nur wird man die als Mutter im Normalfall eben nicht zulassen. sonst bekäme das stillen (für mich jedenfalls) einen sehr schalen Beigeschmack. ich hab lang gestillt und ja, in der Zeit konnte mein Mann auch mit meinen Brüsten spielen und es war ganz und gar nicht nicht sexuell
Ein Wohlgefühl.
Deshalb habe ich frühkindliches Lustempfinden, das komplett normal für menschliche Wesen ist mit ins Spiel.
Man brauch hier nur rein zu sehen: "Wann habt ihr das erste mal onaniert."
Genau der Zeitpunkt wird genannt, wo Sexualität den Anstrich des Verbotenen, Unanständigen, Frivolen bekam.
(heimlich Pornohefterl, heimlich Porno schauen, der Nachbarin beim Umziehen etc........wo das bewusste Verstecken von Sexualität kam)
Wo ist der Cut im sexuellen Verlauf unseres Lebens und wo ist der Schalter, oder fließt unsere Sexualität nicht beständig durch uns. Wir sind uns doch immer dessen bewusst sogar beim Einsteigen in eine U-Bahn.
Von Männern von denen man vermutet, dass sie leicht stimuliert sind, erwartet man dass sie so tun als wäre es nicht, tun die meisten auch brav.
Wie ist das bei Frauen, da weiß man ganz wenig. Sie gestehen es sich selbst oft nicht zu.
Gerade durch das Netz ist es möglich, dass Frauen sich anonym outen und sogar schlechte Gefühle haben, wenn sie beim Stillen sexuelle Gedanken haben. Na und, was ist da böse dran, wenn man eine körperliche Empfindung hat und eine Querverbindung im Hirn aktiv war.
Wenn man stillt, dann weiß man wie viel Zeit pro Tag es in Anspruch nimmt (ca. 2 Stunden), da hat man selbst auch ein bisschen Pause und will nicht ans Abendessen für den Gatten oder an den vollen Windeleimer denken. Was ist böse dran, wenn man beim Stillen an Sexualität denkt?
Es sind dieselben Nerven die laut geben, die es auch beim Sex tun.
Es ist dasselbe sekundäre sexuelle Geschlechtsmerkmal, dass Freude macht, das einen ganzen Geschäftszweig an Chirurgen beschäftigt, die Modeindustrie herausfordert, mal präsentiert wird im Dirndl und eben auch unsere Kinder nährt.
Wie schlecht wäre das Hirn vernetzt, wenn es nicht anschlagen würde. Kann man unterdrücken muss man nicht.
Es ist Alltag. Hätte ich in 40 Monaten meines Lebens, sind in etwas 2400 Stunden, sind 100 Tage in Summe meines Lebens, die ich rein, anständig und sauber denken hätte sollen? Oh ich war nur zwei mal in Karenz, sonst nur Mutterschutz, habe Konzepte gemacht, Intrigen geschmiedet und natürlich auch an Sex gedacht und es war wohlig und warm, ein Ergebnis davon saugend an meiner Brust liegen zu haben.
Es gibt irgendwann bei vielen einen Knackpunkt, wo Muttersein und sexuelle Paarbeziehung nicht mehr gut funktionieren.
Bei dem Switchen "jetzt anständige Mutter" "jetzt geile Geliebte" - Es ist der selbe Busen.
Eine Akrobatennummer die ich nicht hinbekommen hätte, denn war eins stillende Mutter und Geliebte.
Umgekehrt fühlte ich sehr wohl, dass unsere Paarzeit dem Ende zuging, wenn die Brüste immer schwerer wurden, denn dann war bald mit dem glucksen des Babys zu rechnen - auch das gut gefühlt während des Sex.
Hach und die Zeit als Eltern ist eng. Es könnte durchaus sein, dass ich schon kleine zweisame Pläne während des Stillen schmiedete um die Zeit gut nutzen zu können.......schön war es.
Ich denke nicht den Jungs dadurch gravierenden Schaden zugefügt zu haben.
Zum Beichten drängt es mich ohnehin ebenso wie den Teufel nach dem Weihwasser.
Ich verstehe aber umgekehrt auch sehr gut, dass eine Distanzierung notwendig und gewünscht sein kann und von Unbehagen geprägt sexuelles mit zu empfinden. Es ist generell eine harte Zeit mit Küken an Bord.