Frauenfeindlichkeit ?

Ich werde Dich als meine "Schönsprechbeauftragte" engagieren dann kannst im orwellschen Neusprech formulieren und für die restlichen Forumsteilnehmer in kindgerechter Sprache vermitteln ... Deal? :mrgreen:
Der Themenverlauf ist hier wieder einmal genial ... startete als Thread hinsichtlich Wifesharing und brachte uns auf diversen verschlungenen Irrwegen dann hin zu einem Frau in Opferrolle Thread, wo die gewohnten weißen Ritter zur Stelle sind.
Aus meinem persönlichen Umfeld kann ich sagen, dass es sehr viele starke Frauen gibt, die mit Komplimenten und auch Frivolitäten sehr gut umgehen können, aus Komplimenten kein Drama machen, oder lauthals Schutz und neuen Regelmentierungen fordern. So gesehen ebnet ein Kompliment vielleicht sogar den Weg vom Höschen ins Döschen :cool:

Insbesondere auch die Wifesharer Frauen sind da übrigens öfters außerordentlich eloquent und können vielfältige Situationen immens gut handeln.
Ich persönlich sehe, respektive sah es auch immer als Aufgabe, die Frau an meiner Seite noch "stärker" zu machen .... was nutzt einem eine angeschlagenes Psycherl, dass in kritischen Situationen Zusammenbricht, wenn man es schräg anschaut oder ein Wort nicht auf die Goldwaage gelegt hat, oder gar Frivolitäten von sich gegeben hat und sdas ich von Allem und Jedem Belästigt fühlt.
Aber es kann natürlich durchaus auch sein, dass sich gerade auf dieser Plattform in den Threads Vertreterinnen der holden Weiblichkeit versammelt sind, die diese Eigenschaften bis dato nicht entwickelt haben und es sich lieber in der Opferrolle gemütlich machen ...
Es kann aber auch sein, dass das hier in Wahrheit ein fiktionales Paralleluniversum mit ganz eigenen Regeln ist ....
Welcome to the Twilight Zone ....
Und so fügt sich ein Frauenbild zusammen.
 
Wenn ich an die 70er- und 80er-Jahre zurückdenke, war vieles einfach Alltag, was heute ganz klar als sexuelle Belästigung bezeichnet würde. Hinterherpfeifen, anzügliche Sprüche über Beine, Busen oder Po, taxierende Blicke. Das gehörte für uns junge Frauen fast selbstverständlich dazu.
Ob auf der Strasse, an der Bushaltestelle oder vor einer Baustelle: Irgendein Kommentar kam fast immer. Und wir? Wir lächelten oft verlegen oder beschämt und gingen weiter. Nicht, weil wir es toll fanden, sondern weil man uns vermittelt hatte, dass Männer eben so sind und frau das nicht so ernst nehmen sollte.
Dann kamen Frauen wie Alice Schwarzer in Deutschland und Anja Meulenbelt in den Niederlanden die anfingen, laut auszusprechen, was viele Frauen bis dahin nur gedacht oder still ertragen hatten. Plötzlich wurden Dinge benannt, die zuvor einfach als normal galten.
Vielleicht liegt hier auch ein Generationenkonflikt. Ich/Wir sind damit aufgewachsen, vieles hinzunehmen und zu schlucken. Die jüngere Generation ist deutlich wehrhafter, zieht klarere Grenzen und spricht Dinge offen an. Das wirkt auf manche meiner Generation vielleicht überempfindlich. Ich sehe es eher so: Sie akzeptieren vieles nicht mehr, was wir damals als unveränderliche Normalität hingenommen haben. Und das ist letztlich eine gute Entwicklung.
Also seid nicht zu streng mit uns Oldies. Wir sind in einer anderen Zeit gross geworden, mit anderen Regeln, anderen Erwartungen und einem ganz anderen Bewusstsein. Dass wir manches anders sehen oder anders reagiert haben, heisst nicht automatisch, dass wir es gut fanden. Oft kannten wir einfach nichts anderes.
Und damit bin ich raus.
 
