Außendienst

Mädels! Habt ihr da draußen auch Jungs/Männer, die im Außendienst tätig sind, oder die während der Woche mal auswärts sind?
 
Ich meine damit doch nur die Gebietsbearbeitung; Potenzialanalysen (share of wallet), oder ähnliches ... einfach nur, dass du die verfügbare Zeit möglichst sinnvoll nützt, um deine geschäftlichen Interessen voranzutreiben und NICHT, dass du dich auf die Jagd nach fickwilligen Hausfrauen machst.
Sorry, ... aber mein Partner gibt Seminare und Schulungen in diesem Bereich. :rolleyes:

Die Potenzialanalysen mach ich zu Hause. Wer etwas im Vertrieb erreichen will und länger als 3 Tage pro Woche auf der Straße ist, wird sein Leben lang etwas erreichen wollen.

Zum Kaffeetrinken hat heute eh keiner mehr Zeit mehr, Nachbestellungen gehen online oder telefonisch oder per email. Es geht dann nur um Neukundengewinnung, Produktneuvorstellungen und vielleicht spezielle Aktionen (wenn man Aktionen macht).

Es gibt genug Firmen, die würde ich nie besuchen, weil es Zeitverschwendung ist (zu altmodisch, keine Nachfolger, etc). Die genaue Analyse, an wen man verkaufen will, ist das Entscheidende. Je genauer man weiß, wer seine Produkte oder Dienstleistungen kaufen könnte, desto weniger leere km und leere h hat man.
Da brauch ich aber auch keine Schulung dafür, sondern Markt- und Menschenkenntnis.

Sorry, aber ich bin in dem Bereich selbständig :-)
 
Stimmt

Ich bin viel unterwegs aber zurzeit bin ich richtig demotiviert es läuft nichts zurzeit

Jetzt ist überall tote Zeit in der Konsumgüterindustrie. Die Leute sind teilweise noch auf Urlaub bzw. zurück und es ist Ebbe im Geldbeutel. Da ist es gescheiter, Du machst Dir bis Schulanfang ein paar strategische Gedanken (Weihnachten oder generell) und greifst dann voll an.
 
Man braucht zumindest ein bißchen Hirn und etwas Planung. Als ich zu meiner wilden Zeit vor ca. 10 Jahren im Außendienst war, hatte ich in jeder Region Österreichs eine sitzen.
Man darf dann natürlich nicht lange essen gehen, sondern muss gleich zur Sache kommen. Mittagspause macht man ja normal auch.
Generell ist es aber so im Außendienst, dass Einteilung und Erfahrung die Stunden aussticht. Wenn man weiß, mit wem man wann über was redet, ist man mit weniger Arbeitszeit oft viel erfolgreicher als jemand, der viel mehr Stunden im Auto sitzt. Und letztendlich zählt nur der Erfolg.

Ausnahmen: irgendein Dreckskonzern mit GPS im Auto, wo Du genau 15 min pro Kunden hast und das sofort nach dem Gespräch ins CRM eintragen musst. Aber Leute mit Hirn und Verstand arbeiten dort eh nicht.

Und eine geschickte Tourenplanung ist alles. Mit etwas Hirn kann man es sich so einteilen, dass man genau dort übernachtet, wo man übernachten will.


Ich bedanke mich bei dir, mit stil und guter wortwahl ist hier alles gesagt.

Einteilung Leidenschaft und hirn.

Liebe grüsse
 
Jetzt ist überall tote Zeit in der Konsumgüterindustrie. Die Leute sind teilweise noch auf Urlaub bzw. zurück und es ist Ebbe im Geldbeutel. Da ist es gescheiter, Du machst Dir bis Schulanfang ein paar strategische Gedanken (Weihnachten oder generell) und greifst dann voll an.


Stimmt aber seit Mitte Juli ist es schon tote Zeit
 

Verkaufen ist relativ einfach und großteils Instinktsache. Manche Dinge kann man lernen, aber aus einem Esel wird man nie ein Rennpferd machen können.

Know your customers, know your market, know your products and services - das ist 80% des Geschäftes.
 
Bin im Vertrieb bin viel auswärts und es läuft gut, ebenfalls selbstständig
 
Verkaufen ist relativ einfach und großteils Instinktsache. Manche Dinge kann man lernen, aber aus einem Esel wird man nie ein Rennpferd machen können.

