Trennungsschmerz

Mitglied #748756

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Hallo an alle, aus aktuellen Anlass wollte ich mal so in die Runde fragen wie ihr mit den Schmerz einer Trennung umgeht?

Ich persönlich war jetzt 4 Jahre in einer Beziehung, sogar hier im Forum kennen und lieben gelernt:). Ich weiß, dass jeder unterschiedlich damit umgeht und das würde mich interessieren?

Über eine schöne Diskussion würde ich mich freuen:)
 
Alles bloß Hormone und Fantasien, die sich der Geist über ein eventuelle Zukunft zusammengereimt hat... sich mit der Gegenwart und der Realität auseinanderzusetzen und beschäftigen bringt meist einen klaren Kopf.
Ach ja... Gefühle dürfen sein. Sich bewusst Zeit dafür nehmen aber diese auch abgrenzen können. So geh ich damit um. 🤷🏼‍♂️
 
Alles bloß Hormone und Fantasien, die sich der Geist über ein eventuelle Zukunft zusammengereimt hat... sich mit der Gegenwart und der Realität auseinanderzusetzen und beschäftigen bringt meist einen klaren Kopf.
Ach ja... Gefühle dürfen sein. Sich bewusst Zeit dafür nehmen aber diese auch abgrenzen können. So geh ich damit um. 🤷🏼‍♂️
Das war schön geschrieben Danke:)
 
Mein größtes Problem ist wahrscheinlich ich liebe zu intensiv, ich würde oder mache für die richtige Partnerin alles, was natürlich schnell auch ausgenutzt werden kann.
Ich habe zum Beispiel meinen alten Beruf und mein Leben aufgegeben um bei ihr sein zu können.... im Nachhinein natürlich nicht intelligent aber wenn man sich Familie, heiraten usw... vorstellt macht man schon einiges für die große Liebe und ich würde es auch wieder tun wenn auch mit etwas mehr Vorsicht.
Jetzt muss ich halt alles wieder neu sortieren und das schmerzt auch noch zusätzlich:( zur Trennung
 
Trennungsschmerz kann überwältigend sein.
Sich zugestehen, dass es weh tun darf, und dass es wichtig ist auch diese ‚negativen‘ Gefühle zuzulassen und auszuhalten hilft meiner Meinung nach.
Ich schau dann sehr bewusst darauf, dass ich extra-nett zu mir bin ☺️

Manchmal hilft auch Ablenkung… aber was man wann braucht (also sich reinlehnen ins Gefühl, oder Ablenkung) — da kann man auf sein Bauchgefühl hören :)

Ich wünsch dir alles gute, es wird auch wieder Schönes ins Leben treten, alles zu seiner Zeit :)
 
Ich fühl das echt, was du schreibst. Dieses "zu intensiv lieben“ ist Fluch und Segen gleichzeitig. Auf der einen Seite ist es was total Schönes, sich so auf jemanden einlassen zu können. Auf der anderen Seite kanns dich halt auch komplett zerlegen, wenn es schiefgeht.
Dass du dein altes Leben dafür aufgegeben hast, klingt im Nachhinein hart. Aber ehrlich gesagt: In dem Moment wars für dich richtig. Du hast ja nicht aus Dummheit gehandelt, sondern weil du dran geglaubt hast. Und das ist nichts, wofür man sich schämen muss.
Ich glaub, das eigentliche Problem ist nicht, dass du "zu viel“ liebst, sondern eher, dass du dich dabei selbst ein Stück weit verlierst. Wenn alles von der anderen Person abhängt, wirds gefährlich. Genau wegen dem, was du jetzt erlebst.
Und ja… dieses "alles wieder neu sortieren“ nach so einer Entscheidung und Trennung ist einfach brutal. Das ist nicht nur Liebeskummer, das ist wie ein kompletter Neustart im Leben. Kein Wunder, dass das doppelt weh tut.
Aber vielleicht kannst du es auch so sehen: Du weisst jetzt, wie weit du gehen kannst. Beim nächsten Mal nimmst du dich selbst einfach mehr mit. Gleiche Tiefe, aber mit einem besseren Gleichgewicht.
Klingt abgedroschen, aber: Die Fähigkeit, so zu lieben, ist eigentlich was Wertvolles. Du musst nur lernen, sie nicht gegen dich selbst zu richten.
Kopf hoch, auch wenns grad echt mies ist. Ich drücke dir die ✊.
 