Ja, das kommt mir so vor.
Frauenfeindlichkeit gibts immer öfter, ev. aus Frustration weil sich Frau nicht mit jedem abgibt?
 
I sog's Eich, so a Stress der Sommer ... überall de schoarfn Weiba hübschen Frauen in leichter Bekleidung ... i komm scho goa nimma nach mit'n Komplimente moch'n und Respekt zollen 😱
"Du bist so a fesche Frau und allergrößte Hochachtung dafür, dass Du so selbstbewusst Deine körperlichen Reize herzeigst! Danke für die Einblicke!"

brauch' i a Schüdl 🤔
 
brauch' i a Schüdl 🤔
Nö, einen Steckerlfisch und den putz ich weg. :)

ich hätte nie gedacht, dass Männer so schlecht damit zurecht kommen, dass sie selbst jetzt im Fokus sind, ihre Persönlichkeit plötzlich zählt und ihre bachanen Komplimente nix mehr wert sind.

Einfach für´d
🐟

o.t.
i komm scho goa nimma nach mit'n Komplimente moch'n und Respekt zollen
Wie das oft zsamm gehen soll, ist schon wieder so ein Mysterium. :)
 
I sog's Eich, so a Stress der Sommer ... überall de schoarfn Weiba hübschen Frauen in leichter Bekleidung ... i komm scho goa nimma nach mit'n Komplimente moch'n und Respekt zollen 😱
"Du bist so a fesche Frau und allergrößte Hochachtung dafür, dass Du so selbstbewusst Deine körperlichen Reize herzeigst! Danke für die Einblicke!"

brauch' i a Schüdl 🤔
Du Sinnestäter Du ... Eine wahre Manifestation toxischer Männlichkeit .... Dem ist sicher ein sexualisiertes Anstarren vorangegangenen.

An den Pranger mit dem Unhold ... Bewerft ihn mit gebrauchten OB's ... Sodann steht Teeren und Federn an ... Vierteilen wäre eine noch zu geringe Strafe .. Er muss ge- Sex-teilt werden...
:fies:
 
Frauenfeindlichkeit ?

Erleben wir nun (z.B. auch hier im EF) eine renaissance einer Art von Frauenfeindlichkeit?

In unzähligen Threads wird länger schon das Fremdficken der eigenen Ehefrau / Freundin „beworben“. Um nicht zu schreiben von dieser praktisch als „selbst gewollt eingefordert“...

also von wegen :unsure: Frauenfeindlich-(keit), :roll: wir finden doch auch vereinzelt Threads in welchen grad eben solche Ehe-Frauen es sich selbst doch nur so sehr erträumen.
:schulterzuck:

Mag es sein, das aus dieser neuen „Frauenfeindlichkeit“ in „Wahrheit“ sich nun eine Abnabelung der Frau vom Manne entwickelt, weil sie im Grunde nicht wirklich mehr als (nur) einen Mann „braucht“ aber lieber eben einen echten, einen anderen als den sie aktuell an ihrer Seite hätte.

Auch wenn mir anregende Phantasien dieser Art nicht unbekannt sind, so liegt mir selbst absolut nichts daran (m)eine Frau mit welcher ich in einer Beziehung bin mit irgend jemand anderem zu teilen.
Aber Hallo, ich glaube, hier werden zwei völlig verschiedene Dinge miteinander vermischt. Dass Menschen Fantasien oder Beziehungen leben, in denen ein dritter Mann oder eine dritte Frau vorkommt, macht das Ganze noch lange nicht frauenfeindlich. Frauenfeindlichkeit beginnt dort, wo Frauen abgewertet, entmündigt oder gegen ihren Willen behandelt werden.
Wenn eine Frau selbst entscheidet, wie sie ihre Sexualität leben möchte, dann ist das zunächst einmal das Gegenteil davon. Dass einem dieses Modell persönlich gefällt oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Man kann Cuckold, Hotwife oder Partnertausch ablehnen. Man kann es befremdlich finden oder sich niemals vorstellen können. Aber daraus automatisch Frauenfeindlichkeit abzuleiten, halte ich für einen ziemlichen Fehlschluss. Im Gegenteil: Viele der entsprechenden Threads werden von Frauen selbst eröffnet oder aktiv mitgetragen. Das passt für mich nicht zu der Behauptung, hier würde eine neue Form der Frauenfeindlichkeit entstehen. Für mich geht es dabei nicht um Frauenfeindlichkeit, sondern um unterschiedliche Beziehungs- und Sexualmodelle.
 
