Inflationär Queer?!

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Ich kann viele der Meinungen nachvollziehen. Mir ist es auch komplett egal wie bunt eine Community ist wenn sie feiern möchte.
Auch wenn mich das nicht interessiert, oder doch interessiert, warum feiern sie nicht in einem Park (Donauinsel....), da störens eben die nicht interessierten Menschen nicht.
Genau das meint @Mitglied #81571, und ich und ein paar Andere.

Demos sind wieder eine andere Sache,- obwohl auch da viel mehr geschaut gehört für/gegen welchen Pfurz eines Politikers demonstriert wird
Als Anrainer des Praterstadions wär ich dafür, dass Fussballstadien weit außerhalb des Siedlungsgebiets errichtet werden. Die EM war äußerst amüsant 😵‍💫
Am besten den Wurstelprater mit den wie am Spieß Schreienden auch gleich mit verlegen.
Wenn Messe ist, brauchst auch nicht rausgehen, bei dem Trara und dem Auflauf, der da abgeht.
Und das Monat Wiener Wies'n mit den B'soffenen und Baumscheibenpinklern, abgesehen von der volksdümmlichen Zwangsbeschallung kann mir auch g'stohlen bleiben.
:mrgreen:
 
Na dann schnell ungarisch lernen und auswandern. Hr. Orban freut sich sicher. :rofl:

Zum Thema. Mensch kann selbstverständlich alles zum Drama machen. :rolleyes: Fakt ist dass das Demonstrationsrecht (wurde übrigens gerade in Ungarn massiv beschnitten) in Österreich daweil noch unantastbar ist. Mir persönlich muss der Grund der Demo nicht gefallen, aber Mensch hat das Recht dazu. Und die Queerdiskussion ist auch schon müssig, weil es NUR und ausschließlich die Alten nervt. Für meine Mädels und jünger ist das gar kein Thema. Das ist normal, da zählt der Mensch und nicht das Geschlecht, die sexuelle Orientierung oder die Ethnie.
 
Hi,

wäre queer nicht trendy sondern gaga, wäre die partymeute, denen es ja meist gar nicht ums anliegen geht, längst weitergezogen.

genau das ist es. Eine Party, die viel Geld ins Land bringt, und die Leute wollen nur Feiern.

Das positive Pendent zum Akademikerball. Da können wir gerne diskutieren, warum die halbe Innenstadt gesperrt wird, nur weil ein paar Rechte einen Ball mache wollen. Und auch da sind nicht alle Ballteilnehmer rechts, sind halt auch ein paar dabei, die nur charakterlos sind.

Dich ärgert ja nur, weil da eine halbe Million Menschen eine riesen Party feiern und Freude haben und Du nicht.

LG Tom
 
Hi,



nein. Alle, die sich solidarisieren, gehören dazu. Du musst keine Lesbe sein, um bei der Pride mitzumachen.

Das Argument ist so, als würde man sagen, das Weihnachten, Ostern, Halloween, Hanukkah, Zuckerfest, usw. kaum wen betrifft.

Natürlich kann man sich furchtbar aufregen, dass im August schon Weihnachtsdeko in den Supermärkten steht, oder dass Ende Oktober vermummte Kinder betteln und hausieren gehen.

Man kann aber auch einfach die Klappe halten.

LG Tom
Der glühweinstand aufm weihnachtsmarkt-das wacken der büroangestellten...
 
Ich ignoriere das keineswegs.
1996 bereits mit zwei Kleinkindern dabei, für die Rechte gleichgeschlechtlicher Beziehung, Einschränkung von Bildungs- und Berufschancen, offenen Leben (Besuche von Hotels, Restaurants, wie für alle Paare), Familienleben (Schule, KiGA, etc. als Eltern anerkannt) gegen Gewalt - aber das ist wurst in welchem Bereich, dagegen immer.

Das Aufzeigen wichtig und klar.
Damals die Verknüpfung zwischen den Anliegen (die zu einem großen Teil umgesetzt und auch gelebt werden) und der Präsentation von gelebter Sexualität hingegen stößt selbst die Männer oder Frauen, die seit Jahrzehnten Paar sind.

