Reiterin

Es gibt immer die einen und eben auch die anderen.
Meine Tochter reitet seit ihrer Kindheit.
Vor einigen Jahren hat sie ihren Beruf aufgegeben um ihren Traum vom arbeiten und leben mit Pferden zu realisieren.die letzten 10 Jahre arbeitete sie auf großen sehr renommierten Gestüten.
Sie gibt ihren Traum auf.
Es liegt nicht an den Pferden.
Es liegt an den Menschen.
Vieles was nach außen Hui ist, scheint nach innen mächtig pfui zu sein.
Bei rein privaten Pferdehaltung mag das durchaus anders sein.
Ja, leider gibt es auch viele Schnösel unter den Reitern, die - wie @Mitglied #740028 so treffend schrieb - ein Pferd für ein Statussymbol halten, wie einen Mercedes, ein Ferienhaus in Monaco oder den Flugschein.

Allerdings eher in den sogenannten "renommierten Reitställen", wo man sein Pferd bereits gestriegelt und aufgezäumt vor die Stufen geführt bekommt.
Da ich nicht so viel Geld hatte und habe, war ich immer in Reitställen mit wesentlich weniger Luxus. Ich habe mir diesen Reitstall ausgesucht, weil zB. die Boxen nicht betoniert waren sondern alte Holzschweller als Boden verlegt waren, die Pferde den ganzen Tag auf den Koppeln waren, wenn es das Wetter zuließ - auch wenn es manchmal leichte Blessuren zur Folge hatte.

Pferde sind keine Gegenstände, sondern sehr empfindsame, soziale Wesen. Sie sind zuverlässige Partner, wenn man sie richtig behandelt, oder stumpfsinnige Sportgeräte, wenn man sie bricht.

In "besseren" Reitställen wird darauf geachtet, dass alles schön sauber ist, das Pferd seinen Besitzer zufriedenstellt und genug im Stübchen zu trinken da ist. Das ist kein Reiten, das ist Selbstdarstellung.
 
Ja, leider gibt es auch viele Schnösel unter den Reitern, die - wie @Mitglied #740028 so treffend schrieb - ein Pferd für ein Statussymbol halten, wie einen Mercedes, ein Ferienhaus in Monaco oder den Flugschein.

Allerdings eher in den sogenannten "renommierten Reitställen", wo man sein Pferd bereits gestriegelt und aufgezäumt vor die Stufen geführt bekommt.
Da ich nicht so viel Geld hatte und habe, war ich immer in Reitställen mit wesentlich weniger Luxus. Ich habe mir diesen Reitstall ausgesucht, weil zB. die Boxen nicht betoniert waren sondern alte Holzschweller als Boden verlegt waren, die Pferde den ganzen Tag auf den Koppeln waren, wenn es das Wetter zuließ - auch wenn es manchmal leichte Blessuren zur Folge hatte.

Pferde sind keine Gegenstände, sondern sehr empfindsame, soziale Wesen. Sie sind zuverlässige Partner, wenn man sie richtig behandelt, oder stumpfsinnige Sportgeräte, wenn man sie bricht.

In "besseren" Reitställen wird darauf geachtet, dass alles schön sauber ist, das Pferd seinen Besitzer zufriedenstellt und genug im Stübchen zu trinken da ist. Das ist kein Reiten, das ist Selbstdarstellung.
Reitsport (im Sinne von Turniersport) war und wird immer mit Geld und Prestige verbunden sein. Das ist auch der Werbewert der verkauft wird. Allerdings nicht unbedingt in Österreich wo das eine "Szene" mit einer handvoll Leuten ist. Warum haben sonst so viele Reitanlagen in den letzten Jahren zusperren müssen? Hilft halt nix wennst dich inszenierst und keinen interessiert es. Allerdings kenne ich das Tschechern im Stüberl aus fast allen Reitanlagen.
 
Allerdings kenne ich das Tschechern im Stüberl aus fast allen Reitanlagen.
Wir haben auch gefeiert und manchmal ist es recht spät geworden.
Aber vorher wurden die Tiere versorgt. Also abgerieben, je nach Wetter auf die Koppeln oder die Box zum Abschwitzen, gebürstet, ausgemistet, Stallgasse gesäubert, Futter verteilt, Sattel und Zaumzeug gereinigt und erst DANN ins Stüberl.
In noblen Reitställen baut man keinen Bezug zu den Tieren auf, weil sie nur einen Sachwert haben.
 
Es wäre schon mal nett eine Reiterin zu treffen, der es auch Spaß macht ihre Reitstiefel zu tragen. Für die meisten Frauen sind sie ja nur Mittel zum Zweck. Leider
 
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