Privat Diverses Israel

"am angenehmsten lebt man dort wo es überhaupt keine religion gibt."

:daumen: Dort wurde ich auch leben wollen :mrgreen:... Ich bin nicht religiös (das ist mir zu fanatisch), ich bin spirituell, heißt, habe alle Religionen vereint, akzeptiert, respektiere, will aber nicht dazugehören :?

Abwertend oder nicht, denke an dem Fall mit dem Jungen in der Türkei, wegen eine "Anmache", Küsschen, gleich im Knast und so ein Terror, Monatenlang... Dann lieber mit den Beduinen, in der Wüste ziehen :mrgreen:

Wenn man "irgendwo" geboren wird, wird all das selbstverständlich und normal, aber so, nur denken und aufpassen was man sagt, was man tut... :roll:

LG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
am besten hat sich dazu ein anglikanischer bischof im 16. jhdt geäussert: "am angenehmsten lebt man dort wo es überhaupt keine religion gibt."

dem stimme ich zu:hahaha:, denn darum ging es allen Leuten in der Sowjetunion,China , DDR usw. so gut !

anscheinend haben die Aglik.- und Konsorten damals schon einen Vogel gehabt !!
 
dem stimme ich zu:hahaha:, denn darum ging es allen Leuten in der Sowjetunion,China , DDR usw. so gut !

!

ist ein totaler unsinn!
nur weil religionen in ehemals kommunistisch regierten ländern nicht die selben privilegien wie bei uns im westen hatten, heisst das nicht, dass es dort keine religionen gab.
religionsfreiheit war z.b. in der DDR sogar in der verfassung festgeschrieben.
ausserdem ist der kommunismus selbst eine art von religion.
manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn religionen etwas weniger einfluss haben.
 
ausserdem ist der kommunismus selbst eine art von religion

Dann wirst du allerdings überhaupt kein Land finden, wo es keine Religion gibt. Und diese Betrachtung "am angenehmsten lebt man dort wo es überhaupt keine religion gibt." ist somit hinfällig.
 
nur weil religionen in ehemals kommunistisch regierten ländern nicht die selben privilegien wie bei uns im westen hatten, heisst das nicht, dass es dort keine religionen gab.

Kommunismus verbietet zwar keine Religion(en), tut es aber nicht anerkennen, darf man nur privat, zuhause religiös sein, in der Öffentlichkeit nicht die Rede wert. Die Kommunisten haben (HEIMLICH!!!) um Mitternacht die Kinder in einer Kirche taufen lassen...

ausserdem ist der kommunismus selbst eine art von religion.

Kommunismus ist Gehirnwäsche...
manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn religionen etwas weniger einfluss haben.

In der Tat, manche Länder haben besser funktioniert mit Kommunismus und weniger religiöse Einflusse, als mit der Demokratie...

Dann wirst du allerdings überhaupt kein Land finden, wo es keine Religion gibt. Und diese Betrachtung "am angenehmsten lebt man dort wo es überhaupt keine religion gibt." ist somit hinfällig.

Leider...
 
wie ich schon früher ausgeführt habe terrorisieren die religiösen parteien die mehrheitlich säkulare bevölkerung israels. israel ist kein liberaler nationalstaat den herzl ursprünglich im auge hatte sondern ein religiöser jüdischer staat. in einigen stadtteilen müssen nicht nur die gebetszeiten eingehalten werden, sondern auch das was sie essen dürfen und wie sie sich zu kleiden haben. diese vorschriften gleichen einen gefängnis, indem die aufgabe des eigenen willens gefordert wird. viele jüdische und muslimische gebote sind ausserdem einander ähnlich.
es gibt immer wieder proteste gegen die übergriffe ultraorthodoxer juden auf säkulare Bürger israels.
Manche Leute engen ihren geistigen Horizont auf einen Radius von 0 ein und nennen das dann Standpunkt.

Tatsächlich gibt es in Israel in den letzten Jahren, insbesondere in religiösen Vierteln Jerusalems wie Mea Shearim, diese Tendenz. In Tel Aviv gibt es sie nicht, Tel Aviv ist eine der liberalsten Städte der Welt. Wer nach Mea Shearim fährt ist selber schuld, wenn er orthodoxem Druck ausgesetzt ist. Jerusalem überhaupt ist tendenziell orthodox, was aber der Freude, dort zu sein, keinen Abbruch tun muss. Schwule Paare, die in aller öffentlichkeit knutschen und Schweinehaxn essen wollen, haben dort halt nix verloren. In Tel Aviv werden sich die wirklich wohl fühlen. So wohl wie nirgends sonst auf der Welt (zumindest wurde TelAviv zur besten Stadt für Homosexuellen gewählt, vor New York)
 
