Sextourismus Sri Lanka

Und das in so einem Land nix geht würde mich wundern; zumindest die Datingsites sprechen eine andere Sprache

Du hast völlig recht. Ich hab es schon einmal erwähnt ..... in der Ayurveda - Massage des Hotels ist die Masseuse ziemlich eindeutig geworden. Hat mich aber nicht interessiert.
 
Du bist TOP Lesefroh. Und wenn es ganz schief läuft hast noch eine Anzeige wegen Vergewaltigung. Dann bist geliefert. Für das Geld, das man hier für Frauen verplempelt kriegt man einen Flug nach Bangkok.
 
Und wenn es ganz schief läuft hast noch eine Anzeige wegen Vergewaltigung. Dann bist geliefert. Für das Geld, das man hier für Frauen verplempelt kriegt man einen Flug nach Bangkok.

Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht!

Irgendwie dürfte den Ceylonesen (gilt sowohl für Singhalesen als auch für Tamilen, beide Untergruppen der Insulaner scheinen in dieser Angelegenheit nicht so richtig dicht zu sein ...) der Sinn für das real Praktizierbare seit langer Zeit abhanden gekommen sein.

Die Bevölkerung muss das halt ausbaden! Als Tourist sollte man es sich immer gut überlegen ob man dieses "Bad" mitmachen möchte. Ich war fast immer in Damenbegleitung und kann so eine Vorgangsweise nur jedem empfehlen. So lässt sich Land und Leute gut kennenlernen und auch ein Mann hat seine ordentlich Maß an Zufriedenheit ...

Ohne irgendwelche abgedroschenen Vorurteile zu wälzen, wage ich auch noch die Aussage, dass mich der Typus von Frauen, wie er real in Ceylon exisitert, überhaupt nicht anspricht. Ich mag weder Überbelichtete, noch Rosshaarige, noch Keifige, noch, usw., usf.

Damit soll keinesfalls ausgesprochen werden, dass es nicht viele tüchtige und brauchbare Menschen auf dieser Insel gibt, die unter oft sehr widrigen Umständen sehr hart arbeiten. Wir mögen uns vor unseren eigenen Vorurteilen wohl in Acht nehmen!

Aber: Dinge objektiv wahrzunehmen, zu analysieren und dann zu beurteilen versuchen ist eine Sache. An Dingen - und nicht nur das, vor allem auch an den hinter den Dingen stehenden Menschen! - Freude und Erbauung zu finden ist eine ganz andere Sache ...

Eine relativ amüsante Vorgangsweise könnte z.B. sein über Bangkok nach Ceylon weiterzufliegen mit einer netten Thai als Begleiterin für den Aufenthalt in Ceylon! Sowohl die Mehrheit der Thais als auch die Mehrheit der Ceylonesen sind Buddhisten. Der "Kulturschock" dürfte bei der Thaidame kaum vorhanden sein, so die nicht total daneben ist.
 
Irgendwie dürfte den Ceylonesen (gilt sowohl für Singhalesen als auch für Tamilen, beide Untergruppen der Insulaner scheinen in dieser Angelegenheit nicht so richtig dicht zu sein ...)

Als praktisch die gesamte Bevölkerung .....

Die Bevölkerung muss das halt ausbaden!

Nachdem die gesamte Bevölkerung das Schlamassel verursacht hat .... wer sonst? Übrigens sollten wir als Europäer nicht kluge Reden schwingen. Ein aus religiösen und nationalen Gründen geführter Bürgerkrieg in Europa? Na, so lange ist das aber nicht her. :lehrer:
 
Als praktisch die gesamte Bevölkerung .....



