Ich bin SUB und kein Sklave Sub vs. Sklave Vergleich.

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Gast

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Ich finde es immer wieder lustig, dass sich so viele als Sklaven ausgeben. Ich denke viele davon wissen gar nicht was ein Sklave ist.
Der Sklave ist kein Mensch mehr in den Augen der Top und nur für tägliche Arbeiten zuständig ohne Belohnung und Beachtung. Sklaven werden auch nicht bespielt, jedoch hart bestraft ohne Rücksicht und Zuneigung und das dazugehörende Auffangen.
Daher sind Sklaven generell 24/7 und TPE`ler.

Nochmal: ich bin Sub und kein Sklave.

Sub hat ja Tabus und wird ja Belohnt... eher ne sexuele spielart.

oder lieg ich da falsch? bitte hilft mir mal auf die sprünge :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sub heißt einfach die passive Variante im Spiel einnehmen.
Ein Sklave/eine Sklavin ist automatisch ein Sub, weil er/sie ja nicht dominant ist (es sein denn, Krawallsubbi, was aber schon wieder zu weit führt).

Sklaven sind auch nicht generell 24/4 oder TPE - warum auch?

Und ob ich mein Subi belohne oder nicht, entscheide ich. Und auch, ob ich eine sexuelle Spielart des BDSM mit ihm/ihr praktiziere oder BDSM auf einer anderen Ebene spiele, entscheide ich auch.

Natürlich kannst Du sagen, Du bist Sub und kein Sklave, gibt ja noch viele andere subige Varianten des BDSM.
 
Ich denke nicht, dass man das so pauschalisieren kann. Vor allem wenn man sich einmal im Netz so anschaut wer / was sich so alles als Sklave bezeichnet. Die absolute Minderheit dürfte da für eine irgendwie geartete 24/7 Beziehung geeignet sein und diese auch anstreben.

Das ist auch einer der Gründe warum ich mit dem Begriff "Sklave" wenig anfangen kann. Nicht einfach nur die ursprüngliche Bedeutung wiederstrebt mir irgendwie auch die Selbstdarstellung von Leuten die sich im Netz selbst als slave bezeichnen wiederstrebt mit gößtenteils extrem. Da ist zumindest mein Empfinden, dass Leute die sich als Sub bezeichnen dann doch eine eher bodenständigere, realistischere Sichtweise und Selbsteinschätzung haben was sie möchten so dass ich für mich daraus resultierend den Begriff Submissive als wesentlich angenehmer empfinde.

Sklaven werden auch nicht bespielt, jedoch hart bestraft ohne Rücksicht und Zuneigung und das dazugehörende Auffangen.
Daher sind Sklaven generell 24/7 und TPE`ler.
Ob diejenigen die sich selbst als Sklave bezeichnen wirklich immer 24/7 leben (wollen) oder das anstreben sei einmal dahin gestellt der sonstigen Darstellung möchte ich jedoch einmal wiedersprechen. Gehen wir einmal weg von von Kopfkinofantasten und nehmen eine sehr gute Freundin als Beispiel die sich slbst als slave bezeichnet und das auch 24/7 lebt. Sie lebt mit ihrem Mann eine der liebevollsten Beziehungen die ich kenne (von beiden Seiten ausgehend !). Sie in ihrerer Arbeit als Hausfrau augehend mit einer Vorliebe für Kleinigkeiten und er halt in der klassischen Rolle des Versorgers. Das alles wiederspricht für mich schon einmal vollständig der Tatsache, dass der dominante Part Sklaven nur in Hinsicht auf Arbeitskraft achtet und sie ansonsten nicht großartig wertschätzt.

Genauso abstrus mutet sich auch in Hinsicht auf ihre Bezihung der Part mit Strafe, Belohnung, Bespielen etc. an - und hier einmal der Hinweis, dass sich ihre Beziehung in dem Punkt nicht so viel von meinereigenen unterscheidet. Auch wenn man sich darauf einigt mit Strafen zu arbeiten und dem devoten Part nicht per se den Anspruch auf diverse Dinge wie "bespielt werden" und vieles andere einräumt bedeutet es noch lange nicht, dass es nicht doch gemacht wird. Einfach aus Zuneigung von seiten des dominantnen Parts, weil dieser ja auch möchte, dass es dem devoten Part gut geht. Schließlich unterscheiden sich D&s-Beziehungen - sofern sie nicht reine fantasieprodukte sind - ja auch nicht so sehr von eher normalen Beziehungen: In beiden muss es beiden Partnern gut gehen, wenn die Beziehung bestand haben soll. Letztendlich machen eigentlich nur die Personen den Unterschied aus - nämlich in dem was sie brauchen um zufrieden und glücklich zu sein. ;)

Aber wieder zurück zu der Frage was ein Sklave (im BDSM-Bereich) nun ist: Ein Sklave oder Sub ist genau das was er zu sein auswählt !
 
