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(Gelöschter Account)
Es geht nur um meinen Körper habe ich gedacht, geglaubt, gehofft, als ich vor einem Jahr diese meine Arbeit als Prostituierte fern meiner Heimat begonnen habe. Warum hatte ich dann plötzlich Albträume, wenn ich an meine Gäste, die Mädchen, die Lokale und Kellner, die Chefs und die Arbeitsbedingungen im Besonderen gedacht habe? Nach einigen Wochen haben sich diese in meinen Nächten breit gemacht, meinen Schlaf begleitet. Ich bin oft in Schweiß gebadet aufgewacht und habe mich weinend und schreiend vorgefunden. Ich habe Euch alle gehasst und bin sehr schnell zur Einsicht gelangt, dass es hier in Österreich nur Geisteskranke und Idioten gibt. Ich weiß natürlich dass es ...wie überall auf dieser Welt. Nicht nur Soeben genannte Erscheinungsformen der Männlichen Art gibt, es gibt natürlich viele Feinsinnige, Korrekte und offene Menschen/Männer, mit Lebenserfahrung aus Einsamkeit, Enttäuschung, Verletzung und Frustration, und mit einer fast unstillbaren Neugier auf unterschiedliche sexuelle Erlebnisse.
Ich schreibe hier nicht, weil ich irgend jemanden hasse, im Erotikforum habe ich sehr viel gelernt, gelacht. Hier habe ich bemerkt dass meine Gäste Menschen sind. Manche sind zu kritisch den Mädchen gegenüber, einige wirken erfrischend, ironisch und humorvoll, andere sind schlicht und einfach nur Arschlöcher.
Deshalb will ich ein paar Geschichten über euch erzählen. Darf ich das überhaupt, frage ich euch, interessiert das überhaupt jemanden? (Danke meinem Ghostwriter/Freund für die Schreibhilfe. Ich bin noch nicht soweit fehlerfrei Deutsch zu schreiben und möchte nicht nur wegen der Fehler in Stil, Grammatik usw... kritisiert werden.
 
Deshalb will ich ein paar Geschichten über euch erzählen. Darf ich das überhaupt, frage ich euch, interessiert das überhaupt jemanden?

Du darfst, du sollst über alles schreiben, was dich bewegt. Für dich und nicht für uns. ;)

Über mangelndes Interesse würde ich mir keine Gedanken machen, ganz im Gegenteil. :haha:

Ich würd nur diesen thread nicht im Oberösterreich-Forum verstecken, den interessiert mit Sicherheit auch so manchen aus dem Rest von Österreich.
 
Bin ich der selben meinung. schreib alles was du los werden möchtest. bis die finger wund sind. spass beiseite. es freuen sich sicher die meisten hier in diesem forum über deine geschichten. und die die sich nicht freuen, dürften die von dir angesprochenen A....löcher sein.
 
Das Interesse wird sicher bei vielen vorhanden sein.
Die Rechtschreibprüfung und Grammatikprüfung würde ich nicht verlangen bei einer guten oder schlechten Geschichte.
;)
 
Hallo Anna!

Also ich denke, dass wir alle (oder sehr viele) hier ganz großes Interesse daran haben von dir zu lesen. Und mach dir bitte keine Gedanken wegen der Rechtschreibung und der Grammatik!!
Willkommen im EF! :)
 
Finde Deine Idee ausgesprochen gut. :daumen: Schreib alles, was Du los werden möchtest. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn in diesem Forum nicht immer nur die Damen einer strengen Beurteilung unterzogen werden, sondern auch wir Männer einmal einen Spiegel vorgehalten bekommen.