Du Sinnestäter Du ... Eine wahre Manifestation toxischer Männlichkeit .... Dem ist sicher ein sexualisiertes Anstarren vorangegangenen.

An den Pranger mit dem Unhold ... Bewerft ihn mit gebrauchten OB's ... Sodann steht Teeren und Federn an ... Vierteilen wäre eine noch zu geringe Strafe .. Er muss ge- Sex-teilt werden...
:fies:
Owa geh, anfoch ned verharmlosen und Frauen, die sich belästigt fühlen, ernst nehmen, des is Strafe g'nug für de Verharmloser und die "des-wird-ma-doch-no-sagen-dürfen-Fraktion" :mrgreen:

Die werd'n sowieso von der Zeit abg'straft, wenn's mitkriegen, dass sich ihr unangemessenes Verhalten überlebt hat ...
 
Owa geh, anfoch ned verharmlosen und Frauen, die sich belästigt fühlen, ernst nehmen, des is Strafe g'nug für de Verharmloser und die "des-wird-ma-doch-no-sagen-dürfen-Fraktion" :mrgreen:

Die werd'n sowieso von der Zeit abg'straft, wenn's mitkriegen, dass sich ihr unangemessenes Verhalten überlebt hat ...
Meine ehrliche Meinung dazu ist
Das Pendel ist jetzt etwas weiter in die Gegenrichtung ausgeschlagen und treibt zum Teil seltsame Blüten und generiert Nebenkriegsschauplätze, die sicher auch gerne zur Ablenkung verwendet werden.

Es gilt Grundsätzliches zu regeln
Gleiche Arbeit, gleiches Einkommen
Gleiche Ausbildungsmöglichkeiten sowie Karriere Möglichkeiten und de facto Vereinbarkeit von Beruf und Familienplanung.

Gewährleistung der Rahmenbedingungen für eine gesicherte Zukunft insbesondere mit und für Nachwuchs.
Wechselseitiger Respekt der Geschlechter einander gegenüber und Entwicklung eines harmonischen Miteinanders, sowie einer Lockerheit im Umgang .
Dieser Punkt läuft über die beiderseitigen Extreme und die aktuelle Überkompensation aus meiner Sicht nicht optimal.
Einkommen für Alle in einer Höhe, die nicht nur Vegetieren sondern gesellschaftliche Partizipation ermöglicht.

Diese Aktivitäten hätten aus meiner Sicht einen positiven Kaskaden Effekt und würden die teils abstrusen aktuellen Ansätze bezüglich Augenauswischereien aus der Welt fegen.

Jene die Heute von Ewig Gestrigen sprechen und Sichtweisen kritisieren mögen in Erwägung ziehen, dass ihre Position zukünftig Vergangenheit ist und im Rückblick mit einem verwunderten Bedauern gesehen werden wird.
 