Nachdem die gesamte Bevölkerung das Schlamassel verursacht hat .... wer sonst? Übrigens sollten wir als Europäer nicht kluge Reden schwingen. Ein aus religiösen und nationalen Gründen geführter Bürgerkrieg in Europa? Na, so lange ist das aber nicht her. :lehrer:

Hmm, ... Es scheint, dass es da kaum um "religiöse und nationale" Gründe gegangen sein dürfte. Eine kleine koloniale Zwischenschicht, die als den perfiden hundsgemeinen englischen Besatzern Willfährige nach der Entkolonialisierung ihre Privilegien verloren hat, wollte sich anscheinend auf Teufel komm raus wieder an den öffentlichen Sautrögen in Ceylon voll fressen. Die entsprechenden Fressplätze waren und sind unverändert von den singhalesischen Oligarchen und deren Willigen blockiert. Tja, da haben die Leute der Jaffnatamilen, die dort so gerne mitfressen wollten, schlicht Pech gehabt!

Besonderes Pech hatten allerdings die Hunderttausende von irgendwie halt auch Tamilischsprachigen, die von dem Jaffnatamilengesindel in Geiselhaft genommen worden sind und im Grund genommen mit dem ganzen Unsinn nichts zu schaffen haben wollten. Am ärgsten betroffen von allen dürften wohl die ceylonesischen Muselmaner gewesen sein, die als Auchtamilischsprachige "ganz elegant" zwischen den Stühlen der bornierten machtgierigen Jaffnatamilen und dem Repressionsapparat der ihre Privilegien erfolgreich verteidigt habenden singhalesischen Oligarchen geraten sind. Die ceylonesischen Binnenflüchtlinge waren vorwiegend tamilischsprachige Muselmaner. Wer die armseligen Palmblatthütten in Kalpitiya (übrigens eine putzig hübsche Halbinsel, wo - wie auch auf Mannar - große Mengen an herzigen wilden Eseln rumstreunen) besuchte ...

Das tamilische Drecksgesindel aus Jaffna zeichnete sich primär durch Kindesentführungen, Rauschgifthandel überall auf der Welt (auch Schweiz und Deutschland und wohl auch Österreich ...), Schutzgelderpressung, sowie Mord, Mord, Mord, etc., etc., aus! Womit keineswegs behauptet werden sollte, dass die hart zu arbeiten gewohnten tüchtigen hinduistisch-tamilischen Landwirte aus dem Jaffnagebiet alle derartiges Gesindel darstellen, aber es ist nun einmal so, dass sich diese Bevölkerung nicht erfolgreich gegen jene perversen Elemente, die an der Malaise hauptverantwortlich sein dürften, ausreichend zur Wehr gesetzt hat. „Inselhüpfen“ und Radfahren auf den Inseln kann übrigens im Jaffnagebiet empfohlen werden. Die Inseln sind fast alle durch Dammstraßen miteinander verbunden. Marschland wie in Holland!

Das korrupte und verkommene singhalesische Oligarchengesindel ist gewiss um nicht all zuviel besser als dieses Jaffnatamilengesock. Dennoch: Die entführten keine Kinder um sie zu "Selbstmordattentätern" abzurichten, und im Allgemeinen versuchten sie die unbeteiligte Bevölkerung eher in Ruhe zu lassen um nicht noch mehr G´scher als bereits vorhanden zu produzieren. Die Gier und Verkommenheit dieses Oligarchengesindels erlaubt vermutlich keinen friedlichen Übergang zu "normalen Zeiten" steht allerdings zu befürchten ...

Wie immer und überall, so ist es auch in Ceylon erforderlich zu versuchen Problemen etwas auf den Grund zu gehen und nicht nur irgendwelche hirnlose Propaganda der einen oder anderen Seite wiederzukäuen. All das ist ein wenig anstrengend und erfordert Zeit, Mühe und Geduld.