Es könnte ja alles so einfach und schön sein:
Viele von uns Männer suchen das, was uns zu Hause verwehrt bleibt oder wollen einfach nur etwas Abwechslung. Die Damen bemühen sich, unsere Wünsche zu erfüllen und geben uns (wenn auch nur für kurze Zeit) das Gefühl in einer Traum-/Scheinwelt, voll von Illusionen, zu leben. Gelingt das, dann steht den Damen selbstverständlich eine entsprechende Gegenleistung, die nicht nur aus Geld sondern durchaus auch aus Anerkennung und Wertschätzung bestehen sollte, zu.:winke:
 
Ja, schreib bitte, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Ich glaube, viele cvon uns sind sehr daran interessiert.
lentia
 
Hallo
Ja bitte erzähl uns Deine Geschichten.
Ich selber war vor 7 jahren mit einem Mädl zusammen die den gleichen Job hatte.
Sie verdiente sehr viel, aber ihr seelischer Schmerz war groß. Unter uns Männern gibt es leider auch viel "Schweine"
 
Eines Tages kam ich ohne Ahnungen von der deutschen Sprache und der Arbeit als Prostituierte nach Wels in ein Nachtlokal. Ein Mädchen aus meinem Land hatte Tagdienst, sie hat mich mit Kaffee und Zigaretten, einem Gespräch über die Arbeit und die Bedingungen, die Preise und ihre Erfahrungen empfangen. Sie hat mir über ihre Erfahrungen am Beginn ihrer Arbeit in diesem Gewerbe berichtet – mit Tränen in den Augen. Eine halbe Stunde später kam die Chefin ins Lokal, hat meine Dokumente kopiert und mir erklärt, dass ich am nächsten Tag zum Arzt wegen Blutabnahme und Röntgen zur Erlangung des Prostituierten Ausweises gehen solle. Sie hat mir einen (Wohnungs)Schlüssel überreicht und ein Taxi angerufen, das mich zu meiner Wohnung gebracht hat. In der ersten Nacht war ich allein in einem fremden Land, einer fremden Wohnung, in einer Stadt, die ich nicht kannte. Am nächsten Tag habe ich die nötigen Wege erledigt und schon am Nachmittag habe ich meine Arbeit begonnen. Drei Tage lange habe ich auf meinen ersten Gast gewartet. Solange habe ich kein „Geschäft“ gehabt. Kein Wunder, ich konnte nur einige Sätze wie: „“Wie heisst du, Kann ich etwas trinken, und: wirst Du Zimmer gehen?“ in Deutsch sprechen.
Am Dritten Tag hatte ich meinen ersten „Gast“: Jung, Dick mit Brille, unsympathisch, er hat nicht gewartet bis ich ihn irgendetwas fragen konnte, er hat sofort eine Stunde bezahlt. Dieses erste Erlebnis mit ihm, hat mich überhaupt nicht überzeugt, dass ich diesen Job auf Dauermachen könne. Er war gewaltsam, grob, gefühllos und ohne Feinsinn. Ich habe überhaupt nicht gewusst, was ich fühlen sollte. Der zweite Gast war das genaue Gegenteil vom Ersten, andernfalls hätte ich sofort meine Sachen gepackt und wäre wahrscheinlich wieder abgereist. Ich hatte bereits gelernt immer zu lächeln und, egal was der Gast zu mir sagte, immer mit „JA JA „ zu antworten. Mit jedem neuen Gast habe ich mehr Deutsch gelernt, welche Bewegungen ich machen solle und was von mir erwartet wird. Ich habe mich mehr auf meine Kenntnisse der Körpersprache und Mimik verlassen um die „Gäste“ zu verstehen. Die Mädchen dort haben mir mit ihren Geschichten sehr geholfen und auch- mehr- erschreckt. Dann hatte ich eine Woche lang kein Geschäft, niemand kam ins Lokal. Zusammen mit einem Mädchen habe ich dann ein neues Lokal gesucht und auch gefunden.
 
Hallo Anna!

Ich glaube auch das es sehr gut, ja für manche sogar wichtig ist, mehr über diesen Job zu erfahren !

Vielleicht lernen dann doch Einige wie sie sich zu benehmen haben.
Bzw. verstehen die Probleme mit denen die Sexworkerinnen zu leben haben.:hmm:

Bitte schreib uns soviel wie möglich!:daumen:

Und an die Rechtschreib-Kritiker: Ich (und die Meisten hier!) wollen nichts von Euch hören bzw. lesen !!!:lehrer:

LG

Hätte Dich gerne persönlich kennengelernt !
 
