Bei Anruf Sex! Telefonsex ist sprichwörtlich in aller Munde, es gibt kaum jemanden, der von dieser Sexualpraktik noch nichts gehört oder gelesen hat. Hier erfährst du, warum Telefonsex immer beliebter wird.
Telefonsex ist angesichts der zahllosen einschlägigen Werbeeinschaltung spät nachts auf diversen TV-Sendern und der mittlerweile sogar eigenen Satelliten-TV-Kanälen mit Werbung für Mehrwertnummern in 24/7 Dauerschleife auch nur schwer aus dem Weg zu gehen. Worin der Reiz am Telefonsex - oder kurz Tel-Sex sowie T6 (wie Telefonsex auch oft bezeichnet wird) - liegt, erfährst du in diesem Artikel. Doch zuvor wollen wir der Frage, was Telefonsex genau ist, auf den Grund gehen.
„Telefonsex ist laut Definition eine Sexpraktik, wo man durch Reden oder Zuhören erotische Kontakte pflegt und seine sexuellen Fantasien auslebt, sehr oft wird dazu auch ein Fetisch ausgelebt oder masturbiert.“
So weit so gut! Doch warum lebt man diese Fantasien nicht real aus und sucht sich dazu eine:n Sexpartner:in aus Fleisch und Blut? Man könnte meinen, diese Frage liegt fast auf der Hand, jedoch sind die Intentionen, warum man zum Hörer (oder Smartphone) greift und stattdessen Telefonsex praktiziert, tatsächlich sehr unterschiedlich.
Frau mit offener Bluse auf Bett und Handy und Vibrator in Händen haltend – Pixel.Shot / stock.adobe.com
Aber auch ein „Quickie“ zwischendurch ist sehr beliebt, wenn man zum Beispiel in der Arbeit ist, gerade ein Stündchen Pause hat, die Entfernung aber zu groß und die Pause zu kurz ist, um Sex real zu praktizieren. Sehr gerne findet der „Telefonsex zwischendurch“ Anwendung, wenn es darum geht, sich „heiß“ zu machen für die Zeit nach Dienstschluss, also sozusagen ein Teaser für später.
Sexualwissenschaftler und Paartherapeuten stehen gegenüber Telefonsex durchaus positiv gegenüber, so kann durchaus auch frischer Wind in die Beziehung kommen und diese beleben oder aber einfach eine Beziehung gesund und interessant zu halten. Bedenklich wird es allerdings, wenn Paare nur mehr auf diese Art von Intimitäten zurückgreifen und im heimischen Schlafzimmer absolute Ebbe herrscht.
Angebote in diesem Bereich gibt es Unzählige, für jeden Geschmack, jede Vorliebe oder jeden Fetisch ist ein passendes Angebot dabei. Sei es – wie es zumindest die Bewegtbilder in der Werbung suggerieren – an verschiedenen Typen von Frauen, von skinny bis mollig oder BBW, vom jungen „Playboy-Häschen“ bis hin zur Milf oder Gilf oder „Hausfrau“ oder auch Dominas, die ihre Kundschaft am Telefon dominieren und diverse Fetische bedienen. Angebote im Gaybereich runden das „Portfolio“ ab, so dass Jeder seine:n passende:n Gesprächspartner:in für den erotischen bzw. sexuell erregenden Austausch findet.
Zum einen greifen viele Männer auf diese Art von Telefonsex zurück, da es eine schnelle, unkomplizierte und anonyme Art ist, Sex zwar alleine und doch nicht alleine – zu haben. Folgende Vorteile werden bei Umfragen regelmäßig genannt, warum gerne 0930 - xx xx xx gewählt wird.
