Baby 2026

Baby 2026 in Planung

  • Habe fertig, also sicher nicht.

    Stimmen: 13 81,3%
  • Kann sein, wenn alles passt, warum auch nicht. Aber noch nix fix.

    Stimmen: 1 6,3%
  • Ganz bestimmt, wir arbeiten bereits daran.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Wir lassen es darauf ankommen, und spielen bewusst mit dem Risiko

    Stimmen: 1 6,3%
  • Es ist schon "gemacht" und schlüpft hoffentlich bald gesund

    Stimmen: 1 6,3%

  • Umfrageteilnehmer
    16
Weil hier auch Verhütung angeführt wurde: Meine Schwiegermutter ist ein Jahrgang, welcher die Einführung der hormonellen Verhütungsmethode mit der Pille erlebte. Sie nahm dabei wahr, dass vor dieser Einführung Kinder in der Gesellschaft als willkommen angesehen wurden. Mit der Einführung dieser Möglichkeit verschob sich dies, laut ihrer Wahrnehmung. Plötzlich wurde man schief angesehen, wenn man mit mehr als zwei Kindern öffentliche Verkehrsmittel benutzte. Kommentare wie: warum hat die so viele Bälger, kann die nicht verhüten?, tauchten auf.

Ich selber kann diese Wahrnehmung leider bestätigen: Ich selber war mit meinem zweiten Kind mit sichtbarem Bauch schwanger in einem öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs. An der Hand hatte ich drei weitere Kinder, Drillinge, vierjährig. Die Drillinge waren Kinder von meinem Familieneinsatz als Familienhelferin von der Caritas. Also meine aktuelle Arbeit damals.
Die Blicke die mir zugeworfen wurden, waren alles andere als herzlich. Gott sei Dank musste ich nur ein paar Stationen mit den Kleinen fahren.
Die Verhütung der Empfängnis bei der Frau war ein historischer Segen. Wer möchte schon ein ganzes fruchtbares Leben lang Kinder in die Welt setzen, ohne Wahl, ohne Pause, ohne Perspektive. Sie versprach Freiheit, Selbstbestimmung und ein Leben jenseits biologischer Zwänge.

Doch diese Freiheit wirft Schatten. Seit ihrer Einführung genießen kinderreiche Familien kaum noch gesellschaftliches Ansehen. Was einst selbstverständlich war, gilt heute als unvernünftig. Die Norm hat sich verschoben – nicht zugunsten echter Vielfalt, sondern zugunsten neuer Erwartungen.

Die versprochene Selbstbestimmung bleibt zudem unvollständig. Die Verantwortung für Verhütung liegt bis heute überwiegend bei der Frau, ebenso die gesundheitlichen Folgen. Gleichzeitig bleibt sie in den Köpfen vieler Männer Objekt der Begierde. Der Körper ist freier geworden, das Denken nicht.

So zeigt sich ein Paradox: Die Frau darf entscheiden, ob sie Mutter wird – aber nicht, wie sie gesehen wird. Die Technik emanzipierte sich schneller als die Gesellschaft.
 
Grundsätzlich hätte ich ja noch eines "gemacht", aber dazu müsste man jetzt wohl die Vielehe in Österreich legalisieren. :lol:
So reichen zwei Kinder.

Wären wir aber nochmal jung hätten wir uns definitiv mehr ins Zeug gelegt. Die demografischen Veränderungen wurden uns aber wie so vielen erst später im Leben bewusst. Neulich erst bei meinem Klassentreffen bemerkt das nur etwa 40% Kinder haben und vielleicht 25% in einer dauerhaften Beziehung leben. Eigentlich schade, weil durchwegs brauchbare Leute mit Potential welches sie weitergeben hätten können.

Der Gedanke wie die mal tun wenn sie alt sind ist etwas ernüchternd. So eine Vereinsamung geht schneller als man denkt wenn die Verwandtschaft weggestorben ist und man selbst keine intakte Familie gegründet hat. Aber hier ist man immer später schlauer, bzw. wenn es zu spät ist.

Überbevölkerung... . Idiocrazy ein Begriff?!
 
