien: alleine die Einvernehmlichkeit einer solchen gespielten Vergewaltigung schließt ja aus, dass man tatsächlich von einer Vergewaltigung sprechen kann, und dass sich solche Fantasien letztendlich in etwas härterem Sex verlaufen.

Versteh' mich ned falsch - ich kann mich mit solchen Fantasien auch ned anfreunden, und aus meiner persönlichen Wertewelt heraus finde ich sie sogar bedenklich. ABER: sexuelle Fantasien wohnen in jedem Menschen, sie werden je nach Neigung verschieden geartet sein, und ich werde sie nicht immer verstehen oder nachvollziehen können. Ich würde aber eher dafür kämpfen, dass jeder Mensch seine Fantasien haben darf, als dass ich ihn auf Grund seiner Fantasien als "nicht normal" bezeichnen würde - so wie Du das ja durch die Form Deiner Fragestellung tust.

.... denn ich glaube das sie nicht mal eine Ahnung davon haben, was eine reale echte Vergewaltigung unter Todesangst für eine Frau bedeutet, die ob nun durch einen oder mehrere Täter gleichzeitig an ihr verübt wird."
Das ist mir viel zu schwammig. Kein Mensch, der nicht selbst Opfer einer Vergewaltigung geworden ist, wird auch nur im Ansatz verstehen können, was eine Vergewaltigung für ein Opfer bedeutet. Wir alle wissen nur, dass es eine extrem schlimme Erfahrung ist, weil wir bei anderen Menschen sehen, welche psychischen Folgen es für Vergewaltigungsopfer haben kann. Und ich spreche bewusst von Menschen, denn es werden ja nicht nur Frauen sondern auch Männer zu Opfern sexueller Gewalt, und ich denke einmal davon ausgehen zu können, dass es für jene eine genau so große psychische Verletzung ist.







 
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das eine ist ein verbrechen, das andere das ausleben einer phantasie.

Ich weiß es nicht, doch ich denke, wenn sie einmal "miterleben" würden wie es einem echten Opfer geht, das Leid sehen würden, oder auch die immer wiederkehrenden Ängste und auch Todesängste erleben würden, so wie ich", ich glaube das keine von ihnen mehr solche Fantasien hätte...

kann sein. aber was bedeutet das jetzt :schulterzuck:

heisst das jetzt im umkehrschluss, dass z.b. jene, die nicht opfer eines verbrechens geworden sind keine phanstasien in richtung brutaler sex haben dürfen?

heisst das, das jene, die nicht opfer von gewalt und folter geworden sind bdsm nicht geil finden dürfen?

heisst das, dass ich im hinblick auf unendlich viele grauslichkeiten die auf dieser welt tagtäglich passieren in meinem ureigensten privaten und intimen umfeld in dem sexuelle handlungen ausschliesslich im gegenseitigen einvernehmen passieren ständig den moralischen kriegen muss?
 
Ich finde jeder hat das Recht auf seine Fantasien und auch diese auszuleben solange kein anderer langfristigen zu Schaden kommt . Nur sollten wir hier alle dem Kind einen anderen Namen geben. Der Begriff Vergewaltigungsfantasien gehört aus Respekt vor den realen Opfern verboten. Durch eine Vergewaltigung im Bekanntenkreis weiß ich was solch eine Tat mit einem Menschen machen kann. Es ist gut und richtig über dieses Thema zu schreiben. Jeder sollte sich bewußt sein dass er ein gewisses Gewaltpotential in sich trägt. Und wenn man merkt dass man entweder den Drang hat sich extrem unterdrücken und verletzen zu lassen oder eben unterdrücken und verletzen will dann ist es gut das man hier etwas dazu lesen kann.
Aber nochmal: Für viele Menschen ist dieses Thema keine sexuelle Spielweise sondern bittere Realität.
 
Eigentlich eine sehr wichtige und auch interessante Frage, aber ich befürchte das auch aus diesem Thema, von der üblichen Truppe, ein Mistkübel Thread gemacht wird, besonders wenn ich diesen Thread eröffne.
Aber ich werde es riskieren..., nicht nur für mich...


Deine Art, einen Thread zu erstellen, fordert das von dir so genannte "Kindergartenverhalten" massiv heraus, du schreibst sehr abwertend.