Mann mit nacktem Oberkörper liegend auf Bett hält sich Telefonhörer ans Ohr - Symbolbild von Elnur / stock.adobe.com
Telefonsex ist angesichts der zahllosen einschlägigen Werbeeinschaltung spät nachts auf diversen TV-Sendern und der mittlerweile sogar eigenen Satelliten-TV-Kanälen mit Werbung für Mehrwertnummern in 24/7 Dauerschleife auch nur schwer aus dem Weg zu gehen. Worin der Reiz am Telefonsex - oder kurz Tel-Sex sowie T6 (wie Telefonsex auch oft bezeichnet wird) - liegt, erfährst du in diesem Artikel. Doch zuvor wollen wir der Frage, was Telefonsex genau ist, auf den Grund gehen.
Was ist Telefonsex?
Und doch – wenn man Umfragen Glauben schenken darf – ist es immer noch ein Tabuthema und die wenigsten trauen sich offen zuzugeben, dass sie dieser Praktik durchaus wohlgesonnen sind. Dabei ist professioneller Telefonsex mittlerweile ein Milliardenbusiness und wenn man sich die Vielzahl der Anbieter ansieht, kann man nur erahnen, wie viele Kunden dort mehr oder weniger regelmäßig ihre (sexuellen) Bedürfnisse stillen. Doch gehen wir einmal der Frage nach, was Telefonsex eigentlich ist und was es so beliebt macht.„Telefonsex ist laut Definition eine Sexpraktik, wo man durch Reden oder Zuhören erotische Kontakte pflegt und seine sexuellen Fantasien auslebt, sehr oft wird dazu auch ein Fetisch ausgelebt oder masturbiert.“
So weit so gut! Doch warum lebt man diese Fantasien nicht real aus und sucht sich dazu eine:n Sexpartner:in aus Fleisch und Blut? Man könnte meinen, diese Frage liegt fast auf der Hand, jedoch sind die Intentionen, warum man zum Hörer (oder Smartphone) greift und stattdessen Telefonsex praktiziert, tatsächlich sehr unterschiedlich.
Frau mit offener Bluse auf Bett und Handy und Vibrator in Händen haltend – Pixel.Shot / stock.adobe.com
Was macht Telefonsex so attraktiv?
Grundsätzlich musst du Telefonsex in zwei Kategorien unterteilen: Der Sex mit Fremden, der meist über professionelle Hotlines abläuft (und dabei den Löwenanteil ausmacht, wenn es um erotischen Austausch bzw. Befriedigung via Telefon geht) und den privaten Sexgesprächen, die zwischen Partnern eines Liebespaares stattfinden.Telefonsex bei Liebespaaren
Die Gründe, warum Liebespaare regelmäßig Telefonsex betreiben, sind unterschiedlich. Man lebt in einer Fernbeziehung oder ein:e Partner:in befindet sich auf Dienstreise, ist hunderte Kilometer voneinander entfernt und doch sehnt man sich nach Zweisamkeit und der dazugehörigen Intimität. Da bietet sich Telefonsex geradezu an, um sich gemeinsam gegenseitig heiß zu machen und trotz Entfernung gemeinsam einen Höhepunkt zu erleben.Aber auch ein „Quickie“ zwischendurch ist sehr beliebt, wenn man zum Beispiel in der Arbeit ist, gerade ein Stündchen Pause hat, die Entfernung aber zu groß und die Pause zu kurz ist, um Sex real zu praktizieren. Sehr gerne findet der „Telefonsex zwischendurch“ Anwendung, wenn es darum geht, sich „heiß“ zu machen für die Zeit nach Dienstschluss, also sozusagen ein Teaser für später.
Sexualwissenschaftler und Paartherapeuten stehen gegenüber Telefonsex durchaus positiv gegenüber, so kann durchaus auch frischer Wind in die Beziehung kommen und diese beleben oder aber einfach eine Beziehung gesund und interessant zu halten. Bedenklich wird es allerdings, wenn Paare nur mehr auf diese Art von Intimitäten zurückgreifen und im heimischen Schlafzimmer absolute Ebbe herrscht.