Was z.B. Fetisch damit zu tun hat, versteht nicht jeder.
Mit meinen Enkelkindern die heute im gleichen Alter sind wie damals meine würde weder ich noch mein Sohn hingegen, obwohl er selbst von Kindheit an durch meine Einstellung geprägt wurde. (Was natürlich innerfamiliär, dass in Folge zwei meiner Kinder homosexuell sind, war 96 nicht absehbar)

Hier wird gern das Extrem Adoption erwähnt, eine Sache - dass Kinder allerdings bereits vorhanden sind und das homosexuelle Paar die Obsorge bekommt, war lange Zeit undenkbar, anerkannte Elternschaft.

Ob diese Demonstration, wohl gemeint, noch dazu fähig ist Brücken zu schlagen und Gräben zu schließen, oder ob sie eher das Gegenteil davon gesellschaftlich bewirkt, das ist was zur Diskussion gestellt gehören.

"Mia san mia und mia san super" zu zeigen, mag durchaus Berechtigung haben.
Inwieweit man allerdings so, Akzeptanz bzw. wie in meinem Fall Goutieren der Forderungen (ganz unten) dient, ist fraglich.
Präsentierte Orientierung finde ich absolut o.k.
Öffentlich präsentierte sexuelle Vorlieben (z.B. BDSM etc.), auch im Fetischbereich finde ich im öffentlichen Raum von Heteros wie von allen Orientierungsformen HIER nicht notwendig.
Damit möchte ich Kinder nicht konfrontiert sehen, mich selbst auch nicht. (Da kommt man in Erklärungsnotstand und zur Überforderung)

Dass es in anderen Ländern sehr wohl wichtig ist, für die Rechte zu kämpfen, dass aufgrund der Orientierung, nicht gesellschaftlich und rechtlich ausgeschlossen zu sein bejahe ich absolut.

Dass in Wien Überzeugungsarbeit mit der Pride geleistet wird, kann ich somit nicht mehr in diesem Ausmaß sehen.
Für die meisten ist es eine Patznparty, Spaß.
Es gibt viele Anliegen, die zu diskutieren wird durch die Pride oft schwieriger als einfacher. Die Leute, die gerne Überzeugungsarbeit leisten, kriegen sie dann oft um Ohren gehaut. Geht es um gleiche Lebensqualität und Rechte oder um Toleranz sexueller Spielarten???

Ich habe das jetzt bewusst kantiger formuliert.
Was geschieht, wenn man Leute nicht abholt und mitnimmt hingegen, haben wir in der Pandemie gesehen, in politischer Landschaft u.s.w.
Dafür halte ich die Pride mittlerweile für untauglich.

o.t. Die homosexuellen Paare im Umfeld, sind in akademischen Bereich, beruflich anerkannt, 2 davon Eltern. Ein einziges Paar von nachgezählten 6 Langzeitbeziehung gibt es, bei denen im beruflichen Umfeld einer nicht von seiner Partnerschaft privat sprechen kann, da ansonsten harte berufliche Einschnitte zu erwarten wären. Dieser öffentliche Auftritt wird jedoch von keinem (mehr) besucht, da sie sich so nicht wiederfinden. (zusammengefasster O-Ton-Ende)

Die Verknüpfung der LGTB-Anliegen und dem Fetischbereich finde ich persönlich nicht gut.
Z.B.: Immer wieder dabei. (Bilder des Vorjahrs im Netz, im Wien-Programm auch verlinkt zu finden)

Hier im Original die Forderungen der Demonstrationsteilnehmer.
Verstörende Fetisch-Demonstration kann ich darunter nicht finden:


Zu guter Letzt, Buchhandlung Löwenherz natürlich als Unterstützer dabei, gute Beratung, kann man ans Herz legen, auch wenn man bei der Pride nicht dabei sein will. :)

Pride bzw. Regenbogenparade, alles verändert sich, manches gefällt und anderes halt nicht.
Dennoch: Toleranz und abgetanzt wird, wie auch immer was auch immer.
Daheimbleiben geht immer!!!
da stimme ich Dir durchaus zu - ich brauch aber im Alltag auch keine halbnackten Frauen bzw Frauen, deren Hosen kürzer als meine Boxershorts sind&Co.

man bekommt täglich sehr viel zu sehen, das man sich lieber ersparen würde.