Zu deiner Frage einer meiner älteren Beiträge - natürlich subjektiv:

http://www.erotikforum.at/fetisch-bizarr-bdsm.19/vergewaltigungsphantasien.287699-seite7#post3184289
 
Vielleicht fehlt mir bei diesem Thema die objektivität. Bei diesem Wort wächst mir halt gleich ne Bockwurst am Hals
 
Vielleicht fehlt mir bei diesem Thema die objektivität. Bei diesem Wort wächst mir halt gleich ne Bockwurst am Hals

Weil... ?
Gehören Kriegsspiele am PC aufgrund der realen Opfer verboten? Gehören Krimiserien im Fernsehen aufgrund der realen Opfer verboten? Gehören Horror/Thrillerfilme aufgrund der realen Opfer verboten?
 
Das ist mir viel zu schwammig. Kein Mensch, der nicht selbst Opfer einer Vergewaltigung geworden ist, wird auch nur im Ansatz verstehen können, was eine Vergewaltigung für ein Opfer bedeutet.

Da geb ich dir völlig recht, auch wenn jemand jahrelang mit Vergewaltigungsopfern arbeitet, wird er trotzdem nie wissen wie ein Opfer fühlt und leidet.

Weil es jeder Mensch der sowas real erlebt hat anders empfindet.
 
Weil... ?
Gehören Kriegsspiele am PC aufgrund der realen Opfer verboten? Gehören Krimiserien im Fernsehen aufgrund der realen Opfer verboten? Gehören Horror/Thrillerfilme aufgrund der realen Opfer verboten?

Hab doch schon geschrieben dass mir die Obkektivität zu dem Thema fehlt. Und relativieren kann man alles wenn man will.
 
Nennen wir's mal nicht Vergewaltigungsfantasie sondern "Er nimmt mich ohne Rücksicht auf Verluste"- gleich nimma so schlimm so ne Fantasie zu haben oder? ;)

Der Unterschied liegt daran, dass jemand bei der Phantasie "genommen" (-> ich nenns mal bewusst nicht vergewaltigt, weil jeder Böses damit assoziiert) werden WILL und bei der "richtigen Vergewaltigung" ohne Vorwarnung und Einverständnis getan wird.





Man kann meiner Meinung nach die Fantasie mit der Realität nicht vergleichen.

Und da hilfts auch nicht, dass du die die die :lol: Fantasie haben, vor ne vergewaltigte Frau setzt.
Setz ich quasi dann auch die SMLER vor Leute die täglich Gewalt erleben, damit sie aufhören ihre Frau zu schlagen? ;)

Etwas seicht gedacht... :lol:

:winke:
Stella
Ps: Vergewaltigungen aus dem Leben sind ganz was schlimmes- soll jetzt ja nicht so klingen, also wurde ich das runterspielen wollen... :lehrer:
Pps: für mich heisst Vergewaltigungsfantasie: einfach gevögelt werden, ohne Rücksicht auf Verluste, wehrlos angebunden etc. - somit bin ich auch eine der abnormalen, denn sowas kann durchaus geil sein. Aber ich WIILL das, und das ist der Unterschied zu den realen Opfern!



P.S Und danke erst ein Mal für die vielen Antworten, werde mich langsam um niemanden zu übergehen, durch arbeiten.
 
Ich glaube auch, so wie LaStella, das so eine Fantasie mit einer richtigen Vergewaltigung nicht viel gemeinsam hat. Es geht meiner Meinung nach eher um den kontrollverlust in so einer gespielten Situation. Und genau da ist der große Knackpunkt: auch wenn eine "vergewaltigung" sogar über Internet mit einem wildfremden Mann ausgemacht wird, es ist nur ein Spiel. Und wie bei jeder anderen Spielart sollte ein Codewort ausgemacht sein, mit dem nem das ganze beenden kann, wenn es zu heftig wird.
Ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen das es auch nur eine Frau gibt, die eine Vergewaltigung und die damit einhergehende Todesangst wirklich erleben will

Dann sollte dieser Frau aber auch klar sein, dass gerade dann wenn sie einen Wildfremden "für eine gespielte Vergewaltigung" über das Internet kennen gelernt hat, das sie selbst ein ausgemachtest Codewort nichts nützt,
wenn es der "Andere" nicht mehr beachtet.
Wäre auch nicht das erste Mal, das genau das passiert und später dann der "Täter" oder die "Verteidung" ins Feld schmeißt:"Aber sie wollte das doch auch.... es war ja so abgemacht"...."Das hat sie doch erst so richtig geil gemacht".