Danke bin noch ein recht unerfahrener sub und freue mich über die positiven antworten :)

hat mir gut geholfen
 
Dann hast du ehrlich gesagt eine sehr krude Definition von einem Sub !

Wirklich passiv sind Subs nämlich mitnichten und dem allgemeinen Verständnis nach wird Sub ja definitiv dem D/s-Bereich zugeordnet wie Bottom dem SM-Bereich und diese Zuordnung kommt sicher nicht daher, weil Sub mit "passiv" übersetzt wird, denn dann könnte man auch von zig Vanillas behaupten sie wären Subs - und das nur, weil sie im Bett einen auf Opossum machen...

Darüber hinaus empfehliche ich dringendst einmal schon allein über die Wortherkunft von Sub = submissive - submissiv nachzudenken. Meines Wissens stammt das Wort nämlich von submittere = 'sich unterwerfen' ab. ;)
 
eine Sklave hat keinerlei recht auf verweigerung, selbstbestimmung, sie/er darf nichts ablehnen, muss einfach alles tun, egal was ihr Herr von ihr verlangt, hat keinerlei tabus.

eine Sub hingegen behält ihren willen...sie/er hat ihre (verschiebbaren) Grenzen, ihre feststehenden Tabus.
 
eine Sklave hat keinerlei recht auf verweigerung, selbstbestimmung, sie/er darf nichts ablehnen, muss einfach alles tun, egal was ihr Herr von ihr verlangt, hat keinerlei tabus.

So viel zum Werbeslogan der Kopfkinofraktion... Wie hoch ist deiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit, dass das auf IRGENDEINE gesunde Person zutrifft ? So von wegen keine Liimits und Tabus.... der Rest ist ja Auslegungssache wobei ich nur einmal anmerken möchte, dass das dem bei Sub erwähnten "freien Willen" wiederspricht. ;)
 
Dann hast du ehrlich gesagt eine sehr krude Definition von einem Sub !

Nein, ich verwende nur die in der non Profit BDSM Szene allgemein dafür gebräuchliche.

denn dann könnte man auch von zig Vanillas behaupten sie wären Subs

Man könnte auch von vielen BDSM Beziehungen behaupten, daß sie eigentlich völlig destruktive Vanilla Beziehungen sind - was soll das jetzt aussagen?
 
eine Sklave hat keinerlei recht auf verweigerung, selbstbestimmung, sie/er darf nichts ablehnen, muss einfach alles tun, egal was ihr Herr von ihr verlangt, hat keinerlei tabus.

Was dann im Grunde genommen nichts mehr mit einvernehmlichen BDSM Praktiken zu tun hat ...
 
Nein, ich verwende nur die in der non Profit BDSM Szene allgemein dafür gebräuchliche.

Ich frage jetzt einmal lieber nicht in welcher "Szene" du dich so bewegst, aber warten wir einfach mal was evtl noch andere zu dem Thema sagen... ;)
 
So viel zum Werbeslogan der Kopfkinofraktion... Wie hoch ist deiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit, dass das auf IRGENDEINE gesunde Person zutrifft ? So von wegen keine Liimits und Tabus.... der Rest ist ja Auslegungssache wobei ich nur einmal anmerken möchte, dass das dem bei Sub erwähnten "freien Willen" wiederspricht. ;)

Kopfkinofraktion ??

hast wohl noch nie einen echten Sklaven gehabt.

ein echter Sklave unterwirft sich komplett seinen Herrn, natürlich mit Sklavenvertrag.
ich weis von was ich schreibe.