Der Gedanke wie die mal tun wenn sie alt sind ist etwas ernüchternd. So eine Vereinsamung geht schneller als man denkt wenn die die Verwandtschaft weggestorben ist und man selbst keine intakte Familie gegründet hat
Das ist immer wieder das Totschlagargument - oft sind es verheiratete Männer, die sich Sorgen machen um die achso einsamen Frauen, die alleine/ohne Mann leben im Alter und 5 Katzen haben. Ganz ehrlich - für die meisten Frauen klingt das einerseits nach einer absolut tollen Lebensweise ("don't threaten me with a good time") und andererseits ist eine Familie absolut keine Garantie für gut und gerne gepflegte Kontakte. Frauen sind viel eher als Männer dazu in der Lage, sich gut funktionierende soziale Netze außerhalb ihrer "Pflicht-Kontakte" zu erschaffen.
 
Die Verhütung der Empfängnis bei der Frau war ein historischer Segen. Wer möchte schon ein ganzes fruchtbares Leben lang Kinder in die Welt setzen, ohne Wahl, ohne Pause, ohne Perspektive. Sie versprach Freiheit, Selbstbestimmung und ein Leben jenseits biologischer Zwänge.
Trotz aller (möglicher) gesundheitlichen Nebenwirkungen ein eindeutiges JA. Da sie ja zeitlich beschränkt, gewünscht "punkt genau" angewendet werden kann. Für den Mann (abgesehen vom Gummi) ist es ja dann leider eher (Vasektomie) ein entweder oder Spiel noch immer ist.
Doch diese Freiheit wirft Schatten. Seit ihrer Einführung genießen kinderreiche Familien kaum noch gesellschaftliches Ansehen. Was einst selbstverständlich war, gilt heute als unvernünftig. Die Norm hat sich verschoben – nicht zugunsten echter Vielfalt, sondern zugunsten neuer Erwartungen.
woll(t)en wir das? Woll(t)en wir es nicht? Guter Rat ist immer nocht teuer. Auch die Erfindung von Schwarzpulvers war ein großer Segen. Was machten "wir" Menschen daraus....:lalala::(
Die versprochene Selbstbestimmung bleibt zudem unvollständig. Die Verantwortung für Verhütung liegt bis heute überwiegend bei der Frau, ebenso die gesundheitlichen Folgen. Gleichzeitig bleibt sie in den Köpfen vieler Männer Objekt der Begierde. Der Körper ist freier geworden, das Denken nicht.
vielleicht nicht unbedingt von Frau immer SO unerwünscht. Es gibt euch doch auch hier im EF ;) wenn gleich auch hier das freie Denken nüchtern betrachtet schon auch problematisch sein kann....;)
So zeigt sich ein Paradox: Die Frau darf entscheiden, ob sie Mutter wird – aber nicht, wie sie gesehen wird. Die Technik emanzipierte sich schneller als die Gesellschaft.
auch das spiegelt das EF eigentlich ganz gut :):( @Mitglied #490263 :love::bussal::zweisam::quickie::ironie::schulterzuck:
Eigentlich schade, weil durchwegs brauchbare Leute mit Potential welches sie weitergeben hätten können.
abgesehen vom genetischen "Materialwert", bräuchte es dazu nicht unbedingt auch ein selbstgezeutes Kind.
eine Familie absolut keine Garantie für gut und gerne gepflegte Kontakte.
das schon, doch waren in der Zeit der Vielmehrkinderfamilien doch nicht alle Männer Alkoholiker, die ihre Frauen genötigt und unterdrückt hatten, wie man es hier schon lesen konnte.

