Sexlust

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Es besteht auch die Möglichkeit, dass sie seit der/den Geburt/en nicht mehr das gleiche Empfinden bzw gar Schmerzen hat.
Wenn noch dazukommt, dass sie mit dir nicht darüber sprechen will oder kann wird es schwierig.
Dann bleibt nur mehr ein Therapeut bzw Mediator.
Ferndiagnose ist immer eine Herausforderung, aber: nimm sie mal in den Arm und versuche etwas aus ihr herauszubekommen...

Und jetzt keine Meldungen wie: "eigentlich will er was in sie reinbekommen" oder so! :lehrer:
 
Haha, brachial und einfach sollte es sein.
Das geht nicht.

Mal ehrlich, was passiert bevor man es das erste mal tut?
Da stellt man einen Gleichklang her, man erzählt sich, redet über dies und das.
Wenn der Gleichklang da ist, dann geht´s ins Körbchen.

Der Ansatzpunkt ist nicht Sex direkt.
5 min Rosenblüten und Sekt, 10 min Geschleckse-Vorspiel, und ab geht die 10-minütige Party.
Das wird normalerweise eher sowas zwischen Höflichkeit und nix. ;)

Wenn ihr die Basis verloren habt, müsst ihr halt nachjustieren und sie schaffen.

Wem es für befriedigende Sexualität in der Partnerschaft zu anstrengend ist, der hat´s halt nicht.
Auch o.k., oder?
 
Wenn er sie beispielsweise täglich damit bedrängt und sie ihm schon 100 mal erklärt hat, dass sie nicht will - JA
für mich nicht nachvollziehbar.
wenn sie auch nur ansatzweise wirklich glaubt, dass er sexsüchtig ist ... was macht sie noch da ?
wenn sie es auch nur ansatzweise nicht wirklich glaubt, ist der wurf an den kopf für mich beziehungstechnisch ein ko-schlag.
 
Ich wär vorsichtig, der Frau gleich Respektlosigkeit zu attestieren- wir wissen nicht, wie er mit dem Problem an sie herantritt und wie oft.
Wenn er sie des Öfteren damit belangt und sie ihm schon 100 mal gesagt hat, dass sie nicht will - find ich persönlich die Antwort noch sehr höflich

Da geb ich dir vollkommen Recht. Darum hab ich ja dazu geschrieben, dass ich nicht weiß, wie es prinzipiell so läuft bei ihnen...
Aber jemanden gleich Sexsucht zu unterstellen ist (für mich) schon sehr hart. Aber wie gesagt, wer weiß wie es dazu kam und wie es gemeint war...
 
mal von hinten aufzäumen:
wie oft hättest du gern sex???
wie oft sprichst du sie drauf an? angeblich soll dauerndes sexgejammere extrem unerotisch sein.
Einmal pro Woche rede ich sie schon indirekt darauf an!!
Mir würde zumindest einmal pro Woche schon besser gefallen und wenn es täglich wäre hätte ich auch nichts einzuwenden!
 
für mich nicht nachvollziehbar.
wenn sie auch nur ansatzweise wirklich glaubt, dass er sexsüchtig ist ... was macht sie noch da ?
wenn sie es auch nur ansatzweise nicht wirklich glaubt, ist der wurf an den kopf für mich beziehungstechnisch ein ko-schlag.
Vielleicht liebt sie ihn - vielleicht ist sie finanziell abhängig- WHATEVER
Sind sowieso nur Mutmaßungen.
Das die Beziehung hatscht, muss man glaub ich nicht extra hinzufügen
 
Vielleicht liebt sie ihn
was ein liebesbeweis ... "was? du willst öfter als alle 2 wochen sex haben? geh in therapie, du sexjunkie" ... :penguin:


wieso ist es im EF immer so "weit weg" als gedanke, dass er eigtl. nedmal wirklich viel falsch macht, sondern es sie ist, die irgendwo ein problem mit ihrer sexualität hat, und auch nix diesbezüglich tut, sondern es einfach nur "in den kasten gesperrt" hat, und sich nimmer drum kümmert?
 
