Kloster beitreten

Ich finde den Gedanken reizvoll und schön, einmal länger nur für sich Raum und Zeit zu haben. Wo man rein mit sich selbst konfrontiert ist.
Allein sein und einsam ist ein großer Unterschied. Verbunden mit sich selber sein ein Geschenk. Doch nicht auf Dauer.
 
Ja schon des öfteren. Komplett abgeschnitten von dieser hektischen, geldgeilen, doch recht anspruchsvollen Welt. Für sich zu sein und das allein sein genisen. Einfach mal abschlten um seine Gedanken zu ordnen. Jap ... ich habe diesen Gedanken immer wieder. Ziehe ihn aber schlussendlich nie durch.
 
Nun ja mich hat man in meinem Leben alles vorgeschrieben und hineingedrängt
Deshalb sehne ich mich nach Einsamkeit ist für mich wie Freiheit
Frühgebet, Messe, gemeinsames Frühstück, jeder hat seine Arbeiten zu tun, Mittagessen, Andacht, stilles Gebet, jeder hat seine Arbeiten zu tun, Nachmittagsgebet, Abendessen, Messe. Das klingt für Dich nach Freiheit?

Edit:
Buddhistisch soll es sein...bitte hier...Tagesablauf des Buddhistischen Kloster Freising
 
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Frühgebet, Messe, gemeinsames Frühstück, jeder hat seine Arbeiten zu tun, Mittagessen, Andacht, stilles Gebet, jeder hat seine Arbeiten zu tun, Nachmittagsgebet, Abendessen, Messe. Das klingt für Dich nach Freiheit?
Löste bei mir auch nur Kopfschütteln aus.
Mich wundert nicht, dass er auch als Erwachsener bevormundet werden musste.
 
Löste bei mir auch nur Kopfschütteln aus.
Mich wundert nicht, dass er auch als Erwachsener bevormundet werden musste.
Wenn er Landwirtschftliche Kenntnisse mitbringt wäre ihm eine Senn anzuraten. Da ist man ein paar Monate auf sich allein gestellt, von Freiheit allerdings keine Spur.
Ein guter Freund von mir startete vor 12 Jahren mit dem Fahrrad ohne Plan, er kam innerhalb von sechs Jahren bis nach Australien und auch wieder retour. Für die Seewege heuerte er auf Frachtern an. Der Plan war danach wieder hier weiterzuleben. Nach einem halben Jahr hat er das wieder gelassen und ist seitdem wieder unterwegs. Das wäre für mich Freiheit, ganz entkommt er der Arbeit auch nicht, aber er ist viel allein.
Dazu brauchst halt Eier in der Hose.
 
Abgesehen davon, dass sich das nicht mit meinem Glauben decken würde.... Ich müsste wohl sehr viel Buße tun, ehe die mich aufnehmen würden 😝
 
Wenn er Landwirtschftliche Kenntnisse mitbringt wäre ihm eine Senn anzuraten. Da ist man ein paar Monate auf sich allein gestellt, von Freiheit allerdings keine Spur.
Ein guter Freund von mir startete vor 12 Jahren mit dem Fahrrad ohne Plan, er kam innerhalb von sechs Jahren bis nach Australien und auch wieder retour. Für die Seewege heuerte er auf Frachtern an. Der Plan war danach wieder hier weiterzuleben. Nach einem halben Jahr hat er das wieder gelassen und ist seitdem wieder unterwegs. Das wäre für mich Freiheit, ganz entkommt er der Arbeit auch nicht, aber er ist viel allein.
Dazu brauchst halt Eier in der Hose.
Und einer, der sich immer die Wege weisen ließ, hat keine.
 
TE, weisst du eigentlich, dass du im hohen Bogen aus dem Kloster fliegst, wenn du auch nur einmal an deinem kleinen Freund herumspielst?
 
Einsamkeit ist in erster Linie eine Geisteshaltung. Ich kann inmitten von Menschen einsam sein. Gelernt habe ich das allerdings in der Einsamkeit. Hohe Berge zu touristisch uninteressanten Jahreszeiten, ausgesetzt und mit mir allein. Die Arbeit auf dem großelterlichen Bergbauernhof, die Senn auf der Alm. Reisen alleine, leben auf der Straße, Kontakte bewusst minimieren. Ich käme allerdings nicht auf die Idee dafür meine Jungs im Stich zu lassen.
 
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