Vernunft gegen Biologie

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Hi,



und



Im meiner Welt sind ein großer Teil der Kinder nach Deinen Definitionen Wunschkinder.

Mir ist schon klar, dass man seinem Kind nicht unbedingt erzählt, dass es ein Unfall war. Oder durchaus schon. Aber alle (!) Eltern, die ich außerhalb des EF kennengelernt habe, waren glücklich, als die Schwangerschaft bestätigt wurde. Vielleicht gibt es da eine oder zwei Ausnahmen.

Mir fallen ad hoc nur zwei Beispiele ein, und da war angenommen worden, dass der Mann bzw. die Frau keine Kinder bekommen könne.


Alle anderen haben es zumindest billigend in Kauf genommen. Also - laut Deiner Definition - wenn die Frau beim ONS sagt "Weißt eh, wir können es ohne Gummi machen, aber wenn ich schwanger werde, bekomme ich es" reicht es zur Definition "Wunschkind".

LG Tom
Ich sehe kein Problem wenn wir verschiedener Meinung sind.
 
Es zeugt von Vertrauen und mehr Bindung und das macht natürlich was im Erleben und Empfinden. Für mich jedenfalls.
So seh ich das auch.

Es ist wahrscheinlich tatsächlich ein Punkt.. wenn ein Mann unbedingt ein Kondom nehmen will (abgesehen vom Schwangerschafts-Problem) - könnte man sich als:Frau "degradiert" vorkommen als jemand der krank und unrein vom ständigen Rumvögeln st.
 
So seh ich das auch.

Es ist wahrscheinlich tatsächlich ein Punkt.. wenn ein Mann unbedingt ein Kondom nehmen will (abgesehen vom Schwangerschafts-Problem) - könnte man sich als:Frau "degradiert" vorkommen als jemand der krank und unrein vom ständigen Rumvögeln st.
Das ist jetzt eigentlich kein Geschlechts-spezifischer Aspekt.

Punkt ist sicher auch der Faktor des "Angenommen werden"
 
Es ist wahrscheinlich tatsächlich ein Punkt.. wenn ein Mann unbedingt ein Kondom nehmen will (abgesehen vom Schwangerschafts-Problem) - könnte man sich als:Frau "degradiert" vorkommen als jemand der krank und unrein vom ständigen Rumvögeln st.
Interessant... Der Gedanke ist mir tatsächlich nie gekommen...
Da war ich eher bei "Der hat Panik, dass ihm jemand ein Kind anhängt" oder er schützt sich vor Krankheiten...
Letzteres hab ich aber nicht so ausgelegt, als wär ich das Problem...
Hätte ich das Gefühl gehabt, er unterstellt mir, ich würde "ständig rumvögeln" und wär krank oder dreckig, hätt er auch kein Kondom gebraucht, weil dann wär auch nix gelaufen... :kaffee:
 
oder er schützt sich vor Krankheiten...
Letzteres hab ich aber nicht so ausgelegt, als wär ich das Problem...
Aaaber......vor wem schützt er sich denn?😅
Oder meintest da eher, er schützt dich vor sich?

Ich denk das sind fast unbewusste Dynamiken. Der/die eine empfindet das eine "wertvoller " und der/die andere das "andere".

Und deshalb ist dann schwer drüber diskutieren.

Ich finde es gut, wenn zuerst über Verhütung geredet wird, jeder seinen Standpunkt sagt, und dann der Situation angepasst gehandelt wird.
 
Im swingerclub gilt das auch?
Oder ist es da eher Respektvoll ein Kondom zu nehmen?
Also Swingerclub ist lediglich eine der möglichen Locations an der man (hoffentlich) Gleichgepolte findet und die halt für die Zwecke geeignete Infrastruktur bietet

Die Frage ob Kondom oder Nicht hat für mich an sich Nichts mit Respekt zu tun, sondern ist grundsätzlich Vereinbarungssache zwischen zwei (oder mehr) Personen ....
 
Aaaber......vor wem schützt er sich denn?😅
Oder meintest da eher, er schützt dich vor sich?

Ich denk das sind fast unbewusste Dynamiken. Der/die eine empfindet das eine "wertvoller " und der/die andere das "andere".

Und deshalb ist dann schwer drüber diskutieren.

Ich finde es gut, wenn zuerst über Verhütung geredet wird, jeder seinen Standpunkt sagt, und dann der Situation angepasst gehandelt wird.
Ja ich versteh den Ansatz eh...
Ich hab das aber tatsächlich nie in einen negativen Kontext gesetzt, für mich war das immer positiv, wenn ein Mann von sich aus ein Kondom benutzt hat.
Und ich bin ganz froh drüber...
Wenn man sonst hier alles zusammenfasst, müsste ich mich als Frau immer mies fühlen... :haha:
 
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