Und die Sklaven sind durchaus "gesunde Personen".
nur weil du es dir wahrscheinlich nicht vorstellen kannst, aber soetwas gibt es wirklich
 
Ich lebe in einer FLR und ob du meinen Partner jetzt Sub oder Sklave nennen willst ist mir ehrlich gesagt egal.

Und nein - das von dir Propagierte wird es nicht geben - egal ob mit oder ohne Vertrag, denn jeder gesunde Mensch hat Limits und Grenzen !

Wobei ich im übrigen einmal erwähnen will, dass ich in den restlichen Punkten sogar bei dir bin. Nicht unbedingt, dass das die genaue definition eines "Sklaven" ist oder sein muss sondern, dass diese Dinge je nach Auslegung durchaus realistisch sein könnten.
 
Kopfkinofraktion ??

hast wohl noch nie einen echten Sklaven gehabt.

ein echter Sklave unterwirft sich komplett seinen Herrn, natürlich mit Sklavenvertrag.
ich weis von was ich schreibe.

Und die Sklaven sind durchaus "gesunde Personen".
nur weil du es dir wahrscheinlich nicht vorstellen kannst, aber soetwas gibt es wirklich

Jemand der keine Tabus hat macht mir Angst, und eine Sklavin ohne Tabus, ist langweilig für den Herrn, denn es gibt keine Grenzen mehr an die er sie heranführen kann. oder sie überwinden lassen kann.

Und aus dem Eingangspost:
Der Sklave ist kein Mensch mehr in den Augen der Top und nur für tägliche Arbeiten zuständig ohne Belohnung und Beachtung. Sklaven werden auch nicht bespielt, jedoch hart bestraft ohne Rücksicht und Zuneigung und das dazugehörende Auffangen.
Daher sind Sklaven generell 24/7 und TPE`ler.

Derzeit bin ich Sub. aber bald bin ich wieder Sklavin, würde mir ein Herr diese als seine Vorstellung vermitteln, würde ich eher weglaufen denn in seine Dienste treten.
Dom hat Verantwortung für die Sklavin, sein Job ist darauf zu achten, dass sie keinen seelischen oder dauerhaften körperlichen Schaden nimmt.
Wenn man Sklaven nur bestrafen darf...dann muss ja Dom immer warten bis Sklavin einen Fehler macht ehe er seiner Lust fröhnen darf.
Mein Job ist meinem Herrn zu dienen, im vergnügen zu bereiten auf jede von ihm gewünschte Art. Mein Herr ist ausgeprägter Sadist, mein Leiden bereitet ihm Vergnügen und mir Befriedigung, weil ich für ihn leide.
Aber ich bekomme von ihm auch Zuneigung,Zärtlichkeit und Auffangen, weiß das ich ihm wertvoll bin.
Und nein noch lebe ich nicht 24/7 oder Tpe.
Ich glaub deine Vorstellungen sind da sehr verquer


Für mich ist der Unterschied zwischen Sub und Sklavin
Sub bin ich immer, weil ich den passiven Part im SM übernehme, ich mich gerne bespielen lasse, gerne diene. Aber ich zieh da die Grenzen als Sub,ich habe das Recht es jederzeit zu beenden.
Geht für mich auch in reinen Spielbeziehungen.

Sklavin, da treffe ich keine Entscheidungen mehr in dem Bereich, mit der Bitte mich als Sklavin anzunehmen, gebe ich das Recht dazu auf. Ich bin Besitz meines Herrn, kann nur um Freigabe bitten wenn ich es warum auch immer beenden möchte, aber es obliegt dem herrn ob er der Bitte nachkommt
 
Da rückt dann immer gern die BDSM-Police aus und beruft sich auf irgendwelche ungeschriebenen Gesetze, ob es nun Amtsanmaßung ist, wenn sich jemand als Sklave bezeichnet, der eigentlich nur als sub firmieren dürfte usw. usf. Und die entsprechenden Organmandate stellt dann das Salzamt aus ...

Warum muss reguliert werden, wie Herrin A ihren Untertan B nennt? Wer will verbindlich festlegen mit welcher Berechtigung, wie Dom X sein Lustobjekt Y gern anspricht? Kann mir schon vorstellen, dass beim Vergnügen gewisser Menschen an extremer Ritualisierung auch die Sprache in solche Korsette gepresst wird - dafür Allgemeinverbindlichkeit zu beanspruchen, halte ich für krass überzogen.