Trennungsschmerz kann überwältigend sein.
Sich zugestehen, dass es weh tun darf, und dass es wichtig ist auch diese ‚negativen‘ Gefühle zuzulassen und auszuhalten hilft meiner Meinung nach.
Ich schau dann sehr bewusst darauf, dass ich extra-nett zu mir bin ☺️

Manchmal hilft auch Ablenkung… aber was man wann braucht (also sich reinlehnen ins Gefühl, oder Ablenkung) — da kann man auf sein Bauchgefühl hören :)

Ich wünsch dir alles gute, es wird auch wieder Schönes ins Leben treten, alles zu seiner Zeit :)
Vielen Dank:) das tut gut
 
Ich fühl das echt, was du schreibst. Dieses "zu intensiv lieben“ ist Fluch und Segen gleichzeitig. Auf der einen Seite ist es was total Schönes, sich so auf jemanden einlassen zu können. Auf der anderen Seite kanns dich halt auch komplett zerlegen, wenn es schiefgeht.
Dass du dein altes Leben dafür aufgegeben hast, klingt im Nachhinein hart. Aber ehrlich gesagt: In dem Moment wars für dich richtig. Du hast ja nicht aus Dummheit gehandelt, sondern weil du dran geglaubt hast. Und das ist nichts, wofür man sich schämen muss.
Ich glaub, das eigentliche Problem ist nicht, dass du "zu viel“ liebst, sondern eher, dass du dich dabei selbst ein Stück weit verlierst. Wenn alles von der anderen Person abhängt, wirds gefährlich. Genau wegen dem, was du jetzt erlebst.
Und ja… dieses "alles wieder neu sortieren“ nach so einer Entscheidung und Trennung ist einfach brutal. Das ist nicht nur Liebeskummer, das ist wie ein kompletter Neustart im Leben. Kein Wunder, dass das doppelt weh tut.
Aber vielleicht kannst du es auch so sehen: Du weisst jetzt, wie weit du gehen kannst. Beim nächsten Mal nimmst du dich selbst einfach mehr mit. Gleiche Tiefe, aber mit einem besseren Gleichgewicht.
Klingt abgedroschen, aber: Die Fähigkeit, so zu lieben, ist eigentlich was Wertvolles. Du musst nur lernen, sie nicht gegen dich selbst zu richten.
Kopf hoch, auch wenns grad echt mies ist. Ich drücke dir die ✊.
Wow danke , ich wusste gar nicht wie viele Menschen hier im forum sind die so emotional sind:).
Ja du hast recht in dem moment war es das richtige für mich und ich habe alles auf eine karte gesetzt und "verloren ".
Wenn du einen Menschen so sehr liebst, alles versuchst um eine Beziehung zu retten schmerzt es einfach sehr.. 1 Ei pro Tag, kein Schlaf.... man geht durch die Straßen wie eine Hülle seiner selbst aber und das ist zurzeit das schöne: man merkt wer wirklich für einen da ist wer , dich wirklich liebt und das sind deine familie und wirklich guten freunde und das tut gut.
Das einzig positive ist ich habe jetzt noch 3 Monate Urlaub aufgrund der Überstunden (wahrscheinlich wären es viel mehr aber es ist gut so) und ich bin finanziell gut aufgestellt, dass man es verkraftet.
Danke für das Kommentar das gibt wirklich Kraft
 
Mein größtes Problem ist wahrscheinlich ich liebe zu intensiv, ich würde oder mache für die richtige Partnerin alles, was natürlich schnell auch ausgenutzt werden kann.

