Sextourismus Sri Lanka

Mitglied #185305

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Hallo Leute,

wollte mal fragen (da threads bez. Sri Lanka älter sind) wie es aktuell so aussieht mit Frauen vor Ort, bzw. wie man (da ja Prostitution offiziell verboten ist) unkompliziert Frauen findet?
Hat da jemand Erfahrungen? Werde Südwestküste Beluwara sein.
 
Besser nicht zu viel erwarten!

Die Insel mag vielleicht ein kleines Paradies für Warme sein, aber sie wird maximal als lauwarmes Fegefeuer für Heteros durchzugehen imstande sein!

Das Vernünftigste wird vermutlich der Aufriss alleinreisender europäischer Touristinnen sein. Einheimische Frauen sind für Europäer recht problematisch kennen zu lernen.

Am ehesten findet man einheimische Prostituierte durch eifriges Studium der reichlich vorhandenen englischsprachigen Tages- und Wochenendzeitungen. Bei "Massagen" oder "Gesundheit" nachschauen, sich in den Bus nach Colombo setzen oder in den Zug dorthin einsteigen und bei der angegebenen Adresse (muss eventuell erst telefonisch erfragt werden) zur Prüfung der Sachlage vorstellig werden. Hurerei ist relativ teuer auf der Insel und die Qualität der Dienstleistenden - höflich formuliert - problematisch!

In den Health Studios geht fast immer etwas, aber zu Preisen, die auch bei uns nicht höher sind ...

Natürlich kann man auch in den teureren Einkaufszentren in Colombo herumflanieren und relativ leicht Aufrisse landen. Aber auch diese Damen sind alles nur nicht moderat in ihren Preisforderungen ... Die Kasinos sind auch gute Jagdgründe. Ansonsten ist man auf die Vermittlung lokaler Zuhälter angewiesen, die gerne und oft hineinzulegen pflegen und vor allem "die Katz im Sack" andrehen!

Wer auf die Insel der Schnackslerei mit einheimischen Frauen wegen kommt ist einfach am falschen Dampfer zugestiegen und sollte besser gleich mit dem nächsten weiter nach z.B. Thailand oder Kambodscha fahren.

Grundsätzlich geht die Schnackslerei mit einheimischen Frauen schon, aber die Relation Aufwand/Vergnügen ist reichlich schäbig!

Und wie immer: De gustibus et coloribus non est disputandum ...
 
... übrigens: in Thailand ist Prostitution ebenfalls offiziell verboten ...
 
Ich hatte mal Zwischenaufenthalt (Sri Lankanair). Es war nur eine Nacht und wir unterhielten uns mit dem
Barkeeper; er sagte dass das meist nur über Kontakte läuft. Ich lasse mich gerne belehren.
PS: Wir übernachteten in Negombo
 
sextouristen sind widerlich und peinlich òó hört euch doch mal selber zu!
 
Und was willst du dann in diesem Forum ?
Hast du etwas zum Thema beizutragen ?
Was bist du für eine Nummer ?
Privatversicherter Rot-Schwarz-Gelb-Grüner Besserwisser ?
Einer der von der Solidargemeinschaft lebt ?
Einer der unsere Großeltern mit Dreck bewirft ?
 
sextouristen sind widerlich und peinlich òó hört euch doch mal selber zu!


Halb so wild!

Wer auf die Insel der Schnackslerei wegen kommt, bevorzugt im Allgemeinen einen recht warmen Bubenpopsch für einschlägige Aktion ...

