Betrügen

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Wenn die eigenen, moralischen Wertvorstellungen einem wichtiger sind als in gewissen Situationen kompromissbereit zu sein, war die Zuneigung nie so groß dass man sie Liebe nennen konnte.

Das bedeutet natürlich nicht dass ich damit zum Ausdruck bringen möchte, dass eine Frau gefälligst nicht so prüde zu sein hat und ihrem Mann, um der Liebe willens, seinen Spaß lassen soll. Falls irgendein Spaßvogel darauf kommen sollte das so auslegen zu wollen.

Eine Partnerschaft nur der Partnerschaft willen, ist in meinen Augen lediglich Heuchelei, wenn es darauf hinaus läuft, dass der eine sich der Moral des anderen zu unterwerfen hat. Das sind meist eher Menschen die eine Partnerschaft eingehen weil sie nicht alleine sein wollen, und nicht weil sie den anderen über alles lieben.

Driften Moral und Wertvorstellungen extrem auseinander ist eine Partnerschaft auf lange Sicht für mindestens einen von Beiden nicht erfüllend genug um darin aufzugehen.

Wenn ich absolut die Monogamie vertrete, und mein Partner nicht, ist die Frage letztlich nur. Was ist stärker. Liebe oder Stolz.


Und ja, ich kann mit absoluter Sicherheit sagen: Wenn meine Partnerin, die ich ehrlich liebe, sich einen Fehltritt erlauben würde, würde ich ihr verzeihen können, wenn mir das gemeinsame Leben mit ihr wirklich wichtiger ist, als mein gekränkter Stolz. Natürlich setzt dies auch voraus, dass meine Partnerin ebenso an der Partnerschaft arbeiten will...sonst ist es lediglich vergebene Liebesmühe.

PS. Zum Thema Marktwert.
Nicht jeder Mensch hat schon dutzende Beziehungen durchlaufen durch die er/sie emotional und beziehungstechnisch reifen konnte und Selbstbestätigung sammeln konnte. Es gibt sehr viele die schon in jungen Jahren zusammen gekommen sind und viele Jahre nie einen anderen Partner hatten als ihren ersten.

Und solche Menschen neigen doch eher dazu, als jemand der schon mehr Beziehungen als Handys im Leben hatte.

Wobei ich mich ehrlich frage, wer ist dann mehr zu bedauern? Der unerfahrene, Unreife, der aus einer langjährigen Beziehung kommt. Oder der achso erfahrene, fest im Leben stehende, der von einer Beziehung in die nächste stolpert?

Bevor man von sich selbst ausgeht, kann man auch mal über den Tellerrand schauen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn die eigenen, moralischen Wertvorstellungen einem wichtiger sind als in gewissen Situationen kompromissbereit zu sein, war die Zuneigung nie so groß dass man sie Liebe nennen konnte.

Das bedeutet natürlich nicht dass ich damit zum Ausdruck bringen möchte, dass eine Frau gefälligst nicht so prüde zu sein hat und ihrem Mann, um der Liebe willens, seinen Spaß lassen soll. Falls irgendein Spaßvogel darauf kommen sollte das so auslegen zu wollen.

Eine Partnerschaft nur der Partnerschaft willen, ist in meinen Augen lediglich Heuchelei, wenn es darauf hinaus läuft, dass der eine sich der Moral des anderen zu unterwerfen hat. Das sind meist eher Menschen die eine Partnerschaft eingehen weil sie nicht alleine sein wollen, und nicht weil sie den anderen über alles lieben.

Driften Moral und Wertvorstellungen extrem auseinander ist eine Partnerschaft auf lange Sicht für mindestens einen von Beiden nicht erfüllend genug um darin aufzugehen.

Wenn ich absolut die Monogamie vertrete, und mein Partner nicht, ist die Frage letztlich nur. Was ist stärker. Liebe oder Stolz.