Know your customers, know your market, know your products and services - das ist 80% des Geschäftes.

Also, wenn du das alles so drauf hast, dann musst du ja ein wahnsinns Gehalt haben.
Mein Partner berichtet immer, dass da gut und gerne weit über sechsstellige Beträge pro Jahr möglich sind.
 
Also, wenn du das alles so drauf hast, dann musst du ja ein wahnsinns Gehalt haben.
Mein Partner berichtet immer, dass da gut und gerne weit über sechsstellige Beträge pro Jahr möglich sind.

Ich beklage mich nicht. Ich könnte mehr haben, wenn ich mehr machen würde. Aber wozu? Damit ich 50% an den Staat abdrücke? Ich bin da mittlerweile schon sehr von Ayn Rands "Atlas shrugged" beeinflußt. Gehalt hab ich keines, da selbständig.

Sagen wir mal so: ich führe mit minimalem Aufwand ein relativ gutes und extrem freies Leben. Ich könnte wahrscheinlich mit Riesenaufwand ein extrem luxuriöses und sehr unfreies Leben führen.

Sechsstellige Beträge sind definitiv möglich, in der Regel dann, wenn man zwei, drei Jahre Aufbauarbeit leistet und dann die ungedeckelten Provisionen reinkommen. Hängt auch manchmal vom Glück (?) ab. Ich kannte mal einen, der hat Ski- und Fahrradhelme verkauft. Ist nicht wirklich gelaufen, hat aufgehört. Zwei Jahre später ist die Helmboom durch irgendein Gesetz ausgelöst worden, der Nachfolger hat sechsstellig verdient.

Manchmal hat man ein tolles Produkt, aber es ist einfach ein paar Jahre zu früh. Frag mal Didi Mateschitz, wie es ihm vor dem Verbot in Deutschland ging.
 
Ich arbeite im Aussendienst...besuche Konzerte,Lokale,Bordelle,Swingerclubs etc..von Erotik keine Spur...eher das Gegenteil...was du lesen willst sind eher feuchte Traeume oder Stammtisch Gelabber..ist einfach ein Job...

Habe das auch gemacht, wie Du sagst, nur ein Job,
oder hätte ich wie der Postbote 2x klingeln sollen :schulterzuck:
 
Ich beklage mich nicht. Ich könnte mehr haben, wenn ich mehr machen würde. Aber wozu? Damit ich 50% an den Staat abdrücke? Ich bin da mittlerweile schon sehr von Ayn Rands "Atlas shrugged" beeinflußt. Gehalt hab ich keines, da selbständig.

Sagen wir mal so: ich führe mit minimalem Aufwand ein relativ gutes und extrem freies Leben. Ich könnte wahrscheinlich mit Riesenaufwand ein extrem luxuriöses und sehr unfreies Leben führen.

Sechsstellige Beträge sind definitiv möglich, in der Regel dann, wenn man zwei, drei Jahre Aufbauarbeit leistet und dann die ungedeckelten Provisionen reinkommen. Hängt auch manchmal vom Glück (?) ab. Ich kannte mal einen, der hat Ski- und Fahrradhelme verkauft. Ist nicht wirklich gelaufen, hat aufgehört. Zwei Jahre später ist die Helmboom durch irgendein Gesetz ausgelöst worden, der Nachfolger hat sechsstellig verdient.

Manchmal hat man ein tolles Produkt, aber es ist einfach ein paar Jahre zu früh. Frag mal Didi Mateschitz, wie es ihm vor dem Verbot in Deutschland ging.

Ich war selbständig viele Jahre, ich musste die Höchsttrafe von 50% zahlen, von der SVA der gewerblichen Wirtschaft...

die Zahlungen bzw. Vorschreibungen haben sich in 20 Jahren fast verdoppelt o_O
 
MMn bezahle ich viel lieber 50% Steuern, wenn ich fast sechsstelligen verdiene, anstatt 30-38% Steuern bei einem MickeyMouse Gehalt.
Und „krumm“ arbeiten tue ich mich auch ganz bestimmt nicht. Ich bin vielleicht 3 Tage mit meinem Business beschäftigt.
 
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