Und schon geht der "gespielte verabredete Schuss nach hinten los".

Liebe Grüße
Sabrina*
 
Also beim Sex sollte generell ALLES erlaubt sein - so lange
a) alle Beteiligten voll rechstsfähig im Sinne des allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches sind (also keine Kinder, Tiere, geistig Minderbemittelte ...)
b) alles auf Basis der Freiwilligkeit passiert.
Ich behalt mir halt für mich persönlich vor, nicht überall dabei sein zu wollen -
aber deshalb muss ich's anderen auch nicht vergällen.

Mir macht Tanzen auch gar keinen Spaß, sehe aber keinen Grund anzuzweifeln,
dass andere halt gerne tanzen.
Es gibt Menschen die bezweifeln, dass Golf Spaß macht.
UND ? Ich mag's halt - deshalb spiel ich - Basta !

Ich mag weder gefesselt noch geschlagen werden beim Sex -
nehme aber gerne zur Kenntnis, dass es Männer gibt die das wollen -
entweder von ihrer Partnerin oder von einer professionellen Sex-Dienstleisterin.

Dass Menschen gerne geschlagen werden - in welcher Form auch immer -
ist zweifelsfrei nicht besonders weit verbreitet, um mal das gerne verendete "normal" zu umschiffen.
Die Gründe die sie dahin gebracht haben sind zweifelsfrei vielfältig -
ich vermute es gibt ganze Bibliotheken von wissenschaftlichen Abhandlungen zu dem Thema.

Mit einer Vergewaltigung im strafrechtlichen Sinn (=UNFREIWILLIG !!!) hat das ja nichts zu tun.


Es geht ja auch nicht um den strafrechtlichen Sinn, sondern nur um die Frage "warum sich etwas in der realen Welt "grausames", in der Fantasie oder auch zum Ausleben gewünscht wird".
Ist halt sehr schwer nach zu vollziehen, "nicht nur für mich", hat aber weniger mit Tolleranz als mit Unverständniss zu tun.
Nun und da ich mich in dere BDSM Schiene überhaupt nicht auskenne und das wie bei vielen anderen wohl auch "nicht meine Welt ist" die ich anderen aber zu gestehe, gehe ich auf diesen Punkt sicherheitshalber nicht ein.
Nur für mich persönlich sind Schmerzen und Gewalt beim Liebesakt nicht erstrebenswert oder anders nicht erwünscht. (Das hatte ich in der Ehe und brauche ich nie wieder!)

Liebe Grüße
Sabrina*


 
Wie kann man Kriegsballerspiele lässig finden welche ganze Städte in Schutt und Asche legen ohne Ahnung was realer Krieg für die Menschen bedeutet? Formel 1 schauen wenn derweil Unfallopfer im Rollstuhl sitzen oder tot san? Soll ich aus Solidarität mit den psychischen Problemen von Frauen die abgetrieben haben in Zukunft nimma vögeln oder Frauen sich selbiges verkneifen?

:fragezeichen:

Ich denke Du schießt wieder sehr weit über das Ziel hinaus, und versuchst mit Deiner "ach so coolen und rüden Ausdrucksweise zu provozieren.
Was Du machst bleibt vollkommen Dir überlassen und wie Du das mit Dir selbst abmachst oder, falls vorhanden, Deinem Gewissen.
Und eine Frau die abgetrieben hat kannst Du nicht vergleichen mit einer Frau die Vergewaltigt wurde, die läßt sich nämlich in der Regel noch Jahrelang danach von keinem Mann mehr anfassen.
Nun wenn es nach mir ginge (und vielen anderen Müttern auch) gäbe es diese Kriegs und Ballerspiele nicht. Bei uns im Haushalt gibt es nichts dergleichen. Selbst zu Karneval bekam mein Sohn keine Waffen in die Hand gedrückt um "Schießen oder Kämpfen zu können".
Ich verabscheue Krieg und Gewalt und versuche das, was im Rahmen meiner eingeschränkten Möglichkeiten liegt dagegen zu tun. Ich schaue nicht danach was andere nicht dagegen tun, sonder danach was ich dagegen tun kann.
Nun und was Formel 1 schauen, was im übrigen sicher auch gerne sportbegeisterte Rollstuhlfahrer schauen mit dem Eingangsthema zu tun haben, erschließt sich mir hier nicht.
Also bleibe doch bitte beim Thema, denn es geht weder um Dich noch um mich sondern um
"das erwünschte Ausleben einer Vergewaltigungsfantasie".