Es geht im BDSM ja um Beziehungen bzw. um das Beziehungsgefälle (und mit Beziehung meine ich jetzt nicht Partnerschaft), und in Beziehungen bestimmen die Beteiligten selbst, wie sie miteinander umgehen, auch verbal. Wenn ein Herr das ihm ergebene Lustfleisch als Sklave/in anreden möchte, dann wird er das tun, egal, ob das nun einfach nur session play ist oder 24/7. Wenn er sich da dreinreden ließe, würde ich an seiner Dominanz zweifeln ...

Ansonsten wünsch ich viel Spaß bei der verbalen Wixerei ums richtigere Richtig ... ich finde, das Leben hat Lustvolleres zu bieten, wurscht, wie's heißt ...
 
Da rückt dann immer gern die BDSM-Police aus und beruft sich auf irgendwelche ungeschriebenen Gesetze

Genau so sieht's aus. :)

Jemand der keine Tabus hat macht mir Angst, und eine Sklavin ohne Tabus, ist langweilig für den Herrn, denn es gibt keine Grenzen mehr an die er sie heranführen kann. oder sie überwinden lassen kann.

Und aus dem Eingangspost:
Der Sklave ist kein Mensch mehr in den Augen der Top und nur für tägliche Arbeiten zuständig ohne Belohnung und Beachtung. Sklaven werden auch nicht bespielt, jedoch hart bestraft ohne Rücksicht und Zuneigung und das dazugehörende Auffangen.
Daher sind Sklaven generell 24/7 und TPE`ler.

Derzeit bin ich Sub. aber bald bin ich wieder Sklavin, würde mir ein Herr diese als seine Vorstellung vermitteln, würde ich eher weglaufen denn in seine Dienste treten.
Dom hat Verantwortung für die Sklavin, sein Job ist darauf zu achten, dass sie keinen seelischen oder dauerhaften körperlichen Schaden nimmt.
Wenn man Sklaven nur bestrafen darf...dann muss ja Dom immer warten bis Sklavin einen Fehler macht ehe er seiner Lust fröhnen darf.
Mein Job ist meinem Herrn zu dienen, im vergnügen zu bereiten auf jede von ihm gewünschte Art. Mein Herr ist ausgeprägter Sadist, mein Leiden bereitet ihm Vergnügen und mir Befriedigung, weil ich für ihn leide.
Aber ich bekomme von ihm auch Zuneigung,Zärtlichkeit und Auffangen, weiß das ich ihm wertvoll bin.
Und nein noch lebe ich nicht 24/7 oder Tpe.
Ich glaub deine Vorstellungen sind da sehr verquer


Für mich ist der Unterschied zwischen Sub und Sklavin
Sub bin ich immer, weil ich den passiven Part im SM übernehme, ich mich gerne bespielen lasse, gerne diene. Aber ich zieh da die Grenzen als Sub,ich habe das Recht es jederzeit zu beenden.
Geht für mich auch in reinen Spielbeziehungen.

Sklavin, da treffe ich keine Entscheidungen mehr in dem Bereich, mit der Bitte mich als Sklavin anzunehmen, gebe ich das Recht dazu auf. Ich bin Besitz meines Herrn, kann nur um Freigabe bitten wenn ich es warum auch immer beenden möchte, aber es obliegt dem herrn ob er der Bitte nachkommt

Klasse beschrieben.
 
In der SM-Szene dürfte "sub" der Oberbegriff sein , außerhalb (umgangsprachlich) davon aber eher "Sklave" (das ist auch der ausgelutschtere Begriff, der von den professionellen in den Anzeigen immer verwendet wird übrigens). Als Sklave eher gelten die, die devot sind, sich unterwerfen (spielerisch aber auch tatsächlich), mit oder sehr häufig auch ohne SM-Spielen, mehr Fetisch-orientiert sind.
Als Sub eher jene , die "erlebnisorientiert" sind ,"bespielbar", auch maso und schmerzgeil, auch in Richtung sexuell interessiert. Sicher gibt es auch Übergänge und Überschneidungen zwischen den Begriffen und damit den Präferenzen. denke, das sollte man alles nicht so todernst und festgeschraubt sehen-es gibt ja so sagenhaft viele Spielarten und Vorlieben, hätte ich früher gar nicht geglaubt. :)
 
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