Kevinismus

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Sie hat dummes Zeug in eine Kamera gequasselt und Spiegel TV drehte ganz süffisant ein reisserisches Ding daraus.

Ich wüsste nicht, was das mit ihrem Vornamen und ihrer Persönlichkeit in genereller Hinsicht zu tun hat.

Wenn man sich ansieht, was die Dame laufend von sich gibt und wofür sie sich einsetzt, dann ist das Ding von Spiegel TV nicht reisserisch, sondern repräsentativ.
 
Fragt der Beamte "Chantal, wie heißen Deine drei Kinder"
sagt Chantal: "Kevin, Kevin, Kevin"
sagt der Beamte: "und wie können Sie die dann unterscheiden?"
Chantal: "ich rufe sie per Nachnamen"

:D
 
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Sie hat dummes Zeug in eine Kamera gequasselt und Spiegel TV drehte ganz süffisant ein reisserisches Ding daraus.

War halt eine b’soffene G’schicht. Zurücktreten musste sie deswegen jedenfalls nicht… :D
Dafür stellt heute Robert "Sexy" Habeck mit den Grünen die zweitstärkste Kraft in Deutschland und wird vielleicht sogar Kanzler.

Zurück zum Vornamen: Robert gefällt mir ja irgendwie besser als Norbert und Herbert. :cool:
 
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Manche Leute denken sich halt wenig bis gar nichts bei der Namensgebung ihrer Kinder. Wenn ein Vorname schon negativ besetzt ist, dann treffe ich zumindest zum Wohle meines Kindes die Entscheidung ihm damit nicht noch (mehr) Steine in den Weg zu legen. Gibt ja ungefähr ne Million anderer Namen zur Auswahl.

Wenn man sich sagt, Kevin gefällt mir aber so und andere Kinder in meiner Gegend heißen auch so, und ich brauch das so dringend, dann ist das auch eine Entscheidung. In einer idealen Welt würde es keinen Unterschied machen, nur leben wir halt leider nicht in einer idealen Welt.

Namen haben nun mal eine andere Bedeutung auch noch. Würde ich mein Kind Napoleon, Cäsar oder Hannibal nennen, wäre das auch ein Statement, den man so aber auch anders deuten könnte.
 
Wenn ich jetzt ehrlich zugebe, dass es mir manchmal unangenehm war und ich "befürchtet" habe, sofort in eine Schublade gesteckt zu werden, bin ich sicher ein schlechter Mensch :(

Nein, ich bin nicht seltsam. Der Name "passt" halt nicht zu uns - weiß nicht, wie ich es erklären soll.

Ist dein Kind okay, so ist am Ende auch der Name okay. Egal ob Tarek, Theodor oder Tiffany.

In der Klasse meines Bruders gab es einen Brian (Ureinwohner) – schlau, lustig, nicht auf den Mund gefallen. Die Hälfte des Lehrkörpers konnte seinen Namen nicht richtig aussprechen. Am besten war der Chemielehrer auf dem Flur… "Brrraieennn???" (mit rollendem R).

Leider wurde bei ihm mit 18 ein Hirntumor diagnostiziert. Wenige Monate später war er tot. So ein netter Kerl.
(Letzte Zeile nur, weil es Wichtigeres gibt…)
 
Wenn ein Vorname schon negativ besetzt ist
Ich würde es für mich dahingehend relativeren, dass ich nur offensichtlich negativ besetzte Namen für mein Kind ausschließen würde. Ganz ursprüngliche Bedeutungen die heute nicht mehr geläufig sind, würden mich in meiner Entscheidung denke ich nicht sonderlich beeinflussen, wenn ich den Namen als klingend, schön und zu meinem Kind passend empfinde.

Ich mag voll ausgesprochene Namen und benutze nur in den seltensten Fällen Spitznamen… ich würde daher den Namen für mein Kind eher auch dahingehend auswählen, dass dieser nicht (oder nur schwer) mit einer Kurzform „entstellt“ werden kann.
 
Wie verhält es sich eigentlich mit dem Unding, wenn Prominente ihren Kindern irgendwelche Fantasienamen geben? Ich denke da an die (Edit:) vier Kinder von Jamie Oliver, die sind wohl recht bekannt:

Poppy Honey Rosie, Petal Blossom Rainbow, Daisy Boo Pamela sowie Buddy Bear Maurice.