Dann wirst du allerdings überhaupt kein Land finden, wo es keine Religion gibt. Und diese Betrachtung "am angenehmsten lebt man dort wo es überhaupt keine religion gibt." ist somit hinfällig.

ich meine, du hast das zitat nicht verstanden!
zwar könnte man im alten china die zeit den konfuzianismus als atheistisch bezeichen, aber, ob der konfuzianismus eher als religion oder als philosophie einzustufen ist, darüber würde sich trefflich streiten lassen. aber darauf kommt es gar nicht an, der bischof hat sein zitat natürlich satirisch gemeint. gemeint ist, dass menschen in ihrer fanatischen hingabe an ein ein an ein falsches credo besonders gefährlich sind. darum meinte der bischof (joseph hall), dass man dort seines lebens sicherer ist wo es gar keinen glauben gibt, als dort, wo alles zur sache des glaubens gemacht wird und die geschichte gibt ihm recht, denn "fanatismus ist die geisteskrankheit der frommen".
 
zwar könnte man im alten china die zeit den konfuzianismus als atheistisch bezeichen, aber, ob der konfuzianismus eher als religion oder als philosophie einzustufen ist

Konfuzianismus ist seit immer und ewig als Philosophie oder spirituelle Richtung/Lehre gesehen worden...

Aber wenn du den Kommunismus für so eine Art Religion hältst, dann sind es Konfuzianismus und der Buddhismus sowieso.

Kommunismus ist Atheismus PUR und Buddhismus gehört zu den fünf größte Weltreligionen, neben Christentum, Islam, Judentum und Hinduismus...
 
Ja, ich weiß, sorry, ist falsch drüber gekommen :oops:
Asta là vista, Kommunista :mrgreen:

Ich kenne den Kommunismus sehr gut und daher weiß ich das es im Kommunismus kein Gott oder überhaupt Glaube geben darf :roll:
 
Das Video, die Antwort, auf alle deine Fragen:
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Schööpaaaß ... aber ich könnt wen um Infos fragen, hab mind. zwei Kontakte die schon in Israel waren. Deine Fragen sollten aber wirklich konkret sein, Sancho. ;)

@Rest:
Das Offtopic-Zeug könntet ihr aber auch wieder sein lassen, bevor noch einer mit den üblichen Verschwörungstheorien daher kommt, welche ich schon seit Jahren satt habe .... *würg*

Manche Leute engen ihren geistigen Horizont auf einen Radius von 0 ein und nennen das dann Standpunkt.

Tatsächlich gibt es in Israel in den letzten Jahren, insbesondere in religiösen Vierteln Jerusalems wie Mea Shearim, diese Tendenz. In Tel Aviv gibt es sie nicht, Tel Aviv ist eine der liberalsten Städte der Welt. Wer nach Mea Shearim fährt ist selber schuld, wenn er orthodoxem Druck ausgesetzt ist. Jerusalem überhaupt ist tendenziell orthodox, was aber der Freude, dort zu sein, keinen Abbruch tun muss. Schwule Paare, die in aller öffentlichkeit knutschen und Schweinehaxn essen wollen, haben dort halt nix verloren. In Tel Aviv werden sich die wirklich wohl fühlen. So wohl wie nirgends sonst auf der Welt (zumindest wurde TelAviv zur besten Stadt für Homosexuellen gewählt, vor New York)

Guter Beitrag und sehr wichtig zu wissen bevor man nach Jerusalem oder Hebron zieht .... da gibt es einige empfindliche Gemüter!
 
Das Video kenn ich, hat eine Freundin am Facebook gehab :)
Mir gefällt vor allem die Stelle, wo er die Tefilim abmacht ;)
 
Nicht ich, Hirni hat den Kommunismus in die Nähe der Religionen gerückt.

es wäre besser gewesen du hättest geschwiegen!


"Bei den Verteidigern des Christentums ist es üblich, zu glauben, der Kommunismus sei vom Christentum sehr verschieden, und sie vergleichen seine Übel mit den angeblichen Segnungen, deren sich christliche Nationen erfreuen. Das scheint mir ein großer Fehler zu sein. Die Übel des Kommunismus sind die gleichen, die es im Zeitalter des Glaubens im Christentum gab. Die GPU unterscheidet sich von der Inquisition nur quantitativ ... Der Kommunist glaubt ebenso wie der Christ, daß seine Lehre für das Heil wesentlich sei, und dieser Glaube ist es, der ihn das Heil finden läßt. Es liegt an den Ähnlichkeiten zwischen dem Christentum und dem Kommunismus, daß sie miteinander unvereinbar sind."

der nobelpreisträger bertrand russell "Warum ich kein Christ bin" Seite 211
 
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