Wegen singhalesischer oder tamilischer Damen kommt niemand dorthin! Nicht, dass die sooo besonders schiach wären, aber alles ist so besonders kompliziert. Der lokale Frauentypus erinnert ziemlich stark an die eher dünkleren Zigeunerinnen vom Balkan. Die "Käuflichen" sind im Schnitt so rechte Zniachterln! Die großen "Prügeln", die irgendwie an die hellhäutigen Wolkenmädchen von Sigiria gemahnen (auch diese einheimischen Damen sind überaus selten ein wenig heller als der Durchschnitt), bekommt man als Tourist kaum zu Gesicht, geschweige denn ins touristische Lotterbett ... Dieser Menschentypus wird am ehesten noch bei der lokalen Obschicht anzutreffen sein. Die sind so wohlhabend, dass die es sich zu leisten vermögen um Touristen einen großen Bogen zu machen! Man sieht diese Frauen z.B. beim Christmas Dinner im Hill Club in Nuwara Eliya. Dort herrschte immer Krawattenzwang und mittlerweile sind dort die Preise für den Durchschnittstouristen empfindlich "angefeuchtet" und für manche Touristen unleistbar geworden.

Fast 30 Jahre Kriegspielerei, in die auf beiden Seiten auch viele Frauen als Kombatantinnen involviert waren, führten zu einer starken Veränderung des traditionellen Frauenbildes im Land. Ebenso führten die sonstigen sozioökonomischen Umwälzungen zur Herausbildung eines Industriearbeiterinnenproletariats in den neu geschaffenen Produktionszonen des Landes. In Zusammenhalt mit den "Segnungen" von Fernsehen, Internetz und Mobiltelefonie blieb auch auf dieser Insel kaum ein "sozialer Stein" am andern ... Vom traditionellen Frauenbild wird wohl auch dort nicht mehr viel übrig sein. Die Fruchtbarkeitsrate der einheimischen Damen rasselt im Expresstempo unter die zur Stabilhaltung der bodenständigen Population erforderlichen Reproduktionsbemühungen ...

Alles ist irgendwie ebenso mies wie bei uns, aber dennoch so viel anders, dass es für Heteros einfach zu kompliziert sein dürfte mit einheimischen Damen eine erotisch entspannende Zeit auf der Insel zu organisieren.

Die Sache lohnt ganz einfach nicht!
 
Kriegsberichterstatter war ich nicht. Aber ....

Die Zahl der Todesopfer während des Krieges seit 1983 wird zwischen 80.000 und 100.000 geschätzt (Stand: Mai 2009)

Aja ... ich war einmal in Sri Lanka. Die augenfällige Armut ist sicher auch eine Folge dieses Krieges.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, ich will mal annehmen, dass sich das "viel widerlicher" auf die nahezu 30 Jahre Kriegspielerei im Lande bezieht und nicht auf den Liebreiz ceylonesischer Damen ...

Die vertrottelte Kriegspielerei war schon arg!

So ab 1983/84 war in weiten Teilen der Insel so ziemlich alles aus. Parasitäre Pseudoeliten fochten mit aller nur denkmöglichen Gewalt und jedweder hundsgemeinen Brutalität um einen komfortablen Fress- und Suhlplatz an den öffentlichen Sautrögen.

Ohne Wenn und Aber wurden da von allem Anbeginn auf der (meines Erachtens ungleich widerwärtigeren, die "Abstufung" ist allerdings kaum "ethnologisch" begründbar, alle Beteiligten sind die gleichen G´frieser und G´fraster) jaffnatamilischen Seite durch brutalen Terror Frauen rekrutiert. Z.B. wurden von dem Jaffnatamilengesindel 11 bis 12 Jährige "in Obhut genommen", die im ungünstigsten Fall zur "Selbstmordattentäterin" dressiert worden sind, deren trauriges Schicksal darin bestanden hat als wandelnde Bombenträgerin missbraucht und bei Bedarf von einem Explosivkörper der eigenen Seite zerrrissen zu werden ... Dass die gerade geschlechtsreif werdenden kleinen Tamilenmädchen auch als Bedarfsartikel zur Entspannung der steifgewordenen Glieder der "heldenhaften Tamil Tigers" herzuhalten hatten, nur so nebenbei ...