Was steckt wohl dahinter für eine Intention? Für mich klingen sie ja niedlich, aber irgendwann werden die Kinder erwachsen und werden evtl damit konfrontiert sein, dass man sie aufgrund ihres Namens nicht ganz ernst nehmen wird. Ein 40-jähriger Anlageberater namens Buddy Bear? Hm, das wird bestimmt interessant. Oder wird er dem Klang seines Vornamens gerecht und arbeitet vielleicht als Produktdesigner in der Spielzeugindustrie? Oder als Imker? Wer weiß. Solche individuellen Namen drücken den Kindern auch einen gewissen Stempel auf. Darüber sollte man sich schon im Klaren sein.

Aus https://www.vorname.com/schreibweise.html
 
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ich würde daher den Namen für mein Kind eher auch dahingehend auswählen, dass dieser nicht (oder nur schwer) mit einer Kurzform „entstellt“ werden kann.
Glaub mir, jeder Name kann "entstellt" werden :rolleyes: wir haben uns da auch bemüht, aber dagegen ist man quasi machtlos (Kind dahingehend ermutigen, nicht auf ungeliebte Spitznamen zu reagieren ist da wohl die einzige Maßnahme).
 
Wenn man sich sagt, Kevin gefällt mir aber so und andere Kinder in meiner Gegend heißen auch so, und ich brauch das so dringend, dann ist das auch eine Entscheidung. In einer idealen Welt würde es keinen Unterschied machen, nur leben wir halt leider nicht in einer idealen Welt.
Der Unterschied wird doch viel mehr gehypt als er tatsächlich da ist. Es gibt doch viele berühmte und erfolgreiche Kevins, von Fußballern bis zu Politikern. Der Name gilt mE heutzutage mehr oder weniger als normal.
 
Glaub mir, jeder Name kann "entstellt" werden :rolleyes: wir haben uns da auch bemüht, aber dagegen ist man quasi machtlos (Kind dahingehend ermutigen, nicht auf ungeliebte Spitznamen zu reagieren ist da wohl die einzige Maßnahme).
Da gebe ich dir Recht… vor allem Kinder sind da sehr einfallsreich und finden immer irgendwelche Möglichkeiten.
 
Wie verhält es sich eigentlich mit dem Unding, wenn Prominente ihren Kindern irgendwelche Fantasienamen geben? Ich denke da an die fünf Kinder von Jamie Oliver, die sind wohl recht bekannt:

Poppy Honey Rosie, Petal Blossom Rainbow, Daisy Boo Pamela sowie Buddy Bear Maurice.

Was steckt wohl dahinter für eine Intention? Für mich klingen sie ja niedlich, aber irgendwann werden die Kinder erwachsen und werden evtl damit konfrontiert sein, dass man sie aufgrund ihres Namens nicht ganz ernst nehmen wird. Ein 40-jähriger Anlageberater namens Buddy Bear? Hm, das wird bestimmt interessant. Oder wird er dem Klang seines Vornamens gerecht und arbeitet vielleicht als Produktdesigner in der Spielzeugindustrie? Oder als Imker? Wer weiß. Solche individuellen Namen drücken den Kindern auch einen gewissen Stempel auf. Darüber sollte man sich schon im Klaren sein.

Aus https://www.vorname.com/schreibweise.html
Schauspieler geht immer. Siehe Jimmy Blue sowie Wilson Gonzales Ochsenknecht ;)

Umgekehrter Fall: Der burgenländische Landesbischof heißt Aegidius. Der konnte eigentlich nur Kirchenmann werden. Man stelle sich vor, er hätte unbedingt Heavy Metal Gitarrist werden wollen :D

Interessant finde ich auch Brooklyn Beckham - benannt nach dem Ort seiner Zeugung ;).
 
Was steckt wohl dahinter für eine Intention?
im prinzip auf die unart aufmerksam machen, namen zu klassifizieren/definieren, und zu behaupten, dass das ein problem der namen wäre, dass man irgendwann damit konfrontiert wird.

im zeitalter der globalisierung wärs ganz nett, wenns einfach wuascht wäre, was man für nen namen hat ... wir wissen ja auch ned, wenn sich ein chinesisches mädl vorstellt, ob das jetzt das chinesische equivalente von "chantal" oder eben von "hildegard" ist ... und demnach denken wir uns freilich auch weiter nix bei ihrem namen ...

ich bin mir sicher, wenn wir wollen, schaffen wir das mit jedem anderen namen, genauso ... wurscht ob der irgendwo in einem buch steht, oder frei erfunden ist.
 
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