L.G.
Sabrina*

 
Also bleibe doch bitte beim Thema, denn es geht weder um Dich noch um mich sondern um
"das erwünschte Ausleben einer Vergewaltigungsfantasie".



Kleiner Einwand: Tom ist für meine Begriffe näher am Thema als du. Und es geht natürlich um "dich oder mich" bzw. um jeden, der hierzu sich eine Meinung bildet.

Ich finde Beiträge wie Toms vertrauenerweckender als all die "verständnisvollen" Versuche, die meist übergriffig und mehr den Bedürfnissen der "Verständnisvollen" als der der Betroffenen Rechnung tragen.

Kann man alles so oder so sehen. In diesem Thema hier werde ich mich ausschließlich aus "Betroffenensicht" äußern, nicht als Vergewaltigte, sondern als früheres Mißbrauchsopfer, das zeitweise exzessiv Sex mit Männern gelebt hat - fast immer in einer Form, die mir selbst das Gefühl, vergewaltigt zu werden, suggeriert hat. Ich fänd's gut, wenn du die Beiträge, die du als provokant empfindest, nicht einfach abschmetterst.
 
viel zu dem thema möcht bzw. kann ich nicht sagen, ausser, dass wenn alles einvernehmlich ist, man es nicht verstehen muss.
jeder hat seine fantasien und vorstellungen, auch du te, hast sie, und es gibt sicherlich menschen, die deine fantasien nicht nachvollziehen können, das ist normal und muss nicht hinterfragt werden.
ich sage mir immer, solange alles auf der legalen schiene läuft, bin ich tolerant, aber muss es nicht gutheissen. jeder soll so, wie er will.
sicherlich gibt es auch dinge, bei denen ich nachfrage, weil ich es vielleicht nicht verstehen kann. aber nicht auf diese art und weise, wie du es getan hast.
das sollte jetzt kein vorwurf sein, aber in der art, wie du die frage in den raum geworfen hast, wirst du keine antworten von den menschen bekommen, welche diese fantasien hegen.
denn provokant finde ich nicht die aussagen von tom, sondern dein eingangspost.

nix für ungut nur meine meinung
 

Das denkst Du wahrscheinlich richtig.
Die Frage, die sich mir stellt: warum muss man alles verstehen wollen? Es reicht doch in aller Regel aus, wenn man die Neigungen und auch die Fantasien anderer Menschen akzeptiert und respektiert,auch wenn man selbst - in Ermangelung dieser Neigung - wenig bis nichts damit anfangen kann.

Falls Du mein Eingangsposting richtig gelesen haben solltest, die Frage zu diesem Thema stammt nicht von mir sondern einem Mann der das auch nicht nachvollziehen konnte.
Erst diese Frage hat mich (weil ich mich damit auseinandersetzen "mußte", auf diese Problematik die ich damit hatte, gebracht).
Und ob es wirklich eine "Ermangelung" ist nicht die Neigung zu haben "Gewalt und Schmerz" beim Liebesakt als wünschenswert zu erachten, lasse ich einfach mal dahin gestellt. Wer das mag (oder es braucht, soll es ausleben), nur muß ich es trotzdem nicht verstehen oder nachvollziehen können.
Nun und mir hat man beigebracht zu fragen, wenn man etwas nicht versteht oder nicht nachvollziehen kann, denn es gibt keine "dummen Fragen" nur "dumme Antworten".






Dass Du Dich "tagelang mit dieser Frage herumquälst", nehme ich Dir nicht ab. Falls Du es trotzdem tun solltest,dann würdest Du die dafür aufgewendete Energie besser dafür nutzen, an Deiner Toleranz zu arbeiten. Das würde Dich auch der Notwendigkeit entheben, etwas verstehen zu müssen, um es akzeptieren zu können.