Und ja, ich kann mit absoluter Sicherheit sagen: Wenn meine Partnerin, die ich ehrlich liebe, sich einen Fehltritt erlauben würde, würde ich ihr verzeihen können, wenn mir das gemeinsame Leben mit ihr wirklich wichtiger ist, als mein gekränkter Stolz. Natürlich setzt dies auch voraus, dass meine Partnerin ebenso an der Partnerschaft arbeiten will...sonst ist es lediglich vergebene Liebesmühe.

PS. Zum Thema Marktwert.
Nicht jeder Mensch hat schon dutzende Beziehungen durchlaufen durch die er/sie emotional und beziehungstechnisch reifen konnte und Selbstbestätigung sammeln konnte. Es gibt sehr viele die schon in jungen Jahren zusammen gekommen sind und viele Jahre nie einen anderen Partner hatten als ihren ersten.

Und solche Menschen neigen doch eher dazu, als jemand der schon mehr Beziehungen als Handys im Leben hatte.

Bevor man von sich selbst ausgeht, kann man auch mal über den Tellerrand schauen.
(y)
sehr gut erklärt :)
wer eine beziehung in ihren werten schwarz/weiss sieht, ist sowieso schon mal etwas ungeeignet, eine beziehung wirklich auf augenhöhe zu haben, denn durch diese ergeben sich zwangsweise grautöne (nämlich die mischung der schwarz- bzw. weisstöne von person A und person B).
 
(y)
sehr gut erklärt :)
wer eine beziehung in ihren werten schwarz/weiss sieht, ist sowieso schon mal etwas ungeeignet, eine beziehung wirklich auf augenhöhe zu haben, denn durch diese ergeben sich zwangsweise grautöne (nämlich die mischung der schwarz- bzw. weisstöne von person A und person B).
Mit ein Grund, warum das Thema Treue immer am Anfang angesprochen werden muss. Jede meiner Langzeitbeziehungen hat das Recht darauf zu wissen, dass ich auf lange Sicht kein großer Befürworter der (sexuellen) Monogamie bin.
Nicht aus moralischer Sicht, sondern eher auf meine Gedanken zur Evolution bezogen.
Dann liegt aber, sollte sie auf Biegen und Brechen auf Monogamie bestehen, die Entscheidung ob sie mit mir eine Beziehung eingeht alleine bei ihr.
Ich kann versprechen, dass ich Monogamie zumindest 13 Jahre leben kann, auch wenn die Beziehung nicht zu 100 Prozent passt. Für längere Zeit habe ich keinerlei Erfahrungswerte und deshalb kann und will ich diesbezüglich auch keine Versprechungen machen.
Was ich aber mit Sicherheit versprechen kann ist, dass ein womöglich vorkommender "Fehltritt" von meiner Seite unsere Beziehung in keiner Weise beeinträchtigen wird.
Der logische Grauton der sich in meiner Beziehung daraus ergibt ist, wenn es denn doch passiert, will sie nichts davon wissen. Wenn ich allerdings daraufhin ein schlechtes Gewissen entwickeln sollte, habe ich auch keinerlei Recht dieses auf ihre Kosten zu erleichtern, indem ich ihr diesen Fehltritt "beichte".

Ich bin sehr glücklich, dass meine Süße damit leben kann...ich mag nicht unehrlich sein, weiß aber auch nicht wirklich was ich getan hätte, wenn für sie eine Beziehung mit mir aufgrund meiner Ehrlichkeit von von vorne herein ausgeschlossen gewesen wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Marktwert checken? Obwohl man seine partnerin ehrlich liebt? Wtf?
Wenn deine partnerin die richtige ist und die person die du aufrichtig liebst...bei dir bleibt...
Ist das doch der ultimative check....
Sie entscheidet sich jeden tag wieder für dich...du bist quasi jeden tag neu weltmarktführer bei dem einzigen kunden der wichtig ist....denn alles andere ist ja maximal zweite wahl...du würdest dich also downgraden....und deine exklusivität bei deinem wunschkunden...deine monopolstellung bei ihm aufgeben um dich zum discountpreis zu verramschen an kunden die man nicht in seinen bilanzen will? Um damit deinen marktwert bei deiner stammkundschaft im schlimmsten fall gen null sinken zu lassen?
Das ist moralisch, emotional und wirtschaftlich absoluter bullshit🤣
Quintessenz....ein bwl studium scheint die beziehungsfähigkeit nicht unbedingt zu verbessern....
 