Meine ehrliche Meinung dazu ist
Das Pendel ist jetzt etwas weiter in die Gegenrichtung ausgeschlagen und treibt zum Teil seltsame Blüten und generiert Nebenkriegsschauplätze, die sicher auch gerne zur Ablenkung verwendet werden.
Die da wären?
Es gilt Grundsätzliches zu regeln
Gleiche Arbeit, gleiches Einkommen
Gleiche Ausbildungsmöglichkeiten sowie Karriere Möglichkeiten und de facto Vereinbarkeit von Beruf und Familienplanung.
👍
Gewährleistung der Rahmenbedingungen für eine gesicherte Zukunft insbesondere mit und für Nachwuchs.
👍
Wechselseitiger Respekt der Geschlechter einander gegenüber und Entwicklung eines harmonischen Miteinanders,
👍
sowie einer Lockerheit im Umgang .
Damit kann ich nix anfangen, weil da versteht wohl jeder etwas anderes darunter.
Dieser Punkt läuft über die beiderseitigen Extreme und die aktuelle Überkompensation aus meiner Sicht nicht optimal.
Welche Extreme, welche Überkompensation? Was meinst Du damit konkret?
Einkommen für Alle in einer Höhe, die nicht nur Vegetieren sondern gesellschaftliche Partizipation ermöglicht.
👍
Diese Aktivitäten hätten aus meiner Sicht einen positiven Kaskaden Effekt und würden die teils abstrusen aktuellen Ansätze bezüglich Augenauswischereien aus der Welt fegen.
Keine Idee, was Du damit konkret meinst, sorry.
Jene die Heute von Ewig Gestrigen sprechen und Sichtweisen kritisieren mögen in Erwägung ziehen, dass ihre Position zukünftig Vergangenheit ist und im Rückblick mit einem verwunderten Bedauern gesehen werden wird.
Warum und von wem?
 
Jene die Heute von Ewig Gestrigen sprechen und Sichtweisen kritisieren mögen in Erwägung ziehen, dass ihre Position zukünftig Vergangenheit ist und im Rückblick mit einem verwunderten Bedauern gesehen werden wird.

Ja und? Selbst wenn. Überholt wird jeder Vorreiter einmal - was heißt: Rückblickend bedauern können ihn nur die, die selbst wieder überholt werden - sofern sie ihn tatsächlich bedauern sollten (was ich so pauschal bezweifle). Nichtsdestotrotz gäbe es keine Entwicklung, gäbe es nicht die, die voranschreiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mitglied #612203 : Lockerheit im Umgang entsteht aus Selbstsicherheit, positiver offener Grundeinstellung dem Gegenüber, der Fähigkeit Situationen richtig einzuordnen, sozialen Kompetenz und einer Brise Humor als "kommunikatives Gleitmittel" .... Für eine [n] in diesen Skills "Unbewaffneten" ist es leicht viele Situationen aufgrund kommunikativer Machtlosigkeit als "Gefühlte Belästigung" und Bedrohlich zu empfinden.

Man kann entweder die Kevin Strategie fahren und Alles Verhindern Wegregulieren ... nur das macht das Individuum nicht Stärker sondern Schwächer. Aktuell tendiert es anscheinend dazu Alles über Gesetzte zu Regulieren ... durch das Komplexe Netzwerk an Einschränkungen werden jedoch Negative Rollenbilder forciert und Ängste gefördert ... das fördert ein Zusammenleben, dass wir ein Tanz auf rohen Eiern ist.

Als Beispiel dafür (und abstruse Auswüchse und Überkompensation) möchte ich nur einmal den Beitrag eines Users betreffend der Auswirkungen des Öffnens einer Türe für eine Dame seinerseits anführen ...

Bezüglich Augenauswischerei: Gleichstellung erfolgt z.B. nicht dadurch Sprache durch *innen Regelungen zu verkomplizieren ... während Frauen hinsichtlich universitäre und wissenschaftliche Karrieren de facto immer noch Benachteiligt sind und es nach wie vor nicht Gesichert ist, dass eine alleinerziehende Frau durch Mutterschaft nicht finanziell benachteiligt ist.
 
Ja und? Selbst wenn. Überholt wird jeder Vorreiter einmal - was heißt: Rückblickend bedauern können ihn nur die, die selbst wieder überholt werden - sofern sie ihn tatsächlich bedauern sollten (was ich so pauschal bezweifle). Nichtsdestotrotz gäbe es keine Entwicklung, gäbe es nicht die, die voranschreiten.
Das ist nicht Zutreffend .... Nicht jede Entwicklung ist eine Weiterentwicklung in dem Sinne dass eine positiv erlebte Verbesserung stattfindet.
Ein Bedauern wird dann erst im Rückblick ersichtlich, wenn man dann sieht welche Irrungen und Wirrungen (siehe vorheriges Beispiel) dadurch verursacht wurden und welche "Gräben" damit geschaffen wurden.