Teilweise wurden gräßliche Geschichten kolportiert. Schwer abzuschätzen was daran wahr und was zusammenfabuliert sein hat können. Z.B. Dorfschullehrerin in ceylonesischem Staatsdienst anfangs ihrer Dreißiger. "Kleiner Bruder" wird von Jaffnatamilenverbrechern zwangsrekrutiert. "Kleiner Bruder" pascht ab, der will nicht morden. Sippenhaftung wird verhängt. Entweder die Lehrerin wird Mörderin oder ein Familienmitglied, bzw. mehrere Familienmitglieder, werden liquidiert. Lehrerin liebt Bruderherz. Nimmt sich trickreich immer irgendwie frei vom staatlichen Schuldienst, bezieht ihr Gehalt vom Staat weiter und "arbeitet hauptberuflich" in Wirklichkeit als "Tamil Tiger Freiheitskämpferin" ...

Solche Scheußlichkeiten wurden unzählig kolportiert! Vermutlich war da nicht viel daran zusammenfabuliert sondern das Meiste leider "echt und richtig"!

Die singhalesische Regierungsseite hatte zeitweise arge Probleme mit der Rekrutierung von ausreichendem Nachschub an Kanonenfutter. Wie immer und überall in solchen Fällen warb man Frauen für dieses widerwärtige Geschäft an. Man konnte sie überall auf der Insel antreffen, die ceylonesischen Damen in g´scheckertem Raubersgwanderl mit umgehängter Puschka ...

Irgendwann raffte sich die an sich gleichfalls ziemlich verlotterte singhalesische Oberschicht auf und machte Nägel mit Köpfen. Man rüstete endlich eine ausreichend große Anzahl junger Burschen fürs Morden und Brennen aus und walzte ohne viel Federlesens alles Aufständische platt. Tja, seit rund 2 Jahren ist daher Ruh ...

Dennoch: Die reichlich unsympathische korrupte grausliche singhalesische Oberschicht ist im Vergleich zur Gegenseite noch relativ "moderat". Um diese Feststellung kommt kein so halbwegs neutraler Beobachter dieses traurigen Spektakulums herum.

Wer zur Zeit, als man den Tamil Tigers das Staatspielen im Steppengebiet zwischen der Jaffnahalbinsel und dem Hochland (deren ceylonesisches Kasperltamilenreich begann bei Vayunia und endete kurz vorm Elefantenpass) konzidierte, in diesem Scherzgebilde herumgefahren ist, wird wissen wovon ich schreibe. Ich war dort mehrmals mit singhalesischem Chauffeur unterwegs. Zum Glück war der ein wiffer alter Hase ohne Übermut und Macken, der so Mitte der 60 gewesen sein wird. Ein zähes kleines Manderl. Da er noch ein Mäderl im Vorschulalter hatte, musste er fleißig Geld herankarren um seine Mischpoch zu alimentieren. Er konnte nur Singhalesisch und etwas Arabisch, da er einige Jahre in Libyen geschuftet hatte. Na ja, mein Arabisch ist "unterrudimentär" ... Insgesamt betrachtet war er der angenehmste Chauffeur den ich jemals in meinen Diensten hatte. Der quatschte mich nie an ... Da ich die Geographie der Insel so einigermaßen gut kenne, konnte ich ihm fast immer unmissverständliche Fahranweisungen erteilen und wir landeten immer dort wo wir hin wollten. Aber, wie wurde der arme Mann von den rotzfrechen Kasperln, die damals "tamilischen Staat" zu spielen beliebten, sekkiert! Wie oft musste ich den mit großem Maul und viel Gequatsche "loseisen" ... Rückwirkend liest sich das erheiternd, aber damals war es eher lästig ...

All diese häßlichen Ereignisse veränderten natürlich das soziale Frauenbild auf der Insel nachhaltigst!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nun, ich will mal annehmen, dass sich das "viel widerlicher" auf die nahezu 30 Jahre Kriegspielerei im Lande bezieht und nicht auf den Liebreiz ceylonesischer Damen ...

Hat sich auf den Krieg bezogen, der ein sehr grausamer war.
 