ABER man kann sicher sachlich mit den VeranstalterInnen diskutieren bzw nachfragen, warum sich das inzwischen so vermischt hat und warum
man nicht wieder zu den Urspüngen der Pride zurückkehrt, sondern diese "Exzesse" auch noch fördert. keine Frage.
 
Hi,

Ich habe kein Problem mit Demonstrationen und Interessenbekundungen ... sie sollen nur bitte den Rest der Bevölkerung nicht negativ Zwangsbeglücken und sich dort Verwirklichen, wo sie Andere nicht Behindern.

Zum besseren Verständnis ... wir wohnen in Wien und arbeiten in der Innenstadt ... d.h. wir/ich sind sozusagen von der Summe der Demos betroffen ;)

selber Schuld, wenn Du dort einen Job annimmst.

Magst leicht auch noch jammern, weil de Pendlerpauschale reduziert wird?

LG Tom
 
Na dann schnell ungarisch lernen und auswandern. Hr. Orban freut sich sicher. :rofl:

Zum Thema. Mensch kann selbstverständlich alles zum Drama machen. :rolleyes: Fakt ist dass das Demonstrationsrecht (wurde übrigens gerade in Ungarn massiv beschnitten) in Österreich daweil noch unantastbar ist. Mir persönlich muss der Grund der Demo nicht gefallen, aber Mensch hat das Recht dazu. Und die Queerdiskussion ist auch schon müssig, weil es NUR und ausschließlich die Alten nervt. Für meine Mädels und jünger ist das gar kein Thema. Das ist normal, da zählt der Mensch und nicht das Geschlecht, die sexuelle Orientierung oder die Ethnie.
Ich habe nix gegen Ungarn 🇭🇺 oder Polen 🇵🇱😎
 
Als Anrainer des Praterstadions wär ich dafür, dass Fussballstadien weit außerhalb des Siedlungsgebiets errichtet werden. Die EM war äußerst amüsant 😵‍💫
Am besten den Wurstelprater mit den wie am Spieß Schreienden auch gleich mit verlegen.
Wenn Messe ist, brauchst auch nicht rausgehen, bei dem Trara und dem Auflauf, der da abgeht.
Und das Monat Wiener Wies'n mit den B'soffenen und Baumscheibenpinklern, abgesehen von der volksdümmlichen Zwangsbeschallung kann mir auch g'stohlen bleiben.
:mrgreen:
Hi,



wander aus. Liegt ja nur an Dir.
Der Auswanderungstipp lässt sich eben in beide Richtungen anwenden 😉
 
Als Anrainer des Praterstadions wär ich dafür, dass Fussballstadien weit außerhalb des Siedlungsgebiets errichtet werden. Die EM war äußerst amüsant 😵‍💫
Am besten den Wurstelprater mit den wie am Spieß Schreienden auch gleich mit verlegen.
Wenn Messe ist, brauchst auch nicht rausgehen, bei dem Trara und dem Auflauf, der da abgeht.
Und das Monat Wiener Wies'n mit den B'soffenen und Baumscheibenpinklern, abgesehen von der volksdümmlichen Zwangsbeschallung kann mir auch g'stohlen bleiben.
:mrgreen:
Wobei wieder die Frage auftaucht - wer war zuerst? Du oder der Prater?

In Salzburg wurde das Stadion außerhalb gebaut. Keine direkten Anrainer, guter Anschluss zur Autobahn.
Ebenso das Messezentrum am Stadtrand.
Ein paar wenige gute Sachen muss Salzburg ja auch vorweisen können.
 
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