Mir persönlich erscheint die recht kleine muselmanische Bevölkerungsgruppe Ceylons das „unschuldige Opfer“ der ganzen fast 30 Jahre angedauert habenden Sauerei gewesen zu sein. Die Muselmaner Ceylons haben zu keiner Zeit versucht „große Politik“ zu machen und waren dennoch die „bevorzugten Hassobjekte“ des rotzfrechen aufmüpfigen Jaffnatamilengesindels und ebenso die dem Repressionsapparat der singhalesischen Oligarchen als auch Tamilischsprachige permanent suspekt erscheinenden „Ersatzgegner“ deren man viel leichter habhaft werden konnte als den überaus geschickt und verschlagen agierenden hinduistisch-tamilischen Aufständischen aus dem Jaffnagebiet. Die Ceylonmuselmaner bekamen ohne jegliches eigene Verschulden von beiden Seiten dieser ekligen Aktion permanent Plesch ...
 
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Und unser Hobby wurde auch nicht gefördert; schade. Was ich von der Insel sah war von der Natur her schon traumhaft;
und wie gesagt unser Hotelaugust hat es erwähnt dass es da auf private Kontakte ankommt
 
Der Geist, der aus solchen Ausdrücken spricht, ist friedlichen Lösungen nicht förderlich.

Dieser bewusst gewählte Ausdruck bedarf schon einer "gutwilligen" Interpretation! Keineswegs indiziert dieser Ausdruck, dass alle Jaffnatamilen Gesindel seien! Ganz im Gegenteil! Mehrmals kam bei mir klar und unmissverständlich hinüber, dass die Jaffnatamilen (wohl bereits auf Grund der gar nicht üppigen Region in der sie hausen und die zu sehr ökonomischer Bewirtschaftung zwingt) durchaus gewohnt sind hart (früher vorwiegend in der Landwirtschaft) zu arbeiten und auch viele tüchtige und effiziente Menschen in ihren Reihen haben. Dennoch kommt ein Mensch, der die grausliche Sache einige Jahrzehnte verfolgt hat, um die Feststellung, dass diese aus den Jaffnatamilen hervorgegangenen politischen Gruppierungen, welche die Isurrektion gegen das singhalesische Oligarchenregime getragen haben, ein gar arg mieses völlig charakterloses Drecksgesindel sein müssen, welches (tamilischen!) Eltern ihre Kinder mit Gewalt weggenommen hatte, diese Kinder zu Kanonenfutter drillte und verheizte, welches mit allem was verboten und eklig (u.a. Rauschgift) war handelte, welches Schutzgelder und "Befreiungssteuern" überall auf der Welt (Kanada, Neuseeland, Australien, Nordamerika, Deutschland, Großbritannien, Schweiz, auch Österreich ...) zumindest von tamilischen Gruppen mit brutaler Gewalt eingetrieben hat, welches, usw., kaum herum!

Bitte diesen Ausdruck in so einem Zusammenhang zu lesen und zu verstehen, denn da passt er, und vor allem kein Wunschdenken beim Lesen hineinprojizieren ...

Als ethnische Gruppierung waren vermutlich die dauernswertesten Opfer dieser grauslichen Sache vor allem ceylonesische Muselmaner. Viele von denen sind es unverändert! Der ganze Schmarren um den Kampf an den Fressplätzen zwischen den sich dort labenden singhalesischen Oligarchen und deren Adlaten sowie den dorthin strebenden Brutalos aus der Gruppe der Jaffnatamilen ging die Ceylonmuselmaner einen großen Schmarren an. Die waren "bloß" Opfer beider Streitparteien ... Darüber sollte man sich gerechtfertigt aufregen und wieder einmal unverzüglich von der zeitgeistigen Muselmanerhetze Abstand nehmen. Keinerlei Notwendigkeit Muselmaner deswegen zu mögen, aber was es wiegt, das hat es nun einmal!

Ich denke, dass über dieses Randthema bereits genug geschrieben wurde. Primär geht es hier wohl darum wie ein Touri was auf Ceylon zum Schnackseln abbekommen kann. Wollen wir bei diesem Thema bleiben, aber dennoch nicht Hintergründe ignorieren die zu gewissen Erscheinungen führten die hier manche kommentier(t)en ...
 
