Treue ?!?!

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
L

Gast

(Gelöschter Account)
Wenn ein verheirateter Mann über 20 Jahre lang eine Nebenbeziehung mit der gleichen Frau führt, ist der dann treu oder nicht ???
 
Äh, wie? Wenn die Ehefrau nichts davon weiß, dann ist es wohl eher Untreue, aber wenigstens war's immer die gleiche.
 
Er ist weder der einen, noch der anderen und schon gar nicht sich selbst treu :winke:


Idiotische Frage übrigens.
 
Empfinde ich ganz und gar nicht so. Keine Eier, würd ich sagen.

naja, wenn er das so will bleibt er sich selbst doch treu und tut was er für richtig hält?! :hmm:

für die andern beiden ists natürlich ganz und gar nicht schön, je nach dem wer wieviel weiß usw....
 
Er hat der Ehefrau die Treue geschworen, da ich davon ausgehe dass die Gschicht mit der Anderen nicht offen ist...siehe Posting oben ;)
 
:schulterzuck:


Wie definierst du denn Treue? Ist es die Dauerhaftigkeit der Beziehung? Dann wäre er treu. Ist es die Ehrlichkeit, auf der die Beziehungen basieren? Dann wäre er treu, wenn beide voneinander wüßten.

Was interessiert dich denn genau an der Frage, geht es darum, daß der Mann ein schlechtes Gewissen hat?
 
Wie definierst du denn Treue? Ist es die Dauerhaftigkeit der Beziehung? Dann wäre er treu. Ist es die Ehrlichkeit, auf der die Beziehungen basieren? Dann wäre er treu, wenn beide voneinander wüßten.
Beide wissen voneinander. Aber alleine das Wissen, beinhaltet noch nicht das Einverständnis.
 
Ah, verstehe. Wird jeder für sich anders definieren. Kürzlich las ich z.B., daß man untreu sei, wenn man in einer offenen Beziehung lebt. Hat der Schreiber sogar nachvollziehbar begründet.

Meine Definition von Treue ist: man muß sich selbst treu bleiben. Wenn ich Dinge tue, die mich so beschäftigen, daß ich ständig darüber nachdenken muß (beispielsweise, wie ich vor meinem Mann meine sexuellen Fantasien verheimlichen kann), dann wäre was in der Schieflage, ich wäre also mir selbst gegenüber untreu. Wäre es mir vollkommen egal, ob ich meinen Mann hintergehe, dann würde mich das nicht weiter beschäftigen, ich würde ihn bescheißen und bliebe mir damit selbst treu.
 
Meine Definition von Treue ist: man muß sich selbst treu bleiben. Wenn ich Dinge tue, die mich so beschäftigen, daß ich ständig darüber nachdenken muß (beispielsweise, wie ich vor meinem Mann meine sexuellen Fantasien verheimlichen kann), dann wäre was in der Schieflage, ich wäre also mir selbst gegenüber untreu. Wäre es mir vollkommen egal, ob ich meinen Mann hintergehe, dann würde mich das nicht weiter beschäftigen, ich würde ihn bescheißen und bliebe mir damit selbst treu.
Das ist keine Basis für eine erstrebenswerte Beziehung.
 
Beide wissen voneinander. Aber alleine das Wissen, beinhaltet noch nicht das Einverständnis.



Ok. Ich erinnere mich an eine frühere Bekannte, die war damals so um die 50. Sie hatte seit Jahren einen verheirateten Geliebten, er war etwa in ihrem Alter, verheiratet war er mit einer Frau, die wesentlich älter war als er. Die Ehefrau wußte von der Geliebten, sie kannten sich sogar, alle waren mit dem Arrangement einverstanden, keiner hat den anderen belogen.

Bis der Geliebte eines Tages eine weitere Geliebte in sein "Repertoire" aufgenommen hat. Er hat es offen gesagt, meine Bekannte war zutiefst betroffen und fühlte sich betrogen.

Ich denke, sie hat sich selbst betrogen.


Wenn die beiden voneinander wissen, haben sie die Möglichkeit, zu entscheiden, was sie tolerieren wollen oder nicht. Wenn sie's nicht tun und sich dabei schlecht fühlen, betrügen sie sich selbst.
 
OK - sagt ein Spezi zum andern "ich glaub deine Alte betrügt uns" - heute gelesen in "Was zum Lachen"
 
Zurück
Oben