Frauenfeindlichkeit ?

@Mitglied #125812 Eine Meinung darf jeder haben – ob sie ernst genommen wird, hängt oft davon ab, wie man sie vorträgt. Und wenn Polemik die Argumente überlagert, ist das selten hilfreich.

Deine persönlichen Erfahrungen mit starken Frauen bestreitet vermutlich auch keiner.. Aber daraus folgt nicht, dass andere Frauen unangemessen reagieren oder sich absichtlich in eine Opferrolle begeben. Du schließt von deinen eigenen Erfahrungen auf alle anderen und machst kaum einen Unterschied zwischen Komplimenten, anzüglicher Sprüchen und echter Belästigung.

Aber das du so etwas sagst, wie
Ich persönlich sehe, respektive sah es auch immer als Aufgabe, die Frau an meiner Seite noch "stärker" zu machen
und nicht "Ich unterstütze meine Partnerin dabei, wenn sie das möchte", lässt auch tief in deine Psyche blinken. Für mich persönlich sollte eine Beziehung immer auf Augenhöhe sein und nicht durch eine Lehrerrolle bestimmt werden.

Ich persönlich frage mich allerdings auch, was einem ein verbittertes, resilienzorientiertes, paternalistisches und wenig empathisches Psycherl nutzt, das hinter jeder abweichenden Sichtweise mangelnde Stärke vermutet, die eigenen Maßstäbe zum allgemeinen Ideal erhebt und andere lieber belehrt als verstehen möchte.

Aber es kann natürlich durchaus auch sein, dass sich gerade auf dieser Plattform in den Threads Vertreter der holden Männlichkeit versammelt haben, die Empathie und Selbstreflexion bis dato nicht entwickelt haben und es sich lieber in der Rolle des starken Erklärers gemütlich machen ...


(Hab mich absichtlich auch mal in Polemik versucht - Spaß hat es keinen gemacht! Und andere Personen anzugreifen statt ihre Argumente, ist einfach nicht meins!)
 
Wie kommst du denn dann auf diese Aussage?

Oder kommen die nur in deinem

vor?
Nein, nur nicht Alle gehen in Swingerclubs ...

Mich würden da wirklich einmal eure realen Erfahrungen diesbezüglich interessieren... Für mich wirkt es so, als würden da Blinde von Farben schreiben... Aber dem Thema weichst ja offensichtlich aus.
 
@Mitglied #125812 Eine Meinung darf jeder haben – ob sie ernst genommen wird, hängt oft davon ab, wie man sie vorträgt. Und wenn Polemik die Argumente überlagert, ist das selten hilfreich.

Deine persönlichen Erfahrungen mit starken Frauen bestreitet vermutlich auch keiner.. Aber daraus folgt nicht, dass andere Frauen unangemessen reagieren oder sich absichtlich in eine Opferrolle begeben. Du schließt von deinen eigenen Erfahrungen auf alle anderen und machst kaum einen Unterschied zwischen Komplimenten, anzüglicher Sprüchen und echter Belästigung.

Aber das du so etwas sagst, wie

und nicht "Ich unterstütze meine Partnerin dabei, wenn sie das möchte", lässt auch tief in deine Psyche blinken. Für mich persönlich sollte eine Beziehung immer auf Augenhöhe sein und nicht durch eine Lehrerrolle bestimmt werden.

Ich persönlich frage mich allerdings auch, was einem ein verbittertes, resilienzorientiertes, paternalistisches und wenig empathisches Psycherl nutzt, das hinter jeder abweichenden Sichtweise mangelnde Stärke vermutet, die eigenen Maßstäbe zum allgemeinen Ideal erhebt und andere lieber belehrt als verstehen möchte.

Aber es kann natürlich durchaus auch sein, dass sich gerade auf dieser Plattform in den Threads Vertreter der holden Männlichkeit versammelt haben, die Empathie und Selbstreflexion bis dato nicht entwickelt haben und es sich lieber in der Rolle des starken Erklärers gemütlich machen ...


(Hab mich absichtlich auch mal in Polemik versucht - Spaß hat es keinen gemacht! Und andere Personen anzugreifen statt ihre Argumente, ist einfach nicht meins!)
Dankeschön... Du hast mich gerade zum Lachen gebracht :up: :)

Ich schätze deine Beiträge und hoffe, Du bleibst uns hier noch länger erhalten....
 
Ich muss dich warnen.

Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief die Geister
Werd‘ ich nun nicht los.
Sehr korrekt von dir, die Zeilen aus dem Zauberlehrling hier zu beenden. :up:
Besonders in einem Thread zu Frauenfeindlichkeit könnten die nachfolgenden Zeilen falsch interpretiert werden.🫣
„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seid’s gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke
Erst hervor der alte Meister.“
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil sie das ohne dich nicht kann? :hahaha:
Und es fällt ihm nichteinmal auf, dass das irgendwie impliziert, dass sie ihn dafür brauchen würde. Im Alltagssexismus gefangen ohne es zu merken, man müsste es ja fast als Beispiel erfinden, wenn es nicht freiwillig gegeben würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, nur nicht Alle gehen in Swingerclubs ...

Mich würden da wirklich einmal eure realen Erfahrungen diesbezüglich interessieren... Für mich wirkt es so, als würden da Blinde von Farben schreiben... Aber dem Thema weichst ja offensichtlich aus.
Irgendwann wolltest mich auch schon mal belehren🤔, quasi nix is besser als SC......
Und wie dir dann die Argumente ausgegangen sind, bist gegenüber mir genauso persönlich geworden wie jetzt. Teilweise sogar die selben(einstudierten) Phrasen.

Aber natürlich sind es die Anderen die vom Thema abweichen 😵‍💫🤣🤣🤣🤣🤣
 
Nein, nur nicht Alle gehen in Swingerclubs ...
Ach!
Mich würden da wirklich einmal eure realen Erfahrungen diesbezüglich interessieren... Für mich wirkt es so, als würden da Blinde von Farben schreiben... Aber dem Thema weichst ja offensichtlich aus.
Welche Erfahrungen hast du als Frau so mit Belästigungen?

Edit: Meine Meinung zu Swingerclubs sind dir hinreichend bekannt und muss ich dir nicht ständig herunterbeten, so wie du deine "Werbung" dafür.
 
Ach!

Welche Erfahrungen hast du als Frau so mit Belästigungen?

Edit: Meine Meinung zu Swingerclubs sind dir hinreichend bekannt und muss ich dir nicht ständig herunterbeten, so wie du deine "Werbung" dafür.
Mir geht's da nicht um deine Meinung, sondern praktische Erfahrungen...

Viel Meinung und wenig Ahnung ist ja hier durchaus weit verbreitet .
 
Irgendwann wolltest mich auch schon mal belehren🤔, quasi nix is besser als SC......
Und wie dir dann die Argumente ausgegangen sind, bist gegenüber mir genauso persönlich geworden wie jetzt. Teilweise sogar die selben(einstudierten) Phrasen.

Aber natürlich sind es die Anderen die vom Thema abweichen 😵‍💫🤣🤣🤣🤣🤣
Wo bitte ... Und Du bist Dir vielleicht von allgemein gehaltenen Statements belehrt vorgekommen... Nur das ist dann ein LS2 Problem und kein Bär issue.
 
Ein feindlich geführter Thread geradezu, schau, schau, sämtliche Über- und Untergriffe, nun gut.
"Die Frau" und "der Mann" sind exemplarische und entsprechen überhaupt nicht individueller Persönlichkeiten?
Gegen das "feindlich" oder "freundlich" habe ich mich in Erstmeldung bereits verwehrt.
Die herangezogenen Einzelbeispiele greifen nicht sondern führen zu eskalierendem Diskurs über nicht Greifbares, wild Interpretierbares.

Weil´s jetzt schon wurst ist, gönne ich mir etwas, nicht ohne an die eigene Nase zu fassen, denn ja das Bild "der schönen Frau" hat sich auch ihn mich geprägt, es ist mir mittlerweile bewusst (anderen nicht), ich kann es mittlerweile real komplett ausblenden.

FRAUENSCHÄDIGEND meist unbewusst. Hier sehe ich den Ursprung schädigenden Verhaltens (von Frauen, von Männern und von Frauen sich selbst gegenüber)..
Deshalb stelle ich Frauenschädigendes in den Raum. (Wohlbedacht, dass gesellschaftlich was Frauen schadet in weiterer Sicht auch männerschädigend. (sind Frauen doch Mütter, Kolleginnen, Schwestern, Töchter, Partnerinnen, Freundinnen oder Bekannte u.s.w.)