Telefonsex mit Fremden
Andere Beweggründe gibt es meistens, wenn Telefonsex mit Fremden – zum größten Teil über eine kostenpflichtige Mehrwertnummer – praktiziert wird. Die Kunden dieser Hotlines sind in stark überwiegender Mehrheit Männer.Angebote in diesem Bereich gibt es Unzählige, für jeden Geschmack, jede Vorliebe oder jeden Fetisch ist ein passendes Angebot dabei. Sei es – wie es zumindest die Bewegtbilder in der Werbung suggerieren – an verschiedenen Typen von Frauen, von skinny bis mollig oder BBW, vom jungen „Playboy-Häschen“ bis hin zur Milf oder Gilf oder „Hausfrau“ oder auch Dominas, die ihre Kundschaft am Telefon dominieren und diverse Fetische bedienen. Angebote im Gaybereich runden das „Portfolio“ ab, so dass Jeder seine:n passende:n Gesprächspartner:in für den erotischen bzw. sexuell erregenden Austausch findet.
Zum einen greifen viele Männer auf diese Art von Telefonsex zurück, da es eine schnelle, unkomplizierte und anonyme Art ist, Sex zwar alleine und doch nicht alleine – zu haben. Folgende Vorteile werden bei Umfragen regelmäßig genannt, warum gerne 0930 - xx xx xx gewählt wird.
- Safe
Telefonsex ist in Bezug auf STI's absolut sicher, sozusagen Safer Sex ohne an Verhütung denken zu müssen, viele Männer empfinden ein Kondom (leider) immer noch als lästig und notwendiges Übel. Beim Telefonsex kann – mangels körperlicher Nähe – getrost darauf verzichtet werden.
- Man ( n ) ist single und weder ist eine bekannte Sexpartnerin zur Hand, noch eine professionelle Dame. Oder es ist spät nachts und man sitzt bereits gemütlich zu Hause und zu faul, um außer Haus zu gehen. Telefonsex ist hier sehr oft die erste Wahl, um schnell und unkompliziert zu Sex zu kommen.
- Man ( n ) ist in einer Beziehung, hat aber spezielle Wünsche oder Fantasien, die man aber der Partner:in nicht anvertrauen will, weil man sich dafür schämt oder Angst davor hat, nicht ernst genommen zu werden.
- Anonymität
Die Anonymität spielt sehr oft eine große Rolle, man kann seinen Fantasien freien Lauf lassen, ohne dass man zu viel über sich preisgeben muss. Beim Telefonsex gibt man nur das von einem persönlich bekannt, was man auch bekannt geben will. Für viele ist bei diesem sexuellen Kontakt – wenn auch „nur“ telefonisch – gerade die Anonymität etwas, das den besonderen „Kick“ ausmacht.
- Aber auch Männer, die glücklich in einer Partnerschaft oder Ehe leben, greifen oft zum „Hörer“, um sich sexuelle Abwechslung zu holen. Sie sehen es als eine Möglichkeit, mit anderen oder fremden Frauen sexuelle Erlebnisse zu haben, ohne dabei (körperlich) fremd zu gehen, also einen Seitensprung zu begehen. Manchmal ist es auch ein Appetitmacher für zu Hause, wo dann wenig später regelrecht "die Post abgeht".
Mann mit nacktem Oberkörper liegend auf Bett hält sich Telefonhörer ans Ohr - Symbolbild von Elnur / stock.adobe.com
Tipps und Tricks für einen gelungenen Telefonsex
Du hast noch keine Erfahrungen mit Telefonsex, bist jetzt aber neugierig geworden? Macht nichts, wir haben ein paar Tipps, wie du auch bei deinen ersten Gehversuchen Telefonsex erfolgreich und lustvoll gestalten kannst. Da beim gewerblichen Telefonsex die Damen am anderen Ende der Leitung sehr professionell und erfahren sind und das Gespräch mit viel Erfahrung in eine erregende Richtung lenken, beziehen sich die folgenden Punkte hauptsächlich an Paare, die sich auch in der Ferne „näherkommen“ möchten.- Achtet darauf, dass ihr alleine seid, es kann schnell zu peinlichen Situationen kommen, wenn dein:e Partner:in gerade Besuch hat, vielleicht noch den Lautsprecher aufgedreht hat und du mit Dirty Talk beginnst.
