Ich fühl das echt, was du schreibst. Dieses "zu intensiv lieben“ ist Fluch und Segen gleichzeitig. Auf der einen Seite ist es was total Schönes, sich so auf jemanden einlassen zu können. Auf der anderen Seite kanns dich halt auch komplett zerlegen, wenn es schiefgeht.
Dass du dein altes Leben dafür aufgegeben hast, klingt im Nachhinein hart. Aber ehrlich gesagt: In dem Moment wars für dich richtig. Du hast ja nicht aus Dummheit gehandelt, sondern weil du dran geglaubt hast. Und das ist nichts, wofür man sich schämen muss.
Ich glaub, das eigentliche Problem ist nicht, dass du "zu viel“ liebst, sondern eher, dass du dich dabei selbst ein Stück weit verlierst. Wenn alles von der anderen Person abhängt, wirds gefährlich. Genau wegen dem, was du jetzt erlebst.
Und ja… dieses "alles wieder neu sortieren“ nach so einer Entscheidung und Trennung ist einfach brutal. Das ist nicht nur Liebeskummer, das ist wie ein kompletter Neustart im Leben. Kein Wunder, dass das doppelt weh tut.
Aber vielleicht kannst du es auch so sehen: Du weisst jetzt, wie weit du gehen kannst. Beim nächsten Mal nimmst du dich selbst einfach mehr mit. Gleiche Tiefe, aber mit einem besseren Gleichgewicht.
Klingt abgedroschen, aber: Die Fähigkeit, so zu lieben, ist eigentlich was Wertvolles. Du musst nur lernen, sie nicht gegen dich selbst zu richten.
Kopf hoch, auch wenns grad echt mies ist. Ich drücke dir die

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