Lesefroh; zwar danke für Deine Ausführungen. Ich bin nun in einem Alter in dem ich nicht mehr alles wissen oder ausdiskutieren muß;
auch ist es nicht meine Aufgabe diesen Völkern zu sagen was meiner Meinung nach richtig oder falsch ist.
Ich bereise ein Land; benehme mich wie ich es von einem Ausländer in meiner Heimat erwarte. Mit dieser Einstellung
bin ich bisher ganz gut gefahren. Eine Dienstleistung die ich bestelle bezahle ich und gut iss.
Und wenn mir das dann nicht mehr passt (wie in Thailand) bleibe ich da fern.
Auf tagged habe ich mich mal umgeschaut; in diesen Ländern wächst eine Generation heran die auch etwas vom Leben
haben möchte; sie sehen es im Cybercafe/Cable; und da glaube ich dass ich selbst auf Sri Lanka nicht auf dem Trockenen
sitzen würde. War jemand schon mal im Süden; Galle ? Stadt mit Fort/Altstadt was man so will wenn man nicht im Club
versauern will.

LG
 
Galle ist eher ungeeignet. Ich habe viel Zeit im „rein singhalesisch-buddhistischen“ Süden der Insel verbracht. Dieser Teil des Landes ist trotz des dort prosperierenden Tourismus´ besonders konservativ-prüde! Sicher sind gewisse „Verfallserscheinungen“ (aus traditionell singhalesisch-buddhistischer Perspektive betrachtet!) nicht zu übersehen, aber das bringt dem schnackselsehnsüchtigen Touri nix!

Es gibt in Galle einige massage parlors. Die meisten davon wohl in den kackteuren Touribuden. Einige auch außerhalb dieser Tourihütten, aber die wollen nicht gerne für Touris arbeiten, denn das wäre für deren eigentliches Geschäft - die Betreuung der wohlhabenden und einflussreichen Einheimischen - relativ abträglich.

In den health clubs und massage parlors der teuren Hotels läuft fast immer etwas, wie ich bereits ganz am Anfang geschrieben habe. Allerdings soll sich niemand über die Qualität der Dienstleistenden im Allgemeinen und vor allem über deren erotischen Qualitäten im Speziellen irgendwelchen Illusionen hingeben ...

Stabile Angebote gibt es meines Wissens nur im Großraum Colombo - zu dem ich auch Negombo und die Vorstädte im Süden zähle - sowie - dies allerdings etwas eingeschränkt, da nicht so leicht auffindbar wie in Colombo - noch in Kandy. Für wohlhabende gut informierte Einheimische gibt es natürlich überall etwas, aber davon hat wiederum der Touri wenig bis gar nix ...

http://forum.cityxguide.com/topic/general-info-102/page/10

Diese Seite dürfte ziemlich informativ sein. Im Grunde steht dort was ich bereits geschrieben habe. Sind es Infos von Ceylonesen, dann unbedingt Vorsicht! Ceylonesen lügen sich insbesondere untereinander mit Enthusiasmus an. Geht es unter die Gürtellinie, dann ist in ganz Südasien keinem Einheimischen über den Hurenbockweg zu trauen, hat es den Anschein ... Auch die Sache mit den Tuk-Tuk-Fahrern und Taxichauffeuren läuft im Lande nicht so wie man es von anderswoher gewohnt ist. Bemerken die „Gewitzten“, dass jemand das Land etwas kennt, dann sagen die gleich rund heraus, dass sie nichts wirklich Interessantes anzubieten haben. Ansonsten halt die übliche Bekacke mit drauf folgender Missstimmigkeit.

Wer die Zeit investieren mag, soll einmal die angegebenen Seiten durchlesen. Zumindest bekommt er dann einen relativ konkreten Eindruck von der Sachlage.

