Schönheits-Op

Ich habe einmal einen Film über eine Nasenkorrektur gesehen, bei der nicht mehr klassisch operiert wurde, sondern die Nase mit Hyaluron aufgepolstert worden ist.
Soll weniger invasiv sein, man sieht das Ergebnis gleich und die Kosten sollen auch bedeutend geringer sein.
Vielleicht wäre das für deine Frau eine Option.
Ich würde aber nicht zum nächstbesten Chirurgen gehen, sondern mich vorher gründlich informieren.
Generell vertrete ich die Meinung, wenn jemand optisch mit etwas unzufrieden ist oder darunter leidet dann soll er das halt korrigieren lassen.
Ich wüsste zwar nicht was ich an meinem Gesicht ändern möchte, aber wenn ich beispielsweise starke Falten hätte, die mich stören, würde ich mir diese auch wegmachen lassen.
 
Mit 46 altert Frau rapide schnell, Die neue Nase ist nur der Anfang vom Ende
 
Würde mich nur interessieren ob du diese Einstellung auch hättest, wenn es um eine dir nahestehende person gehen würde....wo jetzt für dich selbst keine kosmetischer handlungsbedarf vorliegt.
Eine Freundin hat sich vor kurzem 3 Muttermale auf einmal entfernen lassen. Ich sah da ÜBERHAUPT keinen Handlungsbedarf. Weder die Muttermale noch die kleinen Narben die man jetzt sieht interessieren mich im Geringsten. Das mich die Muttermale kein bisschen kümmern und in meinen Augen keinerlei Bedarf die zu entfernen da ist hab ich ihr klargemacht. Dass mich die Narben auch nicht stören hat sich rausgestellt.
Aber am Ende des Tages hat sie die Entscheidung getroffen einen (im Vergleich kleinen) Eingriff vorzunehmen weil ihr irgendwas daran gelegen war. Ich habe soweit interveniert wie es mir in meinen Augen zusteht indem ich ihr klar gemacht habe dass ich sie auch mit Muttermalen wunderschön finde. Ihr Körper, ihr Selbstbild, ihre Entscheidung.
 
Bei mir war es genau dasselbe und da hätte mir gott weiss wer sagen können wie schön ich bin.

Hab mich mit 18 operieren lassen und ich bin SO glücklich über diese entscheidung.

Denn es ist MEIN körper und ich muss mich jeden tag im spiegel anschauen und auf fotos diese nase sehen.

Deine frau wird diesbezüglich unzufrieden bleiben wenn sie es nicht tut.
 
Aber es ist ja nicht so, dass ihr diese Kollegin einen Floh ins Ohr gesetzt hat, der nicht vorher schon da war.

Du schreibst doch selbst, dass sie schon immer unzufrieden war und ihr das mehrmals diskutiert habt. Es ist also keine unüberlegte Spontanentscheidung.

Ich seh das eigentlich schon so, dass jeder selbst entscheiden sollte, ob er sich unters Messer legt. Man sollte sich halt bewusst sein, was auf einen zukommt. Ich hass meine Nase z.B. auch, würd mich aber wegen der ganzen Unannehmlichkeiten nicht operieren lassen. Hab das bei einer Freundin miterlebt und es war echt extrem grauslich, wochenlang mit einer Schiene und Schwellungen herumlaufen, keine Sonne, verkrustetes Blut in der Nase, kein Schneuzen - immer nur aufziehen (mit Blut. lecker), Nase immer abkleben,... es hat Monate gedauert, bis alles verheilt war. Nein, Danke.
Das lässt sich ja nicht mit einer Lidstraffung oder Botox vergleichen.

Sie kann ja mal zu einem Beratungstermin gehen. Den OP-Termin danach - sofern sie sich dafür entscheidet - kriegt sie eh nicht von heut auf morgen.
Das was du hier schilderst klingt übel.
Bei mir war das absolut nicht so und ich hab mich im krankenhaus operieren lassen und ned bei am privatdoc oder so.
 
