A
Gast
(Gelöschter Account)
Super,Meine ersten Male waren genauso. Du wirst hier Empfehlungen bekommen, die Frequenz von Sex zu reduzieren, um deinen Genuss des Sex zu erhöhen. Du wirst Empfehlungen bekommen, deine Sensibilität für den Sex zu verstärken, indem du dich beim Masturbieren weniger intensiven Reizen aussetzt (Langsameres Masturbieren, kein Pornokonsum, um dich auf deine Gedanken und realistische Bilder einzulassen). Das alles funktioniert, um deine Reize während des Sex rasch zu intensivieren. Aber es stellt deinem Körper auch komplett neue Herausforderungen. Und dabei hast du bereits eine neue Herausforderung: Sex haben.
Das Problem hier ist, dass du, wenn du dich an diese Ratschläge hältst, neue Dinge lernen kannst (Beim Sex kommen), aber die Dinge, die du gerade zu lernen begonnen hast (deine Partnerin verführen und befriedigen, deinen Sexualtrieb um Geschlechtsverkehr erweitern, Sexualpraktiken umsetzen) plötzlich **noch** komplizierter werden, weil sich die Umstände wirr verändern und du noch weniger weißt, was du von deinem Körper zu erwarten hast.
Hier also mein Ratschlag: Verändere nichts an deinem Sexualverhalten. Erforsche Sex einfach dann wenn er passiert und hab ihn so, wie du dir vorstellst, dass er atemberaubend wird. Übe dich darin, diese Techniken so umzusetzen, wie du es dir vorstellst.
Wenn dein einziger Genuss am Sex ist, einen Orgasmus durch Geschlechtsverkehr zu erleben, wird dir das nicht viel bringen, aber dann bräuchtest du auch keine Hilfe aus einem Forum. Pump einfach schneller.
Aber wenn für dich Genuss an Sex auch daraus kommt, Lust zu bereiten, Sensoren zu stimulieren und spannende Grenzen auszureizen, dann ist es eine übereilte Herangehensweise, so schnell wie möglich Erwartungen wie "ich muss kommen" zu erfüllen. Hab Sex. Genieße ihn. Konzentriere dich auf die Reaktionen deiner Partnerin, wovon sie mehr oder weniger will und wie welcher Ablauf (inklusive der Dauer) euch Spaß macht. Wenn du fertig bist, hörst du auf. Das muss nicht dein Orgasmus sein. Wenn du dann merkst, dass du mit Steifem daliegst und nicht zufrieden bist, ist das die perfekte Anregung, um zu überlegen, was du noch alles tun kannst (In dem Zustand ist Stimulation durch die Partnerin meist besonders atemberaubend). Womöglich aber findest du dann auch heraus, dass du zu dem Zeitpunkt wirklich genug hast und fertig bist.
Lerne, dich selbst zu kontrollieren, dich auf deine Partnerin zu konzentrieren, ihre Wünsche mit deinen zu vermeiden und deine Technik zu verbessern.
Wenn dann bei dir die Frage aufkommt, wie du die Einstellung deiner Freundin zur Dauer eures Sex mit deinem abgleichen kannst, hier gleich schon die Antwort:
- Wie lange sie Sex haben will hängt stark davon ab, ob der Sex gut ist. Experimentiere mit unterschiedlichen Stimulationsmethoden zu unterschiedlichen Erregungszeitpunkten und finde heraus, wann was geschätzt wird. Sei zurückhaltend genug, ihre Lust fordernder werden zu lassen. Mit Zärtlichkeit und Hinauszögern. Dann ist der Sex gut und die Wahrscheinlichkeit, dass sie mehr Lust auf längeren, intensiveren Sex hat, ist größer.
- Du wirst feststellen, dass Frauen oft kürzer Sex haben wollen, als du. Manchmal liegt das an der Performance, oft einfach an ihren spontanen Wünschen und manchmal hast du schlicht ihre physischen Grenzen erreicht, über die hinaus Stimulation für sie unvermeidbar nur mehr schmerzhaft ist. Das ist alles okay. Lerne aus dem Wissen und passe dich an.
- Auch wenn sie erregt genug ist, ist die Stimulation, die du ihr bietest, nicht immer gut, nur weil du etwas an ihr machst, das sich an dir gut anfühlen würde. Lerne, welche Stellen an deiner Partnerin sie wie intensiv spürt und welchen Umgang damit sie schätzt. Manchmal wird sie tiefere, festere Stimulation wollen, wo du schnelle Bewegungen für eindrucksvoller halten könntest, manchmal sachtere. Sei darauf einfach aufmerksam und werde kreativ, wenn du merkst, dass deine Versuche nicht die erhoffte Reaktion auslösen.
Und du magst dir zwar schon bewusst sein, dass Frauen mehr erogene Zonen haben, als Männer, aber hast du bereits Aufwand unternommen, dieses Wissen auch anzuwenden? **Hier** eine Liste an Stellen, von denen du womöglich noch nicht über alle separat genug im Detail nachgedacht hast, von denen du überprüfen kannst, welche davon für deine Partnerin besonders wertvoll sind.
PS: Erspart euch die Kommentare zu meinen Anmerkungen, die vom Thema abweichen. Ich habe nur geschildert, was mir selbst zu dem Zeitpunkt in dem sich Karli findet geholfen hätte, weil die Information, die mir gegeben wurde, meine Entwicklung mehr verkompliziert/gehemmt, als verbessert hat. Ich glaube, wir alle verstehen, dass Sex immer etwas komplexer ist, als eine Antwort auf eine Frage eines Frischlings.
Jetzt braucht er nur noch a Freundin mit der er deine Vorschläge umsetzen kann