Frauen sind viel eher als Männer dazu in der Lage, sich gut funktionierende soziale Netze außerhalb ihrer "Pflicht-Kontakte" zu erschaffen.
Ignoration scheint aber weder dem einen noch dem anderen Geschlechte auf Dauer dienlich. Es sein denn, man hat unsre Art leben zu wollen, bereits aufgegeben. Aber da sind wir Menschen uns ja auch nicht so einig wie wir es denn "Wirklich" wollen :unsure:
Für das Steuer herumzureißen, ist es aber, so lange man noch lebt, noch nicht zu spät
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh das Ganze gelassener, biologisch ist die Frau halt zum Kinderkriegen geschaffen. 2 oder 3 Kinder sind doch normal ohne ein Überfluten mit Kindern zu hervorrufen. Wir haben uns auf 2 Kinder geeinigt und ich übernahm dafür auch meinen Teil der Verantwortung
 
Der Gedanke wie die mal tun wenn sie alt sind ist etwas ernüchternd. So eine Vereinsamung geht schneller als man denkt wenn die Verwandtschaft weggestorben ist und man selbst keine intakte Familie gegründet hat. Aber hier ist man immer später schlauer, bzw. wenn es zu spät ist.

Als ob Kinder ein Allheilmittel dagegen wären. Sobald sie auf eigenen Beinen stehen siehst du sie alle Heilige Zeit wieder.
 
inwiefern ist deiner Ansicht nach "freies Denken" problematisch?
...wenn z.B. das was dabei rauskommt (beim denken) auch hier geschrieben wird. So werden selbst in einem Forum wie diesem, erotische , sexuelle Inhalte schonmal als "unpassend" taxiert. Aber das weicht nun von meinem eigentlichen Thema hier total ab. Und ich möchte nun nicht selbst das verwesser meines Threads vorrantreiben....;)
Gerne aber an anderer Stelle mehr, so es dich persönlich wirklch interessieren sollte?
 
Und wenn ich mir nur mein eigenes Leben ansehe, dass sicher nicht schlecht ist, aber allein, wie ungleich dank der Kinder die Berufschancen sind, könnte ich im Dreieck kotzen.
Oder wer generell fürs Terminmanagement verantwortlich gemacht wird.
Oder wer angerufen wird, wem Kind in der Schule schlecht wird..
Oder oder oder.
Mental load is heimtückisch.
Kinderbetreuung in NÖ ist zu gewissen Zeiten nur lachhaft, und Vollzeit arbeiten wollen als Mutter ist beinahe unmöglich.
Daheim bleiben geht oft auch nicht, weil ein Gehalt eh nicht reicht, von der damit erzeugten finanziellen Abhängigkeit gar nicht zu reden
Und dann wundern, warum die Freude am Kinder kriegen sinkt?
Genau mein Humor
Da du deine/eure Kinder, was man so liest, ja in relativ späten Lebensjahren bekommen hast, hast du vorher sicher nicht gewusst, von Mama, Tante, Freundin.....erzählt, was auf dich zukommt als Mutter.
Und wenn du so dahin schimpfst .......frage ich mich, warum hast du überhaupt Kinder bekommen?
 
Da du deine/eure Kinder, was man so liest, ja in relativ späten Lebensjahren bekommen hast, hast du vorher sicher nicht gewusst, von Mama, Tante, Freundin.....erzählt, was auf dich zukommt als Mutter.
Und wenn du so dahin schimpfst .......frage ich mich, warum hast du überhaupt Kinder bekommen?
Ob oder was ich erzählt bekommen hab in den 35 Jahren vorher, kann ich dir tatsächlich nicht mehr sagen. Aus der gefühlten Erinnerung heraus würde ich sagen, genau nichts, aber die wird objektiv natürlich nicht stimmen.

Aber wenn dein Argument konsequent umgesetzt werden würde, nämlich, warum hast du überhaupt Kinder bekommen, du hast doch gewusst, wie mies deine Chancen dann sind?
Würden alle Frauen konsequent keine Kinder bekommen, würde es noch weniger Leute geben, die zukünftig Pensionen zahlen.