Möchte der Herr wieder unter die Gürtelinie gehen?? Dumm! Denn es geht nicht um mich! Und was Du annimmst ist mir so schnurz wie der berühmte Sack Reis der gerade in China umfällt.



Das ist eigentlich kompletter Nonsens. Das Thema der Vergewaltigungs-Fantasien wird im BDSM-Unterforum immer wieder mal angesprochen, sowohl von Frauen als auch von Männern. Und dabei herrscht zumindest über einen Punkt Übereinstimmung bei den Anhängern wie auch bei den Kritikern solcher Fantasien: alleine die Einvernehmlichkeit einer solchen gespielten Vergewaltigung schließt ja aus, dass man tatsächlich von einer Vergewaltigung sprechen kann, und dass sich solche Fantasien letztendlich in etwas härterem Sex verlaufen.

Siehst Du, daher hatte ich ja auch die Moderatoren gebeten wenn das Thema hier falsch ist in den entsprechenden Bereich zu verschieben, nur in das BDSM Unterforum gehe ich nicht, weil das einfach nicht meine Welt ist. Jedem das seine...




Versteh' mich ned falsch - ich kann mich mit solchen Fantasien auch ned anfreunden, und aus meiner persönlichen Wertewelt heraus finde ich sie sogar bedenklich. ABER: sexuelle Fantasien wohnen in jedem Menschen, sie werden je nach Neigung verschieden geartet sein, und ich werde sie nicht immer verstehen oder nachvollziehen können. Ich würde aber eher dafür kämpfen, dass jeder Mensch seine Fantasien haben darf, als dass ich ihn auf Grund seiner Fantasien als "nicht normal" bezeichnen würde - so wie Du das ja durch die Form Deiner Fragestellung tust.

Ich habe niemanden als "nicht normal" bezeichnet und ich habe auch niemandem angeraten einen Therapeuten oder Psychodoc aufzusuchen, da mußt Du aber gehörig was verwechselt haben.
Und nochmal, ich habe mir diese Frage bis vor ein paar Tagen (überleg, vor 5 Tagen glaube ich) nicht mal gestellt, weil ich bis dahin nicht mal eine Ahnung hatte das es "derlei Fantasien gibt", mag aber daran liegen, das ich mich noch nie mit dieser BDSM Schiene auseinander gesetzt habe und es auch nicht wirklich möchte.
Daher war ich auf die "unvorbereitete Frage" meines Bekannten einfach überfordert.
Daraus kannst Du mir jetzt gerne wieder einen Strick drehen, wenn Du magst.



Das ist mir viel zu schwammig. Kein Mensch, der nicht selbst Opfer einer Vergewaltigung geworden ist, wird auch nur im Ansatz verstehen können, was eine Vergewaltigung für ein Opfer bedeutet. Wir alle wissen nur, dass es eine extrem schlimme Erfahrung ist, weil wir bei anderen Menschen sehen, welche psychischen Folgen es für Vergewaltigungsopfer haben kann. Und ich spreche bewusst von Menschen, denn es werden ja nicht nur Frauen sondern auch Männer zu Opfern sexueller Gewalt, und ich denke einmal davon ausgehen zu können, dass es für jene eine genau so große psychische Verletzung ist.

Stimmt und ich war ein Opfer innerhalb meiner Ehe, und ich arbeite täglich mit den Opfern,
ich weiß wovon ich spreche und ich weiß wie es ist wenn der Täter nicht bestraft wird...weil den Opfern nicht geglaubt wird.
Ich wäre vorsichtig etwas zu behaupten wenn ich die Situationen nicht kenne. Und du hast Recht, auch Männer werden Opfer von Gewalt, in der Regel schon sehr Früh als Kinder oder Jungendliche, aber leider auch meistens durch ....(ich sags nicht aber denken kann es sich jeder) Nur gerade Jungen haben ein großes Problem das auszusprechen oder sich zu offenbaren (was ihnen angetan wird oder wurde) weil gerade die männliche Vergewaltigung immer noch "zu sehr todgeschwiegen" wird.
Aber ich denke auch hier ist der Unterschied, sich das in der Fantasie zu wünschen, oder es real erleben zu müssen, genau so groß.
Und "ich" muss wiederum nicht verstehen wenn sich "Männer dann diese Art von Gewalt auch wünschen".




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