Also prinzipiell versuche ich tolerant zu sein gegen jeden Fetisch. Man darf sexuelle Neigungen nicht aus dem Lichte eigener (oft enger) Moralvorstellungen betrachten. Bei dieser Sache möchte ich aber ein paar Gedankenanregungen machen...
Bitte, liebe Leute, macht euch doch einmal Gedanken über den schweren (und leider oft auch gefährlichen) Beruf der Sexarbeiterin. Ich habe erst neulich von einer sehr gescheiten, sehr schönen Dame, bei der ich oft Kunde sein durfte erfahren: fast jede langjährige Independent-SW macht irgendwann einmal Erfahrungen mit gewissen Formen der sexuellen Gewalt gegen sie, von Freierseite.
Traurig und beschämend für uns Freier.... aber: wir Freier müssen akzeptieren, dass in diesem gefährlichen Beruf die Frau auf die Kontrolle der Situation setzen muß. D.h., sie muß immer die Situation im Griff haben, sie muß Möglichkeiten zum Rückzug haben. Sie muß die Szene überblicken. Sie darf sich keine Schwäche leisten, keinen Moment der Geistestrübung, DENN DIESER KÖNNTE SIE, IHRE GESUNDHEIT UND IM SCHLIMMSTEN FALL IHR LEBEN GEFÄHRDEN.
Bitte, vergeßt das nicht, und überlegt euch dann noch einmal den Inhalt und das Thema dieses Threads. Die Damen, bei denen ich Gast sein durfte, die haben mir Gutes getan, und ich bin ihnen dafür freundschaftlich verbunden. Keiner von ihnen würde ich den Rat geben: gehe betrunken zu einem Kunden. Im Gegenteil, ich würde sagen: PASS AUF DICH AUF, TU NIX, WAS DICH GEFÄHRDEN KÖNNTE, UND BLEIB DA BEI UNS, UND AM LEBEN.