:verneigung: Respekt, wie LESEFROH den selbst-auferlegten Bildungsauftrag in die Tat umsetzt ....eloquent und wohlfundiert ...selbstbewußt in den richtungsweisenden Spuren von MÜLLERMEISTER wandelnd, welcher seinerzeit aus mir unbekannten Gründen in Ungnade fiel?:hmm:

Ist für mich eine Wohltat, solche Texte zu lesen ...launig-keck und orthographisch korrekt !:daumen:

1981 buchte ich meine 1. Fernreise nach Fern-ost!

3 Wochen Pauschalreise um 16000,- Schilling .....2 Wochen Bangkok und anschließend 1 Woche Sri Lanka !

In BKK hatte ich mein Quartier in der Sukhumvit - soi 7 und ich war von diesen 2 Wochen hellauf begeistert!

Es war Monat Mai und wohl Beginn der Regenzeit....und als ich eines Morgens aus dem Hotel trat, stand das Wasser stellenweise bis an die Knie auf der Straße!
Aber dies tat dem Charm der Stadt keinerlei Abbruch und erwartungsvoll watete ich abends bis zur SOI COWBOY ....und wurde nie enttäuscht!

In SRI LANKA hatte ich mein Quartier ( Bruchbude ) am südlichen Stadtrand von Colombo ...direkt an der Hauptstrasse Richtung GALLE!

Der Strand war einige 100 Meter entfernt und das Wasser war durch den beginnenden Monsun nicht gerade einladend!

Dort machte ich dann auch Bekanntschaft mit einem Strassenhändler, durch den ich auf Umwegen an eine Dame herankam!
Rein in ein Taxi...an einer Adresse brachte ein Kerl seine Lady zum Wagen, welche jedoch nicht mein Wohlwollen erlangte!:nono:
Weiter zu einer anderen Stelle, wo abermals Mann ( vlt. Ehemann ) eine dunkelhäutige ( wohl Tamilin ) Lady präsentierte!
Diese war wohlgestalt und wir einigten uns auf eine Summe!
Anschließend wurden wir zu einer Absteige gebracht, wo ich ein Zimmer für die ganze Nacht nehmen konnte!
Es war nicht schlecht...jedenfalls keine Enttäuschung ....aber wenn du dann zusammenrechnest, wieviele Personen da mitverdienen wollen, kann man sich ausmalen, dass es nicht ganz billig sein kann! So weit ich mich entsinne, waren es etwa ,umgerechnet, 600 ÖS ...nicht wenig, vor 30 Jahren!:shock:
Wahrscheinlich hat die Dame davon am wenigsten bekommen ....abgesehen von rücksichtsvollem Verkehr auf sauberem Laken ?
Am Morgen vor dem Abschied erbat sie noch etwas Trinkgeld ..ich denke, dass ich ihr 50 Rupien ? gab !

Spätestens nach dieser Erfahrung spürte ich großes Heimweh nach Bangkok, wo die Hotelzimmer sauber sind und die Mädels selbstbestimmt agieren können!
Ist in SRI LANKA wohl kaum der Fall?
Irgendwie erinnerten die dortigen Mann-Frau-beziehungen an muslimische Zustände ...hinterwäldlerisch verklemmt !

2 mal ließ ich mich von einem Taxler zu einem Massage-salon in Colombo bringen!
Schäbiger Raum....3 Frauen warten auf Kundschaft...2 sind alt und dick, aber eine ist jung und hübsch!
Ich lege mich auf die Massage-liege , worauf das Mädchen ( kein Wort kann sie Englisch ) mich kurz berührt und mich fragt, ob ich nicht " rikki tikki " will...so hab ich es jedenfalls in Erinnerung!