Wenn noch dazukommt, dass sie mit dir nicht darüber sprechen will oder kann wird es schwierig.
Dann bleibt nur mehr ein Therapeut bzw Mediator.

Ich finde es in ganz vielen Lebenssegmenten spannend, dass es ganz klar ist, wenn man wo ansteht, dass der Profi das kann.
Woher kommt dieses Vertrauen?

Keiner kümmert sich um seine eigenen Sachen so gut, wie man selbst es tut.
Das ist ein G´schäft.

Genauso wie Prostituierte Freude an Stammkunden haben, haben das auch Nageldesigner, Psychologen - jeder der ein G´schäft hat, schaut dass er seine Kunden hält, wie auch immer.

glaubst wirklich, wenn du ihr sagst, dass sie da was zum nachjustieren hat, wird sie das einsehen? ;)

Nein, so sicher nicht.
Man kann sich durchaus bemühen Richtung zu geben, ohne es platt auf den Tisch zu knallen.
Gemeinsamkeiten leben und hervorheben, Negatives nach hinten schieben, das tut nicht weh, gar nicht.
Wenn´s klappt, sind dann die enormen Negativthemen mitunter sowieso schon aufgelöst.
 
was ein liebesbeweis ... "was? du willst öfter als alle 2 wochen sex haben? geh in therapie, du sexjunkie" ... :penguin:


wieso ist es im EF immer so "weit weg" als gedanke, dass er eigtl. nedmal wirklich viel falsch macht, sondern es sie ist, die irgendwo ein problem mit ihrer sexualität hat, und auch nix diesbezüglich tut, sondern es einfach nur "in den kasten gesperrt" hat, und sich nimmer drum kümmert?
So denke ich eigentlich nicht! Ich hab nur gemeint, dass es auch die Möglichkeit gäbe, dass da eine Art Overkill stattfindet und sie dann impulsiv geantwortet hat. Aber ich würd gern mehr von der Situation wissen, bevor ich ihm einen Rat gebe.
Und ja - vielleicht ist sie „schuld“ - solange wir nur Kurzantworten bekommen, wird’s nicht unbedingt nachvollziehbarer werden.
 
Man kann sich durchaus bemühen Richtung zu geben, ohne es platt auf den Tisch zu knallen.
du meinst, man kann das übertriebene sexuelle verlangen des mannes auch ansprechen, ohne platt eine sexsucht-therapie auf den tisch zu knallen ? ;)

ich find' das ja alles ganz nett ... aber wieso ist hier plötzlich der mann dafür verantwortlich, der frau die dinge "passend und einfühlsam" nahe zu legen, aber umgekehrt nicht? :D
 
ich find' das ja alles ganz nett ... aber wieso ist hier plötzlich der mann dafür verantwortlich, der frau die dinge "passend und einfühlsam" nahe zu legen, aber umgekehrt nicht? :D

Net prinzipiell, ich habe mal einen Thread darüber eröffnet, wie es ist sich fremd nach Kinderkriegen und Katastrophen wieder zu suchen und vielleicht zu finden.
Das ist geschlechtswurst.

Der dem es auffällt, der der vielleicht etwas mehr G´spür hat und sich leichter zurück nehmen kann und etwas Geduld mitbringt, ist einfach prädestiniert dafür, oder?
Ist ja meistens so, dass der der was besser kann, das tut und der andere eben was anderes, was ihm mehr liegt.

Leidensdruck wird unterschiedlich empfunden und mancher merkt es erst später, dass etwas verloren gegangen ist, der andere früher.
 
Wenn er sie beispielsweise täglich damit bedrängt und sie ihm schon 100 mal erklärt hat, dass sie nicht will - JA

Naja, ist halt ein Teufelskreis.
Derjenige, der noch Sex will spricht natürlich sehr oft darüber und sucht das Gespräch, will herausfinden warum das so ist usw... dadurch fühlt sich derjenige, der keinen Sex mehr will noch mehr bedrängt, ist noch mehr genervt und so geht das immer weiter...
 
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