Hodenlos

Würde es aber darum gehen nicht um diesen Punkt der Hodenentfernung zu entkommen, würde ich mich dennoch für Implantate entscheiden weil ich doch auch oft in die Sauna gehe und einfach nicht dort für geduschelstoff sorgen möchte.
Es ist wie es ist und ein Mann ohne Hoden wird, ob bewusst oder unbewusst, einfach für Blicke sorgen und das wäre mir einfach unangenehm.
 
Würde es aber darum gehen nicht um diesen Punkt der Hodenentfernung zu entkommen, würde ich mich dennoch für Implantate entscheiden weil ich doch auch oft in die Sauna gehe und einfach nicht dort für geduschelstoff sorgen möchte.
Es ist wie es ist und ein Mann ohne Hoden wird, ob bewusst oder unbewusst, einfach für Blicke sorgen und das wäre mir einfach unangenehm.


Die Hoden werden dem Sack entnommen. Der Sack wird nicht entfernt.
Es geht nur um das Gefühl beim Anfassen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sieht, ob ein Sack gefüllt ist oder nicht.
 
War schon froh über jeden Monat den ich hatte.
Ich habe das vielleicht falsch verstanden.

Es stand Hodenatrophie im Raum mit dem erhöhten Risiko von Hodennekrose bzw Hodeninfarkt. (lt. TN)
Nicht direkt lebensbedrohlich, jedoch stark risikobehaftet.
Akute Entzündung, Verdacht auf Tumor, oder bei chronischen Schmerzen, wird von fachärztlicher Seite gegebenenfalls eine OP vorgeschlagen.
Wenn, dann gibt es eben die Möglichkeit Implantate, wie z.B. bei Frauen nach Brust-OP, frei zu entscheiden.

Selbst für (teilweise) Prostataentfernung kann es mehrere Gründe ohne Krebs geben in Not OP, wie bei einem nahen Verwandten durch eine voranschreitende Sepsis - dadurch konnte er überleben.
diese jene eure Oberflächlichkeiten können doch wohl hoffentlich nur ein Witz sein, gell ... der aber gar nicht lustig ist :penguin:
Wenn eine O.P. unabdingbar ist, die das Entfernen eines Körperteils oder eines Organs notwendig macht, dann ist das so.
Das macht ja niemand zum Spaß, sondern mit entsprechender Diagnose (das ein Krankheitsbild dahinter ist muss man nicht extra sagen, oder) kann man froh sein, dass es die Möglichkeit von immer besseren OP-Möglichkeiten gibt, je zeitiger erkannt, desto besser.
Nach einer Brust- oder Beinamputation kann man selbst entscheiden, es werden weitere Möglichkeiten vorgeschlagen, wie es weiter gehen kann.
Ebenso wie bei TE.

Ich denke, dass jeder jemand kennt, der in der einen oder anderen Hinsicht betroffen ist.
Was das für Erkrankte bedeutet ist doch wohl klar. Im Endeffekt ist dies OP notwendig, sonst würde sie nicht gemacht werden.
Ich hab´s mal erzählt (weil sie es auch FB hatte, als das noch ging), nach einer radikalen Mastektomie, Aufbau und Brustwarzenrekonstruktion zu machen, hat sich dann nach Abheilung für eine Tätowierte Rose dort wo die Brustwarze auf der anderen Seite entschieden - war auch ein längerer Prozess und Beratung.

Auch für sie ein sehr großes Thema, wie Männer darauf reagieren werden/könnten.

Wo der Witz war ist mir nicht klar.
Nun gut, lange Texte sind notwendig.
 
Da drehen sich die Gedanken wohl mehr ums überleben.
Aber sowas von aber auch 👍.

Vor allem, ich bin medizinisch ja ned so gebildet und zu faul um zu forschen, aber ich glaube, wenns die Hoden entfernen geht mitm vögeln sowieso nix mehr 🤔 (bitte zuverlässig berichtigen sollte ich falsch liegen).
Also ist seine mehrmalige Nachfrage, ob Sex mit ihm dann gefallen würde, obsolet. Zumindest nicht mit einem, wie von ihm betont, hartem Schwanz.
 
Naja, nachdem er ja nachgefragt hat wie manche Frau es finden würde mit ihm Sex zu haben, nehm ich ihn nicht sehr ernst.
Ich denke, jeder kann da anders reagieren, der nächste verdrängt es komplett, ein anderer weicht auf Nebenschauplätze aus, einer geht einfach nicht hin, weil er sich nicht stellen mag, ein anderer ist so informiert, dass er selbst operieren könnte, wenn er nicht in Narkose wäre, andere verändern komplett ihren Lebensstil, mache tun was ihnen gesagt werden und gehen stur wie ein Muhli durch und machen sich alles mit sich selbst aus.