Aber zu dir:
Hast du diese mir gestellte Frage jemals einem Mann gestellt?
Und warum ist es Pech der Frau, Kinder zu bekommen, mit allen strukturellen Nachteilen, während der Mann weiterhin normal arveiten gehen und verdienen kann?
Warum muss ich als ein Teil vom Elternpaar die Nachteile einstecken, während sich für den Mann fast nix ändert?
Würde man die Carearbeit anerkennen und die Person, die sie übernimmt, vernünftig entlohnen, wäre das alles kein Thema?
Ach, ist nicht finanzierbar?
Ja, blöd gelaufen
 
Ob oder was ich erzählt bekommen hab in den 35 Jahren vorher, kann ich dir tatsächlich nicht mehr sagen. Aus der gefühlten Erinnerung heraus würde ich sagen, genau nichts, aber die wird objektiv natürlich nicht stimmen.
Man lernt nicht nur aus Erzählungen 🤷, schon gar nicht bis 35.
Aber wenn dein Argument konsequent umgesetzt werden würde, nämlich, warum hast du überhaupt Kinder bekommen, du hast doch gewusst, wie mies deine Chancen dann sind?
Ich hab eine Tochter.
Jep, hat mich a ordentliche Summe gekostet. Ich liebe sie trotzdem über Alles.
Würden alle Frauen konsequent keine Kinder bekommen, würde es noch weniger Leute geben, die zukünftig Pensionen zahlen.
Es wird so kommen. In einigen Jahren wird es keine Pension mehr geben, nur noch staatliche Grundversorgung. Für den Rest ist jeder selber Verantwortlich.
Aber zu dir:
Hast du diese mir gestellte Frage jemals einem Mann gestellt?
Hab ich, sogar mir selber
Und warum ist es Pech der Frau
Natur lässt sich nicht überlisten
, Kinder zu bekommen, mit allen strukturellen Nachteilen, während der Mann weiterhin normal arveiten gehen und verdienen kann?
S.O.
Warum muss ich als ein Teil vom Elternpaar die Nachteile einstecken, während sich für den Mann fast nix ändert?
Finanziell kannst als Mutter den Mann/Vater ruinieren, wennst es drauf anlegst
Würde man die Carearbeit anerkennen und die Person, die sie übernimmt, vernünftig entlohnen, wäre das alles kein Thema?
Ach, ist nicht finanzierbar?
S.O.
Ja, blöd gelaufen
Und warum hast dann Kinder bekommen?
 
Man lernt nicht nur aus Erzählungen 🤷, schon gar nicht bis 35.
Ach?
Das war aber deine Frage.
Ob ich nicht den Erzählungen gelauscht hätte...
Eigene Erfahrungen mit Kindern kannst halt schlecht haben, bevor du Kinder hast, oder?
Ich hab eine Tochter.
Jep, hat mich a ordentliche Summe gekostet. Ich liebe sie trotzdem über Alles.
Du Armer.
Hat deine Tochter tatsächlich dein Geld gekostet.
Ich habe aber nucht danach gefragt, ob Du Kinder hast, sondern Bezug genommen, auf die Frage, die du mir gestellt hast. Offensichtlich war meine Frage aber nicht ausreichend verständlich formuliert.
Es ging um deine Frage des Kinderkriegens, wenn ich als Frau weiß, wie mies meine Chancen sind... und warum Frau dann überhaupt welche bekommt.
Sollten wir so gesehen eh nicht...
Es wird so kommen. In einigen Jahren wird es keine Pension mehr geben, nur noch staatliche Grundversorgung.
Tja, shit happens.
Hab ich, sogar mir selber
Deine Tochter hat dein Erwerbsleben massiv benachteiligt? Erzähl!
Warst du allein erziehend?
Oder welches Problem hattest du?
Natur lässt sich nicht übFinanziell.
Ach.
Es liegt in der Natur der Sache, dass Frau strukturell benachteiligt ist und wird, sobald sie Kinder bekommt?
Warum genau bitte?
Der Mann kann nicht schwanger sein, Zeitraum 9 Monate.
Der Mann kann nicht gebären, Zeitraum mehrere Stunden.
Der Mann kann nicht stillen, Zeitraum von 0 Tagen bis viele Monate.
Die 3 Dinge kann Mann naturbedingt nicht.
Alles andere können Männer und erklärt somit nicht die strukturelle Benachteiligung der Frau..
Finanziell kannst als Mutter den Mann/Vater ruinieren, wennst es drauf anlegst
Kann ich das?
Mann müsste doch keine Kinder bekommen.
Und warum hast dann Kinder bekommen
Um deine Pension zu bezahlen...warum denn sonst?
 
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