.... die, die anderorts ebenso als Pervers und teilweise "Krank" tituliert wurden ....
Darum geht es, scheint nicht angekommen zu sein - der Originaltext:
[H2]LGBTIQ-Rechte sind Menschenrechte![/H2]
Unsere Rechte sind nicht verhandelbar.
LGBTIQ ist nicht alles, was wir sind, aber es gehört zu allem, was wir sind. Solange Homo-, Bi- und PansexualitĂ€t sowie die Anerkennung der GeschlechtsidentitĂ€t nicht selbstverstĂ€ndlich, sondern Gegenstand von UnterdrĂŒckung, Tabuisierung, Diskriminierung, Angst, Armut, Vereinsamung und Verzweiflung ist, werden wir nicht aufhören, fĂŒr die Befreiung und Emanzipation von lesbischen, schwulen und bisexuellen, trans intergeschlechtlichen und queeren Menschen zu kĂ€mpfen.
Im 21. Jahrhundert ist es höchste Zeit, dass eine aufgeklĂ€rte Gesellschaft anerkennt, dass die Wahl zwischenmenschlicher â auch sexueller â Beziehungsformen sowie das Ausleben der individuell empfundenen GeschlechtsidentitĂ€t ein elementares Grundrecht ist.
Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer GeschlechtsidentitĂ€t zu benachteiligen, stellt eine Missachtung ihrer Menschenrechte dar, und zerstört damit eine wesentliche Grundlage jeder freien und humanen Gesellschaft, die auf der Achtung und dem Respekt vor der WĂŒrde und Einzigartigkeit aller Menschen und ihrem Recht auf Selbstbestimmung begrĂŒndet sein muss.
[H2]Nationalen Aktionsplan gegen Hass â #NAPjetzt![/H2]
Nach Jahren der gesellschaftlichen Verbesserungen kommt es im Moment zu einem massiven RĂŒckschritt. LGBTIQ-Personen werden als Gruppe oder als Einzelpersonen angegriffen und als politischer Spielball verwendet. Insbesondere trans Personen und ihre Bestrebungen zu Entpathologisierung und Gleichstellung werden benutzt, um unbegrĂŒndete Ăngste zu schĂŒren. Diese Politik der Angst fĂŒhrt nachweislich zu mehr Hassverbrechen, sei es online oder gegen Community-RĂ€ume und -veranstaltungen sowie LGBTIQ-Personen.
Damit der vom Nationalrat beschlossene âNationale Aktionsplan gegen Hate Crimeâ kein Lippenbekenntnis bleibt und den BedĂŒrfnissen der LGBTIQ-Community entspricht, haben dutzende LGBTIQ-Organisationen das Positionspapier #NAPjetzt! unterzeichnet und unterstĂŒtzen die gleichnamige Kampagne.
Alle Infos findest du unter:
NAPjetzt!
[H2]Intergeschlechtliche MinderjĂ€hrige schĂŒtzen â IGM-Verbot jetzt![/H2]
Wir fordern das Verbot medizinisch nicht notwendiger Operationen an intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Intergeschlechtliche Menschen sind mit Variationen der Geschlechtsmerkmale geboren â das bedeutet aber nicht, dass sie krank sind. Versuche, ihren Körper mit nicht-konsensuellen Ă€sthetischen Operationen und anderen medizinischen Behandlungen an bestehende Normen anzupassen, verstoĂen vielfach gegen persönliche Rechte. Ăsterreichische Regierungen wurden bereits mehrfach darauf hingewiesen, die Situation intergeschlechtlicher Menschen zu verbessern und besonders Kinder vor nicht notwendigen Behandlungen zu schĂŒtzen (u.a. von den Vereinten Nationen (UNO), dem Europarat, dem EuropĂ€ischen Parlament, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Amnesty International). Eine Dringlichkeit von Behandlungen kann sich nur durch eine Lebensnotwendigkeit und damit zusammenhĂ€ngenden gesundheitlichen Gefahren ergeben.
[H2]Konversionstherapien endlich verbieten![/H2]
Wir mĂŒssen nicht geheilt werden! Konversionstherapien mĂŒssen endlich vollumfĂ€nglich verboten werden. Das Verbot muss fĂŒr alle Berufsgruppen unter Androhung von Strafe gelten und homo- und bisexuelle Menschen genauso schĂŒtzen wie trans Personen.
[H2]Freie Personenstandswahl & faire Versorgung fĂŒr trans Personen![/H2]
Dass die eigene GeschlechtsidentitĂ€t auch in offiziellen Dokumenten anerkannt wird, gehört zur MenschenwĂŒrde einer Person. Jeder Mensch muss durch Selbstauskunft in dem Geschlecht anerkannt werden, in dem die Person lebt.
Die bereits fĂŒr intergeschlechtliche Menschen wĂ€hlbaren GeschlechtseintrĂ€ge abseits der binĂ€ren EintrĂ€ge weiblich und mĂ€nnlich mĂŒssen auch fĂŒr Personen abseits des binĂ€ren Geschlechtsspektrums wĂ€hlbar sein. Wir fordern, dass trans und nicht-binĂ€re Personen Zugang zu den EintrĂ€gen âinterâ, âdiversâ, âoffenâ und âkein Eintragâ erhalten. Die PersonenstandsĂ€nderung darf nicht zu finanziellen Belastungen und in weiterer Folge zu Schulden fĂŒhren. Wir fordern kostenlose Ausstellung neuer Dokumente und Abschaffung der GebĂŒhren fĂŒr Personenstands- und VornamensĂ€nderungen.
Trans Personen in Ăsterreich mĂŒssen adĂ€quat medizinisch versorgt werden. Deshalb fordern wir, den Ausbau von spezialisierten Anlaufstellen und somit, dass alle transgender Personen ohne unzumutbare Wartezeiten entsprechende Versorgung erhalten. Wir fordern das Ende der Pathologisierung von inter- und transgeschlechtlichen Personen in Ăsterreich.
[H2]#SchutzfĂŒrAlle[/H2]
Wir fordern die Umsetzung des vollumfassenden Diskriminierungsschutzes in allen Bereichen. Wir fordern die Ausweitung des Schutzgrunds âsexuelle Orientierungâ, sowie die Erweiterung des Schutzgrundes âGeschlechtâ um âGeschlechtsidentitĂ€t, Geschlechtsmerkmale und Geschlechtsausdruckâ im Gleichbehandlungsgesetz (GBG).
Das ganze Positionspapier von mehr als 20 LGBTIQ-Organisationen findest du hier:
Positionspapier zum Levelling-up (PDF)
Nein ... nur bin ich nicht der Einzige der diese Standpunkte vertritt und es mĂŒssen alle Meinungen gehört, nicht planiert und in irgendwelche ideologischen Ecken gedrĂ€ngt und vor lauter argumentativer Hilflosigkeit mit den Homophobie-, Rechtsextremen und Intoleranz und Gewohnheitstier Keulen herumgewunken werden ....
Ja. Und weitaus mehr als das.

Und das magst Du in einem Aufwasch, in einer Demonstration machen?
Vergiss mir das Tierwohl nicht, das wÀre in der Kombi auch ganz gut.
Wir erinnern uns "Wo ein Tier ist doch auch nur ein Mensch. (E. Klinger)
Am End hat keiner nix - jedem Thema seine Aufmerksamkeit, absolut.
Sie ZusammenzuwĂŒrfeln, geht bei keiner Diskussion, die mehrere Themenbereiche hat.
Hier geht es um die Pride und das wofĂŒr lt. Veranstalter gestanden wird.