Soviele Menschen, soviele Gründe und Verläufe, Bedenken, Ängste, aber auch Erleichterung und Hoffnung ist möglich, oder alles zusammen.
Wie erwähnt für meine Freundin war bereits vor der Entfernung ein großes Thema, was danach passieren soll und ja auch wie Männer darauf reagieren, wenn sie keinen Aufbau macht.

Der Wunsch es mit Haltung so zu lassen, weil es zu ihrem Leben gehört und sie das nicht kaschieren will gegen die Befürchtung, dass genau das Männer verstören, abstoßen oder ekeln könnte (gar sie auslachen und verspotten).

o.t. Es denken ja viele auch bei Schulter oder Hüft-OPs nach ob sie nach der Rehab dann dieses oder jenes noch machen können, wie die Zeit danach ist, ob man mit der Wandertruppe noch unterwegs sein kann, noch Klettersteige schafft oder Tennisspielen kann.

o.t. Sie habe ich ernst genommen. Ob TE ernst zu nehmen ist, tja ein Thema eines Fremden - aber es ist für viele Menschen ein Thema, wie was nachher sein wird.
 
Aber da er ja Cuckold sein will,
Wie das ist mit in den Stein meißeln.
Nach 52 kann noch viel passieren, wer heute ein Cuckold ist, kann event. wenn das Schicksal so will mit neuer Partnerin etwas ganz anderes mögen, oder sich mit der Aktuellen von den Interessen her verändern.
 
ch denke, jeder kann da anders reagieren, der nächste verdrängt es komplett, ein anderer weicht auf Nebenschauplätze aus, einer geht einfach nicht hin, weil er sich nicht stellen mag, ein anderer ist so informiert, dass er selbst operieren könnte, wenn er nicht in Narkose wäre, andere verändern komplett ihren Lebensstil, mache tun was ihnen gesagt werden und gehen stur wie ein Muhli durch und machen sich alles mit sich selbst aus
Natürlich reagiert jeder anders.
Bei den Phantasien des TE steht wohl "Verdrängung der Zukunft" ganz vorne.
Ich hatte vor über 30 Jahren eine Entzündung, die sich auf den gesamten Bereich, insbesondere Hoden und Samenstränge ausgeweitet hat.
Mal abgesehen von den hundselendigen Schmerzen, nur mit heftigen Mittelchen auszuhalten, war gut 2 Jahre kein Gedanke an Sex vorhanden.
Erst ein sehr guter Arzt hat mir die Angst genommen und mich ermutigt es zu versuchen.
Folge - 3x zu SW mit Erfolg (juhuu es geht noch/wieder).
Nachteil/Vorteil je nach Sichtweise - ich bin Zeugungsunfähig
 
Ich würde keinen Mann ohne Hoden extra für Sex suchen. Aber wenn der Partner krank wird, dann ist das so und das gemeinsame Schicksal. Auch wenn man jemanden kennen lernt und man kommt zusammen , dann wäre die Krankheit kein Grund für mich die Beziehung zu beenden.
Ich habe auch genug Zipperlein.
 
Ich würde keinen Mann ohne Hoden extra für Sex suchen. Aber wenn der Partner krank wird, dann ist das so und das gemeinsame Schicksal. Auch wenn man jemanden kennen lernt und man kommt zusammen , dann wäre die Krankheit kein Grund für mich die Beziehung zu beenden.
Ich habe auch genug Zipperlein.
Das ist eine schöne positive Nachricht - Danke
 
Ich denke, so eine Frage kann man nur mit dem Psychiater des Vertrauens besprechen. Frauen nach einer Brustentfernung (wegen Brustkrebs) stellen sich auch diese Frage, ob sie Implantate haben möchten, oder nicht. Ungeachtet, wie dein Sexleben in Zukunft aussehen mag - und Vieles kann sich im Laufe der Zeit ändern - wären Implantate vielleicht nicht mal so schlecht. Es geht ums Körpergefühl und dem Selbstwert. Wir können froh sein, dass man solche Situationen operativ korrigieren kann.
 
Als angehender Cuckold würde ich ja grundsätzlich keine mehr benötigen
Dusolltest so entscheiden wie es Dir und Deiner Frau passt.

Ich würde mir, an Deiner Stelle, Implantate machen lassen. Man weiß nie was kommt und man sieht es mit der Zeit sehr wohl, wenn der Sack nicht gefüllt ist. Außerdem wirst Du vielleicht in Zukunft doch noch mit jemandem Sex haben und meine Frau z.B. mag es gerne, wenn der Sack anklopft.
Und im Normalfall kann nicht groß was schief gehen.
Kopf hoch, das Leben geht weiter, und kauf Dir eine Lodenhos. :mrgreen:
 
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