Ich nehme mal ein heißes Thema, das hier immer aufflammt und - tja - oft feindselig und abwertend umstritten ist - ganz sicher einige (stille LeserInnen) verletzt:

Schönheit - Aussehen - Bewertung, das Idealbild:
Ich beziehe mich auf einen heutigen Presseartikel "Dünn und weiß: Körperideal der Modewelt haben sich kaum verändert".
Das ist ein Beispiel eines Themas, das viele gar nicht wahr nehmen, tatsächlich unglaubliche Wirkung haben kann.
(stellenweise habe ich mir helfen lassen/verwende dafür 2. Schriftart/Quelle: Die Presse):

Der Artikel berichtet über eine Studie zur Entwicklung von Schönheitsidealen in der Modebranche zwischen 2000 und 2024. Ein internationales Forschungsteam analysierte knapp 800.000 Bilder aus Modenschauen, Werbung und Magazinen.

Kurze Zusammenfassung:

  • Die sichtbare Vielfalt unter weiblichen Models hat zwar zugenommen.
  • Das dominante Schönheitsideal ist jedoch weitgehend unverändert geblieben: Die bevorzugten Merkmale sind weiterhin ein sehr schlanker Körper und eine weiße Erscheinung.
  • Die größere Diversität wird von den Forschenden als eher symbolisch denn strukturell bewertet.
  • Plus-Size-Models sind zwar häufiger vertreten, liegen aber selbst noch unter den durchschnittlichen Körpermaßen vieler Bevölkerungsgruppen, insbesondere in den USA.
  • Nicht-weiße Models sind heute deutlich häufiger vertreten als früher, werden aber überproportional oft in der Plus-Size-Kategorie dargestellt.
  • Bei männlichen Models zeigt sich sogar noch weniger Vielfalt als bei weiblichen.
  • Regulatorische Maßnahmen gegen extrem dünne Models könnten teilweise Wirkung zeigen, die Studienautoren sehen jedoch keinen eindeutigen Kausalnachweis.
Die zentrale Aussage lautet: Trotz sichtbarer Diversitätsbemühungen haben sich die grundlegenden Schönheitsnormen der Modewelt in den vergangenen 25 Jahren kaum verändert.

Ist der Artikel feindlich? NEIN
  • Frauen werden nicht abgewertet oder herabgesetzt.
  • Es werden keine negativen Eigenschaften pauschal Frauen zugeschrieben.
  • Frauen werden nicht als minderwertig, irrational oder unfähig dargestellt.
  • Es gibt keine Forderung nach Benachteiligung von Frauen.
  • Es werden keine stereotypen Geschlechterrollen propagiert.
Inwieweit ist das jahrzehntelang propagierte Bild schädlich?

Der Zusammenhang zwischen Schönheitsidealen in Medien und Mode einerseits und dem Selbstwert vieler Frauen andererseits ist in der psychologischen Forschung gut dokumentiert. Studien zeigen, dass die wiederholte Konfrontation mit sehr schmalen, schwer erreichbaren Schönheitsstandards bei einem Teil der Frauen mit Folgendem verbunden ist:
  • höherer Körperunzufriedenheit,
  • verstärktem sozialen Vergleich,
  • geringerem Selbstwertgefühl,
  • erhöhtem Risiko für Essstörungen,
  • stärkerer Beschäftigung mit Gewicht und Aussehen.
Über Jahrzehnte vermittelte Schönheitsideale haben wahrscheinlich dazu beigetragen, dass zahlreiche Frauen ihren eigenen Körper als unzureichend wahrnehmen und ihren Selbstwert stärker an äußerer Attraktivität festmachen, als dies sonst der Fall wäre.

Wir stellen aber fest, es zieht Männer mit:
Interessanterweise zeigt die Forschung,
dass ähnliche Mechanismen zunehmend auch Männer betreffen, dort allerdings häufiger in Bezug auf Muskulosität, Körperfettanteil und körperliche Leistungsfähigkeit als auf extreme Schlankheit.