Als Blitzgneisser kapierte ich schnell ...vielleicht hat sie ihre Worte mit irgendeiner Geste begreiflich gemacht??....und behend steig ich von der Liege, worauf sie meinen Platz einnimmt und ich mich als Masseur betätige ....ganz ohne Hände !!:haha:
Bei meinem 2. Besuch in so einem Salon, waren die Kojen nur durch Vorhänge getrennt und ab und zu steckte die Chefin ihren Kopf herein um nach dem Rechten zu sehen ....zu sehen bekam sie meinen Schwanz, der von der hübschen Masseuse gestriegelt wurde....mehr war dort nicht drinnen!
Okay...ihre Muschi war nicht unantastbar ...wahrscheinlich gehörte sie nicht zur Kaste der Unberührbaren ??:lehrer:

Nun....diese Geschehnisse liegen schon lange zurück und 1981 begannen die Spannungen, die dann zum Bürgerkrieg führten!
Als mich mein ( symphatischer ) Strassenhändler auf der Busreise nach KANDY begleitete, verwunderte mich ab und zu seine Ängstlichkeit in der Öffentlichkeit!
Er war wohl Tamile, während die Umgebung der singhalesischen Gruppe zuzuordnen ist ...oder ?

Summa summarum ....wenn sich nichts Entscheidendes dort geändert hat, so ist dies kein Ort für interkulturelle, geschlechtsübergreifende Begegnungen auf Augenhöhe!:nono: am Ehesten noch für gleichgeschlechtliche Aktivitäten bekannt ...verrufen!
Wusste ich vorher nicht und war etwas irritiert von den häufigen diesbezüglichen Angeboten!
Also...kein Ort für süssliche Love-stories!

Für die kurzen " Nummern " reicht das hiesige Umfeld !

Hugh ...ich habe gesprochen ...:winke: SH
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und wie aufschlußreich dass deren "Oberschicht" um Touris einen großen Bogen machen.....
 
ok vielen dank für die ausführlichen infos
werde mal schauen was da sonst an europäerinnen so herumläuft und ansonsten halt wieder in AT :D
 
:verneigung: Respekt, wie LESEFROH den selbst-auferlegten Bildungsauftrag in die Tat umsetzt ....eloquent und wohlfundiert ...selbstbewußt in den richtungsweisenden Spuren von MÜLLERMEISTER wandelnd, welcher seinerzeit aus mir unbekannten Gründen in Ungnade fiel?:hmm:

Ist für mich eine Wohltat, solche Texte zu lesen ...launig-keck und orthographisch korrekt !:daumen:

1981 buchte ich meine 1. Fernreise nach Fern-ost!

3 Wochen Pauschalreise um 16000,- Schilling .....2 Wochen Bangkok und anschließend 1 Woche Sri Lanka !

In BKK hatte ich mein Quartier in der Sukhumvit - soi 7 und ich war von diesen 2 Wochen hellauf begeistert!

Es war Monat Mai und wohl Beginn der Regenzeit....und als ich eines Morgens aus dem Hotel trat, stand das Wasser stellenweise bis an die Knie auf der Straße!
Aber dies tat dem Charm der Stadt keinerlei Abbruch und erwartungsvoll watete ich abends bis zur SOI COWBOY ....und wurde nie enttäuscht!

In SRI LANKA hatte ich mein Quartier ( Bruchbude ) am südlichen Stadtrand von Colombo ...direkt an der Hauptstrasse Richtung GALLE!

Der Strand war einige 100 Meter entfernt und das Wasser war durch den beginnenden Monsun nicht gerade einladend!

Dort machte ich dann auch Bekanntschaft mit einem Strassenhändler, durch den ich auf Umwegen an eine Dame herankam!
Rein in ein Taxi...an einer Adresse brachte ein Kerl seine Lady zum Wagen, welche jedoch nicht mein Wohlwollen erlangte!:nono:
Weiter zu einer anderen Stelle, wo abermals Mann ( vlt. Ehemann ) eine dunkelhäutige ( wohl Tamilin ) Lady präsentierte!
Diese war wohlgestalt und wir einigten uns auf eine Summe!
Anschließend wurden wir zu einer Absteige gebracht, wo ich ein Zimmer für die ganze Nacht nehmen konnte!
Es war nicht schlecht...jedenfalls keine Enttäuschung ....aber wenn du dann zusammenrechnest, wieviele Personen da mitverdienen wollen, kann man sich ausmalen, dass es nicht ganz billig sein kann! So weit ich mich entsinne, waren es etwa ,umgerechnet, 600 ÖS ...nicht wenig, vor 30 Jahren!:shock:
Wahrscheinlich hat die Dame davon am wenigsten bekommen ....abgesehen von rücksichtsvollem Verkehr auf sauberem Laken ?
Am Morgen vor dem Abschied erbat sie noch etwas Trinkgeld ..ich denke, dass ich ihr 50 Rupien ? gab !

