Präferenzen

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(Gelöschter Account)
Eine Frage die mich seit langem beschäftigt: Wie wichtig sind Vorlieben? Die vorhergehende Frage nach der Haarfarbe brachte mich ins Grübeln.

Ich weiß nicht, welche Haarfarbe ich bevorzuge. Ebensowenig kann ich sagen ob schlank oder eher füllig mich begeistert. Es ist mal so, mal so.

Was die Praktiken bzw. die Körperteile angeht ist es ähnlich: Mal phasziniert mich die Scheide, mal der Hintern, aber Füße, Achseln oder Brüste können je nach Situation einen ähnlichen Effekt auf mein sexuelles Verlangen auslösen.

Eine der wichtigsten Fragen ist heutzutage: blank, frisiert oder buschig. Auch zu diesem Thema: eine rasierte Muschi kann ebenso wie eine stark behaarte sehr entzücken. Je nach...

Aber das heißt keineswegs, dass ich auf alles stehe: sehe ich eine bldhübsche Frau, die in den Schuhen nicht richtig gehen kann, törnt mich das ab.

Dann sehe ich Frauen in richtig geilem Outfit, merke aber da passt irgendwie was nicht zusammen. Frau schön, Outfit schön und dennoch zieht es mich nicht an; der umgekehrte Fall tritt selbstverständlich ebenso häufig auf.

Auch die Frage nach Dominanz oder Unterwürfigkeit, aktiv oder passiv, pervers oder schmusig: kommt auf die Situation bzw. Stimmung an.

Ich kann mich nicht festlegen und frage mich woran das liegt. Wie ist es bei Euch? Wie wichtig sind die Vorlieben?

P.S.: Was früher Tabus waren schaue ich mir heute gerne genauer an: habe ich mir etwas vorgemacht, als ich NS seltsam fand und Schwänze nicht anschauen konnte um als Schwuler gebranntmarkt zu werden. Was meinen die Sexologen und Expertinnen unter Euch?
 
Wenn Du Deine Exfrauen betrachtest, sind sie sich ähnlich? Ich stell immer wieder fest, dass sehr viele unbewusst einen Typ haben und dem auch irgendwie treu bleiben.

Bestes Beispiel dafür Boris Becker, dessen Exen sehen sich alle ziemlich ähnlich.
 
Ich habe bei mir festgestellt, dass das mit den Präferenzen eine ganz eigenartige Sache ist. Ich hab eigentlich eine klare Vorstellung wie mein Traumtyp ausschaun soll. Nur hab ich mich bis jetzt dann zu Männern hingezogen gefühlt, die dem so gar nicht ähnlich sind!! Glaube für mich ist es besser, mein Traumtyp bleibt ein Traum. :lol:
 
Ich glaube Vorstellungen von Traumfrauen oder Traummännern existieren nur in den Phantasien der Werbemacher.

Gut, es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Großteil der Männer gewissen Formen/Farben/etc. bevorzugt, aber auch hier gibt es Variationen.

Ich persönlich habe gewisse Vorlieben, denen ich auch bisher immer treu geblieben bin, da ich mich einfach zu diesen Eigenschaften hingezogen fühle (nähere Details auf Anfrage :lol::lol:). Dadurch haben auch alle meine Freundinnen relativ ähnlich ausgesehen, wenn auch nicht ganz gleich, was ja auch fast unmöglich ist. Genauso kenne ich hingegen wieder Studienkollegen von mir, die durchaus variabel sind bei ihrer Frauenauswahl. Liegt wohl auch hier wieder im Auge des Betrachters, wo er seine Vorlieben hinlegt oder nicht ;)
 
Ich persönlich habe gewisse Vorlieben, denen ich auch bisher immer treu geblieben bin, da ich mich einfach zu diesen Eigenschaften hingezogen fühle

Wieso möchtest Du Vorlieben treu bleiben?
Wieso nicht mal Erdbeeren mit Pfeffer probieren?
 
Wieso möchtest Du Vorlieben treu bleiben?
Wieso nicht mal Erdbeeren mit Pfeffer probieren?

Ich glaube, dass ist eine Frage der Lebenseinstellung an sich. Ich bin trotz meines jungen Alters eher ein konservativer Typ (Heirat, Hausbau, Kinder, sicherer Job, etc.) und das lege ich natürlich auch auf alle anderen Bereiche meines Lebens um. Warum ich das tue? Ich kann es dir nicht sagen. Es gibt mir zumindest die Sicherheit und den Rahmen meines Lebens vor. Warum brauche ich diesen Rahmen? Nunja.. warum auch nicht? Ich denke man muss nicht immer alles ausprobieren, um mit dem was man hat, zufrieden zu sein. Wenn mir Erdbeeren mit Zucker schmecken, muss ich nicht auch noch nachpfeffern :daumen:
 
Ich glaube, dass ist eine Frage der Lebenseinstellung an sich. Ich bin trotz meines jungen Alters eher ein konservativer Typ (Heirat, Hausbau, Kinder, sicherer Job, etc.) und das lege ich natürlich auch auf alle anderen Bereiche meines Lebens um. Warum ich das tue? Ich kann es dir nicht sagen. Es gibt mir zumindest die Sicherheit und den Rahmen meines Lebens vor.

Aber ist nicht jede "Sicherheit" die größtmögliche Illusion?

Warum brauche ich diesen Rahmen? Nunja.. warum auch nicht? Ich denke man muss nicht immer alles ausprobieren, um mit dem was man hat, zufrieden zu sein.

Da gebe ich Dir Recht.

Wenn mir Erdbeeren mit Zucker schmecken, muss ich nicht auch noch nachpfeffern :daumen:

Nein, nein, gepfefferte Erdbeeren ohne Zucker!
 
Aber ist nicht jede "Sicherheit" die größtmögliche Illusion?

Nunja, warum eine Illusion? Wir alle streben in gewissen Richtungen nach Sicherheit, obwohl es diese nicht gibt. Es ist nur eine Frage, wie wir es definieren. Für mich bedeutet Sicherheit eben diesen Rahmen, den ich brauche um nicht den Grip zu verlieren. Was mir diese Sicherheit gibt gilt wohl nur für mich, andere brauchen andere Sicherheiten. Und meine Vorlieben geben mir eine gewissen Sicherheit und den Menschen um mir ein genaueres Bild meiner Person, da sie einfach wissen, was ich mag und wie ich in gewissen Situationen reagiere.




Nein, nein, gepfefferte Erdbeeren ohne Zucker!

Ich mags mit Pfeffer nur in der Zotter Schoki :P
 
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