Persönlich empfehle ich eher die englischsprachigen Tageszeitungen und auch die Wochenendzeitungen/beilagen nach Infos über health clubs und massage parlors durchzuackern. Für diese Infos müssen die Puffbetreiber die Inseratenpreise zahlen und die sind daher aktuell! Ist eine konkrete Adresse angegeben, dann einfach zur angegebenen Geschäftszeit hinfahren. Ansonsten anrufen und nachfragen wo und wann. Mit der Tür ins Haus zu fallen und fragen was z.B. ein g´naschtiger Futfahrer so kostet, wird der vorprogrammierte Rauswurf werden. Zumeist sitzt eine mittelalterliche ceylonesische Schachtel am Empfang des clubs oder parlors. Sehr oft ist die in einen recht dekorativen Sari gewickelt. Ergibt sich dann gelegentlich die Gelegenheit diese ceylonesische Dame auszuwickeln, dann ist der Frust meist unübersehbar ...
 

"Die Völker" hören auch gar nicht auf solche Signale! :haha::haha::haha:

Das musste bereits der olle alte Tscharli Schmarks zur Kenntnis nehmen ...

Na, wer jodelt heute noch "Völker hört die Signale"?

Diese altbekannte Weisheit wird wohl erst recht für relativ phantasielose Pimpertouris gelten, deren Weltbild sich sehr häufig im wohlfeilen Reinraus erschöpfen dürfte!
 
"Völker hört die Signale"?
Na Du hast insofern recht, als es eine verschwindende Minderheit ist, die den Text überhaupt noch kennt.
ABER : Ich war vor nicht allzu langer Zeit in N-Korea. Und siehe da auf der Juchde - Säule hat man mir voller Stolz eine Marmortafel der "ÖSTERREICHISCHEN JUCHDE GESELLSCHAFT" gezeigt. Hat nicht sehr alt ausgesehen. Also gibt es sie noch - aber wie gesagt sehr vereinzelt (was kein Schaden ist) !
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Na Du hast insofern recht, als es eine verschwindende Minderheit ist, die den Text überhaupt noch kennt.
ABER : Ich war vor nicht allzu langer Zeit in N-Korea. Und siehe da auf der Juchde - Säule hat man mir voller Stolz eine Marmortafel der "ÖSTERREICHISCHEN JUCHDE GESELLSCHAFT" gezeigt. Hat nicht sehr alt ausgesehen. Also gibt es sie noch - aber wie gesagt sehr vereinzelt (was kein Schaden ist) !
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Na, der alte Kines traut sich aber was ...

Um ehrlich zu schreiben, das Meine ist so was nicht. In manche Länder mag ich einfach nicht einreisen. Dazu gehören z.B. alle, wo man an der Grenze von mir Fingerabdrücke begehrt. Oder alle wo es offensichtliche Polizeiwillkür gibt. Dazu gehören mit Sicherheit sowohl Nordkorea als auch die Vereinigten Staaten von Nordamerika. Keineswegs möchte ich allerdings anderen die "Lust am Abenteuer" vermiesen ...

1988/89 und 1990 kam ich rein zufällig "in den Genuss" ein wenig vom JVP Aufstand in Ceylons Süden, wo die Kriegsfurie besonders arg wütete, mitzubekommen. Das reichte für mich um dieses an sich nette und interessante Land einige Jahre nicht mehr zu besuchen.

Wen es interessiert: http://www.srilanka-info.com/mozilla/landes-info/jvp.html

Leider (zum Glück?) gibt es nicht viel Geschriebenes über die häßlichen Ereignisse zwischen 1988 und 1990. Konkretes fehlt auch auf dieser Seite. Ich mag auch nicht all zu viel dazu kommentieren. Nur so viel: Bei der Gelegenheit bekam ich das reichlich andere Weltbild der Ceyloneser ziemlich unmissverständlich mit. Wie das damals ein einfacher Taxichauffeur, der sich beharrlich geweigert hat mich zu nächtlicher Stunde zu befördern wodurch ich einen mehrstündigen Nachthatscherer durch zapperdusteres Pflanzungsgebiet bei vom Himmel fallenden Schusterbuben "genießen" durfte, so treffend ausdrückte: "In Ceylon ist das Leben eines Menschen oft weniger wert als das eines Hundes!"