Spätestens nach dieser Erfahrung spürte ich großes Heimweh nach Bangkok, wo die Hotelzimmer sauber sind und die Mädels selbstbestimmt agieren können!
Ist in SRI LANKA wohl kaum der Fall?
Irgendwie erinnerten die dortigen Mann-Frau-beziehungen an muslimische Zustände ...hinterwäldlerisch verklemmt !

2 mal ließ ich mich von einem Taxler zu einem Massage-salon in Colombo bringen!
Schäbiger Raum....3 Frauen warten auf Kundschaft...2 sind alt und dick, aber eine ist jung und hübsch!
Ich lege mich auf die Massage-liege , worauf das Mädchen ( kein Wort kann sie Englisch ) mich kurz berührt und mich fragt, ob ich nicht " rikki tikki " will...so hab ich es jedenfalls in Erinnerung!

Als Blitzgneisser kapierte ich schnell ...vielleicht hat sie ihre Worte mit irgendeiner Geste begreiflich gemacht??....und behend steig ich von der Liege, worauf sie meinen Platz einnimmt und ich mich als Masseur betätige ....ganz ohne Hände !!:haha:
Bei meinem 2. Besuch in so einem Salon, waren die Kojen nur durch Vorhänge getrennt und ab und zu steckte die Chefin ihren Kopf herein um nach dem Rechten zu sehen ....zu sehen bekam sie meinen Schwanz, der von der hübschen Masseuse gestriegelt wurde....mehr war dort nicht drinnen!
Okay...ihre Muschi war nicht unantastbar ...wahrscheinlich gehörte sie nicht zur Kaste der Unberührbaren ??:lehrer:

Nun....diese Geschehnisse liegen schon lange zurück und 1981 begannen die Spannungen, die dann zum Bürgerkrieg führten!
Als mich mein ( symphatischer ) Strassenhändler auf der Busreise nach KANDY begleitete, verwunderte mich ab und zu seine Ängstlichkeit in der Öffentlichkeit!
Er war wohl Tamile, während die Umgebung der singhalesischen Gruppe zuzuordnen ist ...oder ?

Summa summarum ....wenn sich nichts Entscheidendes dort geändert hat, so ist dies kein Ort für interkulturelle, geschlechtsübergreifende Begegnungen auf Augenhöhe!:nono: am Ehesten noch für gleichgeschlechtliche Aktivitäten bekannt ...verrufen!
Wusste ich vorher nicht und war etwas irritiert von den häufigen diesbezüglichen Angeboten!
Also...kein Ort für süssliche Love-stories!

Für die kurzen " Nummern " reicht das hiesige Umfeld !

Hugh ...ich habe gesprochen ...:winke: SH


Gut geschriebener und realistischer Bericht!

Allerdings sind da inzwischen schon viele Jahre im Lande Ceylon vergangen ...

Was hat sich verändert?

Manche Ceylonesinnen sind einfach selbständiger und selbstbestimmter geworden. Diese selbstbestimmteren sind allerdings kaum als Prostituierte tätig. Vielleicht ausgenommen einige "Studentinnen" (na ja, na ja, ...) die im Großraum Colombo ein wenig "Zubrot" anschaffen gehen. Diese Damen bedienen vermutlich eher ein einheimisches Klientel, welches wohlverheiratet und so einigermaßen wohl versorgt sein dürfte. Im Touristenbereich treten die nach wie vor kaum auf. Da dürfte das horizontale Gewerbe relativ unverändert wie im vorliegenden Bericht gut und ausführlich beschrieben wurde betrieben werden.

