Mit Rhea nicht allein
Wer war also da, in dem stickigen Zimmer vor acht Tagen? Im Erdgeschoss des Nebentrackts des
Laufhauses IcI?
Ich war da, natürlich, der unterfickte, unterliebte.
Ichichich - der der sich immer selbst zuerst erwähnt. Denn um mich geht es hier, um mich alleine, und meine simplen Bedürfnisse.
Aber natürlich war da auch
Rhea!
Ohne sie kein ich, zumindest nicht hier. In dem stickigen Zimmer. Im Nebentrakt des Laufhauses Ici.
Denn Rhea ist die Sanftmütige, die mit dem Meerjungfrauenkörper, groß und großzügig. Das blonde Haar mit dem dunklen Nachwuchs bedeckt prüde ihre weichen Spitzbrüste, während sie dezent unterspielt meine hundert Euro entgegennimmt.
Fünf Minuten später, Rhea hat sich auf das soeben von ihr und mir überzogene Lager gekniet. Ihre Hände ruhen allzeit bereit auf ihren Oberschenkeln. Ihr schönes Kreuz biegt sie durch, um so ihren Arsch unter sie hinweg nach hinten zu tauchen. Mir entgegen. Ihre Spitzbrüste zukunftsgläubig nach vorwärts blickend, nach aufwärts gar, wenn man genau hinblickt, die prononcierten Nippel sind die Vorhut ihres sinnlichen Körperbatallions.
-
Wanna come closer and touch me?
Das sagt sie über die Schulter auf mich zu, und wirft dabei ihr schönes blondes Haar zurück. Mit dem dunklen Nachwuchs.
Ich nähere mich Rhea auf dem Bettüberwurf, ebenfalls auf Knien, bis Strom durch uns beide fließt. Meine eine Hand fährt ihr unter ihr blondes Haar - mit dem dunklen Nachwuchs - und liebt ihren Nacken. Meine andere Hand spürt den warmen Intimbereich zwischen ihren liberalen Pobacken.
Es gibt einiges, das Rhea verneint.
Sie möchte nicht, dass ich ihre Vulva küsse, sie überhaupt küsse. Sie möchte nicht ohne Gummi Fellatio machen. Aber jedes
Nein schmilzt leise über ihr Antlitz, mit dem sanftesten Kopfschütteln, das es auf der Welt je gegeben hat.
-
Du weißt doch, diese Dinge gehen nicht, sagen ihre resigniert gesenkten Augenlider,
aber das steht ja nicht in meiner Macht. In einer anderen besseren Welt, ja, da würde ich jederzeit all das mit dir tun, wonach du dich sehnst.
Ich weide mich an Rhea, bis ich dringlich werde, und mein Schaft pocht. Sie dirigiert mich auf den Rücken, und füttert mir ein wenig ihre ausgeprägten langen Nippel, bevor sie mir mit dem Mund das rote Präservativ überzieht und meinem Schwanz dient.
Nur wir beide also in dem stickigen Zimmer. Im Anbau.
Zum Laufhaus Ici.
Oder ist da noch jemand?
Jemand, der Rhea noch viel hündischer ergeben ist, als ich es bin? Sie noch abgöttischer liebt, nachgerade zum Überleben braucht?
In der Tat, da ist jemand.
Sein Name ist
Bicho.
Bicho hechelt wie ich, ich sehe mein Säugetiersein in ihm gespiegelt. Bicho ist nicht sehr attraktiv. Er setzt auf den Mitleidseffekt, und tut dies mit Erfolg, da ihm die Mädchen in ihren kostbaren Mußestunden nur zu gerne ihre ausrangierten Dildos zum Apportieren werfen.
Draußen, auf den billigen Plastikgartenmöbeln. In dem improvisierten Vorgarten. Vor dem Anbau. Des Laufhauses.
Darum ist Bicho jetzt außer Atem.
Und hech hech hechelt!
Bicho hat sich an die Männer gewöhnt, die tagein tagaus sein Frauchen ficken, nimmt sie stoisch zu Kenntnis, bleibt auf seinem Beobachterposten.
Auf dem Fliesenboden.
Und deswegen sieht Bicho auch jetzt keinen Handlungsbedarf, während meine straffen kleinen Eier - den seinen nicht unähnlich - gegen Rheas zarten Damm klatschen, und meine immer glitschiger werdende rote Gummibanane ihre zarte Vagina penetriert in universellem Säugetierrhythmus.
-
Langsam Baby, ich spüre wie es mir kommt!
Oder wie ICH komme? Beide Wendungen sind im Umlauf!
Hech hech hechel.
Wer hechelt?
-
Ich seh dir in die Augen Süße!
-
Yes Baby look at me while you come!
Ah.
Dann fast Stille.
Hech hech hechel.
Hecheln auf dem Fliesenboden (Linoleumboden? Laminatboden?).
Im stickigen Zimmer. Im Erdgeschoss.
Im Anbau. Des Laufhauses.
-
I will stay a little on top of you, if you like!
-Ja meine Schöne, bitte bleib. Don’t ever leave!
Hech hech hecheln.
Aber jetzt ist er da, der Trennungsschmerz, wattig, betäubend und unaufschiebbar.
Duschen, Hose, Schuhe, meine Bewegungen sind kantig.
Good bye Rhea, du meine wunderschöne Kümmerfrau.
Good bye Bicho, mein Seelenverwandter.
Wuff.