Nebstbei leben wir in einer Welt unterschiedlicher Entwicklungs-Stände ... der Zustand den wir aktuell hier in Österreich haben ist in anderen Ländern reine Utopie.
 
Frauenfeindlichkeit ?

Erleben wir nun (z.B. auch hier im EF) eine renaissance einer Art von Frauenfeindlichkeit?

In unzähligen Threads wird länger schon das Fremdficken der eigenen Ehefrau / Freundin „beworben“. Um nicht zu schreiben von dieser praktisch als „selbst gewollt eingefordert“...

also von wegen :unsure: Frauenfeindlich-(keit), :roll: wir finden doch auch vereinzelt Threads in welchen grad eben solche Ehe-Frauen es sich selbst doch nur so sehr erträumen.
:schulterzuck:

Mag es sein, das aus dieser neuen „Frauenfeindlichkeit“ in „Wahrheit“ sich nun eine Abnabelung der Frau vom Manne entwickelt, weil sie im Grunde nicht wirklich mehr als (nur) einen Mann „braucht“ aber lieber eben einen echten, einen anderen als den sie aktuell an ihrer Seite hätte.

Auch wenn mir anregende Phantasien dieser Art nicht unbekannt sind, so liegt mir selbst absolut nichts daran (m)eine Frau mit welcher ich in einer Beziehung bin mit irgend jemand anderem zu teilen.
Weil für dich etwas nicht zutrifft, hat das mit Frauenfeindlichkeit nix zu tun.
 
während Frauen hinsichtlich universitäre und wissenschaftliche Karrieren de facto immer noch Benachteiligt sind und es nach wie vor nicht Gesichert ist, dass eine alleinerziehende Frau durch Mutterschaft nicht finanziell benachteiligt ist.
Ja es ist nunmal ein ziemlich unfairer, harter, nicht wegdiskutierbarer Fakt dass leider die Frau die Schwangerschaft übernehmen muss. Das heißt 1-2 Jahre Ausfall sind in den meisten weiblichen Lebensläufen nunmal geburtsbedingt... Und das ist leider nachteilig für manche Karrieren. Muss man auch Mal von Dienstgeber Seite betrachten.

Ein alleinerziehender Vater hat allerdings mit ähnlichen Einbußen und Problemen zu rechnen wie eine alleinerziehende Mutter. Daran lässt sich wenig ändern. Man sollte aber vielleicht hinterfragen warum es so viel mehr alleinerziehende Mütter gibt bzw warum das Sorgerecht im Zweifel immer noch in den allermeisten Fällen an die Mutter geht!

Als Beispiel dafür (und abstruse Auswüchse und Überkompensation) möchte ich nur einmal den Beitrag eines Users betreffend der Auswirkungen des Öffnens einer Türe für eine Dame seinerseits anführen ...
Sowas ist aber nicht unbedingt neu!
Nimm Etikette bei Hof als Beispiel oder Fine Dining (mit 7 Gabeln neben dem Teller). Gewisse Gesellschaftsschichten haben schon immer Gelegenheiten für abstruse oder sinnlose Fauxpas erfunden... Und Konsequenzen dafür.
Und dann hat es trotzdem immer die Normalos gegeben die ihr Leben unkomplizierter gelebt haben ohne sich mit solchen Gedanken abzumühen.

"Uhhhh... Er hat die Salatgabel für den Fisch verwendet dieser Prolet! Lass uns den nie wieder einladen!" Ist wohl ähnlich sinnvoll wie jemanden wegen einer aufgehaltenen Tür sozial und beruflich anschwärzen zu wollen.
Nicht jede Entwicklung ist eine Weiterentwicklung in dem Sinne dass eine positiv erlebte Verbesserung stattfindet.
Ein Bedauern wird dann erst im Rückblick ersichtlich, wenn man dann sieht welche Irrungen und Wirrungen (siehe vorheriges Beispiel) dadurch verursacht wurden und welche "Gräben" damit geschaffen wurden.