Es kann die andere Person aber auch unter Druck setzen und dann ist es mit der Lockerheit vorbei. 😅


Ich habe zum Beispiel meinen alten Beruf und mein Leben aufgegeben um bei ihr sein zu können.... im Nachhinein natürlich nicht intelligent aber wenn man sich Familie, heiraten usw... vorstellt macht man schon einiges für die große Liebe und ich würde es auch wieder tun wenn auch mit etwas mehr Vorsicht.

Ganz oder gar nicht ist vollkommen okay. Wer nichts wagt kann auch nichts gewinnen. 😉
Hättest du dich gegen eine Beziehung entschieden, hättest vllt oft drüber nachgedacht, wie es wohl gewesen wäre 🤷‍♀️

Ist ein Nachteil beim online kennenzulernen, die Person wohnt oft sehr weit weg.

Jetzt muss ich halt alles wieder neu sortieren und das schmerzt auch noch zusätzlich:( zur Trennung

Du kannst alles neu aufbauen und wirst dadurch viel weniger an das alte Leben erinnert.

Wenn sie abends ins Bett geht wird sie daran erinnert, dass du da vor kurzem noch gelegen bist. Das wird sie auch traurig machen.
 
Ich kenne schöne Trennungen im Einvernehmen, wo wir im gegenseitigen Verständnis auseinandergegangen sind das wir keine Zukunft mehr haben oder das draußen jemand jeweils besser passender wartet.
Und ich kenne Trennungen wo ich Tage davor noch geschworen hätte dass sie die Frau fürs Leben ist und die Beziehung ewig halten wird... Nur um dann plötzlich und brutal mit einer sehr unterschiedlichen Sichtweisen ihrerseits konfrontiert worden zu sein.

Von 2terem habe ich mich glaube ich nie richtig 100% erholt und weiß auch nicht ob ich das werde.

Aber allgemein kann ich sagen hilft es mir "Liebe" als etwas zu verstehen wo man dem/der anderen sein/ihr Glück wünscht... Und auch akzeptieren kann wenn man selbst das halt nicht mehr in der Form ist oder bieten kann. Liebe ist halt nicht Besitz!
Und ziehen lassen... Das gehört am Ende IMMER dazu! Ob das eine Trennung wegen einem Neuen ist oder Krebs mit 87... Irgendwann muss man sich von jedem verabschieden. DAS ist in jeder Beziehung vorprogrammierter Teil des Gesamtpakets.

Akut würde ich heute raten erstmal die Trauer zuzulassen und dann zurück zu sich selbst zu finden. Erstmal das eigene Leben ein wenig ordnen, für sich selbst da sein, sich wieder als Single und alleine finden... Und dann, im Idealfall nicht sofort, sich für Neues zu öffnen ohne aktiv oder gar verzweifelt danach zu suchen.
 
Es kann die andere Person aber auch unter Druck setzen und dann ist es mit der Lockerheit vorbei. 😅




Ganz oder gar nicht ist vollkommen okay. Wer nichts wagt kann auch nichts gewinnen. 😉
Hättest du dich gegen eine Beziehung entschieden, hättest vllt oft drüber nachgedacht, wie es wohl gewesen wäre 🤷‍♀️

Ist ein Nachteil beim online kennenzulernen, die Person wohnt oft sehr weit weg.



Du kannst alles neu aufbauen und wirst dadurch viel weniger an das alte Leben erinnert.