Es geht nur um meinen Körper habe ich gedacht, geglaubt, gehofft, als ich vor einem Jahr diese meine Arbeit als Prostituierte fern meiner Heimat begonnen habe.


dann erzähl uns mal WARUM DU diesen schritt getan hast..:fragezeichen:
ist es wirklich soooo erstrebenswert in österreich Prostit. zu sein???

Würde mich echt mal interessieren warum frauen diesen schritt tun...:hmm:
 
Es geht nur um meinen Körper habe ich gedacht, geglaubt, gehofft, als ich vor einem Jahr diese meine Arbeit als Prostituierte fern meiner Heimat begonnen habe. Warum hatte ich dann plötzlich Albträume, wenn ich an meine Gäste, die Mädchen, die Lokale und Kellner, die Chefs und die Arbeitsbedingungen im Besonderen gedacht habe? Nach einigen Wochen haben sich diese in meinen Nächten breit gemacht, meinen Schlaf begleitet. Ich bin oft in Schweiß gebadet aufgewacht und habe mich weinend und schreiend vorgefunden. Ich habe Euch alle gehasst und bin sehr schnell zur Einsicht gelangt, dass es hier in Österreich nur Geisteskranke und Idioten gibt.

Liebe Anna,

es tut mir persönlich in der Seele weh wenn ich lese wie "krank" dich dieser Job offensichtlich gemacht hat. Ich kann dich sehr gut verstehen, es ist kein leichts Sexwork so zu betreiben das die Seele keine Schaden nimmt. Du kannst deinem Körper und deiner Seele einiges zumuten - das viele Geld tröstet für eine gewisse Zeit, der Champagner betäubt - nur irgendwann reblieren der Körper oder/und die Seele gegen den offensichtlichen Raubbau der offensichtlich an ihnen betrieben wird... und plötzlich merkst du, das das ganze Geld den Preis den du dafür zu zahlen hast, nicht mehr wert ist.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen das du das ganze verarbeiten kannst und aufhören kannst unter Bedingungen zu arbeiten die dich offensichtlich "krank" machen...

Ich möchte dir (und allen anderen) aber auch noch sagen, aus persönlicher Erfahrung, das es so nicht sein MUSS... Sexwork kann etwas wunderbares, erfüllendes sein - sofern man seine Bedingungen selbst aufstellen kann und frei in der Wahl seiner Gäste ist... dann ist es möglich viel Spass am Job zu haben und seine Würde als Mensch zu behalten.

Lass dich nicht unterkriegen...