Eine Freundin hat sich vor kurzem 3 Muttermale auf einmal entfernen lassen. Ich sah da ÜBERHAUPT keinen Handlungsbedarf. Weder die Muttermale noch die kleinen Narben die man jetzt sieht interessieren mich im Geringsten. Das mich die Muttermale kein bisschen kümmern und in meinen Augen keinerlei Bedarf die zu entfernen da ist hab ich ihr klargemacht. Dass mich die Narben auch nicht stören hat sich rausgestellt.
Aber am Ende des Tages hat sie die Entscheidung getroffen einen (im Vergleich kleinen) Eingriff vorzunehmen weil ihr irgendwas daran gelegen war. Ich habe soweit interveniert wie es mir in meinen Augen zusteht indem ich ihr klar gemacht habe dass ich sie auch mit Muttermalen wunderschön finde. Ihr Körper, ihr Selbstbild, ihre Entscheidung.
das weisst e, dass muttermale ein grund für hautkrebs sein können. diese vernachlässigt und du kannst absalutieren;)
sei nicht so garstig, so jung bist du doch auch nimmer:);)
ja susanne :shock:
 
Liebe Community,

stehe derzeit vor einem Problem wo mir persönlich ein wenig "der Schmäh" ausgeht.

Meine Frau (46) ist seit ich sie kenne, mal mehr-mal weniger, unzufrieden mit ihrer Nase. Für mich, für Verwandte und Bekannte völlig unverständlich.

Sie bekommt laufend Bestätigung, Komplimente über Ihre optische Erscheinung (Arbeitsplatz, Bekanntenkreis, etc.)

Es ist auch nicht so, dass ich "Ihr Problem" verharmlose, wir haben uns mit dem Thema schon einigemale ausführlich auseinandergesetzt Fazit: Thema war vom Tisch.

Jetzt hat sie seit ein paar Wochen eine neue Kollegin, die schon einiges an sich machen hat lassen. (Brust, Lidstraffung, Botox)

Besagte Kollegin hat leider nichts anderes zu tun als meine Frau zu bestärken, Ihre Nase korrigieren zu lassen alà:

"Es ist dein Körper, du musst dich wohlfühlen, da hat dir niemand etwas reinzureden".

Leider ist meine Frau auf diesen Zug voll aufgesprungen.

Nein, ich werde hier jetzt kein Foto posten um beurteilen zu lassen ob diese Op notwendig ist oder nicht.

Es geht mir eher darum Eure Meinung zu dem Thema zu hören. Wie würdet Ihr reagieren, wenn euch Euer Partner damit konfrontiert. Muss dazu sagen, das Thema wäre nie spruchreif geworden, wenn sie die neue Kollegin nicht dahingehend so geimpft hätte.

lg
Speedy

Wenn sich jemand wirklich unwohl fühlt, wieso es nicht richten lassen? So sehe ich das. Ich persönlich habe nichts, was ich mir richten lassen würde ;-)
 
Ich schick mal voraus, dass ich kaum einen Beitrag las. Ich kenne das Problem leider bei einem anderen, "störenden" Körperteil meiner Frau.

"Es ist dein Körper, du musst dich wohlfühlen, da hat dir niemand etwas reinzureden".
Bisher hab ich derlei immer erfolgreich verbieten können (wir leben mit einem Machtgefälle, ich entscheide und trage die Verantwortung), weil das 1. Ziel, um eine Schönheits-OP anzugehen, eine etwas größere Gewichtsabnahme meiner Frau wäre - das weiß und sagt sie selbst (Magensleeve hat sie eh schon machen lassen). Aber dann müssen die Titten operiert werden - sagt sie. Ich finde das ned und habe Angst um die tollen Nippel, mit denen ich sie fallweise in 5 Sek zu einem Orgasmus bringe - die würden nämlich versetzt werden müssen und ob die danach überhaupt noch was fühlen können, bleibt mal dahin gestellt. Auch mag ich Titten und keine Fußbälle. :cool:

Nur isses halt so, dass ich meine Frau über alles liebe. Sie glaubt mir zwar inzwischen, dass ich sie so schön finde, wie sie ist, doch leider löst dies das Problem nicht, weil sie sich nicht gefällt. Und da isses grad wurscht, ob wer was anderes sagt.
Wenn sie also das gesetzte Zielgewicht erreicht hat und das Gewicht hält, dann wäre es mehr als unmenschlich von mir, wenn ich sie nicht zur OP gingen ließe und sie dabei nicht größtmöglich unterstütze - egal, was ich finde. Denn meine Meinung zählt da wenig bis nichts.
Die neue Kollegin Deiner Frau macht eigentlich das, was sich Deine Frau von Dir erwarten täte. Sie kennt Deine Meinung und die der Familie. Nur löst das nicht ihr Problem, egal von welchen Risiken und OP-Pfuschs man hört oder liest.
 
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