Bekehrungsversuche

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Weil zwar alle Menschen vorgeben, Individualisten zu sein, viele es aber nicht sind.

Ich kenne zumindest eine Frau, die ähnlich denkt wie Du. Sie hat bspw. gemeint, Kindergeschrei macht sie grantig.

Ich halte es für besser, wenn manche keine Kinder kriegen als wenn es, wie heute leider verbreitet ist, welche tun, die weder geeignet dafür sind noch die nötige Zeit dafür aufbringen wollen. Aber trotzdem Kinder in die Welt setzen, weil Freunde und Nachbarn es auch getan haben und das zu Karriere, Haus, Auto und zwei, drei Urlauben im Jahr irgendwie dazugehört. :mrgreen:

Genau ins Schwarze getroffen :D.
 
Ach Chubby ... glaubst du jede Mutter/jeder Vater ist ab dem Zeitpunkt der Geburt eines Kindes vollkommen ohne irgendwelche Fehler oder Schwächen!!!??? Es ist so... mit den Kindern lernen ist manchmal die Hölle, die ewigen Diskussionen, Streits und Gemeinheiten die nicht nur in der Pubertät aktuell sind, rauben einen manchmal den letzten Nerv...es gibt sogar Momente, da wird man in Gedanken oft sogar zum Mörder, schneidet das eigene Kind in kleine Stückchen und verfüttert es an die Enten im Park... Meine Kinder sagen z.B. immer zu mir, wenn sie wieder mal mit irgendeiner Flause daher kommen, die mir absolut gegen den Strich geht - jetzt hast du wieder deinen Mörderblick drauf. Aber das ist das Abenteuer Kinder. Ohne dieses Abenteuer hätte ich diesen Blick nicht intus, wahrscheinlich ein ruhigeres Leben, aber es würde mir was fehlen... und wenn es nur die kurzen Momente sind, in denen ich mich als Jack the Ripper fühlen kann...:mrgreen:

Schon, aber du bist auch nicht Borderlinerin (glaube ich zumindest) und hast auch keine Depressionen (glaube ich zumindest) ...
Wie fein wäre es für das Kind, wenn es seiner Mutter psychisch mal wieder so schlecht geht, dass sie kurz vor dem Selbstmord steht?
 
Schon, aber du bist auch nicht Borderlinerin (glaube ich zumindest) und hast auch keine Depressionen (glaube ich zumindest) ...
Wie fein wäre es für das Kind, wenn es seiner Mutter psychisch mal wieder so schlecht geht, dass sie kurz vor dem Selbstmord steht?
Hmm ... in Deinen bisherigen Postings hast Du betont, dass Du keinesfalls Kinder magst.
Dieses hier liest sich aber anders, so als ob Du eigentlich welche wolltest, Dich "lediglich" nicht gewappnet dafür siehst.

Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn Du Kinder nicht magst, ist die Entscheidung leicht. Wenn hingegen die zweite Variante zutrifft, fürchte ich, dass Du sehr lange grübeln wirst.
 
Schon, aber du bist auch nicht Borderlinerin (glaube ich zumindest) und hast auch keine Depressionen (glaube ich zumindest) ...
Wie fein wäre es für das Kind, wenn es seiner Mutter psychisch mal wieder so schlecht geht, dass sie kurz vor dem Selbstmord steht?

Nein, habe ich beides nicht.
Aber wie ich schon in einem vorhergehenden Post von mir geschrieben habe - es sollte jedem frei stehen, sich für oder gegen Kinder zu entscheiden. Und ich sehe es sogar als sehr verantwortungsvoll an sich wegen o.a. Gründe eventuell gegen Kinder zu entscheiden. Denn man tut damit weder sich noch einem Kind was Gutes, wenn man aus welchen Gründen auch immer, einem Kind das nicht geben kann, was es braucht.
 
Schon, aber du bist auch nicht Borderlinerin (glaube ich zumindest) und hast auch keine Depressionen (glaube ich zumindest) ...
Wie fein wäre es für das Kind, wenn es seiner Mutter psychisch mal wieder so schlecht geht, dass sie kurz vor dem Selbstmord steht?