Nebstbei leben wir in einer Welt unterschiedlicher Entwicklungs-Stände ... der Zustand den wir aktuell hier in Österreich haben ist in anderen Ländern reine Utopie.
Du bezeichnest den Zustand bei uns selbst als Utopie. So negativ und so verkehrt kann die Richtung also gar nicht sein. Auch in deinen Augen nicht, wenn man deiner Wortwahl glauben schenken darf!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und? Selbst wenn. Überholt wird jeder Vorreiter einmal - was heißt: Rückblickend bedauern können ihn nur die, die selbst wieder überholt werden - sofern sie ihn tatsächlich bedauern sollten (was ich so pauschal bezweifle). Nichtsdestotrotz gäbe es keine Entwicklung, gäbe es nicht die, die voranschreiten.
und dann
Das ist nicht Zutreffend .... Nicht jede Entwicklung ist eine Weiterentwicklung in dem Sinne dass eine positiv erlebte Verbesserung stattfindet.
Ein Bedauern wird dann erst im Rückblick ersichtlich, wenn man dann sieht welche Irrungen und Wirrungen (siehe vorheriges Beispiel) dadurch verursacht wurden und welche "Gräben" damit geschaffen wurden.

Nebstbei leben wir in einer Welt unterschiedlicher Entwicklungs-Stände ... der Zustand den wir aktuell hier in Österreich haben ist in anderen Ländern reine Utopie.
Ja, der Satz ist richtig, aber als direkte Widerlegung von @Mitglied #652001 nicht wirklich schlüssig, weil du gegen eine Behauptung argumentierst, die sie gar nicht aufgestellt hat. ;)
 
Ja es ist nunmal ein ziemlich unfairer, harter, nicht wegdiskutierbarer Fakt dass leider die Frau die Schwangerschaft übernehmen muss. Das heißt 1-2 Jahre Ausfall sind in den meisten weiblichen Lebensläufen nunmal geburtsbedingt... Und das ist leider nachteilig für manche Karrieren. Muss man auch Mal von Dienstgeber Seite betrachten.

Ein alleinerziehender Vater hat allerdings mit ähnlichen Einbußen und Problemen zu rechnen wie eine alleinerziehende Mutter. Daran lässt sich wenig ändern. Man sollte aber vielleicht hinterfragen warum es so viel mehr alleinerziehende Mütter gibt bzw warum das Sorgerecht im Zweifel immer noch in den allermeisten Fällen an die Mutter geht!


Sowas ist aber nicht unbedingt neu!
Nimm Etikette bei Hof als Beispiel oder Fine Dining (mit 7 Gabeln neben dem Teller). Gewisse Gesellschaftsschichten haben schon immer Gelegenheiten für abstruse oder sinnlose Fauxpas erfunden... Und Konsequenzen dafür.
Und dann hat es trotzdem immer die Normalos gegeben die ihr Leben unkomplizierter gelebt haben ohne sich mit solchen Gedanken abzumühen.

"Uhhhh... Er hat die Salatgabel für den Fisch verwendet dieser Prolet! Lass uns den nie wieder einladen!" Ist wohl ähnlich sinnvoll wie jemanden wegen einer aufgehaltenen Tür sozial und beruflich anschwärzen zu wollen.

Du bezeichnest den Zustand bei uns selbst als Utopie. So negativ und so verkehrt kann die Richtung also gar nicht sein. Auch in deinen Augen nicht, wenn man deiner Wortwahl glauben schenken darf!
Mit grundsätzlichen Entwicklungen hinsichtlich Fairness und gleicher Behandlung der Geschlechter einverstanden zu sein ist nicht gleichbedeutend mit der Akzeptanz abstruser Auswüchse.
 
Zurück
Oben