Hi,

1. Die Braut wurde von den Freundinnen mit entsprechenden Alkoholmix absichtlich betrunken gemacht und somit den Herren auf der Toilette zugeführt.

also erstens würde ich das nicht "Freunde" nennen.

Zweitens war nicht geplant, sie irgendwem zuzuführen.

Drittens muss jeder selbst wissen, wie viel er säuft und darf sich nicht über die Konsequenzen beschweren.


[quot]2. Danach war der Bräutigam so tief getroffen, dass er auf das Opfer gesch... hat. ;)[/quote]

Wer sich umbringen will weil die Frau fremdfickt ist eh nicht zu ehelichen ... armes Würsterl halt.


Tja und Sexualität setzt voraus, dass zwei Menschen das so wollen.
Das Ausnützen von eindeutig nicht mehr entscheidungsfähigen Personen ist eine ganz einfache Vergewaltigung, genauso wie mit k.o.-Tropen.

Aber auch nur in Deiner Phantasie und zum Glück nur dort.

Die Frau konnte alleine aufs Häusl gehen, also wäre sie in der Lage gewesen "nein" zu sagen, und nur darauf kommt es an!

Sie war also "entscheidungsfähig"! Sie war nur so bummzu, dass sie eine blöde Entscheidung getroffen hat!

Wer besoffen an der Bar mit fremden Männern rumschmust, ist zwar als Frau peinlich und ... egal, ist aber sehr wohl noch entscheidungsfähig.


Ich verurteile niemanden.
Das gehört angezeigt und die ganzen ländlichen Grindpatzen vor den Richter.

Mal wieder als Kasperl unterwegs? :D

"Ich verurteile niemanden" und "ländliche Grindpatzen" ... Du gehörst damit erwiesener Maßen zu denen, die "nein" sagen und "ja" meinen, und damit allen Frauen schaden.

Ich empfehle Dir aus meiner Erfahrung: Sei mal ehrlich! In erster Linie zu Dir selbst und auch zu allen anderen! Sag einfach "Ich verurteile das, das sind Grindpatzen".

Immer diese Lügereien .... :D


Man darf erwarten, dass wenn man mit "Freunden" unterwegs ist, auch gut und heil nach Hause gebracht wird und nicht zugeshaut wird, wie Besoffene Dich missbrauchen.


Erstens: wir wissen nicht, ob der Mann auch besoffen war. Wenn ja, dann kämen deshalb bei Deiner Anklage in jedem Fall mildernde Umstände zu Anwendung.

Zweitens: Es hätte viel viel schlimmer kommen können! Stell Dir vor, sie wäre besoffen ins Auto gestiegen und hätte einen Unschuldigen totgefahren!

Drittens: Du hast schon recht, wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Trotzdem, wenn man als Frau - jetzt so rein menschlich - einen gewissen Wert hat, säuft man sich nicht sinnlos nieder, wenn man sich auf die Freundinnen nicht 100% verlassen kann.

LG Tom
 
Hi,

Wie kommst du darauf dass es einfacher sein soll.
Also die Finger von etwas zu lassen ist doch leichter, als aus dem Herz eine Mördergrube zu bauen.

ich musste googeln, was Du sagst: Liste geflügelter Worte/A – Wikipedia

Ich verstehe Dich nicht!

Aber en détail:

Aber bis auf diese Ausnahmen betrügen Menschen, weil es ihnen eben einfacher scheint, als nicht zu betrügen.

Also: Du lässt die Finger davon, weil Du Dich sonst schlecht fühlst. Schön für Dich. Also tust Du es nicht.

Ich habe aber auf die Frage, warum man betrügt, korrekt geschrieben, dass die, die betrügen, es aus einem Grund machen.


Dass es für Dich - als jemandem der nicht betrügt - anders ist, und es ihm schwerer fällt zu betrügen als es nicht zu tun, bekräftigt nur meine Aussage ....

LG Tom
 
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