:zweisam:

Ich hab schon erlebt, dass sich Krankheitsbilder enorm verbessern können, wenns um Mutterliebe geht.
Natürlich ist es keine optimale Ausgangslage, aber wahrlich auch kein Grund deswegen, von vornherein den hut draufzuhaun. -> unerfüllter Kinderwunsch kann nämlich auch tiefe psychische Probleme auslösen. Also ich würd mir, an deiner Stelle, keinen Weg versperren, sondern auf mich und meine Gefühle hören. Lass es auf dich zukommen und sprich eventuell mit Fachpersonal. Ängste sind normal, gehören dazu und werden dich immer begleiten.
Wurscht, ob dein Leben kinderlos oder kinderreich verläuft, niemand hat das Recht da auch nur ansatzweise zu werten.
 
mit den kindern ist das schöne leben vorbei,die leute die welche haben wollen eben auch bewundert werden.vielleicht8-)

Kann zur beklopptesten Aussage der Woche geadelt werden und das bereits am Montag. Ein Leben mit Kindern hat mich erst vollständig gemacht und das schöne Leben begann erst mit ihnen. Aber sicher hast du nie ein popelverschmiertes Rotzküsschen bekommen mit dem Kommentar "Du bist die beste Mama auf der Welt." Ok, kannst ja schlecht Mama sein. Aber den Tenor hast du sicher verstanden. Was man Kindern an Liebe gibt, bekommt man mit Zinsen und Zinseszins zurück. Und das zu jeder Zeit. Allerdings stünde es meinen Kindern frei, selbst Kinder zu bekommen. Da würde ich mich niemals einmischen oder sie gar bedrängen. Das ist allein ihr Ding. Und ich finde es von der Mutter der TE sehr unfair, dies bestimmen zu wollen. Das ist allein ihre Entscheidung. Wenn auch nicht die beste. Aber: Sage niemals nie.
 
...Naja, das würdest Du wahrscheinlich verstehen, wenn Du eigene Kinder hättest - denk ich einmal. Sie sind halt sehr stolz drauf.:

hast du den eigene Kinder, weil du so genau darüber so genau bescheid weißt....:hahaha:

mit den kindern ist das schöne leben vorbei,die leute die welche haben wollen eben auch bewundert werden.vielleicht8-)

was ist deine deffinition von schönes Leben.....
vielleicht wennst abends alleine in deinem Stüberl hockst, und dir die Langeweile im Gesicht steht...:shock:
 
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@LittleChubby

Ich sehe es genauso wie Du, und konnte mir auch schon das gleiche anhören. ICH möchte definitiv niemals Kiner haben und geniesse dadurch auch die absolute Unabhängigkeit. Und damit nichts "passiert" was ich nicht kontrollieren oder planen kann, hatte ich mich vor 6 Monaten zu einem endgültigen Schritt entschlossen. Gute Entscheidung.

Und das ganze dumme Geschwätz, man wäre "egoistisch" weil man seinen eigenen "Stil" lebt.................. Wie egoistisch ist es denn; Kinder in die Welt zu setzen damit man "im Alter" nicht alleine ist?? Das ist ein oftgehörtes, dummes Argument.

Lebe Dein Leben so wie DU es für richtig hälst, Du hast nur das eine!!



Prost, mahlzeit.
 
Aus der Sicht des Lebens könnte der Sinn eben des Lebens tatsächlich in der Arterhaltung liegen.

also wenn ich mir uns pervertierte primaten - und vor allem unser verhalten - so ein bissl genauer anschau, dann kann ich der erhaltung dieser art wenig objektiv betrachtet nützliches für diesen schönen planeten und die übrigen arten abgewinnen. wäre ich samt den meinen nicht selbst bestandteil dieser spezies und es daher egoistischer irrsinn, dem ganzen doch noch irgendwie sinn und nutzen verleihen zu wollen, ... aber in wahrheit alles wider besseren wissens, dass es ja doch in allerkürze ganz anders kommt ... (erde: was sagst, ich hab menschen! venus: ui, das ist schlimm - du, aber das geht rasch vorbei!)

Andere sagen einfach: Der Sinn des Lebens ist das Leben...

was aber jetzt mit der arterhaltung nix zu tun hat, sondern mit dem bewusst im hier und jetzt sein, genießen und nutzen stiften, ...
 