Manches was vor 30 Jahren noch ein Tabu war wird heute im Fernsehen oder zumindest auf indischen/ceylonesischen Internetzseiten bis ins allerkleinste Detail beschrieben bzw. visuell dargestellt. Fast jede/r hat ein Zellulartelephon, der Internetzgebrauch ist wohl bald ebenso intensiv wie bei uns verbreitet. Selbst das Mitnahmeessen vom Standl ist mittlerweile ebenso populär wie bei uns. In gepflegtem familiären Rahmen wird bald ebenso wenig auf der Insel gekocht werden wie das im Schnitt auch bei uns praktiziert wird.

Dennoch, die Möglichkeiten sich da als dahergelaufener Tourist irgendwie so annähernd gleichwertig/-berechtigt "mittendrin hineinzuhängen" scheinen unverändert weiterhin so gegen Null zu sein! Was in Thailand, Burma, Kambodscha und selbst Vietnam (Laos weiß ich nicht so richtig) relativ problemlos funktioniert kann sich der Tourist in Indien, insbesondere Ceylon und erst recht in Bangladesch oder gar Pakistan abschminken. Dabei ist wegen der starken Verbreitung der englischen Sprache vor allem in Indien und auf Ceylon die Kommunikation vermutlich wesentlich leichter als in Südostasien!

Zum Schluss noch ein paar Sätze über Tamilen in Ceylon:

Der reichlich absonderlich wirkende Konflikt zwischen "Tamilen" auf der einen Seite und "Singhalesen" auf der anderen dürfte so manches Problem darstellen/mit sich bringen, aber in Wirklichkeit kein ethnischer Konflikt sein!

Wie fast immer in ehemaligen Kolonien dürfte die Sache auch in Ceylon vorwiegend von der sich schmählich geschlichen habenden letzten Kolonial- und Besatzungsmacht - hier war es England - ausgebraten/verbrochen worden sein. Ähnliche Sauereien erlebt man z.B. permanent in Afrika, wo jetzt die Franzmänner ein ebenso fieses und dreckiges Spiel in Mali spielen dürften. Wenn depperte österreichische Politiker auf so was reinfallen und unser Land zu Hilfsdiensten verpflichten, tja ...

Ohne da unendlich herumzuschreiben, aber in Ceylon war es so, dass vor allem in der Spätzeit der englischen Kolonialpolitik die englischen Besatzer sowohl massiv billigstes Agrarproletariat zu Hunderttausenden aus dem südindischen Tamilenland als Plantagenkulis auf die Insel gebracht haben, als auch massiv die an sich keineswegs untüchtigen Jaffnatamilen in jeder Hinsicht bei der Vergabe von Posten der kolonialen Zwischenschichten bevorzugt und zur Niederhaltung der singhalesischen Mehrheit ausgenützt haben.

Nach der Entkolonialisierung war der Scherbenhaufen groß! Im Zuge der Sinhala Only Policy wurde die vom perfiden Albion hochgepäppelte jaffnatamilische koloniale Zwischenschicht wie auch die eher nicht so bedeutende Burgherschicht (eurasische Mischlinge unterschiedlichster Herkunft die teilweise Englisch, teilweise noch etwas Holländisch und - in Batticaloa in Resten sogar gelegentlich noch heute - Ceylonportugiesisch sprachen) komplett demontiert und ihrer Privilegien entkleidet. Das wurde relativ einfach bewerkstelligt indem alle ceylonesischen Staatsdiener zumindest eine Dienstprüfung auf Sighalesisch abzulegen hatten, die Nichtsinghalesen nur in Ausnahmsfällen schafften. Exakt nach gleichem Muster wurde z.B. in den Zwanzigerjahren im österreichischen Burgenland verfahren als man dort die madjarischethnischen Beamten erfolgreich aus dem Lande vertrieben hatte. Wir brauchen uns gar keinen Krenn darauf reiben wie "zivilisiert" WIR sind ... Auch WIR haben so die gebildeten Ungarn aus Österreich verjagt!