- Versende gerne auch Fotos! Nein, das muss jetzt kein „Dick Pic“ sein oder eine Aufnahme der Vagina, die man ohne weiteres für Studienzwecke auf einem Gynäkologenkongress verwenden kann. Lass der Fantasie deines:deiner Angebeteten noch genügend Spielraum.
- Um dir Ideen zu holen, kannst du, um deine Kreativität zu fördern, Sexgeschichten oder Sexromane lesen. Leg dir ein gewisses Portfolio an Phrasen an, mit der du dein Gegenüber heiß machen kannst. Nichts ist langweiliger als immer die drei gleichen Sätze zu wiederholen.
- Wenn das sichergestellt ist, fang einfach mit Dirty Talk an. Lass Phrasen wie: „Schatz, wie wär‘s mit Telefonsex?“ einfach weg, sie bringen eher eine gewisse Erwartungshaltung und Unsicherheit. Und du willst bestimmt nicht, dass aus einem heißen Talk betretenes und peinliches Schweigen wird.
- Ein guter Einstieg ist die Frage nach der Kleidung, die man gerade anhat. Dort kannst du dann leicht anknüpfen mit den Worten: „Stell dir mal vor, ich würde jetzt gerade …“. Du wirst sehen, das Gespräch läuft recht schnell wie am Schnürchen.
- Schließ die Augen, lass deinem Kopfkino genügend Zeit und Spielraum, mit geschlossenen Augen kannst du dich voll und ganz auf den Telefonsex konzentrieren und dein „Spielfilm“ wird nicht durch andere Dinge beeinflusst.
- Sei persönlich! Sag anstatt: „Ich will jetzt Sex“ lieber „Ich will Sex MIT DIR, JETZT!“ Durch persönliche Ansprachen wie DU (machst mich so an), DIR, DEIN ( E ) usw. fühlt man sich automatisch mit einbezogen, außerdem sind es ja durchwegs auch schöne Komplimente, die persönlich adressiert eine sehr intime Art der Kommunikation sind.
- Nenne die Dinge beim Namen! Sätze wie: „Stell dir vor ich nehme dich jetzt von hinten und ficke dich so richtig durch“ funktionieren meistens sehr gut, gewisse Wörter werden von klein auf in eine Art „Kiste für Verbotenes“ abgelegt, wenn man diese Wörter dann hört, werden diese Sätze dann direkt ins sexuelle Zentrum des Gehirns weitergeleitet. Das Kopfkino bei deinem Gegenüber läuft dann von ganz automatisch.
- Du kannst das Gespräch durch eine geschickte Auswahl des verwendeten Vokabulars in eine bestimmte Richtung lenken. So kannst du ein Gespräch zum Beispiel eher erotisch anlegen oder in Richtung Porno.
- Beachte auch die automatische Psyche der Kommunikation! Bis auf wenige Reizworte nimmt dein Gegenüber relativ wenig vom Inhalt des Gesprächs wahr, und da die Körpersprache wegfällt, macht der Ton deiner Stimme und die Art zu sprechen den Großteil davon aus, wie und was genau „drüben“ ankommt.
FAQ's zu Telefonsex
- ↘ Ist Telefonsex gefährlich oder bin ich dadurch erpressbar?
- ↘ Wie kann ich mich vor Abzocke schützen?
- ↘ Ich bin in einer Beziehug, ist Telefonsex mit anderen dann Betrug, denn ich rede ja nur?
Fazit
Telefonsex ist also nichts, über das man nur hinter vorgehaltener Hand zu sprechen braucht. Für Telefonsex braucht es einfach nur den Mut, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und gar nicht darüber nachzudenken, ob es „hot or not“ ist. Daher wollen wir diesen Artikel mit den Worten eines berühmten, belgischen, und einem der im 20. Jahrhundert meistgelesenen und meistübersetzten, Schriftsteller abschließen:„Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird.“
(Georges Simenon)
(Georges Simenon)