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das passiert doch sowieso schon längst
Wenn, dann bisher ohne gesetzliche Grundlage.
wen interessieren denn die sexuellen interessen
Nur ein Beispiel zu Menschenhandel: Der Verdacht besteht, sobald jemand ausländische SexarbeiterInnen unterstützt, in Österreich in der Sexarbeit tätig zu werden. Grundsätzlich ist bei einer Suche mit Data Mining jeder verdächtig (Unschuldsvermutung neu). Data Mining hilft nun, die Suche auf lohnende Ziele einzuschränken. Naheliegend wären die Kriterien: ist im Ausland und konsumiert dort Paysex ... also Suche in den Sextouristenseiten, hat auch in Österreich Kontakte zur Rotlichtszene ... also Suche in den Bewertungsseiten, hat vielleicht schon Erfahrungen mit der Vermittlung von Sexdienstleisterinnen ... Suche in allen Seiten nach Schlüsselworten. Wenn so bei allen Foren 100 Leute übrig bleiben, ist der nächste Schritt die Identifizierung ihrer Realidentität und die Überprüfung ihrer Lebensumstände ... also klassische Polizeiarbeit (mit selbstfabrizierten "anonymen Anzeigen" zur rechtlichen Absicherung) ... mit dem Unterschied, dass der Ausgangsverdacht ein ganz anderer war (nämlich keiner).
Ist schon ein sehr eigenartiges Steckenpferd, das du da hast. Als unentgeltlich und ungefragt agierende Hobbypsychologin denk ich mir meinen Teil dazu. 
Mal schauen, ob das Salzamt morgen offen hat - fühle mich öffentlich denunziert, da ich jetzt als Hobbyposterin in einem polarisierenden Thread geoutet wurde. 

Aber um genau das anzudeuten habe ich "darüber" oben auch in kursiven Buchstaben gesetzt.