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Ich werde mich nicht tief oder nachhaltig in Eure Diskussion einklinken ... dennoch:Mir macht definitiv der Virus mehr Angst, als ein mögliches gesellschaftliches Chaos. Eine Erkrankung ist viel heimtückischer und absoluter, als ein gesellschaftliches Chaos. Gegen ein gesellschaftliches Chaos kann ich mich einstellen und selber dagegen wirken.
Ich sehe das voll und ganz, diametral, 180° anders. Eine Erkrankung (zugegeben: wenn sie nicht zu rest-lebenslanger, schmerzvoller Invalidität führt) oder gar der Tod schreckt mich weniger als der Gedanke an eine dysfunktionale Gesellschaft in der Zukunft. Aber vielleicht nehme ich mich selbst da zuwenig wichtig. Meine Kinder sind im Teenager-Alter, Wohnung und ein bissl Erbschaft sind da, sonst hab ich keine Verwandten ... ich könnte in Frieden gehen. Das ist viel harmloser für mich als der Gedanke, sie - oder wir alle - müssten in "Unfrieden" (jetzt nur als rhetorisches Gegensatzpaar) hier bleiben.
Mir ist bewusst, dass es wenig bringt, 10 Packungen Klopapier zu kaufen, wenn man sonst vorratsmässig schlecht aufgestellt ist. Wir haben es aber mit grossteils normalen Leuten zu tun, die einen spürbaren Mangel an bestimmten Gebrauchsgütern erwarten. Also greifen sie - nicht immer clever - nach dem Mangelgut. WC-Papier, Reis, Nudeln, Dosen. Du bist das gegenteilige Extrem, nicht viel zu Hause, aber du musst niemand mit versorgen. 3 oder 4 Personen verbrauchen verdammt viel Klopapier, Reis, Nudeln etc. Das sind vielleicht Mütter oder Väter, die an ihre Familie denken, nicht unbedingt Arschlöcher. 