Einfluss auf Männer und Partnerwahl:
Wenn Männer über viele Jahre hinweg vor allem sehr schlanke, junge und bestimmte Körperformen repräsentierende Frauen als „Ideal“ präsentiert bekommen, kann das ihre Vorstellungen von Attraktivität beeinflussen. Aus der Sozialpsychologie ist bekannt, dass Menschen dazu neigen, häufig gesehene Merkmale als normal, erstrebenswert oder besonders attraktiv wahrzunehmen.
  • Männer bewerten Frauenkörper tendenziell stärker anhand gesellschaftlicher Schönheitsideale.
  • Einige Männer entwickeln unrealistisch hohe Erwartungen an Aussehen oder Körperform.
  • Frauen, die diesen Idealen nicht entsprechen, könnten bei ersten Attraktivitätseinschätzungen benachteiligt werden.
  • Männer können den tatsächlichen Durchschnitt weiblicher Körperformen schlechter einschätzen, wenn sie überwiegend idealisierte Darstellungen sehen.
Aber es gibt durchwegs den Matchingeffekt (etwas Entwarnung)
Ein gut belegtes Phänomen ist, dass Menschen häufig Partner wählen, die ihnen hinsichtlich wahrgenommener Attraktivität, Bildung, sozialem Status oder Lebensstil ähnlich sind. Dadurch fallen die Auswirkungen medialer Ideale auf reale Partnerschaften oft geringer aus, als man aufgrund von Werbe- oder Modedarstellungen vermuten würde.

Einfluss auf Frauen in der Partnerwahl?
Wenn viele Frauen das Gefühl entwickeln, einem gesellschaftlichen Ideal nicht zu entsprechen, kann das folgende Auswirkungen haben:
  • Selbstvertrauen beim Dating
  • Verhalten in Beziehungen
  • sexuelle Zufriedenheit
  • Bereitschaft, sich auf Beziehungen einzulassen
In diesem Fall beeinflusst das Schönheitsideal die Partnerwahl nicht nur über die Präferenzen der Männer, sondern auch über die Selbstwahrnehmung der Frauen.

Männer unter Männer (auch das schädigend)

Männer überschätzen die Präferenzen anderer Männer. Viele Männer glauben beispielsweise, dass andere Männer extrem schlanke Frauen bevorzugen, während tatsächliche Befragungen oft ein breiteres Spektrum attraktiver Körperformen zeigen.
Ähnliches findet man bei Frauen, die häufig überschätzen, wie wichtig bestimmte Schönheitsmerkmale Männern tatsächlich sind.

F E I N D L I C H K E I T - F E I N D L I C H E S K L I M A
Jetzt sind wir da - und das alles vom Artikel/Idealbild weg:

Oft nicht in einem bewussten Gedanken wie „Du bist weniger wert“, sondern in einer Kette unbewusster Prozesse:
  1. Jemand entspricht nicht dem eigenen Attraktivitätsideal.
  2. Das löst wenig Interesse oder sogar Ablehnung aus.
  3. Die Person wird stärker über dieses Merkmal definiert.
  4. Empathie sinkt.
  5. Die Zurückweisung erfolgt weniger rücksichtsvoll.
  6. In Gruppen oder online wird daraus leichter Spott.
Die eigentliche Härte entsteht häufig dort, wo fehlendes Interesse mit fehlendem Respekt verwechselt wird.
Man kann jemanden ablehnen, ohne ihn zu entwürdigen. Das Problem beginnt meist dann, wenn die Ablehnung nicht mehr nur das romantische Interesse betrifft, sondern den Wert der Person insgesamt. Das ist der Punkt, an dem aus Präferenz oder Desinteresse Verachtung wird.

Die Erfahrung von Ablehnung erklärt feindselige Reaktionen, sie rechtfertigt sie nicht.
Wenn jemand über Jahre erlebt:
  • ignoriert zu werden,
  • ausgelacht zu werden,
  • nur wegen seines Aussehens ausgeschlossen zu werden,
kann daraus Wut, Verbitterung oder Menschenfeindlichkeit entstehen.

Hier handelt es sich um eine einfache und erklärbare Dynamik.
Es ist des Öfteren real zu beobachten.
Vielleicht sollten wir alle mal nachdenken und nicht von Normmenschen mit dicken Fell ausgehen.
Es gibt Leut, die gibt Menschen, die aus Verbitterung gerne verletzen, es gibt Menschen die sich selbst zunehmend hassen und solche, die sich zu Tode kränken.

Angefeindet. Feindlich gegen sich selbst. Feindlich gegen andere. Das Ende von Lied in der einen oder in allen drei Varianten.
(Nimmer ganz so selten. Wir verrohen zunehmend.)

(Bei Schönheits-OPs-Diskussionen, waren auch Passagen dabei, die keineswegs als freundlich zu betrachten waren, bis hin zu sexuellen Avancen die an Qualtingers Krüppellied und die Episode mit der Einbeinigen erinnerten.)
 
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