Dann müsstest Du konsequenterweise aber schon mindestens eine Fußballmannschaft gezeugt haben, sonst wäre der Großteil Deines bisherigen Lebens nach Eigendefinition "sinnlos" gewesen. :mrgreen:

:kopfklatsch: geh bitte! dann hätten die greanen no aaan verein mehr, gegen den's in der ersten EL-runde rauskipfeln! :undweg:
 
ich versteh auch nicht, dass so viele Mütter dauernd nur über ihre Kinder sprechen/schreiben und Fotos der Kinder als Hintergrund am Smartphone, am Laptop, in der Arbeit etc haben.

das mit den kindern kannst schon als (sicher durch die fehlende schwangerschaft geringer emotional gebundener) mann schwer erklären. das, was da mit einem passiert ist eben nicht rational beschreibbar. und am anfang auch so noch gar nicht da. war ein seltsames gefühl, dass da auf einmal so ein bündel lag - und noch gar nix an "elterngefühl" da war. das kommt erst so richtig ab den ersten interaktionen. aber dann hats dich fest - und ein leben lang.

Ich stelle übrigens auch stark in Frage, ob ich eine gute Mutter wäre. Das denke ich nämlich nicht.

grad dann, wenn du dir diese frage stellst und dich damit auseinandersetzt liegt das zeug dazu in dir.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich ihnen meine psychischen Erkrankungen nicht antun will

ist ein faktor und kannst nur du aus dir heraus beurteilen. aber wenn ich mir so anschaue, wie angebliche normalos so mit ihren kindern umgehen ...

:mauer:
 
mit den kindern ist das schöne leben vorbei

mit kindern ändert sich ein leben um 180 grad. am anfang vor allem ist es verstörend, ungewohnt, stressig, beunruhigend und fürchterlich anstrengend. mit der zeit wird es anders - und hat seiten, die ich nicht missen möchte. ähnlich wie mit einer beziehung. auch die fordert einem einiges an geben und zurückstecken ab. aber hat umgekehrt seiten, die man als single so nie wird haben können.
 
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es gibt sogar Momente, da wird man in Gedanken oft sogar zum Mörder, schneidet das eigene Kind in kleine Stückchen und verfüttert es an die Enten im Park...
Aber das ist das Abenteuer Kinder. Ohne dieses Abenteuer hätte ich diesen Blick nicht intus, wahrscheinlich ein ruhigeres Leben, aber es würde mir was fehlen... und wenn es nur die kurzen Momente sind, in denen ich mich als Jack the Ripper fühlen kann...

:hahaha: :daumen:
 
ob ich eine gute Mutter wäre.

DAS ist eine Frage der Definition , der gesellschaftlichen Normvorstellungen und den eigenen Idealen .
Aber glaub mir : DIE gute Mutter muss erst mal demonstriert werden .

Viele Frauen übertreffen sich auch dabei , WAS und WIE sie alles mit dem Kind machen und werden dabei " overprotective " , ein viel strapziertes Wort in der Kinderbetreuung ...
Wie auch immer Du es machen würdest , es wirde immer jemanden geben , der was daran auszusetzen hat .
sehr viel hängt allerdings von der UNTERSTÜTZUNG durch Partner , Herkunftsfamilie und Freundeskreis ab .
Denn eines ist sicher : GANZ ALLEIN und OHNE background kann es keine Frau schaffen , eine " gute Mutter " zu werden .
Und all dies sind Dinge , die Du nur wenig beeinflussen kannst ...
eine gute Mutter zu WERDEN ist vielfach auch eine Frage des Glücks , des Zufalls oder auch des Wohlwollens von außen .
 
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Auch ich habe keine Kinder und bin ein zufriedener,glücklicher Mensch. Da ich nicht weiß,wie das Gefühl ist ein Kind zu haben,kann ich es ja auch nicht vermissen und ich beneide niemanden um seine Kinder. Ist einfach so. Aber ich habe umgekehrt schon öfters gehört,wie einfach ich es doch habe ohne Kinder.Ich denke mal,niemand muss sich rechtfertigen für diese Entscheidung.Meine Freundin hat 5 Kinder und ich sage zu ihr immer,dass sie meine statistischen 1,2 eben mitbekommen hat,damit wir nicht aussterben :mrgreen: Das Rad rennt auch weiter,wenn es Frauen wie uns gibt,die keine Kinder haben.
 
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