Das Land hat möglicher Weise auch die höchste Suizidrate der Welt. Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass sich eine unterdrückt und vernachlässigt fühlende ceylonesische Ehefrau (kann auch durchaus ein ceylonesischer Eheman sein, das wird Jacke wie Hose sein ...) nach einem in unseren Augen harmlosen Ehestreit kurzerhand einen Giftcocktail aus irgendwelchen Pflanzenschutzmitteln und allerlei anderem giftigen Zeugs hinter das Bindl kippt um so ins Nirgendwohin abzutreten. Derartiges erscheint in diesem Lande "normal" zu sein ...

Unter solchen Auspizien wirken viele auserwählte Sauereien beim JVP Aufstand und bei dem fleißig durch die internationalen Medien geisternden "Tamilenproblem" gar nicht mehr "so arg" ...

Auch die Einstellungen vieler Thais zum Tod dürften davon gar nicht so unterschiedlich sein ...

Wie auch immer, ich muss nicht von allem haben!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lesefroh; nach all den Jahren; sehr wohl glauben oder glaubten diese Menschen was der (weiße) Mann
aus der industrialisierten Welt sagte; (ähem Weltbank....) Es mag sich zwar etwas gewandelt haben
aber weiße Haut steht nicht unbedingt für Reichtum sondern für Bildung im Sinne von Berufsausbildung
um eine Familie ernähren zu können. Ich verspüre eher Neid dieser Völker; ein gewisser Nachahmungswillen
ist immer noch vorhanden.
Auch leben wir in Europa in einem gewissen Systems des Sozialstaats; totale Staats/Polizeiwillkür gibt es bei
uns (noch) nicht; wir sind aber auf dem besten Weg dahin.
Egal wo ich auf dem Äquator herumhupse; Nicht das boomende Dubai/China (Hungerlöhne)ist der Traum; nein;
es ist der Wunsch in Europa unter den Europäern zu leben; oder glaubt jemand dass die -20° im Winter so anziehend
auf Lek,Nit und Co wirken ?
 
Gogolores; sorry. Jetzt mal aus dem Nähkästchen; zigfach erlebt: Es hat einer ein wenig Erfolg;
Strandbar, Restaurant wasauchimmer. Und was passiert dann in diesen Ländern ?
Die ganze Sippe kommt angerauscht und nagt daran; wenn dann noch etwas übrig bleibt will die
Kieberei auch noch was. Es ist zum Verzweifeln.
Ich sah mal einen Film eines Fußballers in Frankreich der im Senegal sein Dorf besuchte; es war
horrend; und natürlich waren seine Geschenke immer zu wenig. Bis er zurück nach Frankreich "floh".
Und das ist in Sri Lanka und dem Isaan nicht anders
 
Und das ist in Sri Lanka und dem Isaan nicht anders

Ich hab ja nur gemeint, dass die Thais das Leben lieben. Ein spendenfreudiger Farang ist natürlich nie ein Nachteil, aber ich kann mich nicht beklagen. Denn "Meine" ist nicht aus dem Isaan und steht auf eigenen Beinen.

Jedenfalls sagt mir die Art der Thais besser zu, als das, was ich in Sri Lanka gesehen habe.
 
Ja; mit Sicherheit hat man es mit den Thais einfacher als mit Inder/SL.
Spendierfreudig; jaein. Wer seine Kohle nicht zusammenhalten kann gilt beim
Südländer als Schlappschwanz; er kann seine (zukünftige) Sippe nicht ernähren.
Wobei zwischen spendierfreudig und isaanmäßigem Geldrauswurf bestimmt
Unterschiede sind. Reisen bildet; stimmt !!!
 

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