Angie
 
In diesem neuen Lokal hatten wir mehr Geschäft, ich habe dort mehr verdient. Aber: Jedes Mal, wenn es geläutet hat, habe ich Magenschmerzen zu verspüren begonnen. Meine Gäste waren echte Bauern, wirklich schmutzige, stinkende unhöfliche, unkultivierte ****. Natürlich gab es auch Ausnahmen. Warum habe ich mich jetzt so ausgedrückt, wie soll ich das jetzt erklären? Ich hatte schon genug Deutschkenntnisse um auszudrücken, was ich im Zimmer machen kann und was eben nicht. Trotzdem haben fast alle mehr versucht, als ich bereit war zu leisten. Einmal habe ich in einer Stunde 6 – 10 Kondome verwenden müssen, weil der „Gast“ diese immer abgezogen hatte. Hier im Forum habe ich schon oft Kritik an Mädchen wegen nicht sauberer Handtücher gelesen, oder Unmut darüber, dass sie nicht geduscht vor dem „Geschäft“ angetreten sind. Ich habe Gäste gehabt, die unter jeder Kritik waren, mit so schmutzigen Schwänzen, bei denen ich durch den Gummi hindurch mit der Hand oder im Mund den Dreck spüren konnte. Andere, welche total betrunken mit Dreckrändern unter den Fingernägeln Fingerspiele wollten, und nach Ende der Stunde lachend ihre auf der einen Seite gelben oder braunen Unterhosen betrachtet hatten und sich überlegten, wie sie diese nun anziehen sollten. Das nur zum Thema Sauberkeit. Die ärgerlichste Frage: „Bist du so lieb, so schön und Klug, warum machst du diesen Job?“
(Nicht ausgesprochene Antwort: Weil Du bist hier, und willst Du mich kaufen, das ist Dein Anspruch, und ich bin nur die Antwort darauf)
Nächste Idiotenfrage: „Willst Du mit mir Sex haben, bist Du geil auf mich?“
(Nicht ausgesprochene Antwort: Ich will Dein Geld haben, deshalb gehe ich mit Dir ins Bett, ich bin auf dein Geld geil, aber niemals auf Dich!)
Nächste Frage: "Ich liebe Dich, komm zu mir, meine Mutter akzeptiert deinen Job!"
(Nicht ausgesprochene Antwort: Wenn es in dieser Welt nur eine Ziege und Dich gibt, dann gehe ich zur Ziege, wenn es keine Ziege gibt, ich brauche Dich auch nicht, ich kann nicht einmal selber meinen Job akzeptieren, wie kann das Deine Mutter?)
Im Bett kommt ständig die Frage: „Bist Du zufrieden hast Du einen Orgasmus gehabt!“
(Nicht ausgesprochene Antwort: Ich verstehe nicht warum du bezahlen musst, um Dir zu beweisen, dass du im Bett gut bist, ich stöhne weil es dir gefällt, oder ich schreie wann es nötig ist, meinen Körper kannst du kaufen, aber richtige echte Gefühle bekommst du nicht!)
 
Ziemlich nett, aber....

Wenn du so geil aufs Geld bist, dann lebe mit den Nebenwirkungen.
Willst du das nicht, dann mach dein Geld auf eine andere Art.
Keiner zwingt dich zu der Art von Arbeit. Es ist deine freie Entscheidung, also lebe auch mit den Konsequenzen.
Ich könnts nicht machen, so wichtig ist mir Geld nicht.
 
Ganz ehrlich?
Ich glaub nicht, dass hier ung. Prostituierte posten.
Weder Carmen, wie vor einigen Tagen, noch diese angebliche Anna.
:lalala:

Ach ja, ich gehöre übrigens zu den Netten.:winke:
 
Wenn du so geil aufs Geld bist, dann lebe mit den Nebenwirkungen.
Willst du das nicht, dann mach dein Geld auf eine andere Art.
Keiner zwingt dich zu der Art von Arbeit. Es ist deine freie Entscheidung, also lebe auch mit den Konsequenzen.
Ich könnts nicht machen, so wichtig ist mir Geld nicht.

Ich denke, das ist die am allerwenigsten empathische (und auch sympathische!!) Aussage die ich seit langer Zeit hier gelesen habe. :roll::roll::roll:
 
Tja, viell. bin ich jetzt auch herzlos. Aber abgesehn davon das mir die Geschichte mehr als gefaked vorkommt ... Es gibt ja auch noch genügend andere Jobs ...
 
Hi, ich kenne diese Anna persönlich, sie hat lange auch in linz gerbeitet, die Geschichte ist nicht gefaked, weil ich auf Grund der einiger besuche bei ihr einiges über sie weiß. Ich frage mich nur, warum Du annimmst, dass sie aus Ungarn ist? Du kennst sie also auch? Weißt Du also woher sie kommt? Bist du auch bei ihr gewesen? einer der unangenehmen "Gäste" wie sie da so schreibt?
 
Die Frage ist doch (und ich geh jetzt mal davon aus, dass die Geschichte echt ist), wieso sich jemand sowas antut.

Ich hab bislang in meinem Leben schon eine Menge Entscheidungen treffen müssen. Wenn es mies lief, dann hab ich alles dran gesetzt, um das zu ändern.
Aber Jammern über die widrigen Umstände hat da niemals geholfen.

Das ist so, als würde ich mit dem Finger auf die heisse Herdplatte fassen und dann "Aua" schreien. Und dann fass ich wieder auf die Herdplatte und jammere, dass das so verdammt weh tut. Im selben Moment fass ich dann wieder hin....
 
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