Kastrieren lassen

Natürlich kommt dann noch ein größeres Leidensgefühl am männlichen Körper dazu sonst hätte ich das auch nicht gemacht. Man stellt sich da gegen die Natur und ist sich nicht sicher ob man sich sehr schädigt. Aber ich hatte da fast keine Wahl mehr. Es war schon mein zweiter Anlauf und ich hatte schon einmal die Reise getan und die Orchiektomie aus Schuldgefuhlen (weil man sowas nicht machen darf) abgebrochen. Ich bin aber jetzt erleichtert dass ich es getan habe. Nicht nur deshalb um mich da äußerlich meinem inneren Bild anzupassen sondern auch weil anders jeder Tag verloren und gleichgültig wäre. Ich weiß aber auch dass es egoistisch und sicher nicht ganz normal ist.
 
Die späteren Folgen werden sein ein entspannteres Sozialleben dass nicht von Triebhaftigkeit und sexueller Bedürftigkeit bestimmt ist, Daß ganze Elend von Betrügen, Verlassen werde, tierischen gesundheitsgefährdenden Verhalten aus reiner Geilheit fällt weg und außerdem soll die Lebenserwartung länger sein. Ich finde das alles für mich sehr schön und erfreulich.
So soll es sein, ist dein Leben, mach das beste für dich draus.

Die Fragen kommen oft als Angriff rüber aber ich denke es spricht eher Erstaunen aus uns, die sich sowas nicht vorstellen können. 🙈😅

Sich mit "muss" neu erfinden wie es viele in den Medien machen um eine Phantasiegestalt zu kreieren, finde ich aber krankhaft.

Eine echte Identität ist nicht künstlich erfunden.
 
Habe mich letzte Woche in der Türkei kastrieren lassen. Nach den ersten Schmerzen fühle ich mich eigentlich ganz wohl und richtig damit. Bin kein Mann mehr aber auch keine Frau, also ein Wesen dazwischen, ein Mann der keine Rolle erfüllen muss. Wie denkt ihr darüber?

Meinst du Kastration oder Vasektomie?

Bei Transgender war mein erster Gedanke wirklich die finale Entfernung des Penis.
 
So soll es sein, ist dein Leben, mach das beste für dich draus.

Die Fragen kommen oft als Angriff rüber aber ich denke es spricht eher Erstaunen aus uns, die sich sowas nicht vorstellen können. 🙈😅

Sich mit "muss" neu erfinden wie es viele in den Medien machen um eine Phantasiegestalt zu kreieren, finde ich aber krankhaft.

Eine echte Identität ist nicht künstlich erfunden.
Wenn man sich als Mann zur Frau umoperieren lässt muss aber auch der Penis entfernt und die Nerven zu einer Scheide geformt werden.
Ich möchte da eher noch den nonbinären Typ oder das dritte Geschlecht als eine Frau sein obwohl ich in der Türkei gemerkt habe wie feindlich es da in einer Gesellschaft mit religiös bestimmten Geschlechternormen wird. Das Leben als Frau ist mir verwährt obwohl man sicher mit der klaren Entscheidung Mann oder Frau zu verkörpern besser akzeptiert wird.
 
Erektionen sind weiterhin möglich, da der Penis selbst und seine Schwellkörper nicht entfernt werden.Die sexuelle Lust und die Fähigkeit zum Orgasmus bleiben in der Regel bestehen, ich glaub damit kann man auch ganz gut leben :up:
 
Natürlich kommt dann noch ein größeres Leidensgefühl am männlichen Körper dazu sonst hätte ich das auch nicht gemacht. Man stellt sich da gegen die Natur und ist sich nicht sicher ob man sich sehr schädigt. Aber ich hatte da fast keine Wahl mehr. Es war schon mein zweiter Anlauf und ich hatte schon einmal die Reise getan und die Orchiektomie aus Schuldgefuhlen (weil man sowas nicht machen darf) abgebrochen. Ich bin aber jetzt erleichtert dass ich es getan habe. Nicht nur deshalb um mich da äußerlich meinem inneren Bild anzupassen sondern auch weil anders jeder Tag verloren und gleichgültig wäre. Ich weiß aber auch dass es egoistisch und sicher nicht ganz normal ist.

Ich möchte da eher noch den nonbinären Typ oder das dritte Geschlecht als eine Frau sein obwohl ich in der Türkei gemerkt habe wie feindlich es da in einer Gesellschaft mit religiös bestimmten Geschlechternormen wird. Das Leben als Frau ist mir verwährt obwohl man sicher mit der klaren Entscheidung Mann oder Frau zu verkörpern besser akzeptiert wird.
Du brauchst dich für deine Entscheidung nicht zu rechtfertigen. Es ist dein Leben und was du daraus machst ist deine Sache.
 
Ich weiß aber auch dass es egoistisch und sicher nicht ganz normal ist.
Was ist normal? Sich mit seinem Körper nicht wohlzufühlen?

Es ist egoistisch im ureigensten Sinn, wenn Du etwas für Dich tust, das Dein Ich stärkt.
Deine Entscheidung betrifft nur Dich, somit gibt's keinen Grund Dich deshalb schuldig zu fühlen.
 
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