Na ja, der Ingrimm der nicht mehr Privilegierten war recht arg und die sannen danach wie sie wieder zum großen Fressen an die staatlichen Futtersäcke rankommen könnten. So kam die ganze Sauerei mit den angeblichen "ethnischen Problemen" ins Rollen ... Wie eingangs geschrieben, alles nur SEHR kursorisch, da wäre noch enorm viel von Jugendaufstand, JVP-Aufstand, usw. usf., jedenfalls auch immer "gepflegter ceylonesisch-staatlicher Massenmord"; zu schreiben ...

Singhalesen und Tamilen kann man gar nicht optisch voneinander unterscheiden! Beide Gruppen schauen halt ähnlich wie unsere Zigeuner aus und beide Gruppen kommen auch völlig gleichartig aus Indien! Da ist im Grunde genommen Null Unterschied ... Die "Verzierung" der Religion und der Sprache ist natürlich da, aber das sollte man besser nicht überbewerten. Es geht wie immer nur um das Wohlleben kleiner Klüngel für das die breite Masse ähnlich Beschaffener in Geiselhaft zu nehmen versucht wird.

Die Tamilen Ceylons sind außerdem überaus heterogen! Die Hochlandtamilen (ganz überwiegend Nachkommen der aus Indien vom perfiden Albion importierten Plantagenkulis; die englischen Besatzer waren und sind unverändert bekanntlich überall stinkefaul und "delegier(t)en" jegliche Arbeitsleistung an Andersethnische die sie bei der Gelegenheit gleich aufzuhetzen pfleg(t)en) unterstützten als große ceylonesische Tamilengruppe zu keiner Zeit nenneswert die Isurrektionisten in Jaffna. Die ebenfalls tamilischsprachigen ceylonesischen Muselmanen (fast alle ceylonesischen Muselmanen nahmen im Laufe der letzten Generationen das Tamilische als Familien- und Umgangssprache an) waren sogar die vielleicht "bevorzugten" Opfer der aufständischen Jaffnatamilen! Die Mehrzahl der Binnenflüchtlinge waren tamilischsprachige Muselmaner! Die Jaffnatamilen gingen diesen gegenüber mit "ausgesuchter" Grausamkeit vor, hatte es den Anschein ... Submittierten muselmanische Tamilen nicht unverzüglich unter das angemaßte jaffnatamilische Machtmonopol mussten sie stets mit dem Allerärgsten rechnen. Ganz so klar verliefen da die Fronten natürlich nicht, aber in etwa war die Sache so, dass die präpotenten kleinen (nur pseudo?) "Eliten" der Jaffnatamilen mit jeglicher Gewalt und Gemeinheit versuchten zuerst ihre Machtgelüste der Mehrheit der nichtjaffnatamilischen tamilischsprachigen Bevölkerung Ceylons aufzuwingen und sodann der über 70 % Mehrheit der Singhalesen einen Großteil der Insel als "unabhängigen Tamilenstaat" abzutrotzen.

Das war natürlich alles Quatsch mit Soße und faulem Sauerkraut auf ceylonesisch ...
Schwierigst zu verstehendes oder gar zu "durchschauendes" Zeugs ...
Dass da jahrzehntelang mit diesem "Konfliktfeuerchen" allerlei außerceylonesische Mächte, Gruppen und Grüppchen ihr garstig Süppchen mitzukochen pflegten, dürfte auch schnell klar werden, versucht man einmal in die komplexe Thematik auch nur ein wenig "einzusteigen" ...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also wir sind abends aus dem Hotel einfach gegenüber ne Pizza essen gegangen und wurden auf
der Strasse von 2 hübschen einheimischen Girls angesprochen. Da wir nur wenige Stunden Aufenthalt hatten
und ja auf dem Weg nach Th waren sind wir nicht darauf eingegangen.
Und das in so einem Land nix geht würde mich wundern; zumindest die Datingsites sprechen eine andere Sprache
 

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