Wenn sie abends ins Bett geht wird sie daran erinnert, dass du da vor kurzem noch gelegen bist. Das wird sie auch traurig machen.
Das ist natürlich das letzte was ich möchte, dass ich jemanden traurig mache oder sehe es war die falsche Entscheidung für den anderen... im Gegenteil ich habe sie umarmt und alles Gute gewünscht und mich trotzdem für die fast 4 Jahre bedankt. Es ist ja trotzdem eine Bereicherung und ein Teil des Lebens:). Das einzige was mir fehlt ist halt ein Kind und jetzt eine Frau an meiner Seite:).
Aber das wird garantiert:)
 
Ich kenne schöne Trennungen im Einvernehmen, wo wir im gegenseitigen Verständnis auseinandergegangen sind das wir keine Zukunft mehr haben oder das draußen jemand jeweils besser passender wartet.
Und ich kenne Trennungen wo ich Tage davor noch geschworen hätte dass sie die Frau fürs Leben ist und die Beziehung ewig halten wird... Nur um dann plötzlich und brutal mit einer sehr unterschiedlichen Sichtweisen ihrerseits konfrontiert worden zu sein.

Von 2terem habe ich mich glaube ich nie richtig 100% erholt und weiß auch nicht ob ich das werde.

Aber allgemein kann ich sagen hilft es mir "Liebe" als etwas zu verstehen wo man dem/der anderen sein/ihr Glück wünscht... Und auch akzeptieren kann wenn man selbst das halt nicht mehr in der Form ist oder bieten kann. Liebe ist halt nicht Besitz!
Und ziehen lassen... Das gehört am Ende IMMER dazu! Ob das eine Trennung wegen einem Neuen ist oder Krebs mit 87... Irgendwann muss man sich von jedem verabschieden. DAS ist in jeder Beziehung vorprogrammierter Teil des Gesamtpakets.

Akut würde ich heute raten erstmal die Trauer zuzulassen und dann zurück zu sich selbst zu finden. Erstmal das eigene Leben ein wenig ordnen, für sich selbst da sein, sich wieder als Single und alleine finden... Und dann, im Idealfall nicht sofort, sich für Neues zu öffnen ohne aktiv oder gar verzweifelt danach zu suchen.
Danke für die hilfreichen Worte , ich bin ihr im Prinzip nicht böse und habe sie auch "ziehen" lassen. Natürlich fällt es schwer aber wenn man jemanden liebt muss man auch akzeptieren dass er das findet was er verdient hat und wenn das nicht ich bin muss man es akzeptieren....
Natürlich werde ich mir jetzt etwas Zeit lassen, alles ordnen aber ein Kaffee geht immer und reden tut gut:)
 
Hallo an alle, aus aktuellen Anlass wollte ich mal so in die Runde fragen wie ihr mit den Schmerz einer Trennung umgeht?

Ich persönlich war jetzt 4 Jahre in einer Beziehung, sogar hier im Forum kennen und lieben gelernt:). Ich weiß, dass jeder unterschiedlich damit umgeht und das würde mich interessieren?

Über eine schöne Diskussion würde ich mich freuen:)
Ich habe zwar nicht mein Leben so stark verändert, aber, ähnlich wie du, emotional unerreichte Höhen kennengelernt. Er und ich haben das sehr genossen. Ich habe ihn allerdings auch damit überfordert und es ging kapital schief. Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Damit klar zu kommen ist schwierig. Ich hatte schon viele Beziehungen, aber wenn man wirklich liebt, dann tut es so richtig weh. Das ist der Preis, den man für die Liebe zahlt. Ich musste erkennen, dass das Ende der Liebe bzw der Beziehung nicht nur der Kopf sondern auch das Herz verstehen muss. Und dann hat man einfach eine harte Zeit vor sich um sich an einen neuen Alltag zu gewöhnen. Ich habe in den schwierigsten Zeiten auf Medikamente zugegriffen um mich für einige Monate aus einem Tief zu holen. Hat als worst case Lösung gut funktioniert. Irgendwann wird alles besser und Mann/Frau gewöhnt sich an das neue Leben. Auch Freunde waren zum Reden hilfreich. Ich wünsche dir alles, alles Gute!🫂
 
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